"Teilprojekt 1" umfasst 4 Staffeln/Batterien FlaRak kürzerer Reichweite und soll dann (meines Wissens mit den Flak-Boxern) auf 8 gemischte Staffeln/Batterien aufwachsen.
Umstrukturierung der Bundeswehr (ab 2023)
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In der Hinsicht soll noch mehr kommen, die 19 sind da erstmal nur der "Sofortbedarf". Die Grafik hier gibt einen Überblick:Zitat von DeltaEcho80 Beitrag anzeigen
"Teilprojekt 1" umfasst 4 Staffeln/Batterien FlaRak kürzerer Reichweite und soll dann (meines Wissens mit den Flak-Boxern) auf 8 gemischte Staffeln/Batterien aufwachsen.
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Mal gespannt, wann die Fahrzeuge dann wirklich "auf dem Hof" stehen.
Aus dem Artikel geht auch nicht hervor, ob das Thema "Ersatzteile" in dem Beschaffungsauftrag beinhaltet ist.
Aber wenigstens hat man endlich mal gemerkt, dass man dem Heer die Luftverteidigungskomponente wieder geben muss.
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Laut der Bild-Zeitung bringt Pistorius die AKK-Zorn-Reform wieder auf den Tisch. Diese wurde von der damaligen Verteidigungsministerin und ihrem damaligen Generalinspekteur 2021 entworfen und sah die Reduktion der Teilstreitkräfte/militärischen Organisationsbereiche von 6 auf 4 (Heer, Marine, Luftwaffe, Cyber) vor. Ein Großteil der SKB wäre dabei ans Heer gegangen, der Rest mit ZSan zu einem Unterstützungskommando (unterhalb der TSK-Ebene) umgegliedert worden. Unter AKKs Nachfolgerin Lambrecht wurde das dann nicht weiterverfolgt. Pistorius will es jetzt wieder angehen, allerdings mit ein paar Änderungen:
- Das Logistikkommando würde nicht wie früher angedacht von der SKB ans Heer gehen
- Das Heer würde allerdings das Kommando Feldjäger und ABC-Abwehrkommando erhalten
Pistorius denkt offenbar außerdem darüber nach, das Territoriale Führungskommando und Einsatzführungskommando zu verschmelzen. Der Generalinspekteur ist hiervon nicht so überzeugt (pikanterweise war er nach dessen Aufstellung der erste Kommandeur des TerrFüKdoBw...).
Boris Pistorius (63, SPD) will die Bundeswehr kriegstüchtig machen. Dazu will der Verteidigungsminister die Truppe umbauen.
In meinen Augen sind das längst überfällige Reformen, die hoffentlich dazu beitragen, die Stabs- und Kopflastigkeit der Bundeswehr zu reduzieren.
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Mein Link müsste auch ohne FAZ+ funktionieren, habe es gerade im Firefox-Privatmodus überprüft.
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Der Link funktioniert natürlich, aber der Artikel ist nicht lesbar, wenn man nicht FAZ+ nutzt!Zitat von tannenzapfen Beitrag anzeigen
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Man muss zwar dazu sagen, das die "Initiative Soziale Marktwirtschaft", von der die zitierte Studie stammt, auch eine nicht unumstrittene reine Lobby-Organisation ist,
aber trotzdem bleibt es bei dem seit Jahren geltenden Eindruck: Der Fisch stinkt vom Kopfe her. Auch hier zeigt sich wieder unsere zutiefst verkommene Parteipolitik, egal ob Schwarz oder Rot oder Grün regiert, immer werden eigene "Vertraute" auf Posten geschoben. Dabei ist es ganz egal, ob der/die Betreffende für diesen Posten geeignet ist oder ob der Posten überhaupt nötig ist. Entschuldigung - aber es ist nur noch zum Kotzen.Zuletzt geändert von Nemere; 09.02.2024, 10:06.
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Den FAZ-Artikel findet man hier (Link sollte funktionieren):
Nachdem die Zahl der Beamten seit 2017 um 39 Prozent gestiegen ist, will Verteidigungsminister Boris Pistorius sein Haus schlagkräftiger aufstellen. Doch der Personalrat stellt sich quer.
Es zeigt sich wieder einmal, dass der Stellenaufbau viel einfacher ist als der Stellenabbau (außer bei der kämpfenden Truppe, wo das Gegenteil der Fall zu sein scheint):
"Das Verteidigungsministerium lag mit einem Zuwachs um 9,1 Prozent im oberen Bereich der Ministerien. Pistorius machte anfangs mit: Die Zahl der Unterabteilungen stieg weiter, ebenso die Zahl der übrigen Referate auf insgesamt mehr als 170.[...] Seit 2017, also noch unter CDU-Ministerinnen, ist die Zahl der Beamtenstellen im Verteidigungsministerium um 39 Prozent gestiegen. Wie das Ministerium auf Nachfrage mitteilte, soll der Apparat durch die Organisationsreform zum 1. Februar 2024 um mehr als einhundert Dienstposten „verschlankt“ werden. [...] Die geplante Verschlankung bleibt möglicherweise unterhalb der Zahl der Dienstposten, die unter SPD-Führung seit Anfang 2022 hinzugekommen sind. Dies waren insgesamt 108 Beamten-Stellen und 33 Dienstposten für Angestellte."
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Dass Minister Pistorius auch im Ministerium "ansetzen" will, haben wir hier ja schon mal angesprochen.
Nun hat der Gesamtpersonalrat des Ministeriums ein Rundschreiben an die Mitarbeiter verschickt, in dem man mitteilt, dass man als Personalrat die Entscheidungen des Ministers ausdrücklich NICHT mitträgt.
Habe leider nur diesen Link hier: https://www.rnd.de/politik/umbau-des...5FDQNJOAE.html
Bei der FAZ ist er hinter der paywall, Wiegold hat noch nichts dazu geschrieben.
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Die Nachschubkompanien der Brigaden hatten im Regelfall zwei Transportzüge: einen mit 250 t und einen mit 100 t Kapazität, gesamt also 350 t pro Kompanie.
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Hatten die Brigaden früher eigene Transportanteile? Jetzt hat m.W. jede Kompanie eines Versorgungsbataillons einen Transportzug, und das Bataillon noch eine n/a Transportkompanie.Zitat von kato Beitrag anzeigenIst ungefähr derselbe Kräfteansatz wie im Kalten Krieg. Wenn der Frontverlauf im Bayerischen Wald wäre also "ausreichend". Nur dass man halt heute vom Depot zum Umschlagpunkt statt 300 km pro Runde hin und zurück jetzt 3000 km fährt...
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Und zusätzlich zu den 3000 km kommen dann auch noch die in den letzten Jahrzehnten verschärften Vorschriften des Fahrpersonalgesetzes hinsichtlich der Lenk- und Ruhezeiten usw.
Sollten diese für die Militärkraftfahrer möglicherweise durch irgendwelche dann noch zu erlassenden Sondervorschriften außer Kraft gesetzt werden, so bleiben sie aber weiterhin gültig für all die Kraftfahrer, die aus dem privaten Sektor für den Bundeswehrnachschub sorgen.
Grüße
Rex Danny
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Ist ungefähr derselbe Kräfteansatz wie im Kalten Krieg. Wenn der Frontverlauf im Bayerischen Wald wäre also "ausreichend". Nur dass man halt heute vom Depot zum Umschlagpunkt statt 300 km pro Runde hin und zurück jetzt 3000 km fährt...
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Zitat von kato Beitrag anzeigenJa, macht die SKB. Mit einem Ansatz von einem Bataillon pro Brigade, das die komplette Anschlussversorgung ab Depot Inland bis ins Einsatzland im wesentlichen mit einer Transportkompanie erledigen soll (der Rest betreibt Umschlag- und Instandsetzungspunkte).
Das vorher ansonsten noch betriebene Straßentransportnetz zum Befüllen und Umlagern der Depots wurde ja im wesentlichen vor 20 Jahren privatisiert.
Deinem Beitrag glaube ich entnehmen zu können, dass du diesen Ansatz für zu gering bzw. überoptimistisch hältst?
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Ja, macht die SKB. Mit einem Ansatz von einem Bataillon pro Brigade, das die komplette Anschlussversorgung ab Depot Inland bis ins Einsatzland im wesentlichen mit einer Transportkompanie erledigen soll (der Rest betreibt Umschlag- und Instandsetzungspunkte).Zitat von tannenzapfen Beitrag anzeigenFür die Anschlussversorgung müsste heute die Streitkräftebasis mit ihren zukünftig zwei Logistikregimentern zuständig sein (plus ein Spezialpionierregiment mit Schwerpunkten Feldlagerbetrieb und Pipelines).
Das vorher ansonsten noch betriebene Straßentransportnetz zum Befüllen und Umlagern der Depots wurde ja im wesentlichen vor 20 Jahren privatisiert.
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