Umstrukturierung der Bundeswehr (ab 2023)
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Eine Kompanie NVG/EVG, eine Kompanie MVG bei den Nachshubkompanien?
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Ich denke da wird noch einiges "glatt" gezogen, die Bataillone sind momentan auch teilweise etwas uneinheitlich gegliedert. Aber ohne Abgaben von Dienstposten von der SKB zum Heer.
Vermutlich werden pro Bataillon 2 Nachschub-, 2 Transport- und eine Instandsetzungskompanie bleiben. Die zweiten Transportkompanien verstecken sich im Moment hinter den nichtaktiven, nur in einigen Bataillonen vorhandenen Ergänzungstruppenteilen/Reservekompanien (üblicherweise 7./).
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Vielen Dank, kato!
Interessant, das hätte ich bei der Binnengliederung dieser Bataillone nicht gedacht, m.W. haben die alle einen Nachschub- statt Transportschwerpunkt. Weißt du, ob sich das noch ändern soll? Die "Zielstruktur" sah ja mal ein Logistikbataillon auf Divisionsebene vor, übernehmen die dann vermehrt Nachschubkompanien der Logistikbataillone?Zitat von kato Beitrag anzeigenDurch die Logistikbataillone der LogRgt werden im Einsatzland Versorgungspunkte aufgebaut (und Material dorthin transportiert). An diesen dürfen die Logstikeinheiten der eingesetzten Truppe - aller Teilstreitkräfte - ihre Versorgungsgüter übernehmen.
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Die Regimenter operieren außerhalb/oberhalb der Truppenebene, um eine "logistische Basis im Einsatzland" zu etablieren, und unterstehen dabei direkt dem Kontingentführer oder dem Nationalen Befehlshaber im Einsatz. Es gibt dabei zwei Regimenter, um entsprechend der Vorgaben Weißbuch zwei Einsätze parallel bedienen zu können.Zitat von tannenzapfen Beitrag anzeigenWeiß jemand, wie die Logistik dann zukünftig organisiert wird? Haben die zwei Regimenter eine spezielle Bewandnis (z.B. Unterstellung unter eine Division o.ä.)?
Zuvor war die Einrichtung dieser Logistikkette nur als LogRgt 1 etabliert, und die Logistikbataillone dieses Regiments in ihrer Struktur "teilbar" (jede Kompanie gespiegelt vorhanden) um zwei parallele Einsätze fahren zu können. Diese Teilbarkeit wird m.E. aufgelöst (um hieraus Dienstposten freizumachen für die neuen RSOM-Bataillone).
Den Regimentern sind prinzipiell dann jeweils drei identische Logistikbataillone sowie ein RSOM-Bataillon unterstellt. Das RSOM-Bataillon dient dem Einrichten von Sammelräumen und Rastplätzen für Truppe, Betrieb von und Umschlag in Häfen und Flughäfen sowie dem Staging von Material (Zusammenführung von zugeführtem Material und Truppe). Die entsprechenden Fähigkeiten waren in Teilen - primär im LogRgt 1 - schon vorher in den LogBtl vorhanden, wurden aber jetzt gebündelt. Übrigens auch intern, statt quer verteilten Zügen gibt es im RSOM-Bataillon sortenreine Kompanien für diese Aufgaben. Das RSOM-Btl für LogRgt 4 soll bis 2027 aufgestellt werden, dem RSOM-Batallion für LogRgt 1 fehlt wohl noch eine Transportkompanie. Beide RSOM-Bataillone sollen übrigens gewissermassen teilaktiv sein (ca 40% Aufwuchs im V-Fall).
Durch die Logistikbataillone der LogRgt werden im Einsatzland Versorgungspunkte aufgebaut (und Material dorthin transportiert). An diesen dürfen die Logstikeinheiten der eingesetzten Truppe - aller Teilstreitkräfte - ihre Versorgungsgüter übernehmen.Zuletzt geändert von kato; 26.12.2023, 19:32.
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Weiß jemand, wie die Logistik dann zukünftig organisiert wird? Haben die zwei Regimenter eine spezielle Bewandnis (z.B. Unterstellung unter eine Division o.ä.)?
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Hierbei ist neu, dass in Bautzen die komplette Infrastruktur (Kaserne, Standortübungsplatz und Standortschießanlage) neu aus dem Boden gestampft wird. Wir sind also so weit, dass neue Kaserne benötigt und gebaut werden. Die Aufstellung des Bataillons wird in Orbeke in der Heide erfolgen und später dann der Umzug gen Osten.Zitat von tannenzapfen Beitrag anzeigenIn der Lausitz wird ein neues Logistikbataillon aufgestellt (LogBtl 471). Man wird wohl davon ausgehen dürfen, dass dieses Teil des neuen Logistikregiments 4 wird.
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In der Lausitz wird ein neues Logistikbataillon aufgestellt (LogBtl 471). Man wird wohl davon ausgehen dürfen, dass dieses Teil des neuen Logistikregiments 4 wird.
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Zur "Brigade für Litauen" wurden die Stationierungsorte der Bataillone und der weitere Zeitplan fest gelegt:
In einem weiteren Artikel wird dann berichtet, dass Litauen angesichts der großen Kosten für die Infrastruktur doch nicht mehr so "begeistert" ist - man fühlt sich anscheinend von der Politik völlig überrumpelt. Hierzu hat der deutsche Militärattaché in Litauen einen "Brandbrief" geschrieben.
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Bis Ostern will Pistorius Bericht "wie die Struktur der Bundeswehr verändert werden müsse, damit sie die Aufgabe der Landes- und Bündnisverteidigung bestmöglich erfüllen könne". Man darf gespannt sein, denn solche Berichte und Vorschläge gab es seit 2000 (Weizsäcker) viele, zuletzt das "Positionspapier" von AKK und dem damaligen Generalinspekteur Zorn. Getan hat sich wenig, und die meisten dieser Papiere dürften nach einiger Zeit stillschweigend in "Ablage P" gelandet seit.
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In Sachen Spz Puma gibt es anscheinend wieder mal neue Hiobsbotschaften: Bei der Umrüstung zum neuesten technischen Stand gibt es wohl Probleme und Verzögerungen seitens der Industrie.
Der Rüststand "S1" ist aber wohl Voraussetzung für die Stationierung in Litauen.
Interessant auch - wie immer - die Kommentare bei Wiegold:
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"Das Artilleriebataillon sei seit Jahren in Weiden etabliert und beheimatet". Das ist aber eine großzügige Definition von "seit Jahren", immerhin gibt's das Bataillon erst seit 2014
Weiden war in den 80ern Standort des Panzerartilleriebataillon 105, aber das wurde nach der Wende aufgelöst.
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Die Lokalpoltik in der Oberpfalz bringt sich in Stellung:
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Durch die drei Panzergrenadierbataillone kann die 37 dann ja das eFP-Bataillon bei sich durchrotieren lassen. Muss ja auch irgendwoher kommen.Zitat von tannenzapfen Beitrag anzeigenDa hätte es in meinen Augen mehr Sinn ergeben, auch der 37 ein Bataillon wegzunehmen, dann hätten die drei deutschen Brigaden und die litauische Brigade alle drei Kampftruppenbataillone und man spart sich die eFP-Kontingente.
Panzerartilleriebataillon 375 ist bereits in Weiden aufgestellt. Sollte ursprünglich "irgendwann" nach Sachsen verlegt werden, das dürfte man sich damit gespart haben. Für ArtBtl 131 dürfte der Umzug nach Oberviechtach recht "human" sein. Das sind ja nicht mal 20 km, da braucht keiner deswegen umziehen.
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In der Zielstruktur (die offenbar schon wieder Makulatur ist) haben die drei schweren deutschen Brigaden (L9, 12 und 37) alle vier Kampftruppenbataillone. Das hat sich nun aber ja für die L9 und 12 erledigt. Da hätte es in meinen Augen mehr Sinn ergeben, auch der 37 ein Bataillon wegzunehmen, dann hätten die drei deutschen Brigaden und die litauische Brigade alle drei Kampftruppenbataillone und man spart sich die eFP-Kontingente.Zitat von DeltaEcho80 Beitrag anzeigenHier wird auch der Umstand diskutiert, dass das 3. Bataillon dieses eFP-Bataillon sein soll, was ja auch wieder "nur" aus Kontingenten besteht. Dafür hat die Panzerlehrbrigade 4 Bataillone.
Bezüglich Weiden: Da soll m.W. dafür das Panzerartilleriebataillon 375 aufgestellt werden.
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