Umstrukturierung der Bundeswehr (ab 2023)

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • DeltaEcho80
    antwortet
    Zitat von tannenzapfen Beitrag anzeigen
    Neuigkeiten zu den mittleren Kräften. Eine Brigade dieser soll zukünftig umfassen:
    - Stabs/Versorgungskompanie
    - Fernmeldekompanie
    - ein Panzergrenadierbataillon (Rad)
    - zwei Jägerbataillone
    - ein Artilleriebataillon (Rad)
    - ein Pionierbataillon
    - ein Aufklärungsbataillon
    Kann es sein, dass wir solche Gliederungen in ähnlicher Form irgendwann schon mal hatten? In der "guten, alten Zeit?"

    Ich hatte es an anderer Stelle hier im Forum schon mal angesprochen: In der aktuellen Ausgabe der "Loyal" ist hierzu ein interessanter Artikel erschienen. Hier wird u.a. darauf eingegangen, dass aufgrund der Umstrukturierung der PzGren Truppe das 2. Los der Spz Puma auf 50 Fahrzeuge reduziert wurde.
    Zuletzt geändert von DeltaEcho80; 22.06.2023, 20:27.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Nemere
    antwortet
    Bitte das Versorgungsbataillon dieses Brigadetyps nicht vergessen (siehe Gliederung auf S. 5 des oben verlinkten Dokuments). Logistik ist zwar nicht alles, aber ohne Logistik ist alles nichts.

    Man sollte bei der Lektüre dieses Dokuments immer im Hinterkopf behalten, dass der Förderkreis Deutsches Heer ein knallharter Lobbyverband der Rüstungsindustrie ist, der nicht unbedingt die wahren Bedürfnisse und Interessen der Bundeswehr vertritt. Näheres dazu bei LobbyControl
    Zuletzt geändert von Nemere; 22.06.2023, 17:37.

    Einen Kommentar schreiben:


  • tannenzapfen
    antwortet
    Neuigkeiten zu den mittleren Kräften. Eine Brigade dieser soll zukünftig umfassen:
    - Stabs/Versorgungskompanie
    - Fernmeldekompanie
    - ein Panzergrenadierbataillon (Rad)
    - zwei Jägerbataillone
    - ein Artilleriebataillon (Rad)
    - ein Pionierbataillon
    - ein Aufklärungsbataillon

    Es bleibt bei drei Brigaden, die erste soll die umgeglierte PzBrig 21 sein. Ziel ist es, die mittleren Brigaden komplett auf Rädern zu haben, kurzfristig wird es eine Kette/Rad-Mischung. Benötigt werdend dafür u.a. noch Radhaubitzen, Radschützenpanzer, Waffenträger für Mörser, Pionierfahrzeuge,... dafür braucht es neben dem Boxer 8x8 (zukünftig auch für Radschützenpanzer, Radhaubitze, Flakpanzer, Brückenleger) auch ein etwas leichteres 6x6 Fahrzeug (Ersatz Fuchs plus Mörserträger).

    Edit: Quelle vergessen: https://www.fkhev.de/dl/InfoBrief%20Heer_3_2023_WEB.pdf

    Einen Kommentar schreiben:


  • tannenzapfen
    antwortet
    Die neue Fernspähkompanie 1 am Standort Schwarzenborn wurde nun aufgestellt:
    Mit der heutigen Aufstellung der selbständigen „Fernspähkompanie 1“ im hessischen Schwarzenborn verfügt das Heer nach nunmehr siebeneinhalb Jahren wieder über eine speziell auf die Schlüsselfähigkeit Fernspähwesen fokussierte Einheit.

    Einen Kommentar schreiben:


  • kato
    antwortet
    Zitat von DeltaEcho80 Beitrag anzeigen
    Die "Bewerberstudie 2022" des ZMSBw wurde veröffentlicht. Hier wird - was wir ja schon lange "vermuten" und wissen - offen und ehrlich geschrieben, woran es im Personalwesen der BW wirklich krankt. Es sind nicht unbedingt die Bewerber.....
    Naja, das kann man so oder so sehen.

    Wenn den Bewerbern am Bewerbungsprozess das wichtigste ist, dass sie ihren Online-Bewerbungsbogen in möglichst kurzer Zeit ausfüllen können (Seite 47: 68% aller Bewerber), dann muss man sich schon sehr fragen ob derartige Personen - unabhängig vom Alter - überhaupt fürs Berufsleben reif genug sind.

    Man muss allerdings auch sagen, dass schon die Studie durchaus tendenziös geschrieben ist. Da wird dann recht gerne an mehreren Stellen über "Bürokratielastigkeit" und "mangelnde Digitalisierung" mithilfe von Einzelbeispielen schwadroniert (und das dann hinterher so als Fokus gesehen) - nur um auf Seite 53 in der Tabelle ablesen zu können, dass in der Schlussbefragung gerade mal je 2% der Befragten sich negativ über diese Aspekte geäußert haben.

    Einen Kommentar schreiben:


  • tannenzapfen
    antwortet
    Sehr lesenswert sind auch die Anekdoten in den Kommentaren...

    Einen Kommentar schreiben:


  • DeltaEcho80
    antwortet
    Zum Thema "Personal" in der BW aktuell:

    Wiegold hat einen interessanten Artikel geschrieben:

    Die "Bewerberstudie 2022" des ZMSBw wurde veröffentlicht. Hier wird - was wir ja schon lange "vermuten" und wissen - offen und ehrlich geschrieben, woran es im Personalwesen der BW wirklich krankt. Es sind nicht unbedingt die Bewerber.....

    Einen Kommentar schreiben:


  • Hoover
    antwortet
    Naja, der Puma ist halt die Goldgoldgolfrandlösung, zudem noch ziemlich unbeliebt in der Truppe. Ich kenne einige, die sich mit de Puma herumärgern im Dienst.

    Aber um z.B den CV90 einzuführen (in der "Luxusversion" 7 Mio € gegen 21 Mio des Puma je Stück) fehlt denn doch der Mut, zudem der CV90 eine sehr vielseitige Fahrzeugfamilie bietet, vom Mörserträger Aufklärer, verschiedene Bewaffnungen.

    Der Bericht der Slowaken nach dem Vergleich Puma, CV90 und Pizarro spricht Bände: Puma zu teuer, zu kompliziert, zu anfällig. Die führen nun den CV90 als ganze Fahrzeugfamilie ein.

    Alleine die Modernisierung der besthenden Pumas kostet je Stück soviel wie ein CV90 in Grundversion.

    Einen Kommentar schreiben:


  • tannenzapfen
    antwortet
    Nach langem Hin und Her und vielen Gerüchten (AH-64 Apache AH-1 Viper) hat man sich jetzt beim Nachfolger für den Kampfhuschrauber Tiger leider offenbar für die "Minimallösung" entschieden und will den H-145M bewaffnen:

    Die Bundeswehr will sich nicht an der Modernisierung des Tiger beteiligen, sondern die Maschinen in Rente schicken. Stattdessen soll ein ziviles Modell zum Kampfhelikopter umgebaut werden.

    Einen Kommentar schreiben:


  • tannenzapfen
    antwortet
    PS: Interessant ist, dass zwar erst mal 50 beschafft werden, das Ganze aber innerhalb eines Rahmenvertrages für bis zu 229 Fahrzeuge! Ob man da beim Heer doch noch überlegt, nur eine Panzergrenadierbrigade zu "mittleren Kräften" umzugruppieren? Zu begrüßen wäre es in meinen Augen.

    Der Haushaltsausschuss hat am 10. Mai der 25-Mio-Euro-Vorlage zur Beschaffung von 50 Schützenpanzern Puma des zweites Loses mit den Stimmen aller Parteien außer den LINKEN zugestimmt.

    Einen Kommentar schreiben:


  • tannenzapfen
    antwortet
    In der "Zielstruktur" waren es ja mal nur noch 7(einhalb) Panzergrenadierbataillone.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Rheinpreußen
    antwortet
    Es ist offiziell: Das 2.Los Puma-Schützenpanzer kommt.



    Abgeordnete billigen Beschaffung von 2. Los Puma-Schützenpanzer – mit Auflagen
    Veröffentlicht am 10.05.2023 von T.Wiegold

    Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat die Beschaffung weiterer 50 Schützenpanzer des Typs Puma gebilligt. Die Abgeordneten stimmten der Bestellung mit einem Finanzvolumen von 1,5 Milliarden Euro zu, verbanden das angesichts der technischen Probleme mit dem Gefechtsfahrzeug in der Vergangenheit und der Bedenken von Bundesrechnungshof (BRH) und Bundesfinanzministerium aber mit Auflagen. Verteidigungsminister Boris Pistorius zeigte sich nach der Abstimmung zufrieden.

    Das Verteidigungsministerium hatte dem Parlament eine Beschaffungsvorlage vorgelegt, die zusätzlich zu den bereits vorhandenen 350 Schützenpanzern des so genannten ersten Loses den Einstieg in ein zweites Los vorsieht. Für die 50 Schützenpanzer ist ein Preis von gut einer Milliarde Euro angesetzt; zusammen mit Zubehör und vor allem einem Sicherheitspolster für Preissteigerungen beträgt der gesamte Finanzbedarf 1,5 Milliarden Euro, die aus dem Sondervermögen für die Bundeswehr kommen sollen. Die schnelle Beschaffung weiterer Puma sei dringend nötig, um in der aktuellen sicherheitspolitischen Lage die Verteidigungsbereitschaft sicherstellen zu können, argumentiert das Verteidigungsministerium. Auch die Lücken, die die Abgabe von älteren Marder-Schützenpanzern an die Ukraine gerissen hätten, müssten mit dem modernen Waffensystem geschlossen werden.
    .........
    Bin gespannt auf wieviele Bataillone, in welcher Stückzahl, sich die SPz verteilen sollen.
    Bisher ist man ja bei 44 SPz pro Bataillon. 8 PzGrenBtl sollten damit rechnerisch auszustatten sein, alle 9 wird knapp bei den Bedarf an Ausbildungsfahrzeugen der Panzertruppenschule.

    Einen Kommentar schreiben:


  • DeltaEcho80
    antwortet
    Minister Pistorius lässt aufhorchen - er hat neue Weisungen zum Thema Beschaffung erlassen.

    Eine der Weisungen lautet, dass bundeswehrinterne Regelungen zur Beschaffung, die bestehende gesetzliche Regelungen noch verschärfen, ab sofort ausgesetzt werden:

    Einen Kommentar schreiben:


  • tannenzapfen
    antwortet
    Es tut sich ein wenig was bei der Raketenartillerie:

    "Das deutsche Verteidigungsministerium plant, noch in diesem Jahr den Vertrag für die Beschaffung einiger PULS-Testsysteme zu schließen."

    Rheinmetall möchte auch ein Konkurrenzprodukt dazu anbieten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • DeltaEcho80
    antwortet
    Minister Pistorius hat einen Rundbrief in Sachen der Veränderungen in der Leitungsebene heraus gegeben:

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X