Umstrukturierung der Bundeswehr (ab 2023)

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  • DeltaEcho80
    antwortet
    Zitat von tannenzapfen Beitrag anzeigen
    Auch die im Artikel angesprochenen Stellen in den Staatssekretärs-Büros, oder werden wenigstens die mittelfristig nicht mehr besetzt?
    Wie der Stellenabbau konkret erfolgen soll, liest man nicht.
    Wobei diese Mitarbeiter ja z.T. auch wissenschaftliche Mitarbeiter bzw. Bürokräfte sein dürften, die man "leichter" als einen Lebenszeitbeamten los werden kann.

    Seine Vorgängerinnen, allen voran Frau Lambrecht, haben da ja anscheinend massiv Stellen aufgebaut.

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  • tannenzapfen
    antwortet
    Zitat von kato Beitrag anzeigen
    Die Stäbe werden "ausgegliedert", nicht gestrichen. D.h. es wird diese Stellen auch weiter geben - nur halt nicht da wo man mit deren Verstecken gute Presse machen kann. Und das ist ja ein Schwerpunkt von Herrn Pistorius.
    Auch die im Artikel angesprochenen Stellen in den Staatssekretärs-Büros, oder werden wenigstens die mittelfristig nicht mehr besetzt?

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  • kato
    antwortet
    Die Stäbe werden "ausgegliedert", nicht gestrichen. D.h. es wird diese Stellen auch weiter geben - nur halt nicht da wo man mit deren Verstecken gute Presse machen kann. Und das ist ja ein Schwerpunkt von Herrn Pistorius.

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  • Nemere
    antwortet
    Eine Kürzung um 160 Stellen (bei bisher 370), das sind 43% weniger. Das ist doch mal eine Nummer.
    Allerdings werden die Beamten, die bisher diese Stellen besetzt haben, irgendwo anders "versteckt" werden müssen, da es sich hier in den meisten Fällen um Beamte auf Lebenszeit handeln dürfte. Die freiwerdenden Soldaten kann man bei der Neuaufstellung von Einheiten verwenden.

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  • DeltaEcho80
    antwortet
    Minister Pistorius will anscheinend in der obersten Ebene im Ministerium "ansetzen":

    Verteidigungsminister Pistorius möchte offenbar 160 Stellen in der Führung seines Ministeriums streichen. Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, nennt die Pläne „überfällig“.

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  • tannenzapfen
    antwortet
    Zitat von kato Beitrag anzeigen
    Allein im Bereich Fregatten, Korvetten, U-Boote wären für die in der ZVM genannten Mindestzahlen nach heutigem Stand über das Sondervermögen hinaus wohl rund 15-20 Milliarden nötig. Eher mehr.
    Für ein in zwölf Jahren einzunehmendes Zielbild kommt mir das jetzt nicht übertrieben viel vor, zumal wenn man zahlreiche andere teure Großprojekte über das Sondervermögen finanziert bekommt.

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  • kato
    antwortet
    Zitat von Rheinpreußen Beitrag anzeigen
    Was soll eigentlich aus dem Standort Glücksburg samt Bunkeranlage werden aufgrund der veränderten Sicherheitslage?
    Es gibt recht laut tönende Stimmen in der Marine, die darauf drängen diesen zu erhalten und den Bunker wieder zu nutzen. Allerdings eben auch nur in der Marine, und diese Stimmen sind eher in der Minderheit.

    Dieser interne Konflikt spiegelt sich auch im Zielbild wieder. In der vom Inspekteur der Marine veröffentlichten finalen Fassung ist ein "alternatives Hauptquartier mit geschützten Gebäuden" angestrebt. In einer zurückgezogenen früheren Version des Dokuments war in diesem Satz ein "gehärtetes Hauptquartier" (also Glücksburg) gefordert.

    Zitat von tannenzapfen Beitrag anzeigen
    S
    - U-Boote-Klasse 212: Hier sind u.a. die Milliarden aus dem Sondervermögen vorgesehen
    - Fregatten Klasse 126: Dito
    Nö, sind sie nicht. Die Mittel aus dem Sondervermögen sind erst mal dafür vorgesehen das bereits bestellte bei diesen beiden Posten zu bezahlen. Das war nämlich vorher in keinster Weise ausfinanziert.

    Allein im Bereich Fregatten, Korvetten, U-Boote wären für die in der ZVM genannten Mindestzahlen nach heutigem Stand über das Sondervermögen hinaus wohl rund 15-20 Milliarden nötig. Eher mehr.

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  • tannenzapfen
    antwortet
    Zitat von Nemere Beitrag anzeigen
    Leider ist in dem Artikel mit keinem Wort erwähnt, was diese Modernisierung der Marine kosten soll und wie es finanziert wird. Eine solche Menge an modernen Schiffen ist nicht billig. mit den 19,3 Milliarden, die bisher im Sondervermögen Bundeswehr für die Marine vorgesehen sind, wird man nicht weit kommen. Vielleicht sollte man die "Schaumweinsteuer" (vulgo Sektsteuer) wieder dafür heranziehen. Diese Steuer wurde anno 1902 explizit für die Finanzierung der kaiserlichen Kriegsflotte eingeführt und danach nie mehr abgeschafft.
    So unrealistisch ist das gar nicht:
    - Fregatte Klasse F125: Vier Schiffe in Dienst, bei drei würde also eines schon früh außer Dienst gehen
    - K130: Hier gibt es ein in Dienst stehendes erstes Los von fünf Schiffen, ein sich im Bau befindliches zweites Los von fünf Schiffen und Gedanken an ein drittes Los, wobei beim Sondervermögen einmal die Rede war, nur ein Schiff daraus zu beschaffen. Dieses eine Schiff und das zweite Los wären aber schon die 6, die man sich als untere Zielgröße vorstellt.
    - U-Boote-Klasse 212: Hier sind u.a. die Milliarden aus dem Sondervermögen vorgesehen
    - Fregatten Klasse 126: Dito
    - Seefernaufklärer P-8: Dito

    Bleiben als größere Posten vor allem noch die sechs Fregatten Klasse F127 und die noch recht nebulösen "Future Combat Surface Systems" sowie die neuen Minenabwehrplattformen.

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  • Rheinpreußen
    antwortet
    Zitat von Tutenberg Beitrag anzeigen
    Wir reden hier immer nur über das Heer. Aber auch in der Marine soll sich einiges ändern.

    Das Zielbild für die Marine ab 2035 (bundeswehr.de)
    Die Schnellboote scheinen im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung keine Rolle mehr zu spielen:

    vebeg.JPG


    Was soll eigentlich aus dem Standort Glücksburg samt Bunkeranlage werden aufgrund der veränderten Sicherheitslage?

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  • Rheinpreußen
    antwortet
    Zitat von Nemere Beitrag anzeigen
    Solche "Stammlinien"-Debatten führen eigentlich zu nichts, weil man alle möglichen Herleitungen ableiten kann.

    Die Jäger gab es schon seit dem 18. Jahrhundert in allen deutschen Armeen...............
    ..........................
    Vielmehr stammen die meisten PzGrenBtl aus einem Grenadierbataillon (mot) der Heeresstruktur 1 ab, weil damals nur das PzGrenLehrbataillon Schützenpanzer (M 39) hatte.
    .
    Jetzt hast du doch direkt die Bundesgrenzschutzabteilungen unterschlagen. Damit schliesst sich zumindest die Stammlinie vom Grenzjäger (BGS,1951) zum Jäger (BW, Mittlere Kräfte, 2023)

    Im Prinzip gebe ich dir Recht. Traditions- und Stammlinien-Debatten sind müßig, auslegbar, diskutabel und politisch nicht gewollt.
    Das Hauptproblem der Bundeswehr ist, dass ihr per Erlass sämtliche Tradtionslinien vor 1955 verboten sind ( Ausnahmen bestätigen die Regel), die Traditionswürdigkeit sich poltisch tagesaktuell ändern kann.
    Das größte Problem aber ist, dass es ihr aufgrund ständiger Umstrukturierungen, Auflösungen, Unterstellungswechsel, Standortwechsel und Umbennungen quasi unmöglich ist eigene Traditionslinien aufzubauen.



    Nun aber zurück in die Zukunft

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  • Nemere
    antwortet
    Zitat von Tutenberg Beitrag anzeigen
    Wir reden hier immer nur über das Heer. Aber auch in der Marine soll sich einiges ändern.

    Das Zielbild für die Marine ab 2035 (bundeswehr.de)
    Leider ist in dem Artikel mit keinem Wort erwähnt, was diese Modernisierung der Marine kosten soll und wie es finanziert wird. Eine solche Menge an modernen Schiffen ist nicht billig. mit den 19,3 Milliarden, die bisher im Sondervermögen Bundeswehr für die Marine vorgesehen sind, wird man nicht weit kommen. Vielleicht sollte man die "Schaumweinsteuer" (vulgo Sektsteuer) wieder dafür heranziehen. Diese Steuer wurde anno 1902 explizit für die Finanzierung der kaiserlichen Kriegsflotte eingeführt und danach nie mehr abgeschafft.

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  • Malefiz
    antwortet
    Zitat von Tutenberg Beitrag anzeigen
    Endlich tut sich auch in Sachen Ausstattung der Reserve etwas. Ich habe da in der "Soldat und Technik" einen schönen Artikel gefunden.

    Technicals für die Territorialkräfte – Reserve erhält vielseitige Fahrzeugfamilie (soldat-und-technik.de)

    Besonders interessant finde ich das Mobilitäts-Militarisierungs-Modell. Habe auch gleich einen Antrag gestellt und hoffe, dass ich ich die Beschaffung des VW Amarok mit Camperaufbau bis zum Sommerurlaub durch habe.

    Wünsche einen schönen 1. April!


    PS: Bitte kein "Danke" abgeben. Ist kein nützlicher Beitrag:-)))
    Du hast Dich vertippt, es heisst: Reserve erhält vielseitige Familienfahrzeuge.

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  • Tutenberg
    antwortet
    Endlich tut sich auch in Sachen Ausstattung der Reserve etwas. Ich habe da in der "Soldat und Technik" einen schönen Artikel gefunden.

    Technicals für die Territorialkräfte – Reserve erhält vielseitige Fahrzeugfamilie (soldat-und-technik.de)

    Besonders interessant finde ich das Mobilitäts-Militarisierungs-Modell. Habe auch gleich einen Antrag gestellt und hoffe, dass ich ich die Beschaffung des VW Amarok mit Camperaufbau bis zum Sommerurlaub durch habe.

    Wünsche einen schönen 1. April!


    PS: Bitte kein "Danke" abgeben. Ist kein nützlicher Beitrag:-)))

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  • Tutenberg
    antwortet
    Wir reden hier immer nur über das Heer. Aber auch in der Marine soll sich einiges ändern.

    Das Zielbild für die Marine ab 2035 (bundeswehr.de)

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  • tannenzapfen
    antwortet
    Zitat von Nemere Beitrag anzeigen
    Bei Amerikanern oder Briten mag das mit deren ungebrochenen Traditionen der alten Regimenter etwas anders aussehen.
    Wobei gerade die Amerikaner da manchmal konsequent sind und manchmal nicht. "Cavalry" bezeichnet in der Regel die Aufklärungseinheiten von Großverbänden. Die Kavallerieregimenter stellen einfach nur die entsprechenden Aufklärungsbataillone für die Brigaden- mit Ausnahme der Kavallerieregimenter 2, 3 und 11, die entgegen ihres Namens eigenständige Brigaden sind Und dann gibt's noch die 1st Cavalry Division, die - wie auch die 1st Armored Division oder die 1st Infantry Division- eine Panzerdivision ist...

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