Bundeswehr OOB 1989

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  • Dragoner
    antwortet
    Zitat von Rex Danny Beitrag anzeigen
    Es verwirrt mich ein wenig zu lesen, daß die SAS Dünsen, Diensthop, Diersfordt und Mottschieß noch vor der Wende deaktiviert wurden.
    Mit Ausnahme von Mottschieß ist das in Teil 1 schon seit einiger Zeit nachzulesen. Die USAFAD bestanden bei allen Lagern bis Anfang der 90er Jahre weiter. Die Gründe dafür scheinen mir naheliegend zu sein: die nukleare Einsatzrolle der Artillerieverbände blieb trotz der Reduzierung der Zahl der aktiven Sondermunitionslager aufrecht. Im Fall des Falles hätte es also weiterhin US-Personals bedurft, um Kernwaffen an die deutschen Artillerietruppenteile zu übergeben.

    Die von Horner angesprochenen Jahreszahlen beziehen sich auf die tatsächliche Schließung bzw. Aufgabe der Lager und stehen nicht im Widerspruch zu der wenige Jahre zuvor erfolgten Deaktivierung. Deaktivierung bedeutet: keine Einlagerung von Kernwaffen mehr. Zum Teil wurden die Anlagen weiterhin genutzt, zu Ausbildungszwecken zum Beispiel. Aufgegeben bzw. vollständig stillgelegt wurden sie dann nach der Wende.

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  • Horner
    antwortet
    Guten Abend zusammen,
    es hat den Anschein, das es hier wiedersprüchliche Angaben darüber gibt, denn unter diesen Link steht, das das Lager Diensthop ( Dörverden-Barme) 1989 aufgelöst wurde.

    Unter diesen Link ist das SAS Diersfordt vermutlich 1991 und Diensthop 1990 geräumt worden.

    In Dragoners Auflistung ist die Auflösung von Diensthop aber auf 1988 und Diersfordt 1989 genannt, was ist denn jetzt wohl richtig? Ich meine, das ich in einer Info-Zeitung der BW im Jahre 1987 gelesen habe, das in einen Test " wie lange dauert ein Ausrücken der gesammten Kaserne " der Niedersachsen Kaserne die amerikanischen Soldaten hier auch noch einbezogen waren.
    Deswegen knicken mich irgendwie die verwirrenden Angaben, war doch mal Dörverden-Geestefeld fast meine 2te Heimat.
    Denn bis jetzt war ich immer der Annahme, das alle SAS erst nach dem Mauerfall aufgelöst wurden, was mich aber jetzt sehr verunsichert. Aber vielleicht könnte man das genaue Datum von den ehemaligen Kameraden des Traditionskreis Raketenartilleriebataillon 32 / Begleitbatterie 3 e.V. erhalten, mehr fällt mir in diesen Moment nicht mehr ein.
    Der Link hierfür: http://www.traditionskreis32.de/

    Bemerkung: Hier sind Bilder zu sehen, indem das Lager noch aktiv war!!!

    Gruß
    Horner
    Zuletzt geändert von Horner; 20.10.2011, 22:33.

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  • Rex Danny
    antwortet
    Zitat von Dragoner Beitrag anzeigen
    Mitte/Ende der 80er Jahre wurde eine Reihe von Sondermunitionslagern deaktiviert: neben Mottschieß auch Dünsen (1987), Diensthop (1988) und Diersfordt (1989). Möglicherweise war das auf eine Reduzierung der Anzahl der Atomsprengköpfe in Europa zurückzuführen. Weniger "Murmeln" - weniger Lagerbedarf. Das ist aber nur eine Vermutung. Die nukleare Einsatzrolle der Artillerieverbände blieb jedenfalls aufrecht.
    Hallo, Dragoner !

    Es verwirrt mich ein wenig zu lesen, daß die SAS Dünsen, Diensthop, Diersfordt und Mottschieß noch vor der Wende deaktiviert wurden.

    Für Dünsen war das 5th US Army Field Artillery Detachment (USAFAD) von Februar 1963 bis Mai 1992 zuständig und vor Ort, für Diensthop das 25th USAFAD von Mai 1961 bis Mai 1992, für Diersfordt das 1st USAFAD von März 1965 bis Juni 1992 und für Mottschieß das 2nd USAFAD von ???? bis Juni 1991.

    Daß in den Auflistungen der USAFAD vielleicht mal ein kleinerer Fehler auftritt, dürfte schon klar sein, aber gleich vier Fehler kann ich mir nicht vorstellen. Walter Elkins leistet doch eigentlich gute Arbeit für sein Projekt "US Army Germany". Oder habe ich dort etwas falsch übersetzt oder überlesen?

    Grüße


    Rex Danny

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  • zaagstra
    antwortet
    Zitat von Dragoner Beitrag anzeigen
    Noch vor Jahreswechsel wird aller Voraussicht nach das Standortverzeichnis fertig - ein 600-Seiten-Wälzer.
    Du heilijer Strohsack...

    Walter Zed

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  • Dragoner
    antwortet
    Mitte/Ende der 80er Jahre wurde eine Reihe von Sondermunitionslagern deaktiviert: neben Mottschieß auch Dünsen (1987), Diensthop (1988) und Diersfordt (1989). Möglicherweise war das auf eine Reduzierung der Anzahl der Atomsprengköpfe in Europa zurückzuführen. Weniger "Murmeln" - weniger Lagerbedarf. Das ist aber nur eine Vermutung. Die nukleare Einsatzrolle der Artillerieverbände blieb jedenfalls aufrecht.

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  • suedbaden
    antwortet
    Zitat von Dragoner Beitrag anzeigen
    Hier trifft wohl Zweiteres zu. Als Sondermunitionslager wurde Mottschieß bereits 1985 stillgelegt, wurde aber anscheinend weiterhin in Reserve gehalten bzw. zu Ausbildungszwecken genutzt. In den Freigabelisten steht es als "Ausbildungsgelände Mottschieß".
    Interessant. Wir hatten 1987 in Immendingen noch RC-Bereitschaften. Ich dachte immer, die seien für das Sonderwaffenlager Mottschieß gewesen. Ansonsten war in der Nähe keine Sonderwaffen mehr, Inneringen war ja wohl schon aufgegeben. Und bis Großengstingen wäre es ein weiter Weg gewesen.

    War die Schließung des Sonderwaffenlagers Mottschieß Mitte der 1980er Jahre ein Einzelfall oder war das ein allgemeiner Trend bei der Divisionsartillerie? Konzetration der Sonderwaffen auf weniger Lager oder so was in der Art? Denn die nukleare Rolle hatte das ArtRgt 10 doch noch bis zum Ende des Kalten Krieges?
    Zuletzt geändert von suedbaden; 18.10.2011, 11:20. Grund: Tippfehler

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  • Dragoner
    antwortet
    Zitat von Rex Danny Beitrag anzeigen
    Nach meinen Unterlagen muß es 1997 gewesen sein. Allerdings kann ich nicht mehr sagen, ob es das Schließungsjahr oder das Abgabejahr in das allgemeine Grundvermögen war.
    Hier trifft wohl Zweiteres zu. Als Sondermunitionslager wurde Mottschieß bereits 1985 stillgelegt, wurde aber anscheinend weiterhin in Reserve gehalten bzw. zu Ausbildungszwecken genutzt. In den Freigabelisten steht es als "Ausbildungsgelände Mottschieß".

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  • Rex Danny
    antwortet
    Zitat von Dragoner Beitrag anzeigen
    Hat zufällig jemand eine Ahnung, wann das Sondermunitionslager MOTTSCHIESS bei Pfullendorf geschlossen wurde?
    Ich habe völlig vergessen, zu Deiner Frage eine Antwort zu posten.

    Nach meinen Unterlagen muß es 1997 gewesen sein. Allerdings kann ich nicht mehr sagen, ob es das Schließungsjahr oder das Abgabejahr in das allgemeine Grundvermögen war.

    Grüße


    Rex Danny

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  • Dragoner
    antwortet
    Kurze Wasserstandsmeldung, nachdem das Thema hier in letzter Zeit ein wenig eingeschlafen ist (wir waren allerdings nicht untätig): Noch vor Jahreswechsel wird aller Voraussicht nach das Standortverzeichnis fertig - ein 600-Seiten-Wälzer. Zeitgleich kommen alle bisher veröffentlichten Teile in einer überarbeiteten Fassung heraus.

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  • Dragoner
    antwortet
    Hat zufällig jemand eine Ahnung, wann das Sondermunitionslager MOTTSCHIESS bei Pfullendorf geschlossen wurde?

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  • kato
    antwortet
    Weiteres Bild desselben Panzers, den Rex Danny verlinkt hat, diesmal von vorn: http://de.wikipedia.org/w/index.php?...31#filehistory

    Der sich dort anlehnende Mann sieht für mich nach dem Fahrer im von Nemere bzw. uraken verlinkten Bild aus.
    Zuletzt geändert von kato; 18.09.2011, 20:04.

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  • uraken
    antwortet
    An dem Photo stört mich weniger der Amerikaner. Es wäre bei eine Reforger Manöver durchaus möglich gewesen das auch mal die Alliierten die deutsche Ausrüstung anschauten. Bei dem Herrn in der Bundeswehr Uniform wundert mich mehr der Helm. Gabs den Typ schon 84?
    Wie ich schon oben andeutet habe bin ich auch sehr skeptisch.
    Interessant wäre es wenn man über das Kennzeichen Y-166 815 mehr erfahren könnte.
    Ich bin heute Abend nochmal das Bundesarchiv durchgegangen und habe zu keiner der in Wiki aufgeführten Einheiten was gefunden.

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  • Rex Danny
    antwortet
    Dann schaut doch mal bitte auf dieser Seite (http://alberteinstein.npage.de/panze..._98505236.html) unten den M48 an. Dort wird geschrieben, daß es sich hierbei um einen M48A2C der Panzerjägerkompanie 741 handelt, der wieder mit US-amerikanischen Zeichen versehen wurde und 1992 an ein Museum ging. Dieser M48 steht auch genau vor der gleichen Halle wie auf dem Wikipedia-Bild, nur etwas anders abgeparkt.

    Das Wikipedia-Bild und auch das oben genannte sind definitiv viel später als 1984 aufgenommen worden. Der Fahrer auf dem Wikipedia-Bild trägt einen US-Helm und auch US-Grünzeug, während der Herr im Turm BW-Bekleidung trägt.

    Weiterhin handelt es sich bei dem M48 um einen A2C. Die Bundeswehr hatte aber in der Heeresstruktur 4, in der ja dieses Sicherungsbataillon/ die Panzerjägerkompanie 741 bestanden haben sollen, nur M48A2GA2, alle in den Heimatschutzbrigaden des Territorialheeres enthalten, keine im Feldheer (III.Korps !). Die M48A2GA2 waren an den 105mm Rohren erkennbar, die auch im Leopard 1 verwendet wurden. Der hier gezeigte M48 hat aber noch das alte Rohr.

    Alles in allem können wir wohl sagen, daß es diesen Panzer in dieser Form Mitte der 80er Jahre nicht gegeben hat. Wenn doch, dann müssen Quellen her. Und da unser Dragoner recherchiert wie kein anderer, wäre er mit ziemlicher Sicherheit über dieses ominöse Sicherungsregiment gestolpert. Ist er aber nicht, also hat es auch nicht existiert.

    Grüße


    Rex Danny

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  • Nemere
    antwortet
    1. Zum erwähnten Photo:

    Das taktische Zeichen erscheint mir sehr phantasievoll und entspricht nicht den Vorschriften für die taktischen Zeichen (ZDv 1/11).
    In das Zeichen eines Panzerbataillons wurde das taktische Zeichen eines Sicherungsverbandes eingezeichnet. Ein Sicherungsbataillon hat jedoch als Grundzeichen das Andreas-Kreuz der Infanterie, darunter das kleine Kreuz der Sicherungsverbände.
    Selbst wenn in der Stabs- und Vesorgungskompanie oder einer möglicherweise vorhandenen schweren Kompanie eines solchen Verbandes M 48 vorhanden gewesen sein sollten, tragen diese Fahrzeuge das taktische Zeichen des Sicherungsverbandes.
    Auch stellt sich die Frage was die als „5“ lesbare Zahl im taktischen Zeichen (links unter der Kette) bedeuten soll. Wenn der Panzer zur 5. Kp gehören sollte, ist die „1“ links neben dem Taktischen Zeichen falsch.

    Die Sicherungsbataillone der Bundeswehr hatten keine Panzerabwehrzüge, schon gar keine mit M 48. M 48 als Panzerjäger gab es in den Jägerbataillonen der Heimatschutzbrigaden, nicht dagegen bei den Panzerabwehrzügen der Heimatschutzregimenter.

    2. Noch mysteriöser wird es mit der Behauptung, dass dieser M 48 als Kommandeurspanzer für den Kommandeur eines Sicherungsbataillons eingesetzt gewesen sein soll.
    Wenn in einem Sicherungsbataillon tatsächlich aus irgendwelchen Gründen M 48 vorhanden gewesen sein sollten, so wären sie garantiert nicht ihrer eigentlichen Rolle der Panzerabwehr entzogen worden. Ein Sicherungsbataillon ist meistens über einen relativ großen Raum verstreut eingesetzt, der Kommandeur muß mit zahlreichen anderen Verbänden (VBK, VKK, Feldheer, Verkehrsführung, Gewässerübergangsorganisation) und Behörden (ZMZ, Polizei. Bahn, Binnenschiffahrtsverwaltung usw.) Verbindung halten. Diese Verbindung lief bis 1989 nur über Telefon, evtl. unter Nutzung von Verkehrsfernmeldenetz. Wasserstraßen-, BAB- und BASA-Netz. All das war vom Kampfpanzer als Kommandeursfahrzeug unmöglich. Der Kommandeur eines Sicherungsbataillons hat vor allem koordinierende Aufgaben, wenn er meint mit einem Kampfpanzer eine Attacke fahren zu müssen, hat er im Regelfall seinen Job nicht ganz verstanden.

    3. Weiter frage ich mich, ob dieses Photo überhaupt aus dem Jahre 1984 stammen kann (hier soll ja bei Reforger 84 das Btl zum einzigen Mal eingesetzt worden sein). Der Fahrer trägt einen Helm mit Sprechsatz Funk, der nach meiner Meinung so bei der Bundeswehr nie eingesetzt war, keinesfalls aber 1984 schon vorhanden war.

    4. Die Gliederung dieses mysteriösen Sicherungsregiments ist darüber hinaus für die Sicherung von Rheinübergängen herzlich wenig geeignet:
    - Es gibt nur ein Sicherungsbataillon
    - Der Sinn und Zweck der im Vergleich dazu relativ starken Panzerjäger-, Mörser- und Pioniersperrkompanien für diesen Sicherungsauftrag erschließt sich mir nicht. Die Übergangsstellen am Rhein waren vor allem durch Luftangriffe, Fernwaffenbeschuß, in zweiter Linie durch Einsatz von Truppen der besonderen Bestimmung und bei entsprechender Lageentwicklung möglicherweise durch Luftlandungen bedroht. Gegen Luftangriffe hätte die eine Flugabwehrkanonenbatterie (wahrscheinlich mit FK 20 mm), verteilt auf fünf Übergangsstellen mit mindestens 15 Brückenstellen nicht viel gebracht. Gegen Truppen der besonderen Bestimmungen helfen dekorativ im Gelände herumstehende M 48-Panzer und Mörser auch nichts, hier hätte es wesentlich mehr Infanterie gebraucht. Für die Bekämpfung von Luftlandungen wäre wieder mehr Fla und die Eingliederung der Mörser und Panzerjäger in die Sicherungsbataillone viel sinnvoller gewesen, um ohne lange Umgliederungen die Luftlandungen im Ansatz zu bekämpfen.
    - Der Zweck der Pionier-SPERR-kompanie bleibt völlig offen. Eine Pioniersperrkompanie dient dazu, Geländeabschnitt durch Minensperren und ggf. Einsatz vorbereiteter Sperranlagen nachhaltig für den Vormarsch des Feindes zu sperren. Wo dieser Einsatz bei den am Rhein zu erwartenden Bedrohungen sinnvoll gewesen sein sollte, weiß ich nicht.

    5. Vollkommener Schwachsinn ist der Hinweis, dass dieses Sicherungsregiment in Zusammenhang mit dem nicht aufgestellten Panzerregiment 300 des III. Korps stehen könnte.


    - Die Panzerregimenter waren nur wenige Jahre (bis 1975) während der Heeresstruktur 3 vorhanden, die beiden aufgestellten Regimenter wurden 1975 wieder in Brigaden umgewandelt.
    - Bei diesem Sicherungsregiment sprechen wir aber von der Heeresstruktur 4 ab 1981!
    - Für das nicht aufgestellte PzRgt 300 des III. Korps waren die PzBtl 63 und 64 in Stadtallendorf vorgesehen. Beide Btl nahmen die Gliederung PzBtl im PzRgt ein (3 PzKp, 1 SPzKp) ein, die weitere Aufstellung des Rgt wurde allerdings eingestellt. Ich kann hier keinen Bezug zu einem Sicherungsregiment im Raum Koblenz feststellen.

    6. Selbständige Mörserkompanien und Panzerjägerkompanien gab es bei den „Heimatschutzkommandos“ (Vorläufer der Heimatschutzbrigaden in der Heeresstruktur 3). Im für den Raum Koblenz zuständigen WBK IV gab es dazu das Heimatschutzkommando (HSK) 16 in Zweibrücken, bzw. Bexbach. Normalerweise dienten diese Kompanien bei der Formierung der Heimatschutzbrigaden zur Aufstellung der Panzerbataillone und der Mörserzüge der Jägerbataillone. Einige wenige Kompanien der Heeresstruktur 3 beim Territorialheer wurden jedoch unverändert noch lange nach 1980 in der Heeresstruktur 4 weitergeführt (z.B. schwere Heimatschutzkompanien und das PiBtl 18 in Bayern). Möglicherweise sind die Mörser- und Panzerjägerkompanien des Sicherungs-Rgt 300 solche Überbleibsel des HSK 16. Allerdings stimmen dann die Nummern nicht, die selbständigen Kompanien im HSK 16 hatten Nummern zwischen 470 und 499.

    Fazit:
    Solange wir keine klaren tragfähigen und nachprüfbaren Quellen haben, sollten wir dieses Sicherungsregiment als interessantes Gedankenspiel betrachten. In WIKIPEDIA ist zu diesem Thema keine einzige Quelle genannt!

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  • uraken
    antwortet
    Unter http://de.wikipedia.org/wiki/Benutze...gsregiment_300 findet man weitere Angaben zu dem mysteriösen SichReg 300 und den ihm zugeordneten Verbänden.

    Am 1. April 1981 wurde zum 1. Januar 1982 die Aufstellung des Sicherungsregiments 300 (n.a.) befohlen. Diese Regiment war als Korpstruppe des III. Korps vorgesehen und sollte ausschließlich zum Schutz der fünf Rheinübergänge im Großraum Koblenz eingesetzt werden. Zum vorgesehenen Termin waren jedoch lediglich drei der geplanten sieben Einheiten des Regiments als Geräteeinheiten aufgestellt. Zwei davon (SichBtl 767 und PzJgKp 741) waren nur einmal (Reforger 84) mobilisiert und eingesetzt worden, die ebenfalls existierende PzPiSperrKp 741 hatte man zu diesem Anlaß lediglich probeweise entmottet, jedoch nicht aktiviert. Zur Aufstellung eines Regimentsstabes kam es nicht mehr, die bestehenden Geräteeinheiten wurden 1990 aufgelöst, das veraltete Gerät verschrottet.

    SichBtl 767..png SichBtl 767 Oktober 1981 Koblenz 1990 aufgelöst
    PzJgKp 741..png PzJgKp 741 1. Juli 1981 Koblenz 31. Dezember 1991 aufgelöst
    PzPiSperrKp 741.png PzPiSperrKp 741 Dezember 1981 ohne 1990 aufgelöst
    bei diesen Einheiten sind Wappen angegeben.

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