Krieg in der Ukraine
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Entscheidend in diesem Artikel sind zwei Sätze:
"Gut, wirtschaftlich ist Deutschland ein Riese, aber militärisch und sicherheitspolitisch ein Zwerg, ohne größere Ambitionen, etwas an diesem Status zu ändern. Eine Tatsache, derer sich die USA und insbesondere die östlich gelegenen Nato-Staaten bewusst sind."
Leider haben unsere Schmalspur-Politiker das noch nicht begriffen. Es ist ja wichtiger "feministische Außenpolitik" zu machen, wie Frau Baerbock jüngst meinte von sich geben zu müssen.
Ob Deutschland wirtschaftlich wirklich noch ein Riese oder doch nur ein "Scheinriese" ist (Definion bei "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer), müsste man auch diskutieren. Tatsache ist, das immer mehr wirklich große Firmen verschwinden, wie zuletzt der Abgang von LINDE bewiesen hat.Zuletzt geändert von Nemere; 23.03.2023, 12:57.
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Es gab ja bei global politisch bedeutsamen Staaten schon eine ganze Reihe von Frauen als Außenministerin:
- Madeleine Albright (USA)
- Condoleezza Rice (USA)
- Golda Meir (Israel)
- Indira Gandhi (Indien)
und vielleicht sogar
- Tansu Çiller (Türkei).
Vielleicht sollte sich Frau Baerbock mal ansehen, wie diese Damen Außenpolitik verstanden haben - mit Sicherheit nicht als feministische Außenpolitik, sondern die hatten alle den uralten Grundsatz der Außenpolitik begriffen: Außenpolitik ist immer Machtpolitik.
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Fakt ist doch, dass die ganze Debatte um das Sondervermögen für mich eine Scheindebatte ist, solange der ganz klar definierte politische Wille nicht da ist, Deutschland sicherheitspolitisch wieder weiter zu bringen.
Solange wir uns um gendergerechte, vegane Schulverpflegung Gedanken machen, die nicht mit Atomstrom gekocht wird, ist doch alles gut. Aber Hauptsache, Cannabis legalisiert.
Die alten Griechen haben schon gesagt, dass in einer Demokratie jedes Volk die Regierung bekommt, die es verdient.
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Gestern erzählte mir ein Kollege, er habe im Netz einen Beitrag gelesen, in dem sich zwei Offiziere von Heer und Marine (darunter ein Oberstleutnant) darüber auslassen, daß es in der Bundeswehr noch immer kein veganes Essen gibt.
Ich habe eben mal gegoogelt und den Artikel gefunden. Es stand in der TAZ (https://taz.de/Bundeswehroffiziere-u...gung/!5920029/).
Hauptsache veganes Essen. Ob die Panzer, Flugzeuge und Schiffe einsatzfähig sind.....egal.
Mich wundert nichts mehr.
Grüße
Rex Danny
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Man braucht sich nur den aktuellen Bericht der Wehrbeauftragten daraufhin anzusehen. Da gibt es auch genug "Beschwerden" wegen fehlender veganer / vegeatarischer Verpflegung, selbst im Einsatz. Auch die Diskussion um "Transgender"-Soldaten ist für viele wichtiger als die wirklichen Probleme dieser Armee.Zitat von Rex Danny Beitrag anzeigenHauptsache veganes Essen. Ob die Panzer, Flugzeuge und Schiffe einsatzfähig sind.....egal.
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Mag sein, ich halte mich da an das Motto des Barett-Abzeichens der Feldjäger "SUUM CUIQUE". Aber für eine Armee, die hinten und vorne nicht mehr funktioniert, gibt es Thema, die Entscheidender sind.Zitat von Hoover Beitrag anzeigenDu vergisst, dass das für viele Menschen die wirklichen wichtigen Probleme sind.
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Ich glaube, dass das ein gesamtgesellschaftliches Thema geworden ist.
Sicherlich haben wir eine "freiheitlich-demokratische Grundordnung" und eine Gesellschaft, die vieles toleriert. Dies ist auch nicht mehr selbstverständlich, wenn man sich der Rest der Welt so betrachtet. Und ein solcher Staat muss doch auch robust und wehrhaft sein (was wir nicht mehr sind).
ABER: Wir "arbeiten" derzeit mit aller Macht daran, die Grundwerte eben dieses Staatswesens und dieser aufgeklärten, freien Gesellschaft aufs Spiel zu setzen und das, was wir uns erarbeitet haben, mit Karacho und Schwung an die Wand zu fahren.
Ich könnte hier seitenweise Abhandlungen schreiben, was wir z.B. als ehrenamtliche und freiwillige Feuerwehrleute oder als First Responder so alles erleben. Ja, es klingt doof, aber: So was gab´s früher nicht! Spätestens, wenn die Polizei kam, war Schluss. Jetzt versucht man, seinen Kumpel, der vielleicht zu Recht festgenommen wird, zu befreien.
Und das erfüllt mich ehrlich gesagt mit Sorge.
Ich habe große Bedenken, dass wir demnächst an einen Punkt gelangen werden, wie wir ihn in der ausgehenden Weimarer Republik schon mal hatten: Saal- und Straßenschlachten zwischen den extremen Enden der politischen Parteien und deren Anhängerschaft. Gut, 2023 dann eben "Schlachten per Social Media".
Und nur, weil der Ukraine-Krieg (noch) 2.000 Kilometer weit weg ist, sollte man nicht vernachlässigen, dass es immer noch zu einem Flächenbrand in ganz Europa kommen könnte. Putin ist alles zuzutrauen.Zuletzt geändert von DeltaEcho80; 24.03.2023, 15:16.
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Auf youtube gibt es ein Video eines Osteuropa-Historikers der Uni Tübingen zu acht Behauptungen über den Ukrainekrieg, die nach seiner Auffassung aus Sicht eines Historikers immer falsch begründet werden:
Unter dem Video gibt es einen weiteren Link zu den ausführlichen Quellenangaben für seine Thesen.
Auch wenn man dem Professor nicht in jeder Einzelheit unumwunden zustimmen muss, so ist seine Argumentation doch sauber strukturiert und schlüssig belegt.
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Die Geschichte in der Region ist ganz schön wechselhaft und unübersichtlich. Eigentlich liefert er Argumente gegen all die gängigen Mythen. - Viele vertrauen nicht mehr den Medien und suchen "unabhängige" Quellen. Und dann geht das Elend los.
Ich fürchte, daß Kommentare zum Pazifismus, wie derzeit in Spiegel Online, mehr Zuspruch finden. Gleich die weisse Fahne raus, dann stirbt halt keiner. "Dann weht halt über dem Rathaus die russische Fahne".
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