Krieg in der Ukraine
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Die Wagner-Leute haben auch Woronesch unter ihrer Kontrolle und angeblich drei russische Hubschrauber abgeschossen darunter einen Mi-35. Putin hat ihnen in einer Fernsehansprache Verrat geworfen und droht mit Bestrafung. Das wird... interessant.
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Angebliche Wagner-Kolonne mit Panzern auf Tiefladern unterwegs: https://twitter.com/CalibreObscura/s...48069584371712
Unterdessen zerstört wahrscheinlich ein russischer Ka-52-Hubschrauber bei Woronesch ein Öldepot (damit es nicht Wagner in die Hände fällt?).
In Moskau wurden wohl alle Veranstaltungen abgesagt, und die Schulferien haben eine Woche früher begonnen- und auf dem Flughafen heben viele Privatjets ab..
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Beim SPIEGEL gibt es eine recht gute und laufend ergänzte Zusammenstellung der laufenden Entwicklung zum Vorgehen der Wagner-Truppe:
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Schade, die Russen sind sich wohl wieder einig geworden: https://twitter.com/WarMonitors/stat...57964476387329
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Anscheinend war Jewgeni Prigoschin – dessen Söldner in der Ukraine der russischen Armee immer wieder aus der Patsche helfen mussten – mehr als nur sauer auf die russische Generalität. Weiter fühlte er sich so stark, einen Marsch auf Moskau anzutreten. Dabei besetzte er die Millionenstadt Rostow am Don mal so im Vorbeigehen ohne das wohl ein Schuss fiel. Für mich ist das ein Zeichen, dass die reguläre russische Armee zumindest nicht bereit ist, gegen ihre Söldner-Kameraden zu kämpfen.
Das muss man im gar nicht so weit entfernten Moskau sehr aufmerksam registriert haben, denn von den Drohungen gegen Prigoschin und seiner Truppe Seitens Putins blieb nichts weiter, als ein wortkarger Rückzug. Der Deal scheint zu lauten: Lässt Du uns im Kreml in Ruhe, passiert Dir und Deinen Söldnern nichts. Und schon dreht die Wagnertruppe um und deren Chef schlägt sein Oberkommando in Belaruss auf.
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Wobei ich nicht davon ausgehe, dass das ein spontaner Entschluss Prigoschins war. Die Wagnertruppe hatte Panzer und Schützenpanzer auf Tiefladern dabei, es wurden Pantsir-Flugabwehrsysteme und MANPADS gesehen. Und auch das Vorgehen scheint recht geplant: In Rostow wurde das Hauptquartier des Südlichen Militärbezirks genommen- dadurch wurde wahrscheinlich sicher gestellt, dass man vonseiten der Fronttrupen und südlich stationierten Heeresflieger Ruhe hat, und dann ging's im Eiltempo nach Norden.
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Es gibt schon wieder wilde Spekulationen von Ex-Bundeswehr-Generälen: "Ex-General Roland Kather hält den Aufstand der Söldner für eine Inszenierung und vermutet, dahinter könnten Pläne für einen „verdeckten Aufmarsch“ stecken."
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Als Grund, warum die Wagner Truppe bis 200km vor Moskau marschieren konnte und es dort bis auf einige Polizei und schwache Armeeeinheiten keine Verteidigung Moskaus aufgestellt wurde, wird die Abwesenheit der beiden Divisionen genannt, die zur Verteidigung Moskaus dort stationiert waren. Die 2. Garde-MotSchtzDiv TAMAN und die 4. GardePzDiv Kantemir wurden in der Ukraine eingesetzt, erlitten 60% Verluste und sind jetzt irgendwo, nur nicht in Moskau. Und die beiden Divisionen wurden nicht ersetzt in Moskau.
Man vermutet, dass es keine Divisionen mehr zwischen der Front und um Moskau mehr gibt. Wäre Prigoschin weiter marschiert, man hätte ihn wohl nciht aufhalten können. Bei Telegram wird gemunkelt, dass man gedroht habe, alle Familienangehörigen der Wagner-Offiziere hinzurichten, wenn er weitermarschiert. Aber das sind nur Gerüchte. Würde mich aber nicht wundern."Damals, als ich in meinem Alter war..."
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In der Youtube-Reihe NACHGEFRAGT der Bundeswehr gibt es eine sehr sachliche Darstellung zur Wagner-Gruppe und der Aktion am Wochenende:
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Ein Video über einen ukrainischen mechanisierten Angriff über eine Minensperre, im Raum südlich Orikhiv (eng. Schreibweise). Entweder, man hatte die Sperre vorher nicht aufgeklärt, oder man wollte hier mit Gewalt einen Vorstoß wagen.
Die Urkaine sind im Besitz des Geländes gekommen, indem sie vorher den Leopard 2A6 und die gesamt 11 Bradleys und den T72-Pionierpanzer verloren haben.
Auf den Bildern sieht man, dass der Leopard 2A6 noch da ist (im Hintergrund). Die Ukrainer bergen die Fahrzeuge nun, um sie instand zu setzen."Damals, als ich in meinem Alter war..."
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Der erste CV90 wurde zerstört oder zumindest beschädigt."Damals, als ich in meinem Alter war..."
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Ich bin in t-online auf zwei interessante Interviews zum Thema Ukraine-Krieg und Putins Imperialismus-Fantasien gestossen, beide Gespräche wurden mit namhaften deutschen Historikern geführt:
1. Jörn Leonhard, der 2014 mit "Die Büchse der Pandora" ein sehr tiefschürfendes Buch zum Ersten Weltkrieg geschrieben hat und in seiner aktuellen Veröffentlichung die Geschichte moderner Imperien behandelt ("Empires. Eine globale Geschichte 1780–1920")
Mit Gewalt will Russland sein einstiges Imperium restaurieren, doch woher stammt dieser Wahn? Historiker Jörn Leonhard über imperialen Phantomschmerz.
2. Herfried Münkeler, der in seinem Interview einige Wunschvorstellungen westlicher Beobachter korrigiert, vor allem hinsichtlich einer möglichen Nachfolge Putins und die Nuklearstrategie Putins aus seiner Sicht kommentiert.
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