Krieg in der Ukraine
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Russlands Großinvasion im Februar 2022 hat einen langen Vorlauf, der tief in der russischen Geschichte wurzelt. Der Kreml beruft sich bis heute auf eine historische Vorstellung von Staatlichkeit, die eine echte Souveränität der Ukraine und von Belarus ausschließt.
gibt es eine nach meinem Eindruck sehr interessanten Artikel zu der Frage, warum Rußland aus historischen Gründen eine echte Souveränität von Ukraine, aber auch Belarus ausschließt.
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Dazu passt, das in der neuesten Ausgabe der "Militärgeschichte" die Schlacht von Kursk 1943 behandelt wird:Zitat von uraken Beitrag anzeigenDas ganze erinnert an Kursk 43 ...
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Es gibt einen Unterschied zu Kursk 1943:
1943 wusste die Deutschen nur im Ansatz, welche Feldbefestigungen und welche russ. Reserven in den Räumen der vorgesehenen Angriffskeile auf die Deutschen (also Wehrmacht und Waffen-SS) warteten. Heute haben die Ukrainer ein besseres Bild von der Feindlage, nur der Umfang der Minensperren scheint eine Überraschung zu sein.
Die Ukraine wird, wenn sie denn die 3 oder 4 russ. VtgLinien durchstoßen kann, viel zu viele Reserven dazu verbrauchen. Ob sie sich das leisten kann?"Damals, als ich in meinem Alter war..."
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#Ukraine: A Ukrainian CV9040C infantry fighting vehicle was captured by the Russian army in the vicinity of Kreminna, #Luhansk Oblast. The vehicle was damaged by an RPG few days ago and then abandoned by the crew. https://t.co/fExar2rx5i
Die Russen haben wohl den ersten CV9040 erbeutet bei Kreminna/Luhansk
Oryx sagt, dass von den 5 Leopard 2A4 nur 1 als Totalausfall gezählt wird die und die anderen repariert würden."Damals, als ich in meinem Alter war..."
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Dies ist in Moskau bekannt.Zitat von Nemere Beitrag anzeigenEntscheidend in diesem Artikel sind zwei Sätze:
"Gut, wirtschaftlich ist Deutschland ein Riese, aber militärisch und sicherheitspolitisch ein Zwerg, ohne größere Ambitionen, etwas an diesem Status zu ändern. Eine Tatsache, derer sich die USA und insbesondere die östlich gelegenen Nato-Staaten bewusst sind."
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Gerd Koenen does not understand anything. The article is in the stove.Zitat von Nemere Beitrag anzeigenBei t-online gibt es eine lesenswerte Analyse zu Putin und Rußland
https://www.t-online.de/nachrichten/...szeugnis-.html
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Polen hat bestätigt, dass sie Instandsetzungspersonal in der Ukraine hat, die die Krab-Haubitzen in Frontnähe reparieren sollen. Es sind zwar Staatsbedienstete, aber keine aktiven Soldaten, sagen sie.
Die Gegner der Waffenhilfen werden das sicher als weitere Eskalation beschreien."Damals, als ich in meinem Alter war..."
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In der TAZ gibt es ein lesenswertes Interview mit einer Professorin der renommierten John Hopkins University (Washington D.C.) zur Geschichte der NATO-Osterweiterung und den Zusammenhang dieser Maßnahme mit der Politik Putins.
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Ich habe gerade einen interessanten Artikel zur Logistik gefunden.
Kampfflugzeuge, Kriegsschiffe und Panzer erhalten in den letzten Jahren zunehmend eine größere mediale Aufmerksamkeit. Militärtransportern, Tankwagen oder gar Feldküchen, die für den Nachschub und …
Die Literatur unten auf der Seite lohnt sich auch. Hauptquelle ist wohl die Zeitschrift Truppendienst.Zuletzt geändert von Malefiz; 09.10.2023, 20:10.
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Sehr interessante Ausarbeitung.
Ein paar Gedanken dazu.
Ich habe mal kurz den Vergleich angestellt, was ein Korps der Bundeswehr mit drei Divisionen mit Stand 1989 an Nachschub-LKw verfügbar hatte, dabei habe ich nur die reinen Transport-/Umschlagkapazitäten hergenommen. Die reinen Nachschubkompanien bei Korps, Div und Brigaden sind nicht eingerechnet, obwohl es hier auch noch jeweils etwa 300 t Transportkapazität gab.
Das gäbe beim Korps:
1 Transportbataillon mit etwa 250 Transport-Lkw
1 gemischtes Transportbataillon mit etwa 200 Transport-Lkw
Pro Division im Divisions-Nachschub-Bataillon etwa 110 Transport-Lkw x 3 Divisionen = 330 Lkw.
Gäbe gesamt für ein damaliges Korps etwa 450 Transport-Lkw. Aktuell könnte die Bundeswehr kein Korps aufstellen, weder von den Divisionen noch von nötigen Korpstruppen her, also verbieten sich aktuelle Berechnungen. Es gibt auch keine zuverlässigen Angaben zu den aktuellen logistischen Kapazitäten der Bundeswehr.
Bei der russischen „Logistikbrigade“ sind etwa 410 Lkw erwähnt.
Wenn man pro Lkw im Schnitt von 10 Tonnen Ladekapazität ausgeht, kann also eine solche Logistikbrigade etwa 4100 Tonnen bewegen. Weiter unten in dem Artikel ist erwähnt, dass 10 Logistikbrigaden/materialtechnische Unterstützungsbrigaden zur Verfügung stehen. Das ergäbe dann rechnerisch eine Kapazität von 41.000 Tonnen.
Auch wird behauptet: „Russland musste somit in den ersten Kriegsmonaten für die fortlaufenden Angriffsoperationen täglich rund 22.ooo Tonnen an Nachschub bewegen.“ Eigentlich müssten also bei einer verfügbaren Kapazität von 41.000 Tonnen diesen Mengen bewältigt werden können.
Die im Absatz „Reichweite der russischen Logistikeinheiten“ aufgestellte Behauptung, dass das bestehende Straßennetz eine Geschwindigkeit von 75km/h pro Stunde zulässt, halte ich für mehr als fragwürdig. Die maßgeblichen Stellen der Bundeswehr (Führungsakademie, LogSchule usw.) gingen um 1990 bei dem deutlich besseren Straßennetz der Bundesrepublik von folgenden Werten aus:
- Vorwärts der Vorgeschobenen Versorgungsdienste: 20 km/h
- Rückwärts der Vorgeschobenen Versorgungsdienste: 40 km/h,
wobei die 40 km/ bei Nachtfahrten nicht durchgehend zu halten waren.
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Ja das hing ja auch von der Marschgeschwindigkeit der Kolonnen ab. Die wiederum richtete sich auch nach der Geschwindigkeit desZitat von Nemere Beitrag anzeigenDie maßgeblichen Stellen der Bundeswehr (Führungsakademie, LogSchule usw.) gingen um 1990 bei dem deutlich besseren Straßennetz der Bundesrepublik von folgenden Werten aus:
- Vorwärts der Vorgeschobenen Versorgungsdienste: 20 km/h
- Rückwärts der Vorgeschobenen Versorgungsdienste: 40 km/h,
wobei die 40 km/ bei Nachtfahrten nicht durchgehend zu halten waren.
langsamsten Fahrzeugs.
Bei uns gab damals ein "pull" Nachschubsystem. Die langen Schlangen Richtung Kiew, wie im Februar 22, wäre hier wohl eher unwahrscheinlich gewesen.
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