Krieg in der Ukraine

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  • Thunderhorse
    Cold Warrior
    • 09.02.2006
    • 2070

    #766
    The Barents Observer

    Olenya air base covers up amid drone fears
    Newly released satellite images show how Russia is putting tyres on the long-range Tu-95MS aircraft to confuse image-matching navigation systems used by incoming drones.

    The Olenya airbase is undoubtedly on the radar of Ukrainian armed forces, says an expert after a wave of bombers from the Kola Peninsula again launched a massive cruise missile attack on Ukraine, the third since Christmas.


    Olenya Airbase im Distrikt Murmansk

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    • Malefiz
      Cold Warrior
      • 22.12.2010
      • 402

      #767
      Gemach, ich will Dir nichts unterstellen. Ich denke die Tatsache, der Entsendung koranischer Soldaten an sich, ist eher als Propanda zu werten, da ich denke dass die Probleme überwiegen.

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      • Malefiz
        Cold Warrior
        • 22.12.2010
        • 402

        #768
        Alleine gestern haben die Russen 1700 Verluste gehabt (Twitter). Auch wenn die Koreaner im Hinterland zum Sichern eingesetzt werden sollen, um russische Kräfte freizusetzen, ist der Personalgewinn der Russen überschaubar.
        Ich habe gestern eine Karte der Ukraine gesehen, wo die Geländeverluste und Gewinne mit dem Zustand vor einem Jahr verglichen werden. Da fällt es schwer den ukrainischen Geländegewinn bei Kursk von den russischen Geländegewinnen in der Menge zu unterscheiden. Die Russen machen geringe Fortschritte zu einem unheimlich großen Preis.

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        • Nemere
          Cold Warrior
          • 12.06.2008
          • 3313

          #769
          Ohne Kommentar

          wobei ich nicht abschließen beurteilen kann, ob die Meldung echt, Fake oder doch Satire ist.
          Da könnten auch die diversen europäischen Panzermuseen ihre Fahrzeuge den Ukrainern anbieten. Dann würde der Traum so mancher Wargamer wahr, das ein Königstiger gegen einen T-54 antritt.

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          • kato
            Cold Warrior
            • 03.03.2009
            • 912

            #770
            Die Fahrzeuge dürften in besserem Zustand sein als die rund 1500 T-62 und T-55, die man letztes Jahr vom Schrottplatz in Sibirien geholt hat.

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            • DeltaEcho80
              Cold Warrior
              • 09.03.2013
              • 1773

              #771
              Die FAZ hat hierzu einen Artikel veröffentlicht, in dem von 3500 zerstörten Kampfpanzern die Rede ist. U.a. sind auch Luftbilder der russischen Depots zu sehen, die zeigen, wie sich diese Depots leeren. Hier wurden die Panzer teilweise seit Jahrzehnten unter freiem Himmel gelagert.
              Die Zählungen begannen im Jahre 2021 bei ca. 6300 gelagerten Panzern, im Sommer 2024 konnte man noch ca. 3000 Panzer zählen.

              In den vergangenen Wochen wurden angeblich sogar zerstörte T54 an der Front gefunden. In den Depots wurden keinerlei T90 mehr gefunden, die Zahl der T80 hat sich von ca. 1400 auf 300 reduziert.

              Leider liegt der Artikel hinter der Paywall, weshalb ich den Link zur dem Artikel zugrunde liegenden Zählung bei Oryx mit anfüge.

              Mehr als 3000 Panzer hat Russland seit Kriegsbeginn verloren. Bisher konnte Moskau seine Verluste durch Altbestände ausgleichen. Doch Satellitenbilder zeigen: Die Depots leeren sich.


              Hier der Link zur Studie: https://www.oryxspioenkop.com/2022/0...equipment.html

              Oryx macht das natürlich auch für die ukrainische Seite. Hier muss man leider feststellen, dass fast alle 18 von Deutschland gelieferten Leopard-Panzer inzwischen zerstört seien. An anderer Stelle habe ich mal gelesen, dass dies da dran liegt, dass die ukranischen Kommandeure die Leos falsch eingesetzt haben, u.a. im Frontaleinsatz ohne Begleitinfanterie oder weitere Panzer. Hierbei hat man seitens dieser Kommandeure die Hinweise der in Deutschland ausgebildeten Soldaten übergangen.

              Endaussage des Artikels der FAZ ist, dass die russischen Bestände zwar schnell schwinden, die der Ukraine und deren Verbündeten aber noch schneller. Die einzige Nation, die noch Reserven hat Panzern hat, ist die USA. Hier verfügt man noch über ca. 3.000 Abrams M1, die aber nicht freigegeben werden.

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              • Malefiz
                Cold Warrior
                • 22.12.2010
                • 402

                #772
                Ja die Listen sind beeindruckend. Und das sind nur die Verluste, die sicher belegt werden können. Ich habe irgendwo gelesen, dass die ukrainischen M777 Geschütze praktisch alle nicht mehr funktionieren.
                Es scheint wohl noch eine Reihe Leopard 1 und Marder zu geben.

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                • virago2000
                  Rekrut
                  • 28.05.2014
                  • 45

                  #773
                  Zitat von DeltaEcho80 Beitrag anzeigen
                  Oryx macht das natürlich auch für die ukrainische Seite. Hier muss man leider feststellen, dass fast alle 18 von Deutschland gelieferten Leopard-Panzer inzwischen zerstört seien. An anderer Stelle habe ich mal gelesen, dass dies da dran liegt, dass die ukranischen Kommandeure die Leos falsch eingesetzt haben, u.a. im Frontaleinsatz ohne Begleitinfanterie oder weitere Panzer. Hierbei hat man seitens dieser Kommandeure die Hinweise der in Deutschland ausgebildeten Soldaten übergangen.
                  Solche Aussagen höre ich auch immer wieder. Nicht nur die Russen, sondern auch die Ukrainer führen anscheinend nicht wirklich das Gefecht der verbundenen Waffen. Wieso das so ist, kann ich nicht beurteilen, das Resultat davon kennen wir aber alle...

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                  • DeltaEcho80
                    Cold Warrior
                    • 09.03.2013
                    • 1773

                    #774
                    Zitat von virago2000 Beitrag anzeigen
                    Solche Aussagen höre ich auch immer wieder. Nicht nur die Russen, sondern auch die Ukrainer führen anscheinend nicht wirklich das Gefecht der verbundenen Waffen. Wieso das so ist, kann ich nicht beurteilen, das Resultat davon kennen wir aber alle...
                    Das soll u.a. daran liegen, dass die ukrainischen Kommandeure den Leo für eine Art "Wunderwaffe" halten, der auch mehrere feindliche Panzer im direkten Duell besiegen kann.

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                    • Nemere
                      Cold Warrior
                      • 12.06.2008
                      • 3313

                      #775
                      Zitat von virago2000 Beitrag anzeigen
                      Nicht nur die Russen, sondern auch die Ukrainer führen anscheinend nicht wirklich das Gefecht der verbundenen Waffen. Wieso das so ist, kann ich nicht beurteilen, das Resultat davon kennen wir aber alle...
                      Ich denke, da spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle. Nur einige Gedanken dazu:

                      Man hat sich von den Leoparden Wunderdinge erwartet, die diese wenigen Fahrzeuge nicht bringen können. 18 Kampfpanzer sind gerade mal eine starke Kompanie und können nun mal keine Brigaden ersetzen.

                      18 KPz sind ohne die dazu gehörende adäquate Logistik (Instandsetzung, Nachschub, Bergepanzer) im Handumdrehen verbraucht. Ob diese Logistik in der Ukraine vorhanden ist, kann ich nicht beurteilen, ich habe so meine Zweifel daran.

                      Zum Gefecht der verbundenen Waffen gehören neben den Kampfpanzern immer auch eine für diese Gefechtsführung angepasste und ausgebildete Infanterie, es braucht die Artillerie mit ihren Verbindungsorganen zur Kampftruppen (VB, FUO), es braucht die Flugabwehr, es gehören entsprechende ausgebildete und ausgerüstete Pioniere dazu und so weiter. Und vor allem muss dieses Zusammenarbeit auf allen Ebenen ausgebildet und geübt werden, was sich nicht aus dem Handgelenk schütteln lässt.

                      Es braucht vor allem auf jeder Führungsebene Führungspersonal , das dieses Konzept der verbundenen Waffen beherrscht und gewissermassen verinnerlicht hat. Das lässt sich auch nicht aus dem Hut zaubern, sondern braucht seine Zeit, es müssen auch entsprechende Erfahrungen gesammelt werden.

                      Selbst wenn entsprechendes Führungspersonal zu Beginn des Konflikt im Frühjahr 2022 vorhanden war, so dürfte gerade dieses Führungspersonal inzwischen zu einem hohen Prozentsatz ausgefallen sein und konnte wahrscheinlich nicht so ohne weiteres durch geeignete Nachfolger ersetzt werden. Dieses Problem des Ausfalls qualifizierten Führungspersonal, ohne das in kurzer Zeit ausreichend brauchbarer Ersatz ausgebildet werden konnte, lässt sich in allen längerdauernden Kriegen der Neuzeit feststellen. Das wirkt sich besonders auf die Konfliktpartei aus, die sowieso personell und evtl. auch materiell in der schwächeren Position ist. Lässt sich im Ersten und Zweiten Weltkrieg auf deutscher Seite exemplarisch nachweisen und tritt jetzt anscheinend auch bei der Ukraine auf.

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                      • DeltaEcho80
                        Cold Warrior
                        • 09.03.2013
                        • 1773

                        #776
                        Zitat von Nemere Beitrag anzeigen
                        Ich denke, da spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle. Nur einige Gedanken dazu:

                        Man hat sich von den Leoparden Wunderdinge erwartet, die diese wenigen Fahrzeuge nicht bringen können. 18 Kampfpanzer sind gerade mal eine starke Kompanie und können nun mal keine Brigaden ersetzen.

                        18 KPz sind ohne die dazu gehörende adäquate Logistik (Instandsetzung, Nachschub, Bergepanzer) im Handumdrehen verbraucht. Ob diese Logistik in der Ukraine vorhanden ist, kann ich nicht beurteilen, ich habe so meine Zweifel daran.
                        Auch das wurde angesprochen: Die ausgefallenen Panzer müssen zur Instandsetzung nach Polen gebracht werden, was die Ukraine derzeit nicht stemmen kann oder will.

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                        • tannenzapfen
                          Cold Warrior
                          • 25.01.2022
                          • 468

                          #777
                          Zitat von Nemere Beitrag anzeigen
                          es braucht die Flugabwehr
                          Insbesondere hier dürfte es fehlen, da m.W. auch viele der gelieferten westlichen Systeme um Großstädte und andere neuralgische Punkte, und nicht an der Front, disloziert sind. Gleichzeitig ist aufgrund der zahlreichen Billigdrohnen die Gefahr aus der Luft aber deutlich größer. Der Mangel an begleitender Flugabwehr dürfte für beide Seiten ein Problem sein.

                          (und die Bundeswehr beschafft ganze 18 Flakpanzer...)

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                          • tannenzapfen
                            Cold Warrior
                            • 25.01.2022
                            • 468

                            #778
                            Die "Europäische Sicherheit und Technik" hat einen sehr interessanten Artikel zur russischen Logistik:
                            Kampfflugzeuge und Panzer stehen in den letzten Jahren im Fokus der Berichterstattung. Militärtransporter und Tankfahrzeuge werden kaum beachtet. Dabei ist eine funktionierende Logistik von entscheidender Bedeutung für den Erfolg einer Armee, wie der Krieg in der Ukraine beweist.

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                            • Nemere
                              Cold Warrior
                              • 12.06.2008
                              • 3313

                              #779
                              Zitat aus dem oben erwähnten Artikel:
                              "Eine von US-General Omar Nelson Bradley aufgestellte militärische Maxime lautet daher zu Recht: „Amateure reden über Strategie, Profis über Logistik.

                              Das haben zahlreiche höhere und auch höchste militärische Führer in vielen Armeen immer noch nicht begriffen. Man kann militärische Operationen, selbst auf den untersten Ebenen, nicht ohne die zugehörige Logistik denken. Jeder Befehlshaber muß sich immer über die Möglichkeiten (die "Reichweite") der verfügbaren Logistik im klaren sein und muß seine Führungsentschlüsse darauf abstimmen.

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                              • Malefiz
                                Cold Warrior
                                • 22.12.2010
                                • 402

                                #780
                                Die "Europäische Sicherheit und Technik" hat einen sehr interessanten Artikel zur russischen Logistik:



                                Anspruch und Realtät klaffen da auseinander:
                                Moscow’s forces will run out of fully serviceable ammunition by early 2023 if they do not resort to foreign suppliers and older stock, according to a US military official.


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