Krieg in der Ukraine
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Ein Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine?
Unbekannte Drohne auf finnischen See entdeckt
Erst am Wochenende stürzten mehrere ukrainische Drohnen in Finnland ab. Jetzt haben Grenzschützer erneut eine unbekannte Drohne auf finnischem Boden entdeckt. Was ist passiert?
Zwei Drohnen stürzen über Finnland ab
Immer wieder fliegen Raketen oder Drohnen in Nachbarstaaten Russlands und der Ukraine. Diesmal werden zwei Flugobjekte über Finnland gesichtet. Kampfjets steigen auf, müssen aber nicht eingreifen. Die beiden Drohnen sollten vermutlich ganz woanders hin.
Nahe Russischer Grenze :
Finnland besorgt über ukrainische Drohnenabstürze
?https://www.faz.net/aktuell/politik/...200685615.html
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Ich bin mir nicht sicher, ob wir dieses Thema hier im Forum schon aufgegriffen haben. Ich stelle es hier mal mit ein, auch wenn es vielleicht zum Thema "Umstrukturierung der Bundeswehr" gehören könnte.
Es gab Im Mai 2025 eine NATO.-Übung in Estland namens "Hedgehog". Hierbei haben verschiedene NATO-Einheiten mit insgesamt 16.000 Soldaten den "Drohnenkrieg" mit Lagebildern aus der Ukraine geübt. "Gegner" waren ukrainische Soldaten, die Experten für Drohnen sind und direkt von der Front kamen. Die Ukrainer waren nur wenige Soldaten, haben aber die übende Truppe weitgehend aufgerieben.
Dieser Umstand wurde allerdings erst kürzlich, im Februar 2026, publik. Nachdem eine bekanntes deutsches Boulevardblatt das sehr reißerisch aufgegriffen hatte, hat das Wellen geschlagen. Hier habe ich einen Bericht gefunden, der das etwas differenzierte einordnet:
Hedgehog: NATO-Blamage in Estland – doch nicht so schlimm?
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Generalleutnant Heico Hübner, der Stellvertreter des Inspekteurs des Heeres und Kommandeur Militärische Grundorganisation hat beim Parlamentarischen Abend des Förderkreises Deutsches Heer am 14. April eine Rede gehalten, in der er sich u.a. auch zu den Lektionen des Ukrainekrieges und zur zukünftigen geplanten Kampfweise des Heeres geäußert hat:
Der Text kann hier gefunden werden.
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Das klingt alles sehr vernünftig, was der Generalleutnant Hübner hier gesagt hat.
Gerade vom Kommandeur der Militärischen Grundorganisation, der u.a. auch für die Ausbildung und damit durchaus für Teilbereiche der Personalgewinnung verantwortllich ist, hätte ich mir aber auch klare Aussagen zur offensichtlich nachwievor eher suboptimal funktionierenden Personalentwicklung gewünscht. Material wird nicht ohne "passendes" Personal funktionieren.
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Man kann das Thema Personalgewinnung auch von einer anderen Seite aus betrachten. Möglicherweise hat die Bundeswehr die Hoffnung, und nun entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise, über "geiles" Material die Personalgewinnung zu intensivieren.
Diese Schiene der Personalgewinnung wäre nicht neu. Ich erinnere mich noch, daß die Hamburger Polizei vor einigen Jahren mit dem sinngemäßen Satz "Wo kann man schon mit 18 einen Mercedes fahren" um Personal warb und hierfür die Funkstreifenwagen mit dem Slogan beklebte. Sah irgendwie peinlich aus.
Grüße
Rex Danny
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Noch eine Ergänzung zur rasant wachsenden Bedeutung modernster Militärtechnik im Ukrainekrieg und allgemein.
Ich lese zur Zeit mit wachsendem Vergnügen die Tagebücher des Philosophen und Kulturwissenschaftlers Peter Sloterdijk.
Unter dem Datum 2. Juli 2010 hat er geschrieben: „Warum Militärs Kampfroboter bevorzugen würden: Wenn ein Roboter fällt, muß man seiner Mutter keinen Brief schreiben.“
(Peter Sloterdijk, Zeilen und Tage. Notizen 2008 – 2011, Berlin 2012, S. 439)
Da ist unzweifelhaft etwas dran.
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Der Krieg in der Ukraine dauert inzwischen fast so lange wie der Erste Weltkrieg.
Hier
Am 11. Juni dauert der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine so lang wie der Erste Weltkrieg. "Ein langer Krieg entwickelt eigene Dynamiken", sagt der Historiker Jörn Leonhard. "Lange Kriege sind besonders schwer zu beenden."
gibt es eine lesenswerte Betrachtung dazu.
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