Krieg in der Ukraine

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  • Nemere
    Cold Warrior
    • 12.06.2008
    • 3313

    #796
    Auf T-Online gibt es ein lesenswertes Interview mit einem Osteuropa-Historiker zu den wahrscheinlichen Grenzen und Möglichkeiten der Friedensverhandlungen und zu den Zielen Rußlands und Putins. Ist zwar relativ lang, aber lohnt sich meiner bescheidenen Meinung nach.

    In der Ukraine wird weiter heftig gekämpft – nun will Donald Trump mit der Brechstange Frieden schaffen. Wie realistisch ist dieses Ziel? Der Historiker Jörg Baberowski erklärt, worauf Kremlchef Putin niemals verzichten wird.

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    • Malefiz
      Cold Warrior
      • 22.12.2010
      • 402

      #797
      Ich frage mich, wie er zu der Einschätzung der Stärke der Nato kommt. Wenn ich nach Frankreich und UK gucke, sehe ich ähnliche Probleme, wie bei uns. Aber ohne die Möglichkeit der gigantischen Neuverschuldung.

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      • Thunderhorse
        Cold Warrior
        • 09.02.2006
        • 2070

        #798
        Ein Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine?

        Unbekannte Drohne auf finnischen See entdeckt
        Erst am Wochenende stürzten mehrere ukrainische Drohnen in Finnland ab. Jetzt haben Grenzschützer erneut eine unbekannte Drohne auf finnischem Boden entdeckt. Was ist passiert?


        Zwei Drohnen stürzen über Finnland ab
        Immer wieder fliegen Raketen oder Drohnen in Nachbarstaaten Russlands und der Ukraine. Diesmal werden zwei Flugobjekte über Finnland gesichtet. Kampfjets steigen auf, müssen aber nicht eingreifen. Die beiden Drohnen sollten vermutlich ganz woanders hin.


        Nahe Russischer Grenze :
        Finnland besorgt über ukrainische Drohnenabstürze
        ?https://www.faz.net/aktuell/politik/...200685615.html

        ?

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        • DeltaEcho80
          Cold Warrior
          • 09.03.2013
          • 1773

          #799
          Ich bin mir nicht sicher, ob wir dieses Thema hier im Forum schon aufgegriffen haben. Ich stelle es hier mal mit ein, auch wenn es vielleicht zum Thema "Umstrukturierung der Bundeswehr" gehören könnte.

          Es gab Im Mai 2025 eine NATO.-Übung in Estland namens "Hedgehog". Hierbei haben verschiedene NATO-Einheiten mit insgesamt 16.000 Soldaten den "Drohnenkrieg" mit Lagebildern aus der Ukraine geübt. "Gegner" waren ukrainische Soldaten, die Experten für Drohnen sind und direkt von der Front kamen. Die Ukrainer waren nur wenige Soldaten, haben aber die übende Truppe weitgehend aufgerieben.

          Dieser Umstand wurde allerdings erst kürzlich, im Februar 2026, publik. Nachdem eine bekanntes deutsches Boulevardblatt das sehr reißerisch aufgegriffen hatte, hat das Wellen geschlagen. Hier habe ich einen Bericht gefunden, der das etwas differenzierte einordnet:

          Hedgehog: NATO-Blamage in Estland – doch nicht so schlimm?

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          • tannenzapfen
            Cold Warrior
            • 25.01.2022
            • 468

            #800
            Generalleutnant Heico Hübner, der Stellvertreter des Inspekteurs des Heeres und Kommandeur Militärische Grundorganisation hat beim Parlamentarischen Abend des Förderkreises Deutsches Heer am 14. April eine Rede gehalten, in der er sich u.a. auch zu den Lektionen des Ukrainekrieges und zur zukünftigen geplanten Kampfweise des Heeres geäußert hat:
            Der Text kann hier gefunden werden.

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            • Nemere
              Cold Warrior
              • 12.06.2008
              • 3313

              #801
              Das klingt alles sehr vernünftig, was der Generalleutnant Hübner hier gesagt hat.
              Gerade vom Kommandeur der Militärischen Grundorganisation, der u.a. auch für die Ausbildung und damit durchaus für Teilbereiche der Personalgewinnung verantwortllich ist, hätte ich mir aber auch klare Aussagen zur offensichtlich nachwievor eher suboptimal funktionierenden Personalentwicklung gewünscht. Material wird nicht ohne "passendes" Personal funktionieren.

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              • Rex Danny
                Administrator
                • 12.06.2008
                • 4941

                #802
                Man kann das Thema Personalgewinnung auch von einer anderen Seite aus betrachten. Möglicherweise hat die Bundeswehr die Hoffnung, und nun entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise, über "geiles" Material die Personalgewinnung zu intensivieren.

                Diese Schiene der Personalgewinnung wäre nicht neu. Ich erinnere mich noch, daß die Hamburger Polizei vor einigen Jahren mit dem sinngemäßen Satz "Wo kann man schon mit 18 einen Mercedes fahren" um Personal warb und hierfür die Funkstreifenwagen mit dem Slogan beklebte. Sah irgendwie peinlich aus.

                Grüße


                Rex Danny

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                • Nemere
                  Cold Warrior
                  • 12.06.2008
                  • 3313

                  #803
                  Noch eine Ergänzung zur rasant wachsenden Bedeutung modernster Militärtechnik im Ukrainekrieg und allgemein.

                  Ich lese zur Zeit mit wachsendem Vergnügen die Tagebücher des Philosophen und Kulturwissenschaftlers Peter Sloterdijk.
                  Unter dem Datum 2. Juli 2010 hat er geschrieben: „Warum Militärs Kampfroboter bevorzugen würden: Wenn ein Roboter fällt, muß man seiner Mutter keinen Brief schreiben.“
                  (Peter Sloterdijk, Zeilen und Tage. Notizen 2008 – 2011, Berlin 2012, S. 439)

                  Da ist unzweifelhaft etwas dran.

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                  • Nemere
                    Cold Warrior
                    • 12.06.2008
                    • 3313

                    #804
                    Der Krieg in der Ukraine dauert inzwischen fast so lange wie der Erste Weltkrieg.
                    Hier
                    Am 11. Juni dauert der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine so lang wie der Erste Weltkrieg. "Ein langer Krieg entwickelt eigene Dynamiken", sagt der Historiker Jörn Leonhard. "Lange Kriege sind besonders schwer zu beenden."

                    gibt es eine lesenswerte Betrachtung dazu.


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