Das trifft genau den Kern der Sache. Ich denke, Putin setzt zunehmend darauf, nicht nur in der Ukraine einen Abnutzungskrieg zu führen, wo er seine überlegenen Kräfte zum Einsatz bringen kann, sondern auch den Westen, die Unterstützer der Ukraine, "abzunutzen". Die Bereitschaft, die Ukraine zu unterstützen wird sinken, je länger dieser Krieg dauert. Man wird es sich einfach irgendwann finanziell nicht mehr leisten können, vor allem nicht, angesichts der zahllosen anderen Krisenherde, die wir gerade haben - von der unkontrollierten Migration bis zum Krieg Israels im Gaza-Streifen.
Krieg in der Ukraine
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Interessante Stellungnahme von Markus Reisner vom Österreichischen Bundesheer: Westen redet sich den Unkraine-Krieg schön".
Das trifft genau den Kern der Sache. Ich denke, Putin setzt zunehmend darauf, nicht nur in der Ukraine einen Abnutzungskrieg zu führen, wo er seine überlegenen Kräfte zum Einsatz bringen kann, sondern auch den Westen, die Unterstützer der Ukraine, "abzunutzen". Die Bereitschaft, die Ukraine zu unterstützen wird sinken, je länger dieser Krieg dauert. Man wird es sich einfach irgendwann finanziell nicht mehr leisten können, vor allem nicht, angesichts der zahllosen anderen Krisenherde, die wir gerade haben - von der unkontrollierten Migration bis zum Krieg Israels im Gaza-Streifen.
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ich denke auch, dass Putin auf Zeit spielt. Russland baut 200-220 neue KPz im Jahr, dazu etwa 200 BTR 82 und 200 BMP 3. Das ist mehr, als die Ukraine vernichtet. Da die Ukraine zukünftig mit nur noc wenigen Panzerlieferungen rechnen kann wird die Ukraine zwangsweise schwächer. Beeindruckende russische Panzerverliste wie bei Awdijjwka sind Einzelfälle. Von der Pesonalfrage nicht zu reden.
Auf lange Sicht ist Russland da im Vorteil. Allerdings sehe ich dabei auch nciht, dass Russland in der nächsten Zeit gewinnnen kann.
Und solange Putin nciht von seinen Maximalforderungen abweicht (die ja auch eine neue europäische Sicherheitsordnung beinhaltet, z.B. die Herauslösung der Baltenstaaten, Polen und Ungarns aus der NATO, Zerschlagung der Urkaine etc) wird es auch schwer, die Urkaine in Waffenstillstandverhandlungen zu unterstützen, zumal Putin Null vertragsscher ist. Die UNO fällt als Verhandungsvermittler in jeder Hinsicht aus, solange China und Russland jede Resolution verhindern können.
Die Nato weiß ja auch nicht, was sie will. Anstatt einmal so viele Waffen zu liefern, dass die Ukraine einen Waffenstillstand erkämpfen kann tröpfelt der Nachschub."Damals, als ich in meinem Alter war..."
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Ich denke nicht, dass Putin unbedingt in klassischer Form gewinnen will. Ihm kommt es darauf an, wirtschaftliche, finanzielle und evtl. auch militärische Kräfte der bisherigen Unterstützer der Ukraine zu binden und diese somit zu abzunutzen, zu schwächen und deren Einsatz bei anderen Krisenherden zu verhindern.Zitat von Hoover Beitrag anzeigenAllerdings sehe ich dabei auch nciht, dass Russland in der nächsten Zeit gewinnnen kann.
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Weswegen ich auch nach wie vor der Meinung bin, dass er den Angriff der Hamas auf Israel in irgendeiner Form zumindest "wohlwollend billigt", um die Weltöffentlichkeit von der Ukraine abzulenken.Zitat von Nemere Beitrag anzeigenIch denke nicht, dass Putin unbedingt in klassischer Form gewinnen will. Ihm kommt es darauf an, wirtschaftliche, finanzielle und evtl. auch militärische Kräfte der bisherigen Unterstützer der Ukraine zu binden und diese somit zu abzunutzen, zu schwächen und deren Einsatz bei anderen Krisenherden zu verhindern.
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Eine Frage der Definition. Solange die Ukraine souverän bleibt und sich weiter an den Westen annährt ist das schon ein Sieg für die Ukaine. Putin hat den Vorteil, dass die UA fast zu 100% von westlicher Unterstützung abhängig ist. Er muss nur warten, wann der Westen entweder nicht mehr liefern kann oder will.Ich denke nicht, dass Putin unbedingt in klassischer Form gewinnen will."Damals, als ich in meinem Alter war..."
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Ich stelle mal die Links zu zwei Interviews ein:
1. Mit General Freuding, dem Leiter des Sonderstabs Ukraine im BMVg
https://www.rnd.de/politik/krieg-in-...t-newtab-de-de
Bei ihm habe ich inzwischen den Eindruck, dass er auch anfängt alles schön zu reden und um den heißen Brei herumredet. Anders kann ich Äußerungen wie "Wir haben Maßnahmen zur Verbesserung unserer Personallage identifiziert und hier mit der Umsetzung begonnen." Die Probleme mit der Personallage sind seit Jahren manifest und verbessert hat sich überhaupt nichts.
2. Mit Sönke Neitzel, Professor für Militärgeschichte an der Universität Potsdam.
https://www.rnd.de/politik/zusammenb...O23INPD6M.html
Er wird sehr deutlich, vor allem was eine Wiederwahl von Trump für das Engagement der USA in der NATO und die sich daraus ergebenden Folgen für die Verteidigung von Europa bedeuten kann. Auf die Frage, ob die Bundeswehr derzeit kämpfen könne, antwortete er: "Sie würde natürlich kämpfen, aber könnte momentan wohl nur beweisen, dass sie mit Anstand zu sterben versteht. Die Franzosen sind im Übrigen ähnlich blank wie wir, die Italiener ebenfalls." Mit Anstand sterben - soweit waren wir in der deutschen Geschichte schon einige Male.
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Die Republikaner im US-Kongress haben doch kürzlich ein von Joe Biden aufgelegtes Hilfsprogramm für die Ukraine über 60 Mrd Dollar abgeschmettert - Trump soll an dem Beschluss ebenfalls über seine Netzwerke "mitgewirkt" haben.
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Trupm hat mehrfach gesagt, dass er die Ukraine nicht mehr unterstützen wird. Und da ich früchte, dass er die Wahl gewinnen wird, sollte er antreten dürfen, wird Putin nur abwarten müssen.
Im Januar 2025 ist nicht die Frage, ob Putin gewinnt, sonden unter welchen Bedingungen.
Ja, ich sehe das so schwarz."Damals, als ich in meinem Alter war..."
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Heute kam ja auch prompt die Aufforderung von Putin an die USA, man möge doch die Ukraine zu "Friedensverhandlungen" veranlassen.
Und unsere Regierung beschäftigt sich mit absoluten Nebensächlichkeiten wie der Legalisierung von Haschisch oder einer "Tierwohlabgabe. Genauso die EU, für die ein völlig unnötiges, nur die Bürokratie förderndes und die Wirtschaft schädigendes "Lieferkettengesetz" momentan der Schwerpunkt ist.
Ich sehe nur noch unfähige Dilettanten in den Regierungen, die noch nicht begriffen haben, das Putin knallhart nach dem Grundsatz "Macht bricht Recht" vorgeht. Jetzt haben wir zwei Jahre Krieg in der Ukraine und was haben die hochgelobten Sanktionen gegen Rußland gebracht? Nichts, aber auch gar nichts!
Putin hat es vielmehr geschafft, der ganzen Welt die Unfähigkeit der westlichen demokratischen Staaten vorzuführen und schwächt gleichzeitig seit zwei Jahren dieser Staaten, indem er sie mit den Hilfeleistungen für die Ukraine zumindest finanziell beschäftigt. Von den zunehmenden Problemen der Wirtschaft, gerade in Deutschland, noch gar nicht zu reden.
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Heute lese ich, dass die Bundesregierung nicht einmal weiß, ob (geschweige denn wie viel) die Produktion von Artilleriemunition in Deutschland seit 2021 gewachsen ist. Da fragt man sich schon, was Scholz Ende 2022 (!) beim "Munitionsgipfel" im Kanzleramt mit den Rüstungsunternehmen besprochen hat. Informationsaustausch scheint kein TOP gewesen zu sein.
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Gestern wurde exakt zeitgleich mit Scholzens Ankunft in Washington das Interview dieses umstrittenen Journalisten Tucker Carlson mit Putin veröffentlicht.
Putin sagt ja: "Er fragt sich, was in den deutschen Köpfen vorgeht". Wenn es nicht aus seiner verdrehten Weltsicht bitter wäre, könnte man sagen: Er hat Recht....
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Den Ukrainern ist offenbar wieder die Versenkung eines russischen "Ropucha"-Landungsschiffes mit Drohnen gelungen- das vierte (!) dieser Klasse, das im Krieg versenkt oder schwer beschädigt wurde. Es wird sehr viel über die Bedeutung von Drohnen für den Landkrieg geschrieben, aber die Bedeutung von USV/Drohnenschiffen für den Seekrieg scheint mir fast noch erheblicher zu sein- ein Land ohne nennenswerte eigene Marine dezimiert die russische Schwarzmeerflotte!
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Die meisten der gerade für Diskussionen sorgenden Projekte wurden vom Uniionsentwicklungsminister Gerd Müller fest den Ländern zugesagt. Juckt nur keinen.ein paar Millionen für Fahrradwege in Peru,
Zur Zeit ist es nur ein taktischer Erfolg. Gut für die Propaganda. Wenn es aber der Ukraine gelingen sollte, die Brücke von Kertsch wirksam für längere Zeit zu beschädigen oder gar zu zerstören, dann wird Russland jedes Landungsschiff schmerzvoll vermissen, dann bekommt die Versenkung eine strategische Dimension.Den Ukrainern ist offenbar wieder die Versenkung eines russischen "Ropucha"-Landungsschiffes mit Drohnen gelungen"Damals, als ich in meinem Alter war..."
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Deshalb macht es vielleichtm Sinn, zuerst die Schiffe und dann die Brücke zu zerstören.Zitat von Hoover Beitrag anzeigenDie meisten der gerade für Diskussionen sorgenden Projekte wurden vom Uniionsentwicklungsminister Gerd Müller fest den Ländern zugesagt. Juckt nur keinen.
Zur Zeit ist es nur ein taktischer Erfolg. Gut für die Propaganda. Wenn es aber der Ukraine gelingen sollte, die Brücke von Kertsch wirksam für längere Zeit zu beschädigen oder gar zu zerstören, dann wird Russland jedes Landungsschiff schmerzvoll vermissen, dann bekommt die Versenkung eine strategische Dimension.
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