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Die Analysen stammen von Justin Bronk und Jack Watling vom renommierten "Royal United Services Institute" (bei Bedarf googeln). Da der Inhalt hinter einer Paywall steht, wurde er von Shashank Joshi, dem Militärexperten des "Economist", auf Twitter zusammengefasst. Da schreibt nicht "jeder was er will". Im Gegensatz zum Gefasel deutscher Generäle in den TV-Anstalten halte ich das für die fundierte Arbeit von Fachleuten.
Der ausführliche RUSI Bericht ist weiter oben von mir verlinkt wurden. Die 44 Seiten gehen ganz schön an Details. https://static.rusi.org/SR-Russian-A...-web-final.pdf Link noch mal.
Royal United Services Institute (RUSI) zu dem die Autoren gehören wurde bereits von Duke of Wellington als militätischer Think Tank gegründet, damit ihm (den Oberbefehlshaber) auch mal ein Captain direkt sagen kann was Sache ist.
Das ist aber ein anderer Bericht mit Schwerpunkt Luftverteidigung, oder? Zumindest finde ich da nichts zur Rolle westlicher Lieferungen zu Kriegsbeginn, oder zur ukrainischen Artillerie.
Das ist aber ein anderer Bericht mit Schwerpunkt Luftverteidigung, oder? Zumindest finde ich da nichts zur Rolle westlicher Lieferungen zu Kriegsbeginn, oder zur ukrainischen Artillerie.
Nachdem etliche Leser hier keinen Twitteraccount zu haben scheinen, habe ich den Tweed rauskopiert. Für deutsche Übersetzung bitte einfach den Google Translator nehmen, kommt einigermaßen hin ... (Hervorhebungen von mir):
Russian air/missile power was effective. That, plus electronic warfare, worked to "disable & suppress the Ukrainian air defence system very effectively in the first couple of days" says Bronk. Air force punched hole in defences to allow VDV (Luftlandetruppen, Anm.) to seize airfields, notes Watling. The problem was when ground forces didn't advance fast enough, Russia struggled with "dynamic" targeting (e.g. new targets). Russia had, and still has, plenty of HUMINT on targets but "their ability to get that to their air force in a timely manner is non existent" says Watling.
Western arms did not save Ukraine (at least not as conventionally thought). Watling: "The propaganda value of Western equipment...was extremely high at the beginning of the war. It didn't really have a substantial material effect on the course of the fighting...until April."
Turkish drones did not save Ukraine. TB2s worked for three days because Russian air defences were told to assume anything in air was friendly. "By day 10 they were ... denied in most areas" says Watling. They also dropped fewer munitions than less sexy fixed-wing aircraft. Bronk: "Ukraine recognised very quickly as part of an extremely effective information ops. strategy that [TB2] was some of the best footage they had." They "stored up a lot of that footage and kept drip feeding, releasing it, having got rid of...date and time & location stamps"
Electronic warfare has been important. Kofman: "one of the things folks have gotten the most wrong about this war is the role of electronic warfare. It's been very significant...Russia has used it extensively as one of the biggest challenges for Ukraine to deal with". But EW challenges, too. Watling tells story of two Russian pilots flying next to each other complaining their radars are scrambled. Turns out their EW pods are targeting each others' radar, so they have to shut them down. "Level of fratricide on the Russian side is very high." Electronic warfare presents dilemmas. Watling: "If I am protecting myself from precision strike by denying navigational systems, great. But that also interrupts my ability to find targets with UAVs." Adds: West does not have many exercises areas where it can turn all its EW on.
War did not shift from Javelin/NLAW phase in Feb-Apr to artillery phase in June. Artillery (and what enabled it) was always key. "What blunted the Russians north of Kyiv was two brigades of artillery firing all their barrels every day," says Watling.
Ukraine was not minnow. Watling: Ukr entered war with 1,178 barrel artillery pieces, 1,680 MLRS, 60 divisions of air defences & 900 tanks — more air defence and artillery systems "than vast majority of European NATO combined". Plus ammo for six weeks, more than anyone but Finns.
The BTG is dead(BTG = Bataillonskampfgruppe, Anm.). Watling: "it's not just that the company is actually the fighting unit of the Russian military at this point in terms of scale." Also "warlordization" of units. GRU setting up new Wagner-type forces, "proliferation of personality-based private armies".
Ukrainian NCOs not backbone of army. Watling: "it's not yet a professional cadre; it's just older guys". Ukr mil has more than doubled since Feb. "The idea that there's some Ukrainian NCO Corps that's holding this whole thing together is just projection. It's a complete myth." Watling: "The [Ukrainian] junior leadership is good, particularly at company level. What you're seeing is a lot of colonels being pushed in to support small scale operations ...and providing that personal leadership. But it's it's not built around the western approach at all."
Russian logistics vulnerable to HIMARS. But Western air & ground forces would face simialr issues. Kofman: "a lot of science fiction on our side, when I hear about distributed forces & logistics...the operational concepts have never made contact with an actual logistician."
A propos zerlegt: Auch Kujat zerlegt sich mal wieder selbst. Nicht den Russen, die inzwischen T-62 aus den Depots holen, ginge das Material aus, sondern dem Westen. "Putin dagegen habe bisher nur einen begrenzten Teil seiner Streitkräfte eingesetzt und werde den Winter nutzen, neue Munition zu produzieren, Truppen zu reorganisieren und die nächste Offensive vorbereiten."
"Putin dagegen habe bisher nur einen begrenzten Teil seiner Streitkräfte eingesetzt und werde den Winter nutzen, neue Munition zu produzieren, Truppen zu reorganisieren und die nächste Offensive vorbereiten."
Na ja - der estnische Verteidigungsminister vertritt ähnliche Ansichten:
Über den T62 kann durchaus unterschiedliche Ansichten haben. Nur ein paar Möglichkeiten zur Auswahl:
Sie landen bei denen die Rußland eh als Kanonenfutter verheizt, DPR und LPR. Warum diesen was besseres geben, sie sollen eh nur das Feuer der Ukrainer auf sich ziehen.
Modere westliche Panzerabwehrsysteme sind so wirkungsvoll, das es kaum einen Unterschied macht ob sie ein T62 oder eine T80 verlegen. Warum also das neuere Material verheizen?
Beim Kampf aus ausgebauten Stellung und in der Defensive (nach russischer eher statischer Kampfweise) sind die Nachteile des alten T62 nicht so entscheiden.
Das ist eine Liste von Punkten die ich bezüglich des T62 an verschiedenen Stellen gelesen habe. Da Putin's Rußland ja ganz anders mit im Westen untragbaren Zuständen und auch menschlichen Opfern umgeht könnte da was dran sein.
Er leitet daraus aber nicht die Schlussfolgerung ab, dass der Westen aufhören sollte, etwas zu tun, sondern das Gegenteil. Und dass den USA die Munition ausgeht, während Russland einfach so nachproduziert dürfte auch dem estnischen Verteidigungsminister eher spanisch vorkommen ;-)
https://www.reddit.com/r/ukraine/com...ruise_missile/
Video eines Gepards im Gefecht.
Das ist das erste mir bekannte Video eines Gepard im Gefecht. Zumindest wo dieser klar zu identifizieren ist. Es gab vorher einige Nachtaufnahmen wo aber nur die Geschoßketten zu sehen waren.
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