Krieg in der Ukraine
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Die Russen geben an, ihren Rückzug abgeschlossen zu haben. Die Antoniwka-Brücke wurde von ihnen gesprengt:
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Wenn es nicht so tragisch wäre, müsste man schmunzeln: Russischer TV-Moderator, verstrickt in die Absurditäten von Putins autoritären Gesetzen.
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Könnte also jetzt jemand Verteidigungsminister Shoigu anklagen, weil er öffentlich die territoriale Integrität der Russischen Föderation verletzt hat?
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Vielleicht ist das ja schon auf dem Weg. Wenn der Kommandierende und der Verteidigungsminister, ohne Putin, die schlechte Nachricht überbringen (Link Oben in Deinem früheren Beitrag). Schuld sind immer die Anderen, erst die gefeuerten Generäle, jetzt die Beiden?
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Selbstverständlich. Putin kommt in der Berichterstattung der russischen Staatsmedien über das Desaster von Cherson nicht vor. Auch sein Apportierhündchen Medwedew hat das Kläffen eingestellt.Zitat von Malefiz Beitrag anzeigenSchuld sind immer die Anderen, erst die gefeuerten Generäle, jetzt die Beiden?
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Ich versuche gerade, nähere Infos zu den ukrainischen Partisanen im Raume Melitopol rauszubekommen. Aber da ist eher wenig zu finden. Das Gebiet ist wohl unter Kontrolle der Partisanen, sie unternehmen Überfälle, sprengen Brücken und Eisenbahnlinien.
Ist das Ganze eher eine Propagandaente oder ist da tatsächlich etwas Größeres im Rücken der Russen?"Damals, als ich in meinem Alter war..."
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Berichte über Partisanenaktivität im Rücken der Russen gibt es meines Wissens seit Beginn des Krieges.
Hie ein relativ neues Beispiel https://www.androidkosmos.de/ukraini...abgeschnitten/. Allerdings ohne wenig harte Fakten udn das Bild im Artikel zeigt den Abwurf von Fallschirm verzögerten Bombe und keine Sprengung.
Auch in Kherson gab es berichte auf Anschläge z.B. auf die russische "Verwaltung".
Allein die geographische Ausdehnung der Front nördlich Melitopol (circa 200km) macht es sicher möglich Infiltrationeinheiten einsickern zu lassen.
Eine andere Eindring Option ist über den Dnipro Stausee. Die Ukraine hatte und wird weitere Flußkampfbooten erhalten.
Auch eine sicher begrenzte Versorgung aus der Luft ist nicht unmöglich. Schließlich versorgte die Ukrainische Luftwaffe selbst das belagerte Stahlwerk in Mariopol sehr lange wenn auch mit hohen Verlusten.
Allerdings sind harte Fakten sicher aus guten Gründen nicht zu finden (kann natürlich auch an mir liegen).
In Summe also "Was genaues weiss ma nicht".
Persönlich gehe ich von einer Art Partisanenbewegung im Rücken der Russen aus.Zuletzt geändert von uraken; 19.11.2022, 18:11.
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https://foreignpolicy.com/2022/11/21/ukraine-has-a-secret-resistance-operating-behind-russian-lines/Modern-day Ukrainian partisans are quietly working to undermine the occupation.
Ein englischer Artikel zum Thema Partisanenaktivität.
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Markus Reisner, Oberst des österreichischen Bundesheeres, diesmal nicht mit einer seiner Präsentationen, wie sie hier wiederholt verlinkt wurden, sondern in einem Interview zur Ukraine:
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Außerordentlich interessanter Twitter-Thread, der gegen den Strich einiger gängiger Ansichten bürstet:
Inhaltlich u.a.
- Nicht die westlichen Waffenlieferungen haben die Ukraine vor dem Zusammenbruch bewahrt, sondern die ukrainische Artillerie
- Die türkischen Bayraktar-Drohnen konnten nur drei Tage lang wirkungsvoll im Kampf eingesetzt werden, aber sehr viel länger von der ukrainischen PSYOP.
- Das Konzept der russischen Bataillonskampfgruppe ist tot
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Alles schön und gut, aber auf Twitter oder Telegram kann jeder schreiben was er will. Ich verirre mich manchmal auf rechte russische Kanäle, die erstaunlich selbstkritisch sind. Aber das alles ist Propaganda. Bei den Ukrainern ist es sehr wenig. Dafür sehr geschickt und professionell. Und ob die wirklich immer so erfolgreich sind? Von den ukrainischen Verlusten hört man wenig. PSYOP. Wie Du schreibst. - Wenn man die 777, M109 und anderen westlichen Rohre gegen die alten 122 un 152mm aufrechnet spielen sie sicher eine geringere Rolle. Die dritte These ist offensichtlich. Zu den Drohnen traue ich mich nicht zu sagen.Zitat von Dragoner Beitrag anzeigenAußerordentlich interessanter Twitter-Thread, der gegen den Strich einiger gängiger Ansichten bürstet:
Inhaltlich u.a.
- Nicht die westlichen Waffenlieferungen haben die Ukraine vor dem Zusammenbruch bewahrt, sondern die ukrainische Artillerie
- Die türkischen Bayraktar-Drohnen konnten nur drei Tage lang wirkungsvoll im Kampf eingesetzt werden, aber sehr viel länger von der ukrainischen PSYOP.
- Das Konzept der russischen Bataillonskampfgruppe ist tot
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Die Analysen stammen von Justin Bronk und Jack Watling vom renommierten "Royal United Services Institute" (bei Bedarf googeln). Da der Inhalt hinter einer Paywall steht, wurde er von Shashank Joshi, dem Militärexperten des "Economist", auf Twitter zusammengefasst. Da schreibt nicht "jeder was er will". Im Gegensatz zum Gefasel deutscher Generäle in den TV-Anstalten halte ich das für die fundierte Arbeit von Fachleuten.Zitat von Malefiz Beitrag anzeigenAlles schön und gut, aber auf Twitter oder Telegram kann jeder schreiben was er will.
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