Krieg in der Ukraine
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Die Schiffe geben den Russen auch mehr logistische Flexibilität, da sie 500 Tonnen Fracht quasi an jedem größeren Steg anlanden können. Und mit jedem Schiff weniger sinkt auch die ohnehin schon geringe amphibische Bedrohung des ukrainischen Hinterlandes noch weiter.
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Eine amphibische Bedrohung halte ich für Null. Die Russen sind trotz Zehntausender verlorener Soldaten nicht durchgestoßen, und Awdijiwka hat nur symbolische Bedeutung (wie Bachmut vorher). Auch wenn manche "Speziaisten" Awdijiwka eine strategische Bedeutung zusprechen, weil von dort aus der russische Verkehr behundert wird und zudem dort "das Tor zum Donezk" ist, den Verlust wird mna in 1-2 Monaten nicht meh erwähnen.
Die Topographie der Krim bietet überigens nciht sehr sehr viele Möglichkeiten, 500to Material irgendwo anzulanden. Schon gar nciht unbeobachtet."Damals, als ich in meinem Alter war..."
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Sie ist gering, aber eben, so lange noch eine signifikante Zahl Landungsschiffe bereitsteht, nicht null.Zitat von Hoover Beitrag anzeigenEine amphibische Bedrohung halte ich für Null.
Da bin ich ganz bei dir, wobei die Initiative derzeit eindeutig bei den Russen liegt, auch bei Robotyne und Bachmut werden größer angelegte russische Angriffsoperationen gemeldet.Zitat von Hoover Beitrag anzeigenDie Russen sind trotz Zehntausender verlorener Soldaten nicht durchgestoßen, und Awdijiwka hat nur symbolische Bedeutung (wie Bachmut vorher). Auch wenn manche "Speziaisten" Awdijiwka eine strategische Bedeutung zusprechen, weil von dort aus der russische Verkehr behundert wird und zudem dort "das Tor zum Donezk" ist, den Verlust wird mna in 1-2 Monaten nicht meh erwähnen.
Ich meinte auch mehr an der Küste des Asowschen Meeres oder in der Oblast Cherson zur Versorgung der dortigen Truppen.Zitat von Hoover Beitrag anzeigenDie Topographie der Krim bietet überigens nciht sehr sehr viele Möglichkeiten, 500to Material irgendwo anzulanden. Schon gar nciht unbeobachtet.Zuletzt geändert von tannenzapfen; 19.02.2024, 08:19.
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Und hier zeichnet sich der nächste Krisenherd ab - Transnistrien, im Rücken der Ukraine.
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Zitat aus einer dpa-Meldung:
"(dpa) Die Aussagen von Bundeskanzler Olaf Scholz zur Zielsteuerung von Marschflugkörpern in der Ukraine durch Grossbritannien und Frankreich stossen bei Experten und Verbündeten auf scharfe Kritik. Scholz habe einen schweren handwerklichen Fehler begangen, sagte der deutsche Sicherheitsexperte Maximilian Terhalle, Gastprofessor an der London School of Economics and Political Science, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. «Er hat die Axt an den Zusammenhalt der Nato gelegt» und gefährde die Kooperation mit der Ukraine, sagte Terhalle. Es sei ein grober Fehler, geheimdienstliche Erkenntnisse der engsten Verbündeten öffentlich zu machen.
Ähnlich äusserte sich der konservative Abgeordnete Tobias Ellwood, der ehemalige Chef des Verteidigungsausschusses im britischen Parlament. «Dies ist ein eklatanter Missbrauch von Geheimdienstinformationen, der absichtlich darauf abzielt, von der Zurückhaltung Deutschlands, die Ukraine mit einem eigenen Langstreckenraketensystem auszurüsten, abzulenken», sagte Ellwood der Zeitung «Telegraph». Russland werde die Aussagen von Scholz ausnutzen, um die Eskalation weiter anzuheizen."
Eine Aussage des deutschen Bundeskanzlers sorgt für Kritik. Scholz habe einen schweren handwerklichen Fehler begangen und Geheimdienstinformationen missbraucht, sagen Experten.
Dieser Scholz und mehr oder weniger seine gesamte Mannschaft sind so etwas von unfähig.
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Es ist nicht zu fassen. Das ständige Lavieren und Erfinden neuer Ausreden ist ja eine Sache, aber dann auch noch die Verbündeten dabei so unter den Bus zu werfen...
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Zuletzt geändert von tannenzapfen; 01.03.2024, 20:54.
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Ich hab mir gestern kurz das russische Transkript auf VP angesehen und auch überlegt mir die Audiodatei runterzuladen. Hab es aber nicht getan, weil ich von einem Fake ausging.
KI, man weiss ja nie...
Hier ist eine Zusammenfassung https://twitter.com/cfinckelstein/st...vBVh5EToInVUmw
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Ich denke, hier sollte man erstmal abwarten, was wirklich dahinter steckt. Kann sein, das tatsächlich etwas dran ist. Genauso traue ich aber den immer stärker werdenden russischen Desinformations- und Infiltrationskampagnen zu, dass man hier mit Hilfe von KI eine Fake produziert hat.
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Das ist eigentlich unverfänglich. Da unterhalten sich vier Stabsoffiziere in Vorbereitung einer 30 min Präsentation für Pistorius. Es geht um die Eigenschaften und Möglichkeiten des Systems. Es geht nicht um die Planung der Zerstörung der Kertschbrücke, es werden mögliche Ziele diskutiert. Moskau ist nicht dabei. Wann das stattgefunden hat, ist völlig unklar. Irgendwo ist von Anfang Dezember die Rede. Von der Argumentation unseres Kanzlers bleibt nicht viel übrig.
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Das Gespräch wurde am 19.02.2024 geführt.
Bei n-tv gibt es eine nach meiner Meinung sehr sachliche und aufschlußreiche Darstellung.
Während die Debatte um den Marschflugkörper Taurus in Deutschland anhält, veröffentlichen russische Kanäle einen Mitschnitt einer internen Schalte von Bundeswehroffizieren. In der Runde geben die Militärs sensible Informationen preis.
Für unverfänglich halte ich dieses Gespräch keinesfalls, wurde doch anscheinend recht ausführlich über den benötigten Waffeneinsatz auf die Brücke von Kertsch, die offenbar ungenügenden Aufklärungsergebnisse und die Engpässe auch der NATO-Verbündeten hinsichtlich Flugkörpern konferiert.
Als Kommunikationssoftware wurde WebEX genutzt. Wenn das stimmt, ist das ein unverantwortlicher Leichtsinn dieser Offiziere. Ausgerechnet WebEX, eine Software, die schon oft genug wegen Sicherheitslücken aufgefallen ist.
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Da gibt es für Taurus wohl eine Wartung, die nach 10 Jahren durchgeführt wurde, zusammen mit einem Upgrade. Leider nur bei der Hälfte der Flugkörper durchgeführt. Die Details über Zahl und Zustand der Taurus Systeme sind ja schon in den letzten Wochen breitgetreten worden. Was eigentlich auch nicht sein kann.
Ja, WebEX. Ich hab da auch schon gegoogelt. So aus dem Bauch heraus, man muss dann aber wissen, wann wer wo spricht. WebEX ist verschlüsselt. Cisco stand im Verdacht Hintertüren in seiner Hardware zu haben. Vielleicht ist das in WebEX auch so. Den Amerikanern und Briten traue ich zu, dass sie Alles mitschneiden, was über das Netz geht.
Aber die Russen? Und dann noch entschlüsseln? Die Amis können das vielleicht (CryptoAG ist da ein Vorbild). Oder Snowden kannte die Zugänge?
Vielleicht hatte jemand die Büros der Generäle, oder das Hotelzimmer in Singapur verwanzt. Da stellt sich dann noch die Frage, was da sonst noch alles mitgehört wurde.
Das Thema Taurus ist ja jetzt erstmal tot. Der Kanzler entscheidet. Von daher ist der Inhalt des Gespräches nur peinlich. Aber wir kennen unseren Kanzler ja schon.
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Das Verteidigungsministerium hat inzwischen bestätigt, dass der Abhörfall geschehen ist, geprüft wird noch, ob das tatsächliche Gespräch von dem verbreiteten abweicht: https://www.tagesschau.de/inland/bun...rfall-100.html
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Das abgehört wird ist doch kein Geheimnis.
Zitat:
Da stellt sich dann noch die Frage, was da sonst noch alles mitgehört wurde.
Was noch alles mitgehört wird!
Wieviel Löcher gibt es noch?
Man hat offenkundig nichts aus der Vergangenheit gelernt.
Gilt nicht nur für die BW.Zuletzt geändert von Thunderhorse; 02.03.2024, 16:56.
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