"Deutschland, die EU und die USA müssen Selenskyj endlich erklären, dass er nur dann Waffen erhält, wenn jeder Schuss daraus mit einem Friedensangebot verknüpft ist. Konkret: Waffen werden nur solange geliefert, bis Selenskyj das Kriegsziel erreicht hat: die Wiederherstellung einer souveränen Ukraine, wie sie vor dem völkerrechtswidrigen Überfall vom 24. Februar 2022 immerhin noch bestanden hatte. Dann ist Schluss. Über alles andere müsste dann auf dem Verhandlungswege entschieden werden, auch etwa über den Status der Krim.
Es gibt ein historisches Beispiel für diese Strategie, die implizit auch ein Friedensangebot an Russland enthielte: Im Jom-Kippur-Krieg hat die USA schnell ihre Unterstützung an das zunächst angegriffene, dann aber militärisch erfolgreich gegen Ägypten und Syrien vorgehende Israel daran geknüpft, dass die israelischen Streitkräfte weder nach Damaskus noch nach Kairo marschieren. Es kam zum Waffenstillstand, nicht zuletzt weil die USA mäßigend auf ihren auftrumpfenden Verbündeten Israel eingewirkt hatten."
Wobei mir durchaus klar ist, das der FOCUS zunehmend eine Art Bildzeitung für gehobene Stände ist.
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