Bundeswehr OOB 1989
Einklappen
Das ist ein wichtiges Thema.
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Nein, bestätigern soll das niemand, bestätigen vielleicht
Das hängt bestimmt mit dem aktuell diskutierten OOB-Bereich »Hereresfllieger« zusammen:
»Eurocopter Tiger« ……
► Eurocopter Tiger…[24.07.2009; 18:40 Uhr]
.sigpic_G.E.O.G.R.A.P.HKommentar
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Außenlandeplatz Wenstrup
Wie ich neulich schon erwähnte: "Natürlich hast Du Recht !"
Der Außenlandeplatz wurde selbstverständlich betrieben durch das HTG 64. Auf Diepholz bin ich gekommen, da dort die Bell UH-1D-Schulung durchgeführt wurde. Allerdings erst nach Auflösung des HTG 64, also ab ca. Mitte 1993.
Den Außenlandeplatz in Düdinghausen hast Du ja bestimmt dank Geographs Mithilfe jetzt auch gefunden, oder ?
Die anderen Sachen sind bei mir angekommen und ich habe auch schon mal kurz reingeschaut. Hierzu aber alles per eMail.
Gruß,
Rex DannyKommentar
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Tut mir leid, aber die Zeit NACH 1989 ist jetzt nicht ganz mein Gebiet...
Irgendwie habe ich in einer Seitenganglie abgespeichert, dass das Heimatschutzbataillon 662 auch mal in Fürth war. Vielleicht ist das ehemalige Jägerbataillon 662 ja über Heidenheim und Fürth bis Bayreuth "gewandert". Ich vermute mal, Nemere könnte dazu etwas wissen.
Das Heimatschutz-Btl 662 lag von 1994 bis zur Außerdienststellung im Sommer 2006 in Bayreuth. Von 1980 bis 1993 gab es ein Jäger-Btl 662 im (bayerischen) Heidenheim am Hahnenkamm. Es mag sein, daß Teile des JgBtl 662 für die Aufstellung des HSchBtl 662 herangezogen wurden, eine direkte Tradition gibt es meines Wissens nicht. Der Hauptgrund für die Wahl Bayreuths als Mob.Stützpunkt für das HSchBtl 662 lag vor allem in dem Versuch, den Standort Bayreuth durch die Stationierung möglichst vieler Verbände zu "halten", nachdem PzGrenBtl 102 und PzArtBtl 125 aufgelöst waren.
Heidenheim am Hahnenkamm in Mittelfranken (um das geht es nämlich, nicht um das württembergische Heidenheim an der Brenz) hat wenig Beziehungen zu irgendwelchen württembergischen Wappenfarben, weil es nie württembergisch war. Heidenheim am Hahnenkamm war von Mitte des 14. Jahrhunderts bis 1791 im Besitz der Burggrafen v. Nürnberg bzw. der späteren Markgrafen von Ansbach (also hohenzollerisch-fränkisch), von 1791 – 1806 preußisch, seit 1806 gehört es zu Bayern.
Das Stadtwappen von Heidenheim weist weder gelb noch schwarz als Wappenfarbe auf.
Das Wappen des Landkreises Weißenburg - Gunzenhausen, zu dem Heidenheim gehört, hat allerdings auf gelber Grundfarbe rote Balken (Franken) und einen schwarzen hälftigen preußischen Adler über dem weißblau der bayerischen Rauten.
Das sächsische Wappen weist zwar auch gelbe und schwarze Querstreifen auf, zu Sachsen gehört aber unbedingt grün (wie bei der Landesflagge).
In Fürth lag das Jäger-/Heimatschutz-Btl 662 meines Wissens nach nie.Kommentar
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Zum Jäger-/Heimatschutzbataillon 662
Das Jägerbataillon 662 "Oberfranken" (01.10.1980 - 30.09.1992) lag in Heidenheim/Hahnenkamm-Kaserne, und wurde mit Wirkung 01.10.1992 zum Heimatschutzbataillon 662. Dieses lag von Januar 1993 bis 1994 in Fürth/Mobilmachungsstützpunkt und verlegte dann 1994 bis zur Auflösung 2006 nach Bayreuth.
ARCHIVARKommentar
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Kleine Episode von eben, die ich dem Forum nicht vorenthalten möchte:
Das Handy läutet. Ich nehme ab. Es wird sofort aufgelegt.
Rufnummernanzeige: +495312714998
Der Vorwahl nach aus Braunschweig
Rückruf. Tonband: "The number you dialled is not allocated"
Liebe Freunde vom BND oder vom MAD oder von wem auch immer: Man kann mich einfach fragen, man muss nicht Dummejungenspielchen veranstalten
Kommentar
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Zur Abwechslung mal eine außerordentlich exotische Frage:
Die Bundeswehr unterhält seit den frühen 60iger Jahren Beratergruppen in Afrika, die technische Hilfestellung beim Aufbau von Transport-, Sanitäts- und Fernmeldeinfrastruktur geben. Das läuft eigentlich über das Auswärtige Amt, die Soldaten - meist 6 - sind gewissermaßen die fachkundige Leihgabe dazu. Zumindest 1989 wurden sie ausschließlich von den Schulen des Heeres gestellt.
Leider, aus Sicht der Arbeit an der OOB, haben diese Beratergruppen immer wieder mal gewechselt. Projekte sind ausgelaufen, neue Länder hinzugekommen. Soweit ich konnte, habe ich den Stand von 1989 recherchiert. In einigen wenigen Fällen bestehen aber Unklarheiten. Hier der Stand der Dinge:
Deutsche Beratergruppe der Bundeswehr in Zaire (Fernmeldeschule des Heeres)
Deutsche Beratergruppe der Bundeswehr in Djibouti (Fernmeldeschule des Heeres)
Deutsche Beratergruppe der Bundeswehr in Ruanda (Fernmeldeschule des Heeres)
Deutsche Beratergruppe der Bundeswehr in Kenia (Schule Technische Truppe 1)
Deutsche Beratergruppe der Bundeswehr in Somalia (welche Schule ?)
Deutsche Beratergruppe der Bundeswehr in Sudan (Schule Technische Truppe 1)
Deutsche Beratergruppe der Bundeswehr in Mali (Pionierschule)
Deutsche Beratergruppe der Bundeswehr in Burkina Faso (Pionierschule)
Deutsche Beratergruppe der Bundeswehr in Niger (Pionierschule)
Deutsche Beratergruppe der Bundeswehr in Togo (Pionierschule)
Deutsche Beratergruppe der Bundeswehr in Tunesien (ab Mitte/Ende 1989) (Pionierschule)
Deutsche Beratergruppe der Bundeswehr in Senegal (ab Mitte/Ende 1989) (Pionierschule oder Schule Technische Truppe 1 ? In Organigrammen beider Schulen angeführt!)
Deutsche Beratergruppe der Bundeswehr in Tunesien (Schule Technische Truppe 1)
Noch unklar ist, ob es 1989 auch die Deutsche Beratergruppe der Bundeswehr in Sambia gab.
Weiters soll es, und das ist jetzt nicht unbedingt Afrika, ein "Deutsches Beraterteam Nepal" gegeben haben. Dazu konnte ich aber keinerlei Beleg finden.Kommentar
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Hallo DragonerZur Abwechslung mal eine außerordentlich exotische Frage:
Die Bundeswehr unterhält seit den frühen 60iger Jahren Beratergruppen in Afrika, die technische Hilfestellung beim Aufbau von Transport-, Sanitäts- und Fernmeldeinfrastruktur geben. Das läuft eigentlich über das Auswärtige Amt, die Soldaten - meist 6 - sind gewissermaßen die fachkundige Leihgabe dazu. Zumindest 1989 wurden sie ausschließlich von den Schulen des Heeres gestellt.
Weiters soll es, und das ist jetzt nicht unbedingt Afrika, ein "Deutsches Beraterteam Nepal" gegeben haben. Dazu konnte ich aber keinerlei Beleg finden.
Es gab ein "Deutsches Beraterteam Nepal", ich habe ein Abzeichen davon, aber das Jahr ist mir unbekannt. Nach dem Abzeichen zu urteilen war das Beraterteam vielleicht von der Sanitätsakademie gestellt worden?
Gruß
CanadianKommentar
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Vielen Dank! Das ist zumindest ein Anhaltspunkt. Bei ebay habe ich nach Deinem Tipp einen Brustanhänger gefunden mit Hinweis auf "Sanitäter".
Die Bundeswehr hat mal Sanitätsmaterial und ein Lazarett nach Nepal geliefert, das war allerdings bereits Mitte der 70iger Jahre. Ein Beraterteam gab es damals in diesem Zusammenhang jedoch nicht.Kommentar
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Zur "Abwechslung" bin ich wieder auf eine Gemarkungsfrage gestoßen:
Das Korpsdepot 151 in Hodenhagen bestand aus dem Teilbereich POL in/bei Eickeloh und dem Teilbereich Munition in/bei Krelingen. Ich glaube, wir hatten das Thema schon mal, aber ich finde im Moment nicht, wo und wann. Jedenfalls ist die Frage, in welchen Gemarkungen die beiden Teilbereiche lagen.Kommentar
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Mobilmachungsstützpunkte
Nettersheim: stationiert waren dort MrsKp 930 und VersKp 930 (beide HSchRgt 93)
Sendenhorst: KrkTrspKp 805, 806 und 807 (SanKdo 800)
Meppen: Stab/StKp PiRgt 72, PiBtl 720, JgBtl 622
Varel:
- ResLazGrp 7206 (SanRgt 720) mit 7 Arztgruppen
- InstKp 721 und NschKp 721 (VBK 24)
- VKdo 242/1, 242/01-04 (VKK 242)
- SichZg 7242 und 8204 (VKK 242)
- HSchKp 2421 und 2422 (VKK 242)
- Infra-/BauInstGrp 7242 (VKK 242)
- Wlt-/ErsBtl 806 (VKK 242)Kommentar


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