Bundeswehr OOB 1989

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  • Iceman
    antwortet
    Zitat von Dragoner Beitrag anzeigen
    Abermals ein Hilferuf in die kartenkundlich begabte Runde: Ich bekomme die Zuordnung der drei Kasernen im Südosten von Aachen zu den Stadtteilen nicht sauber auf die Reihe (Stadtteile wohlgemerkt, nicht Stadtbezirke). Mein Kartenmaterial und alles weitere, was ich dazu im Internet finden konnte, liefert nur widersprüchliche und unklare Ergebnisse: Beverau, Lintert, Forst, Schönforst, Driescher Hof... nur Brand kann ich ausschließen, da die A-44 hier die Grenze bildet.

    Die Anschriften:

    Theodor-Körner-Kaserne, Lintertstraße 71 - Lintert?
    Lützow-Kaserne, Trierer Straße 445 - Forst? Schönforst? Driescher Hof?
    Gallwitz-Kaserne, Graf-Schwerin-Straße 27 - Beverau?

    Mit bestem Dank im voraus
    Hallo Dragoner,

    ich versuche mich mal an einer Antwort und kennzeichne dabei, wo ich sicher bin und wo vielleicht nochmal jemand anderes seine Meinung sagen sollte...
    1. Theodor-Körner-Kaserne, Lintertstraße 71, Bezirk Aachen-Mitte, Teil Lintert (genauso, wie die ausgelagerte OHG Gut Neuhaus und der ehemalige Schießstand am Friedhof Lintert). Hier bin ich ganz sicher.
    2. Lützow-Kaserne, Trierer Straße 445, Bezirk Aachen-Mitte (sicher), Teil Forst (ziemlich sicher). Eigentlich liegt die Kaserne in Krummerück und heißt/ hieß früher auch im Sprachgebrauch "Brander Kaserne". Ich sehe es aber genau so wie du, dass Brand an der Autobahn aufhört. Driescher Hof ist m.E. kein Stadtteil und selbst wenn - es liegt süd-westlich der "Trierer Straße", die zwischen Kaserne und diesem Teil Aachens verläuft.
    3. Gallwitz-Kaserne, Graf-Schwerin-Straße 27, Bezirk Aachen-Mitte, Teil Beverau (ziemlich sicher). Hier ist die Situation für mich ähnlich wie bei der Lü-Ka: Für mich ist das "Buschhausen", aber Buschhausen ist kein Stadtteil... Deshalb aus meiner Sicht Beverau.


    Ich hoffe, dass hilft dir trotz einiger Unsicherheiten weiter...

    Gruß, Iceman

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  • Dragoner
    antwortet
    Abermals ein Hilferuf in die kartenkundlich begabte Runde: Ich bekomme die Zuordnung der drei Kasernen im Südosten von Aachen zu den Stadtteilen nicht sauber auf die Reihe (Stadtteile wohlgemerkt, nicht Stadtbezirke). Mein Kartenmaterial und alles weitere, was ich dazu im Internet finden konnte, liefert nur widersprüchliche und unklare Ergebnisse: Beverau, Lintert, Forst, Schönforst, Driescher Hof... nur Brand kann ich ausschließen, da die A-44 hier die Grenze bildet.

    Die Anschriften:

    Theodor-Körner-Kaserne, Lintertstraße 71 - Lintert?
    Lützow-Kaserne, Trierer Straße 445 - Forst? Schönforst? Driescher Hof?
    Gallwitz-Kaserne, Graf-Schwerin-Straße 27 - Beverau?

    Mit bestem Dank im voraus

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  • Dragoner
    antwortet
    Zitat von kato Beitrag anzeigen
    Wenn ich die Regionalplankarte der Gegend richtig lese, gehört die Stellung zur Ortschaft Oberbalbach der Stadt Lauda-Königshofen.
    Wenn ich die Karte richtig lese, dann sehe ich das genau so.

    Vielen Dank!

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  • kato
    antwortet
    Wenn ich die Regionalplankarte der Gegend richtig lese, gehört die Stellung zur Ortschaft Oberbalbach der Stadt Lauda-Königshofen, und zwar genau noch die Stellung; östlich der Stellung bildet die Straße die Grenze zum Nachbarort Igersheim, das Feld nördlich der Straße unmittelbar westlich der Stellung gehört (bis kurz vor das Waldstück) großteils zur Ortschaft Löffelstelzen von Bad Mergentheim.

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  • Dragoner
    antwortet
    Frage an die geographische Abteilung: Die Radarstellung "Löffelstelzen" - siehe Königshofen - Google Maps - befindet sich nach meinem Dafürhalten eben nicht in der Gemarkung Löffelstelzen der Stadt Bad Mergentheim, sondern in der Gemarkung Oberbalbach der Stadt Lauda. Lasse mich aber gerne von den Kartenkundigen eines Besseren belehren.

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  • onki
    antwortet
    Zitat von Dragoner Beitrag anzeigen
    Das PzBtl 23 war für den Truppenversuch ENGA vorgesehen, im Zuge dessen zwei Drittel des Großgeräts = Panzer stillgelegt wurden. Erstaunlich an dem Standortwechsel ist allerdings der Zeitpunkt, mit September 1987. ENGA wurde erst mit November 1989 begonnen.
    Na, dann passt das schon. Denn mit dem ganzen Gerät hätten die nicht in die
    Kaserne gepasst. Und dann war die 100 ab 86 in der Roselies. Prima.

    Ralf

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  • Dragoner
    antwortet
    Das PzBtl 23 war für den Truppenversuch ENGA vorgesehen, im Zuge dessen zwei Drittel des Großgeräts = Panzer stillgelegt wurden. Erstaunlich an dem Standortwechsel ist allerdings der Zeitpunkt, mit September 1987. ENGA wurde erst mit November 1989 begonnen.

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  • onki
    antwortet
    Zitat von Rex Danny Beitrag anzeigen
    Ich habe noch etwas gefunden und zwar auf der Internetseite der Stadt Braunschweig aus der Stadtchronik:

    27. November 1991
    Das Panzerbataillon 23 räumt die Tannenberg-Kaserne am Flughafen und zieht in die Roselies-Kaserne. Die Bundeswehr übergibt die Tannenberg-Kaserne dem Bundesvermögensamt.

    Somit dürften nun wirklich alle Unklarheiten bezüglich der Stationierung in der Tannenberg-Kaserne beseitigt sein.

    Grüße,


    Rex Danny
    Hi,

    für ein ganzes PzBtl war die Kaserne viel zu klein. Vielleicht war da ja nur der Stab und die Stabskp. Ich war 1980 in der Kaserne und hab dort meinen ULg Teil 1 absolviert und da war halt die 100 noch in der Kaserne und die NschKp 20. Und auch für 83 kann ich bestätigen, daß die 100 noch in der Kaserne war.
    Wenn, dann muss sie kurz vor 1989 umgezogen sein. Aber wie gesagt, für ein ganzes PzBtl war die Kaserne viel zu klein und es gab für die gepanzerten Fz auch nicht genug Unterstellfläche.

    Ralf

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  • Rex Danny
    antwortet
    Tannenberg-Kaserne Braunschweig

    Ich habe noch etwas gefunden und zwar auf der Internetseite der Stadt Braunschweig aus der Stadtchronik:

    27. November 1991
    Das Panzerbataillon 23 räumt die Tannenberg-Kaserne am Flughafen und zieht in die Roselies-Kaserne. Die Bundeswehr übergibt die Tannenberg-Kaserne dem Bundesvermögensamt.

    Somit dürften nun wirklich alle Unklarheiten bezüglich der Stationierung in der Tannenberg-Kaserne beseitigt sein.

    Grüße,


    Rex Danny

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  • Rex Danny
    antwortet
    Zitat von onki Beitrag anzeigen
    Braunschweig - Tannenberg-Kaserne in Waggum

    Also zur Blütezeit der "alten" Bundeswehr in 1989 lagen in der Tannenberg aber lediglich
    2 selbständige Kompanien. Die eine gehörte zur Brig 2 und die andere zum I.Korps.
    In der Kaserne war überhaupt kein Platz für ein PzBtl plus einer zusätzlichen Kp. Eigentlich waren alle Panzerteile in der Heinrich-der-Löwe- und Roselies-Kaserne untergebracht. In
    der Hus-Kas war das PzAufklBtl 1.

    Ralf
    Hallo, Onki !

    Ich weiß, was Du meinst, aber auf der Seite von "Relikte.com" über den Flugplatz BS-Waggum sind die beiden genannten Einheiten falsch.

    Wenn Du auf dieser Seite auf das "I.Korps" klickst, bekommst Du eine Aufstellung der Korpstruppen. Da ist die Fernspähkompanie 100 mit Standort Roselies-Kaserne (was nach meinem Kenntnisstand auch richtig ist) angegeben.

    Klickst Du dann weiter unten bei den Korpstruppen auf die "1.Panzerdivision" und scrollst runter bis zur Heeresstruktur 4, bekommst Du eine Aufstellung der gesamten Panzerbrigade 2. Hier ist das Panzerbataillon 23 mit Tannenberg-Kaserne als Standort angegeben.

    Allerdings habe ich die Kasernenbelegung für Braunschweig schon gelistet gehabt, als es weder ein Internet noch die Seite "Relikte.com" gab. Meine Angaben in meinem Beitrag zuvor beziehen sich auf meine eigenen Feststellungen an den Kasernen in Braunschweig Ende der 80er Jahre.

    Grüße,


    Rex Danny

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  • onki
    antwortet
    Braunschweig - Tannenberg-Kaserne in Waggum

    Also zur Blütezeit der "alten" Bundeswehr in 1989 lagen in der Tannenberg aber lediglich
    2 selbständige Kompanien. Die eine gehörte zur Brig 2 und die andere zum I.Korps.
    In der Kaserne war überhaupt kein Platz für ein PzBtl plus einer zusätzlichen Kp. Eigentlich waren alle Panzerteile in der Heinrich-der-Löwe- und Roselies-Kaserne untergebracht. In
    der Hus-Kas war das PzAufklBtl 1.

    Ralf
    Zuletzt geändert von onki; 12.02.2010, 20:34. Grund: Überschrift vergessen

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  • steffen1967
    antwortet
    http://www.cold-war.de/standorte-garnisonen-planungen-dafuer-usw/600-bundeswehr-oob-1

    Hi,

    das Sanitätsregiment 74 war nicht in Mainz-Schwabenheim sondern in Mainz-Hechtsheim.

    LG
    StUffz d. Res. StKp San Rgt 74 Mainz

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  • ARCHIVAR (†)
    antwortet
    Allgemeiner Umdruck Nr. 61

    Suche eine Kopie aus Anfang der 90er Jahre (Übernahme der NVA). Für Kosten komme ich auf.

    ARCHIVAR

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  • Dragoner
    antwortet
    Noch ein Nachtrag, nachdem ich in alten Unterlagen gekramt habe: Der Standort soll von den US-Streitkräften unter der irreführenden Ortsangabe "Moosburg" als FStS geführt worden sein und wurde erst nach der Wende von der Bundeswehr als Materialaußenlager übernommen.

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  • Dragoner
    antwortet
    Sehr seltsam... Die Chronik des NschKdo 2 von 1983 kennt kein Korpsdepot 261, die Standortdatenbank des MGFA führt es ebenfalls nicht, ein Dienststellenverzeichnis von 1987 ebenfalls nicht.

    Hier ein Überblick über ehemalige und 1989 bestehende Korpsdepots des II. Korps:

    ex-251 - Amstetten (übergeben an VersKdo 860)
    ex-252 - Oberspeltach (VersKdo 860)
    253 - Lauchheim
    254 - Maitenbeth
    ex-255 - Beuren (VersKdo 860)
    256 - existierte nicht
    257 - Langlau
    ex-258 - Haunstetten (aufgelöst)
    259 - Langweid
    260 - Welden
    261 - existierte nicht
    262 - Weißenhorn
    ex-263 - Ochsenberg (VersKdo 860)
    ex-264 - Geifertshofen (VersKdo 860)
    265 - Königshofen
    ex-266 - Schierling (VersKdo 860)
    ex-267 - Hohenbrunn (VersKdo 860)
    268 - existierte nicht
    269 - Alerheim-Rudelstetten
    270 - Adertshausen
    271 - Schillertswiesen
    272 - Heideck
    273 - Falkenfels
    274 - Schaitdorf
    275 - Fünfleiten
    ex-276 - Urbach (VersKdo 860, Nummer neu vergeben)
    276 - Herrnried
    277 - Hunding
    ex-278 - Oberberken (VersKdo 860)
    279 - Sandelzhausen
    280 - Haarder

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