Umstrukturierung der Bundeswehr (ab 2023)
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Bitte korrigiert mich, aber besteht nicht schon jetzt in Wildflecken in der jetzigen Rhön-Kaserne (also am TrÜbPl) ein erhebliches Platzangebot? Die Kaserne wurde ja historisch für zwei Regimenter angelegt. Gegenwärtig dürften die wenigsten der Kompaniegebäude belegt sein. Ich würde unterstellen, dass man dort ohne Probleme schon heute ein Brigade vollständig unterbringen könnte. Wenn man bereit ist, den abgelegenen Standort Wildflecken zu akzeptieren.Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen
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Auf ZDF-heute gibt es ein interessantes Interview mit dem Militärhistoriker Sönke Neitzel zur aktuellen Bedrohung durch Rußland. Er stuft die derzeitige Situation gefährlicher als den "Kalten Krieg" ein.
Militärhistoriker Neitzel sieht in den jüngsten Atomtest-Ankündigungen vor allem Propaganda, warnt aber zugleich vor einer realen Eskalation.
"Deutliche Worte fand Neitzel zur aktuellen Wehrpflicht-Debatte. Die von Verteidigungsminister Boris Pistorius favorisierte Freiwilligkeit werde nicht ausreichen:
"Eigentlich ist jedem klar in der Bundeswehr, solange er nicht ein SPD-Parteibuch hat oder ganz in der Leitungsebene arbeitet, dass die Freiwilligkeit nicht ausreichen wird. Da reichen eigentlich die Grundrechenarten, wenn man die beherrscht."
Scharf ist auch Neitzels Kritik an der Politik in Deutschland: "Wir haben viel zu wenig Führung in diesen Dingen, Entscheidungen der Regierung. Politik redet und redet und redet endlos und beschreibt das Problem, aber entscheidet nicht."
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Bei Wiegold in den Kommentaren wird z.B. das Thema "ehemalige Rantzau-Kaserne Boostedt" heiß diskutiert: Angeblich sollen hier mehr als 950 Millionen Euro(!!) investiert werden. Dies hat der jetzige Außenminister Wadephul in seiner Zeit als MdB schon geäußert. So nach und nach scheint durchzusickern, dass das BMVg dort einen zentralen Standort der neuen Heeresflugabwehr plant. Allerdings hat sich das Ministerium auch auf Anfrage von Wiegold bislang nicht geäußert.
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Man wird sehen was noch hinzukommt bzw. wieder rausfällt.
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Das ist bei recht vielen der Flächen der Fall.Zitat von DeltaEcho80 Beitrag anzeigenWenn ich mir diese Liste so anschaue, fällt mir die Kaffeetasse aus der Hand: Die ehem. RhönKaserne in Oberwildflecken ist doch nur noch eine Brachfläche bzw. sind die Gebäude komplett runter.
Schon bei der ersten Liegenschaft in der Liste fängt das an, "ehem. Heid-Kaserne Achern": Die ist abgerissen und verkauft. Da ist jetzt ein Gewerbegebiet drauf. Vom T-Bereich stehen erkennbar noch ein paar Gebäude, die nach dem Verkauf jetzt gewerblich genutzt werden. Ein einzelnes Gebäude verblieb wohl im Besitz der BIMA und wurde um 2017 mal zeitweilig zur Flüchtlingsunterbringung überlassen (vermutlich ist das die 6 Monate vor Schließung 1993 noch schnell sanierte Truppenküche, nicht sicher).
Ein paar der Flächen auf der Liste sind die richtigen Hämmer im Bima-Katalog, die man halt wirklich nur noch besitzt weil man sie am liebsten vergessen wurde. Etwa "ehemaliges Kupfer-/Munitionslager Schwäbisch Hall". Das ist ein Naturschutzgebiet im Wald, das Kupfermoor mit Teichflächen. Und einem Haufen Blindgänger, weil man dort nach dem zweiten Weltkrieg "in erheblicher Menge" Munition durch Sprengung zur Vernichtung im Wald verteilte. Die 1994 durchgeführten Sicherungsmaßnahmen bestanden im wesentlichen daraus die Munbunker mit Erdaushub zuzuschütten, ein paar km Stacheldraht außen rum zu reparieren und Warnschilder aufzustellen. Und das ist auch noch der Sachstand heute.
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Ich zitiere nochmal:
Der jetzt ausgerufene Umwandlungsstopp betrifft nach Ministeriumsangaben bundesweit zunächst 187 ehemalige militärische Liegenschaften, die sich im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben befinden.
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Da ist gestern die MainPost sofort drauf angesprungen. Aber nein, die Conn als ehem. US-Liegenschaft ist hiervon NICHT betroffen!Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigenBundeswehr: Diese bayerischen Standorte werden nicht umgewandelt
28.10.2025, 15:32 Uhr
[URL]
Auch noch zu haben.
Die Conn-Barracks in Schweinfurt.
Geldersheim: Bund stoppt Verkauf von Kasernen: Conn Barracks bei Schweinfurt stehen nicht auf der Roten Liste
Wenn ich mir diese Liste so anschaue, fällt mir die Kaffeetasse aus der Hand: Die ehem. RhönKaserne in Oberwildflecken ist doch nur noch eine Brachfläche bzw. sind die Gebäude komplett runter.
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Die Liste liest sich, als hätte da jemand schlicht angeordnet "gib mir eine Liste mit allen euren Liegenschaften, die ehemals für Verteidigungszwecke erworben wurden" ohne auch nur mal in den BIMA-Katalogen zu blättern oder sich eine Aussage zur Nutzbarkeit, Aufbereitungskosten oder zu eingegangenen Verträgen für Einzelflächen geben zu lassen.
Freundlich ausgedrückt.
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Bundeswehr: Diese bayerischen Standorte werden nicht umgewandelt
28.10.2025, 15:32 Uhr
Die Bundeswehr braucht mehr Platz: Um Gebäude und Übungsplätze für Soldatinnen und Soldaten zu schaffen, wird die Umwandlung von militärischen Liegenschaften gestoppt. Betroffen sind auch 41 Standorte in Bayern. Ein Überblick.
Bereich Wildflecken ist stark vertreten.
Bundesweit:
Der jetzt ausgerufene Umwandlungsstopp betrifft nach Ministeriumsangaben bundesweit zunächst 187 ehemalige militärische Liegenschaften, die sich im Eigentum der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben befinden.
Auch noch zu haben.
Die Conn-Barracks in Schweinfurt.
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Der Link auf die pdf-Datei führt inzwischen auf eine Fehlerseite.
Die Datei musste ausgetauscht werden. Es waren zuerst Spalten nur maskiert. Das reicht aber nicht, jetzt wurden die Spalten entfernt.
Die Auflistung zeigt nicht die Liegenschaften, die die Bundeswehr wieder reaktivieren soll.
Das ist nur eine plumpe Auflistung aller ehemals militärischen Liegenschaft, die die BIMA noch nicht verkaufen konnte.
Es sind Objekte dabei, die kaum in eine neue Nutzung überführt werden könnten.
Grundsätzlich besteht ja schon länger ein Verkaufsverbot für solche Objekte.
Grüße
Manfred/Relikte
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Hier gibt es eine Liste der noch genutzten Standorte, die jetzt doch nicht aufgegeben werden :https://www.tagesschau.de/inland/ges...aften-100.html
In Bayern die Fliegerhorste Erding und Fürstenfeldbruck, in Sonthofen die Jäger- und die Artilleriekaserne. Das Freimachen der beiden Sonthofener Kasernen hätte sich sowieso noch viele Jahre hingezogen, weil die Renovierung der denkmalgeschützten Generaloberst-Beck-Kaserne, in der alle in Sonthofen verbleibenden Truppenteile zusammengefasst werden sollen, sich um Jahre verzögern wird und ca. dreimal so teuer wird wie geplant.
In dem erwähnte Beitrag der Tagesschau wird auf eine weitere Liste verwiesen, in der angeblich alle von dem Moratorium betroffenen Liegenchaften erfasst sind.
Allerdings habe ich so meine Zweifel an dieser Liste, sie enthält nur wenige Kasernen, sondern mit Masse sonstige Liegenschaften, wie Standortübungsplätze, Lager, Depots usw.
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Warten wir ab, was diese Entscheidung wieder für Aufstände bei den betroffenen Gemeinden bzw. Ländern und Landkreisen auslöst, welche die Bundeswehr-Liegenschaften bereits mehr oder weniger verplant haben. Am ehemaligen Fliegerhorst Fürstenfeldbruck wird z.B. eine Unterkunft für Asylanten und ein sog. ANKER-Zentrum für die Erstaufnahme betrieben, diese Einrichtungen wurden Anfang des Jahres erst erweitert.
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Das Verteidigungsministerium geht anscheinend nun auch das Thema "Liegenschaften" im großen Stil an und hat ein "Moratorium" für 187 Liegenschaften erlassen, für die die Rückgabe bereits beschlossen war. Es soll wohl eine "strategische Liegenschaftsreserve" geschaffen werden.
Artikel bei Wiegold: Bundeswehr behält Kasernen und Grundstücke, Standort am Berliner Ex-Flughafen Tegel bleibt – Augen geradeaus!
Artikel bei BR24: Bundeswehr stoppt Umwandlung von Militär-Standorten | BR24
?
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Die 687 PUMA sollen bis 2035 geliefert werden. Das sind ja nur zehn Jahre! Ob sich Putin solange Zeit lässt, bleibt fraglich.
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Es gibt eine neue "Wunschliste" für Beschaffungen 2026:
Interessant für die Struktur:
- 687 SPz Puma als Zielgröße, davon 662 in den Verbänden. Je nach Umlaufreserve könnte das für 10-15 Bataillone sprechen
- Tatsächlich 561 Skyranger-30 FlakPz
- 14 FlaRak IRIS-T-SLM
- drei Batterien mit Typhon-Startgeräten für Tomahawk- also quasi ein "Strategisches Artilleriebataillon"
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