Bundeswehr OOB 1989
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Das ist ein wichtiges Thema.
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Teil 3 (Luftwaffe) und das Beiheft (Standortverzeichnis) gibt es nun in einer korrigierten Fassung in der Downloadsection. Danke Rex Danny fürs Hochladen.
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Hallo, Stephen !
Da das Forum von Beiträgen lebt, wäre es schön, wenn Du hier noch einiges zu Aschaffenburg oder anderen Liegenschaften in Deiner Nähe posten würdest. Dann sind wir auch gerne bereit, Dir Zugang zu den Veröffentlichungen der Bundeswehr OOB zu gewähren, denn in diesen Veröffentlichungen steckt so viel Arbeit, die wir ungern an jeden einfach so verteilen möchten.
Ich denke, Du verstehst, wie ich es meine und wirst deshalb nicht gleich böse sein.
Grüße
Rex Danny
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Hi Dragoner,
wo kann man sich die restlichen Teile des OBB der Bundeswehr downloaden?
Schon mal ein dankeschön Gruß StephenCooper
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Ich muss einen Fehler eingestehen, der sich in die OOB eingeschlichen hat:
Im Teil 3 (Luftwaffe) bzw. infolgedessen auch im Beiheft (Standortverzeichnis) sind die Standorte der Funksendeanlagen und Funkempfangsanlagen der CRC vertauscht. Der Fehler ist besonders dumm und ärgerlich, weil er leicht zu vermeiden gewesen wäre. Die korrekten Angaben lagen schon lange vor, aber bei der Auswertung der entsprechenden Bundeswehr-Unterlage (BesAnFüDstLw 53-01) ist ein simpler Irrtum passiert, indem RX (Receiver Sites) und TX (Transmitter Sites) von mir verkehrt herum in meine Arbeitsdatei eingetragen wurden.
Mein Dank gilt HW, der sich schon seinerzeit in dem einen oder anderen Fall skeptisch gezeigt hatte und der mich nun zu einer nochmaligen Nachprüfung veranlasst hat.
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Hallo zusammen,
während meiner Dienstzeit durfte ich 1999 in der Gäuboden-Kaserne in Feldkirchen-Mitterharthausen meinen Führerschein F erwerben. Das war in der "Panzergrenadierausbildungskompanie Fahrsimulator Kette 203".
Für diese Fahrschul-Kompanie existierte damals ein relativ neues Unterkunftsgebäude, eine Ausbildungs und Unterstellhalle für die Fahrschulpanzer, sowie ein Simulator - und Lehrsaalgebäude, in dem wir unsere Ausbildung an Simulatoren erhielten.
Ich habe in der KMZ-Datei im Anhang den Bereich der Kompanie blau markiert.
Meine letzte Info besagt, dass die Kompanie bereits aufgelöst wurde und angeblich die Simulatoren der Kompanie nach Hammelburg in die dortige Fahrschulkompanie verbracht worden wären - im Austausch, da moderner.
Leider konnte ich bislang keine weiteren Infos finden.
Weiß hier vielleicht jemand, was aus dieser Einheit und den Fahrschul-Simulatoren wurde?
Vielen Dank schon mal.
DEAngehängte Dateien
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Hallo Nemere!Zitat von Nemere Beitrag anzeigenDie Korpstruppenkommandos waren vergleichbar mit Brigaden - darum auch das Größenordnungszeichen Brigade. Das galt auch für die entsprechenden Kommandos bei den Territorialkommandos (z.B. PiKdo 850, Versorgungskommando 850) und die Unterstützungskommandos.
Die Dienstposten entsprachen einem Brigadekommandeur, waren allerdings mit Ausnahme der Artilleriekommandos durch Obristen besetzt. Lediglich die drei Artilleriekommandos der Korps und die Führungsfernmeldebrigade 700 bzw. 900 hatten seit Anfang der 1960er Jahre Brigadegenerale als Kommandeure.
Das war übrigens bei den Kampftruppenbrigaden auch nicht anders - auch hier war die Masse der Brigadekommandeure OBerst.
Unterschiede dürfte es aber auch bei den für Obristen ausgeworfenen Dienstposten hinsichtlich der Besoldungsgruppe gegeben haben. Die "kleineren Kommandos" waren wahrscheinlich für den Oberst A 16 vorgesehen, die grösseren für den Oberst B 3.
Quelle: Teuber, Reinhard: Die Bundeswehr 1955 - 1995,(= Schriftenreihe Führung und Truppe 5), Norderstedt 1996
Hinsichtlich der Vergleichbarkeit von Brigaden und Kommandos stimme ich zu.
Ob der jeweilige Kommandeur Brigadegeneral oder Oberst war hing von der Dotierung des Dienstpostens in der STAN und vom Stellenplan ab.
In der Heeresstruktur 4 waren im Feldheer alle Dienstposten Brigadekommandeur mit "Brigadegeneral" dotiert, ebenso die Dienstposten Kommandeur Artilleriekommando bis 1988/89. Die Kommandeur-Dienstposten der übrigen Korpstruppenkommandos waren mit "Oberst (B 3)" dotiert. Im Territorialheer gab es Unterschiede.
Die Beförderung zu dem in der STAN vorgesehenen Dienstgrad hängt aber letzlich von der Verfügbarkeit der entsprechenden Planstelle im Haushalt ab. Das gilt für alle, für den Gefreiten wie für für den General. In der Regel sind im Stellenplan weniger Planstellen der entsprechenden Besoldungsgruppe verfügbar als notwendig wären, um alle auf einen höherwertigen STAN-Dienstposten versetzten Soldaten sofort befördern zu können. Das führt zu "Warteschlangen". Der nächste in der Schlange kann erst dann befördert werden, wenn die erforderliche Planstelle frei wird, z.B. durch Pensionierung oder Beförderung eines anderen Soldaten. Wartezeiten von mehreren Monaten bis Jahren sind möglich, das variiert bei den verschiedenen Dienstgraden/Besoldungsgruppen.
Soweit das Prinzip.
Grüße
alterfritz
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Hallo Nemere,
vielen Dank - so in etwa hatte ich mir das schon vorgestellt.
DE
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Die Korpstruppenkommandos waren vergleichbar mit Brigaden - darum auch das Größenordnungszeichen Brigade. Das galt auch für die entsprechenden Kommandos bei den Territorialkommandos (z.B. PiKdo 850, Versorgungskommando 850) und die Unterstützungskommandos.
Die Dienstposten entsprachen einem Brigadekommandeur, waren allerdings mit Ausnahme der Artilleriekommandos durch Obristen besetzt. Lediglich die drei Artilleriekommandos der Korps und die Führungsfernmeldebrigade 700 bzw. 900 hatten seit Anfang der 1960er Jahre Brigadegenerale als Kommandeure.
Das war übrigens bei den Kampftruppenbrigaden auch nicht anders - auch hier war die Masse der Brigadekommandeure OBerst.
Unterschiede dürfte es aber auch bei den für Obristen ausgeworfenen Dienstposten hinsichtlich der Besoldungsgruppe gegeben haben. Die "kleineren Kommandos" waren wahrscheinlich für den Oberst A 16 vorgesehen, die grösseren für den Oberst B 3.
Quelle: Teuber, Reinhard: Die Bundeswehr 1955 - 1995,(= Schriftenreihe Führung und Truppe 5), Norderstedt 1996
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Hallo zusammen,
erst einmal möchte ich euch allen noch ein gesundes, neues Jahr wünschen.
Ich habe mich über die Feiertage mal wieder ein bisschen mit der OOB der Bundeswehr 1989 beschäftigt, speziell dem III. Korps.
Was mich interessiert: Kann mir jemand Auskunft geben, was z.B. die einzelnen Kommandeure der Korpstruppen, also zum Beispiel der Kommandeur des Artilleriekommandos 3, für eine Dienstposten-Dotierung hatten?
Waren das Oberste bzw. Brigadegenerale?
Waren die Dienstposten in etwa mit einem Brigadekommandeur zu vergleichen?
Danke und Gruß
DE
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He, ed!!
Kleine Korrektur: ich bin der "Standort-gesichts-älteste", wenn schon!!
Übrigens, wieder halbwegs ernsthaft: sowas ähnliches gab es sogar beim BGS, hieß "Standortbeauftragter" (die alten Vorschriften sind z.T. noch in Kraft, haben aber keine faktischen Auswirkungen mehr; das meiste der damaligen Aufgaben machen heute so Leute wie ich). Das waren noch die guten alten Zeiten, als mein Herr Vorvorgänger noch den Dienstposten eines "Leiters Verwaltungsstelle" hatte und damit örtlicher Dienststellenleiter war. Der "Kommandeur" des BGS-Verbandes hatte ihm nix zu sagen, er durfte mal höflich bitten... Hat sich alles gewandelt... Nur mal so am Rande und schon ziemlich off topic.
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Hallo rubeck,
wußte ich doch, klar, du bist der Standortälteste, hehe
.
SCHERZ
Ich würde ja bei uns mal nachfragen in der Kurmainz-Kaserne, aber...
...wir haben weder einen StOÄ noch einen Kasernenkommandant mehr, Traurig.
Solche Zeiten sind angebrochen!
Gruß
ed
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@
: Dieses bzw. das ca. 50m von mir entfernt am Tor hängende "Der Standortälteste" (in meiner BPOL-Unterkunft haust auch die BW mit dem StOÄ; aber dort möchte ich nicht unbedingt fragen...).
@ Nemere: Hm, das stimmt mich jetzt wieder nachdenklich...
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"Dienststelle" bei der Bundeswehr wäre für mich verbunden mit der "Dienststellennummer" - die hat/hatte meines Wissens der Standortälteste nicht.Zitat von rubeck1 Beitrag anzeigenNun, was den Dienststellencharakter angeht, bin ich nicht so ganz einverstanden.
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Hatte mir sowas schon gedacht, jedenfalls nochmal Danke. Wir haben im Kollegenkreis vor einigen Tagen darüber diskutiert, teils Gediente, teils nicht.
Nun, was den Dienststellencharakter angeht, bin ich nicht so ganz einverstanden: "Der Standortälteste" ist einerseits die Bezeichnung für den Funktionsinhaber, der das im Nebenamt wahrnimmt und andererseits nach meiner Lesart eine Dienststellenbezeichnung (wie z.B. auch in diversen Ländern unserer Republik "Der Landrat des XY-Kreises" oder "Der Polizeipräsident von X."). Für den Dienststellencharakter spricht m.E. auch der Umstand, dass hier die untere Ebene der militärischen Grundorganisation beschrieben wird, heutzutage unterhalb des Landeskommandos, ehedem unterhalb des VKK. Davon zu unterscheiden - wenn auch mit derselben Bezeichnung - ist wie gesagt der Funktionsinhaber, der oft gerade nicht aus der früheren TerrHeer bzw. der heutigen Streitkräftebasis kommt. Aber ich bin vermutlich zu stark Bürokratie-geprägt und kann mich auch irren. Und für den Dienststellencharakter spricht auch - wenn auch sehr äußerlich - die Tatsache, dass an der Truppenunterkunft, in der der Standortälteste seinen Dienstsitz hat, ein Amtsschild mit dem Adler und der Aufschrift "Der Standortälteste" angebracht wird. Amtsschilder werden nur von Behörden und ihren Dienststellen geführt. Die in derselben Kaserne liegenden Verbände haben so etwas nicht.
Rechtsgrundlage: "Erlaß über die Amtsschilder der Bundesbehörden in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 1130-4, veröffentlichten bereinigten Fassung" von 1951, in der Fassung von 1964.Zuletzt geändert von rubeck1; 02.12.2013, 23:06.
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