Bundeswehr OOB 1989

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  • DeltaEcho80
    antwortet
    Zitat von DeltaEcho80 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    während meiner Dienstzeit durfte ich 1999 in der Gäuboden-Kaserne in Feldkirchen-Mitterharthausen meinen Führerschein F erwerben. Das war in der "Panzergrenadierausbildungskompanie Fahrsimulator Kette 203".

    Für diese Fahrschul-Kompanie existierte damals ein relativ neues Unterkunftsgebäude, eine Ausbildungs und Unterstellhalle für die Fahrschulpanzer, sowie ein Simulator - und Lehrsaalgebäude, in dem wir unsere Ausbildung an Simulatoren erhielten.

    Ich habe in der KMZ-Datei im Anhang den Bereich der Kompanie blau markiert.

    Meine letzte Info besagt, dass die Kompanie bereits aufgelöst wurde und angeblich die Simulatoren der Kompanie nach Hammelburg in die dortige Fahrschulkompanie verbracht worden wären - im Austausch, da moderner.

    Leider konnte ich bislang keine weiteren Infos finden.

    Weiß hier vielleicht jemand, was aus dieser Einheit und den Fahrschul-Simulatoren wurde?

    Vielen Dank schon mal.

    DE
    Muss mal meinen Beitrag aus 2014 zitieren, denn - wie hat meine Großmutter immer gesagt - "Geduld bringt Rosen":

    Es hat jetzt 7 Jahre gedauert, aber am vergangenen Samstag beim Stammtisch m136 konnte ich nun auch in Erfahrung bringen, was mit der Fahrschule in Feldkirchen bzw. den Simulatoren passiert ist:

    Die Fahrschule in Feldkirchen ist dem dort beheimateten SanLehrregiment unterstellt und bildet ausschließlich Kraftfahrer für Eagle usw. des SAN-Dienstes aus, keinerlei Kettenfahrzeuge mehr.

    Die Simulatoren wurden an andere Fahrschulen verbracht. Wo genau, konnte mir man nicht sagen. Aber da nur noch in Hammelburg und Munster Marder ausgebildet wurde, gehe ich davon aus, dass die da gelandet sind.

    Ich habe zwei Bilder angehängt, eines zeigt das Unterkunftsgebäude, das andere die Halle, in der unsere Fahrschulmarder standen. Damals (1999) waren die Hallentore noch satt dunkelblau ;-))
    Das Kompaniegebäude war damals völlig freistehend, ohne jeglichen Bewuchs, so dass z.B. auf dem Vorplatz die gesamte Kompanie antreten konnte. Jetzt ist es zugewachsen ;-O

    Kompaniegebäude.jpg

    Fahrzeughalle Feldkirchen.jpg
    Zuletzt geändert von DeltaEcho80; 28.06.2021, 14:33.

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  • Nemere
    antwortet
    Am besten nach diesem Ablaufplan vorgehen:
    Das Bundesarchiv online: Ihre zentrale Anlaufstelle für historische Dokumente, digitale Sammlungen und Informationen zur deutschen Geschichte.


    Die Kontaktdaten des BA-MA findest Du hier:
    In ganz Deutschland betreibt das Bundesarchiv insgesamt 23 Standorte, darunter die 14 Dienststellen des Stasi-Unterlagen-Archivs, den Hauptsitz,


    Du kannst auch versuchen über INVENIO (Suchmaschine des BA) StAN zu finden:


    Ich habe es mal mit den Suchbegriffen "Marine" "StAN" versucht und habe die als PDF beigefügte Liste bekommen.
    Angehängte Dateien

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  • Gummy Bear
    antwortet
    Zitat von Nemere Beitrag anzeigen
    Im Bundesarchiv - Militärarchiv sind die meisten STAN verfügbar. Für die Marine dürften die STAN unter BMD 4 - MArineamt Amtsdrucksachen und hier wahrscheinlich unter Spezialstabsabteilung OSTAN zu finden sein. Leider gibt es dazu noch kein Online Findbuch.
    Danke für den Hinweis.
    Wo kann ich hierzu Kontaktdaten finden, wenn die Daten selber online nicht zu bekommen sind?

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  • Dragoner
    antwortet
    RexDanny: Der Genannte kann das bestätigen ;-)

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  • Nemere
    antwortet
    Zitat von Gummy Bear Beitrag anzeigen
    Allerdings habe ich keinen Schimmer, woher ich die benötigten Informationen erhalten könnte, zumal ich mich gerne auf die Marine beschränken würde ...
    Du meinst StAN der Marine?
    Im Bundesarchiv - Militärarchiv sind die meisten STAN verfügbar. Für die Marine dürften die STAN unter BMD 4 - MArineamt Amtsdrucksachen und hier wahrscheinlich unter Spezialstabsabteilung OSTAN zu finden sein. Leider gibt es dazu noch kein Online Findbuch.

    Grüße
    Jörg

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  • Gummy Bear
    antwortet
    @Nemere
    Kann ich sehr gut nachvollziehen.
    Allerdings habe ich keinen Schimmer, woher ich die benötigten Informationen erhalten könnte, zumal ich mich gerne auf die Marine beschränken würde ...

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  • Rex Danny
    antwortet
    Unserem Dragoner geht es gut.

    Grüße


    Rex Danny

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  • evocatus augusti
    antwortet
    Weis jemand, ob es Dragoner gut geht?
    Seit ca. 1 Jahr gab es keinen Forumsbeitrag mehr.

    Ich hoffe, man muss sich keine Sorgen machen.

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  • Nemere
    antwortet
    Als Teil 6 und 7 waren geplant:
    Teil 6 - Personal und Ausrüstung
    Teil 7 - Gliederungen (STAN)
    Siehe Übersicht in Teil 1, S. 4.

    Allein der Teil 7 -StAN hätte - je nachdem wie tief man hier einsteigen will -, einen immensen Umfang angenommen. Es gab ja nicht nur die "eine" StAN für einen bestimmten Einheitstyp, im Extremfall hatte jede Einheit dieser Waffengattung eine andere StAN. Beispiel Feldjägertruppe: 1989 gab es sieben aktive Bataillone - jedes mit einer anderen StAN und dazu als 8. StAN diejenige der Geräteeinheiten.

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  • Guenther (†)
    antwortet
    Hallo Klx

    suchts du die Teile Standortverzeichnis Bundeswehr und Soderteil BGS und KatS ? Das waren die letzen Veröffentlichungen.

    Gruß günther

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  • Kailux
    antwortet
    Hallo zusammen,

    zuerst mal vielen Dank an Dragoner und auch alle anderen, die sich an diesem Werk beteiligt haben; es ist wirklich wie 100 Jahre Weihnachten.
    Eine Frage hätte ich zu Teil 6 und 7: sind die bereits erschienen? Noch in Arbeit? Konnte sie leider nirgends finden, obwohl sie im Werk erwähnt werden.

    Danke & Gruß,
    Klx

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  • Geograph
    antwortet
    Münchhausen-Oberasphe …

    .


    Mit den Depots finde ich auch keinen Frieden: Kann es sein, dass das Korpsdepot 351 in Münchhausen-Oberasphe irgendwann in eine Standortmunitionsniederlage umgewandelt wurde? In Freigabelisten und in anderen Dokumenten ist es nämlich zuletzt als solche ausgewiesen. Wenn StOMunNdl - für welchen Standort? Und ab wann?

    Im mir vorliegenden »Hessischen Konversionsstandortkataster« des HMWVL (1999/2000) wird das Korpsdepot »Münchhausen« (36,96 ha) aufgeführt. Daneben wird ein weiteres »Munitionslager« (13,3 ha) genannt.
    Ein Satellitenbild zeigt, dass dieses zusätzliche Lager westlich an das Korpsdepot 351 anschließt.

    Die nächsten Bundeswehrgarnisonen waren Frankenberg/Eder, Marburg und Stadtallendorf. In Frankenberg/Eder waren/sind Fernmelder, die keine derartige große Standortmunitionsniederlage benötigen; Marburg besaß für seine Einheiten eine ausreichende Standortmunitionsniederlage.

    Ich vermute daher, dass es sich um eine weitere Standortmunitionsniederlage des Standortes Stadtallendorf handelt. Zwar besitzt Stadtallendorf schon eine Standortmunitionsniederlage, aber es gab ja in Stadtallendorf mehrere Panzereinheiten in zwei großen Kasernenkomplexen, für die ein entsprechender Munitionsvorrat untergebracht werden musste. Die Standortmunitionsniederlage im Herrenwald erscheint mir – im Vergleich mit den stationierten Einheiten – relativ klein.

    Die Standortbroschüre von Marburg aus dieser Zeit nennt nur das Korpsdepot Oberasphe aber keine Standortmunitionsniederlage. Ein Ortskundiger sagte mir, dass dort eine Trennung in einen Betriebsstoff- und einen Munitionsbereich bestanden habe. Diese Bereiche seien auch durch einen Zaun getrennt gewesen.
    Standortmunitionsniederlage für Stadtallendorf wäre auch etwas weit und umständlich gewesen, es sei denn, die Panzerbrigade 14 wäre im Krisenfall sofort auf ein Ausweichen programmiert gewesen und hätte im rückwärtigen Bereich Munition aufnehmen wollen. So war's aber nicht.

    Gerade reingekommen: Also Oberasphe hat auch Munition nach Frankenberg geliefert (Aussage eines dortigen Ehemaligen).



    Nach über zehn Jahren gibt es neue Erkenntnisse zur Liegenschaft Korpsdepot 351/Standortmunitionsniederlage »Oberasphe«, denn in einem Bundestagsdokument aus dem Jahr 1974 ist für Oberasphe die Standortmunitionsniederlage »Frankenberg« mit der Kenn-Nummer 411012 aufgeführt.


    Vgl. Deutscher Bundestag, Drucksache 7/2589 vom 04.10.1974, S. 26

    http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/07/025/0702589.pdf [17.02.2019; 22:55 Uhr]

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  • HAWKie
    antwortet
    Das Rak Art Btl 150 hatte dann am 13.12.2002 seinen Auflösungsappell.

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  • kato
    antwortet
    Ist schon klar.

    Es ist nur etwas verwunderlich dass ausgerechnet in diesem Fall das Gerät tatsächlich geliefert worden sein soll - bei der Runde schien das Verteilungsverfahren mehr nach der Devise "wer schon hat wird nicht aufgelöst" zu laufen. Alle Raketenartilleriebataillone, die ansonsten tatsächlich MARS (nicht nur in Kleinstzahl für den Ausbildungsbetrieb) erhielten, wurden in der neuen Struktur aufrechterhalten und bis auf eine Ausnahme - RakArtBtl 62 - erst ab 2002 aufgelöst.

    Fünf DivRakArtBtl wurden damals nicht ausgestattet und 1992/93 aufgelöst, dafür wurden mit Teilen diesen Geräts 1991 für die Territorialeinheiten Ost die RakArtBtl 702 und 802 neu aufgestellt und nach 1993 mit aus dem Ausbildungsvorlauf aufgelöster Bataillone freiwerdenden Werfern das frühere Korps-RakArtBtl 150 umgerüstet.

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  • Hoover
    antwortet
    Zitat von kato Beitrag anzeigen
    Kurze Frage, da dies woanders auftauchte:

    Laut der OOB wurde das Gebirgsraketenartilleriebataillon 82 im April 1991 mit MARS ausgestattet.

    War dem damals wirklich noch der Fall? Das Bataillon wurde zum Ende August 1991 aufgelöst.

    Bei anderen Raketenartilleriebataillonen wurde die Zuführung von MARS teilweise auch nach Aufstellung der entsprechenden Batterien noch abgebrochen.
    Ist ja kein Widerspruch bei der Bundeswehr.
    Das (mein) PiBtl 11 wurde 1995 KRK-Bataillon, neu ausgerüstet mit Flecktarn, Waffen, Gerät auf 100% gebracht etc, nur um wähend der ersten Übung als KRK-EInheit in Klietz den Auflösungsbefehl zu bekommen. Bundeswehr halt.

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