Ehem. US-Kasernen Würzburg / Schweinfurt / Kitzingen
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Hallo zusammen,
zunächst möchte ich euch allen ein frohes neues Jahr wünschen.
In Würzburg geht die Debatte um den Verkauf der Faulenbergkaserne an die Stadt WÜ weiter. Das Bundesministerium der Finanzen als Dienstherr der BIMA teilt in einem Schreiben der Stadt Würzburg mit, dass das Areal derzeit nicht zum Verkauf stehe. Zumindest solange nicht, bis geklärt ist, wo das THW Würzburg, das Zollamt und die Finanzkontrolle Schwarzarbeit unterkommen werden.
Die Stadt Würzburg ist davon natürlich nicht sehr begeistert. Hier der Artikel in der MainPost (aktuell frei lesbar):
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Hallo zusammen,
Neuigkeiten aus Kitzingen: Investor Wittmann will in den Marshall Heights eine "Kitzingen Galerie", also ein Einkaufszentrum auf 8500 qm bauen. Hier sollen Lebensmittel -, Discounter-, ein Getränke - und ein Drogeriemarkt unterkommen. Ebenso sollen Arztpraxen entstehen und Büroräume.
Nachdem er mit dem Projekt vor zwei Jahren an anderer Stelle in den Marshall Heights gescheitert ist (die Stadt baut am vorgesehenen Platz Sozialwohnungen), wandert Wittmann mit seinen Plänen jetzt ans andere Ende des Geländes.
Hier der Artikel der Mainpost:
und weitere Kommentare und Artikel dazu:
Wittmann´s Seite:
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Die Conn bewegt wieder mal den Schweinfurter Kreistag:
Der Zweckverband wollte seine Satzung ändern und eine Ausgleichsvereinbarung zwischen den Gemeinden einführen. Hier sollte ein Passus über die Aufteilung der Gewerbesteuer eingefügt werden, wenn ein Unternehmen seinen Sitz innerhalb der Mitgliedsgemeinden verlegt (die Conn sind ja hauptsächlich Gemeindegebiet Geldersheim). Diese Regelungen sind lt. Landratsamt nötig, um die hier bereits genannten Erstzugriffsrechte für die Gemeinden nicht zu gefährden bzw. überhaupt durchsetzen zu können. Ebenso soll eine Regelung geschaffen werden für den Zeitpunkt, wenn der Landkreis Schweinfurt aus dem Zweckverband ausscheiden will. Die CSU-Fraktion mit dem Landratskandidaten für die Wahl 2020 sieht hier eine Nachteile des Landkreises zum Vorteil der Stadt Schweinfurt. Jedenfalls hat sich eine lautstarke Debatte ergeben, inkl. Vorwurf der CSU an den amtierenden Landrat, seinen Amtseid zu verletzen.
Hier der Artikel: https://www.mainpost.de/regional/sch...rt763,10371454
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Hallo zusammen,
es gibt Neuigkeiten in Sachen Conn Baracks:
Die Gemeinde Geldersheim bzw. deren Gemeinderat hat einen "kommunalen Erstzugriff" für das Gelände beschlossen. Die ursprünglich geplante Erwerbsgesellschaft muss nun nicht gegründet werden, da die Gemeinde nun direkt Flächen von der BIMA erwerben kann, sofern sie Gewerbegebiete ausweist und erschließt.
Man ist sich einig, dass es ein jahrelanges Projekt werden wird. Noch offen ist die Zukunft des Ankerzentrums, dessen Flächen nicht freigegeben sind. Nun beginnt anscheinend die Kaufpreisermittlung, sobald die anderen Gemeinden des Zweckverbandes ebenfalls einen Beschluss zum Erstzugriff gefasst haben.
Im Artikel wird noch erwähnt, dass die Stadt Schweinfurt und die Gemeinden Niederwerrn und Geldersheim erst in 50 Jahren aus dem Zweckverband ausscheiden können.
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Hallo zusammen,
das Kinderhaus des BRK Kitzingen hat das komplette sanierte Gebäude der ehem. US -Kita ("Children Development Center") auf dem Gelände der Marshall Heights übernommen. Die Stadt Kitzingen hat über 2 Millionen Euro investiert.
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Na schau mer mal. Da die Wirtschaft im dortigen Raum schon Schwächelt und weitere Anzeigen daraufhin deuten.
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Hier nun auch der Artikel auf der Seite des Landratsamtes Schweinfurt:
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Es gibt Neuigkeiten zu den ConnBarracks:
Lt. eines Artikels der MainPost, der auf einer Pressemeldung des Landratsamtes SW beruht, sind nun weitere Punkte geklärt. Unter anderem verlangt die Regierung von Unterfranken eine gesonderter Zufahrt für den Gewerbepark. Diese soll südlich der bestehenden Zufahrt entstehen. Grund ist: Man will durch den zu erwartenden LKW-Verkehr die Fußgänger zum Ankerzentrum nicht gefährden....
Die Bauzeit für die neue Zufahrt soll 7-9 Monate dauern, allerdings liegt noch kein Baubeginn fest.
Weiter will der Zweckverband seine Satzung ändern, um eine Erwerbsgesellschaft gründen zu können. Diese Gesellschaft soll dann die Flächen von der BIMA kaufen. Hierfür müssen der Kreistag und die Gemeinderäte der Mitgliedsgemeinden zustimmen.
Bis die Grundstücke wirklich die Besitzer wechseln werden, wird aber noch einige Zeit vergehen. Es müssen Verkehrswerte ermittelt, Altlastenuntersuchungen auf Verdachtsflächen und Themen zur Abwasserbeseitigung geklärt werden.
Ich verlinke den Artikel trotz paywall, da man das Bild mit der Lagekarte dennoch sehen kann.
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Wenn ich die Artikel von 2016 richtig lese ging es den Bauern mehr darum, dass sie die Flächen vorrangig zurückerwerben wollten - zur landwirtschaftlichen Nutzung. Insbesondere einen 50 Hektar großen nicht versiegelten Teilbereich "um die zweite Zufahrt" hatten sie da im Auge. Konkret handelt es sich dabei um die Flächen westlich und südlich der Landebahn - und zwar vollständig. In Google Earth sieht das für mich nach Dauergrünland in Verlängerung der Landebahn sowie ansonsten naturbelassene Streuobstwiesen aus.Zitat von DeltaEcho80 Beitrag anzeigenEs gab anscheinend auch Ansätze von Geldersheimer Landwirten, die mit der Forderung um die Ecke kamen, dass ihre Familien 1936 enteignet wurden und sie nun diese Flächen wieder zurück haben wollen.
Was sich da ergeben hat, weiß ich nicht - die Presse hat da nie wieder von berichtet.
Die letzte Flächennutzungsplanänderung erfolgte Anfang 2018. Hierbei wurde landwirtschaftliches Gebiet südlich dieser Streuobstwiesen sowie ein angrenzender Bereich in diesen als Bauland ausgewiesen (rund 9 Hektar insgesamt). Im Ausgleich wurde eine 9 Hektar große, bisher vorübergehend weiter landwirtschaftlich genutzte Bauerwartungsfläche südwestlich des Dorfs in eine dauerhafte landwirtschaftliche Flächennutzung zurückgeführt. Die restlichen monierten Streuobstwiesen und Dauergrünland bleiben als Sondernutzungsfläche Militär. Die Entscheidung erfolgte mit einer Mehrheit von 13:2 im Gemeinderat.
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Was ich sagen kann ist, dass das Ankerzentrum von seinem vorübergehenden Standort in der ehem. Ledward inzwischen komplett in die Conn umgezogen ist. Der Umzug fand im Mai statt.
Aber das betrifft nur einen Teilbereich der Conn, welches an den Freistaat für das Ankerzentrum vermietet ist.
Beim Thema "Gewerbepark" war meine letzte Info, dass es momentan an der Frage scheitert, wer die Altlastenuntersuchung zahlen soll. Die BIMA versucht anscheinend, sich da heraus zu winden und das Thema dem oder den Käufern aufzudrücken.
Es gab anscheinend auch Ansätze von Geldersheimer Landwirten, die mit der Forderung um die Ecke kamen, dass ihre Familien 1936 enteignet wurden und sie nun diese Flächen wieder zurück haben wollen.
Was sich da ergeben hat, weiß ich nicht - die Presse hat da nie wieder von berichtet.
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Auch der letzte Rest der Shopping Mall verschwindet:
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Würzburg: Militär-Tunnel am Hubland als Fledermausquartier
Die Stadt Würzburg hat alte Militärtunnel im Stadtteil Hubland zu einem Winterquartier für Fledermäuse umfunktioniert.
Die unterirdischen Gänge befinden sich auf dem Gelände der ehemaligen "Leighton Barracks".
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