Krieg in der Ukraine
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Besonders der Nachruf an seinen Kameraden bewegt ihn. Sind halt alles nur Menschen.
Da ist er zum ersten Mal in den ganzen Folgen emotional. Toller Spruch."... an dieser Stelle schlägt die Freundschaft die Neutralität""Damals, als ich in meinem Alter war..."
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Hier eine interessante Analyse zur ersten Erkenntnissen aus der Art der Kriegführung in der Ukraine: Feuerkraft dominiert - und nicht mehr Beweglichkeit. Die Analyse stammt von Sönke Neitzel, der als Militärhistoriker allgemein bekannt sein dürfte.
Es sind erschütternde Bilder, die uns aus Severodonetsk und Lysychansk erreichten. Die beiden in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Städte im Osten der Ukraine sind Ende Juni und Anfang Juli von den russischen Truppen nach wochenlangen Kämpfen erobert worden.
Und hier ein knappes Statement zur russischen Wirtschaft und der Wirksamkeit von Sanktionen
Bemerkenswert finde ich diesen Satz: "Die Schwäche der russischen Wirtschaft darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Russland in den zentralen Wirtschaftszweigen Energie, Rüstung, sowie der Nahrungsmittelversorgung weitestgehend autark ist."
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Das würde cih so nicht unterschreiben. Die russsische Wirtschaft ist extrem aus westliche Elektronik angewiesen. Zur Zeit laufen keine Panzerbetc mehr vom Band, weil die Feuerleitanlagen des T90 französische Bauteile haben. Einige abgeschossene Ka-52 Kampfhubschrauber hatten handelsübliche Navigationsgeräte von Garmin auf das Gerätebrett gelebt, weil das Einbauteil nicht vorhanden war."Die Schwäche der russischen Wirtschaft darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Russland in den zentralen Wirtschaftszweigen Energie, Rüstung, sowie der Nahrungsmittelversorgung weitestgehend autark ist.""Damals, als ich in meinem Alter war..."
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Das keine Panzer würde ich nicht so sehen aber die Fähigkeiten der eventuell derzeit produzierbar sein.
Eine interessante Frage wird sein ob sich die Industrie darauf umstellen kann mehr aber weniger fähige Waffen und auch Munition herzustellen.
Wenn man es geschichtlich betrachte ähnelt aktuelle Rüstungsplanung immer der Marinerüstung. Man muß mit mehren Jahren Vorlauf rechnen die zwischen Bestellung und Lieferung liegen. So was hab es früher, also bis in die frühen 80er nur wenn man größere Schiffe oder Hochleistungsflugzeuge haben wollte.
Ein Problem was übrigens vermutlich sogar im noch größeren Masse der Westen hat.
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Hier ist ein interessantes Interview zu der Frage, wie es mit dem Ukraine-Konflikt und der Unterstützung des Westens für die Ukraine weitergehen könnte:
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Based on fieldwork conducted in Ukraine, this Special Report outlines what is needed to defeat Russia's invasion.
Ein englischer Bericht des Royal United Services Institute über den aktuellen Stand des Konflikts.
Das downloadbare PDF insbesondere im Bereich der Artillerie sehr detailliert auf die aktuellen Geschehnisse ein.
PDF
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Als Update hierzu: Polen kauft 116 gebrauchte Abrams aus den USA als Ersatz für die 232 abgegebenen T-72. https://www.reuters.com/world/europe...er-2022-07-15/Zitat von Hoover Beitrag anzeigenStatistiken...
Was in der tollen Tabelle unterschlagen wird: Polen hat bisher fast nur Waffen geliefert. Altes Ostmaterial, welches Deutschland entweder ersetzen oder bezahlen wird.
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Ja, und im April haben die schon einmal 250 gekauft, wie in Deinem Link beschrieben. Leos wären wohl auch gar nicht mehr verfügbar(?).Zitat von tannenzapfen Beitrag anzeigenAls Update hierzu: Polen kauft 116 gebrauchte Abrams aus den USA als Ersatz für die 232 abgegebenen T-72. https://www.reuters.com/world/europe...er-2022-07-15/
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In der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) ist eine gute Analyse des Zustandes des Heeres und der sich daraus ergebenden notwendigen Verbesserungsmaßnahmen zu lesen. Ich lese die NZZ als quasi "neutrale" Zeitung sehr gerne, da hier immer wieder sehr nüchterne und sachliche Artikel zu finden sind:
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60 M109 aus Belgien haben wohl in die UKräne gefundenZitat von Malefiz Beitrag anzeigenBei den M109 scheint sich was getan haben. 22 M109 aus Norwegen sind geliefert worden und die Bedienungen sind in Deutschland geschult worden.
https://ukranews.com/en/news/861736-...ers-to-ukraine
OSLO (dpa-AFX) - Norwegen hat der Ukraine 22 Panzerhaubitzen des Typs M109 sowie Munition und Ersatzteile geliefert. Die Entwicklung des Krieges mache es erforderlich, dem von Russland angegriffenen Land
Die M109 sind früher bei der Bw gewesen und von dort nach Norwegen gekommen. Wahrscheinlich musste da auch die Bundesregierung zustimmen.
Aus Belgien sind weniger als 64 M109 in die Ukraine verkauft worden:
https://www.armyrecognition.com/defe...e_company.html
Norwegen liefert 20 modernisierte M109/A3GN 155mm Selbstfahrlafettenhaubitzen an die Ukraine, ohne viel Aufhebens zu machen. Die in den norwegischen Streitkräften tätigen M109/A3GN befinden sich bereits im Einsatz an der Front.
20 haben eventuell einen Umweg über GB gemacht
The Government of UK has acquired and repaired over 20 M109 155mm self-propelled howitzers to send them to Ukraine to combat Russian aggression, reported Ukrainian news agency Ukrinform, citing Sky News.
Woanders habe ich gelesen, die Briten hätten sie aufbereitet. Ich finde den Link aber nicht wieder.
Ich möchte noch auf diesen lebhaften Faden beim Wiegold hinweisen:
https://augengeradeaus.net/2022/07/d...ine-konferenz/
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Ich glaube mit ihren Aktionen hat die Bundesregierung Deutschland als bevorzugten Waffenlieferanten für Osteuropa weitgehend disqualifiziert.Zitat von Malefiz Beitrag anzeigenJa, und im April haben die schon einmal 250 gekauft, wie in Deinem Link beschrieben. Leos wären wohl auch gar nicht mehr verfügbar(?).
Das Bild was im Osten nun wieder von Deutschland hat ist alles andere als positiv.
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Nur beim Panzerlehrbataillon ist den Autoren ein Schnitzer passiert, das ist ja schon aktivZitat von Nemere Beitrag anzeigenIn der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) ist eine gute Analyse des Zustandes des Heeres und der sich daraus ergebenden notwendigen Verbesserungsmaßnahmen zu lesen. Ich lese die NZZ als quasi "neutrale" Zeitung sehr gerne, da hier immer wieder sehr nüchterne und sachliche Artikel zu finden sind:
https://www.nzz.ch/international/bun...2022-7-19&ga=1
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Die 116 jetzt sind eine Übergangslösung, da die im April georderten als Neuproduktion beginnend ab frühestens Anfang 2025 ausgeliefert werden. Es handelt sich bei den 116 Stück um ausgenudelte alte M1A1 aus USMC-Beständen.Zitat von Malefiz Beitrag anzeigenJa, und im April haben die schon einmal 250 gekauft, wie in Deinem Link beschrieben. Leos wären wohl auch gar nicht mehr verfügbar(?).
Faktisch dürfte es sich bei den 116 um den Bedarf handeln, der die überhaupt zuletzt betriebenen von den 236 T-72 ersetzt. Die T-72 durchliefen eigentlich seit 2019 ein Kampfwertsteigerungsprogramm.
Zumindest politisch ist die NZZ wenig neutral, sondern sehr schweizerisch-rechtsgewandt. Nach deutschen Begriffen wäre die NZZ in etwa knapp rechts der FAZ zu verorten, aber eben durchaus mit Niveau und Anspruch.Zitat von Nemere Beitrag anzeigenIch lese die NZZ als quasi "neutrale" Zeitung sehr gerne, da hier immer wieder sehr nüchterne und sachliche Artikel zu finden sind
In dem Artikel sind übrigens auch sachliche Fehler, die teilweise schon mehrfach nachgebessert wurden - z.B. das Panzerlehrbataillon wurde in der ersten Version als "nicht einsetzbarer Verband" bezeichnet, in der zweiten als "nicht aktiver Verband", in der jetzt dritten als "zusätzlicher Truppenkörper" genannt nach dem Reservebataillon. Auch "Ein Panzerbataillon steht als Kern einer multinationalen Kampftruppe in Litauen (Enhanced Forward Presence)." ist eine so nun wirklich nicht korrekte Aussage, die aber halt der Grundstimmung des Artikels - "zuwenig Panzer" - dienlich ist.
Dazu kommt die sehr seltsame und militärferne Interpretation dass mit dem 100-Milliarden-Paket "Die physische Kampfkraft insbesondere der Bodentruppen [...] nicht signifikant erhöht [wird]."
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Denke ich auch, die Nato „Führungsmacht“ Deutschland (Klingbeil) steht auf hohlen Füssen.Zitat von uraken Beitrag anzeigenIch glaube mit ihren Aktionen hat die Bundesregierung Deutschland als bevorzugten Waffenlieferanten für Osteuropa weitgehend disqualifiziert.
Das Bild was im Osten nun wieder von Deutschland hat ist alles andere als positiv.
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