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Krieg in der Ukraine
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Beides. Die Tanker sind in Bereitschaft und fliegen in zugewiesenen Lufträumen ständig weite Schleifen ("loops"). Die Betankung von Bedarfsträgern aller Art erfolgt auf den langen Geraden, in den Kurven ist die "Kundschaft" bereits wieder ausgeklickt.Zitat von da_Strizzi Beitrag anzeigendie Tankflugzeuge kreisen grundsätzlich, also um parat zu sein, oder weil da Tankvorgänge stattfinden?
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Die Flüge mit langen geraden Routen, leicht v-förmig, die sich in der Mitte wieder kreuzen, sind keine Tankflüge, sondern Flüge der elektronischen Boden/Luft-Aufklärung. Boeing RC-135 Rivet JointZitat von Dragoner Beitrag anzeigenBeides. Die Tanker sind in Bereitschaft und fliegen in zugewiesenen Lufträumen ständig weite Schleifen ("loops"). Die Betankung von Bedarfsträgern aller Art erfolgt auf den langen Geraden, in den Kurven ist die "Kundschaft" bereits wieder ausgeklickt.
Gruss
VargaZuletzt geändert von Varga; 05.04.2022, 16:17.
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Aufgrund der Flugzeugtypenangabe kann ich Aufklärungsflieger und Tankflieger unterscheiden. Mit ging speziell um die Tankflieger, da diese Schleifen sehr regelmäßig stattfinden sprich täglich zu bestimmten Uhrzeiten zu sehen sind, kommt mir die Erklärung von Dragoner schon passend vor.Zitat von Varga Beitrag anzeigenDie Flüge mit langen geraden Routen, leicht v-förmig, die sich in der Mitte wieder kreuzen, sind keine Tankflüge, sondern Flüge der elektronischen Boden/Luft-Aufklärung. Boeing RC-135 Rivet Joint
Gruss
Varga
Aktuell sieht man die Route einer Global Hawk, kommt nicht oft vor.
Oder öfters und nur dieses mal "öffentlich"? Auf der anderen Seite sah ich bis jetzt nur 2 IL- Maschinen...
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Anbei ein typischer Tanker-Loop, diesfalls einer KC-10A der USAF.Zitat von Varga Beitrag anzeigenDie Flüge mit langen geraden Routen, leicht v-förmig, die sich in der Mitte wieder kreuzen, sind keine Tankflüge, sondern Flüge der elektronischen Boden/Luft-Aufklärung.
tanker.jpg
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Ich weiß nicht, ob das hier schon thematisiert wurde.
Die westlichen Medien berichten nichts von irgendwelchen Bewegungskämpfen zwischen ukrainischen und russischen Panzerverbänden.
Oder hat es diese Gefechte nie gegeben und es war von vornherein eine Art Partisanenkrieg?
Man sieht ausschließlich zerstörte russische Panzer und die Rede ist nur von horrenden russischen Verlusten an Personal und Material.
Keine Auflockerung keine Ausnutzung von Deckung, einfach nur dicht als leicht aufzuklärendes "Atomziel", welches nur darauf wartet, vernichtet zu werden.
Wenn man den Berichten trauen darf, dann hat es die ukrainische Panzerabwehr geschafft, den russischen Vormarsch zu brechen und an allen Frontabschnitten Kampfpanzer am laufenden Band wegzuknacken.
Man sieht immer nur KPz auf dem Präsentierteller, die von der Panzerabwehr weggeknackt werden. Also keinerlei Rede von Erdkampfflugzeugen, vorbereitender Artillerie oder Mot-Schützen, um eben diese Panzerabwehr zu bekämpfen.
Für micht ergibt sich daraus überhaupt kein schlüssiges Bild.
Das russische Heer begeht einen taktischen Fehler nach dem anderen, als ob da nur Dilletanten oder Selbstmordkandiaten am Werke sein. Auch die überproportional hohe Zahl gefallener Stabsoffiziere macht stutzig, oder?
Was geschieht dort? Ist die Lage vielleicht eine ganz andere, als sie es uns westliche Qualitätsmedien glaubhaft machen wollen?
Irgendwo ist auch die Rede davon, dass der Ukrainekrieg das Ende der Panzerwaffe aufzeigt.
Zu leicht aufzuklären und zu leicht zu bekämpfen. Das suggerieren zumindest die Bilder, welcher Wahrheitsgehalt darin steckt, weiß ich nicht.
Bin ich da komplett auf dem Holzweg?
Was denkt Ihr? Wie ist Eure Einschätzung der Lage?
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Es gab einie Beiträge z.B. auch auf Youtube die davor warnen, das wir nur das sehe, was wir sehen sollen (aus Sicht dessen der z.B. ein Video postet).
Wenn ich laienhaft die Lage ansehe, so scheinen sich die Russen im Norden bei Kiew total verkalkuliert haben.
Auch im Raum Sumy Charkow scheinen sie sich festgefahren zu haben.
Im Dombaz konnten sie die besten Kräfte der Ukraine frontal binden, während sie die Seeflanke bis auf Mariupol nahmen. Die Nordflanke, z.B. mit Stoßrichtung Irzum und weiter nach Süden kam auch schwer aber doch voran.
Da tun sich nun die Gefahr auf, das wenn die Flanken nicht halten die frontal gebundenen Kräfte entweder zum Rückzug gezwungen werden oder eingekesselt werden.
Bezüglich des Stoßes aus der Krim nach Nordwest und Ost waren beide Richtungen im Vergleich mit anderen Angriffen erfolgreich.
Der Stoß Krim -> Maliupol entlang der Küste schloß die Stadt von Westen herein und vereinigte sich mit dem aus dem Osten kommenden Kräften aus dem Dombaz.
Der Nordstoß nahm die Kherson im Handstreich und schuf eine Brückenkopf über den Dnipro.
Allerdings konnten die Ukrainer weitere Vorstöße blocken und Gelände teilweise zurückgewinnen. Ein Faktor hier scheitn zu sein, das die logistische Reichweite der Russen sehr kurz ist. Die Youtube Beiträge des Österreichischen Bundesheers weisen darauf ja deutlich hin.

In dem markierten Raum erwarte ich in den nächsten Wochen die entscheidenden Kämpfe. Ich tippe das die Russen sehr viel mehr auf Feuerkraft, vor allen Artillerie, statt auf schnelle tiefe Panzerstöße setzen werden.
Es bleibt zu hoffen, das die Ukrainer die Russen auch in dem offenen Gelände schlagen können. Ein weitere Faktor wird die beginnende Schlammzeit sein.
Stärken der Ukrainer sind bisher:- Meisterung der Verteidigung in der Tiefe
- Kampf in Städten und schwiegen Gelände, z.B. Wald
- Hochmotivierte und auch zahlenmäßig starke Man und Frauenpower
Stärken der Russen sind bisher:- Feuerkraft
- Fähigkeit ukrainische Versorgungseinrichtungen überall im Lande zu treffen, z.B. die aktuellen Angriffswellen auf alle Treibstofflager
Das ist eine private Kurzfassung aus meiner Sicht
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Ich muss scho sagen, dass ich sehr entsetzt bin, wie sich der Krieg so entwickelt hat.
Due Russen machen einen Fehler nach dem Anderen, nun kommen auch zig Kriegsverbrechen raus. Ja, auch die Ukraine hat sciher welche begangen, aber das werden eher Individualtaten sind, während bei den Russen fast schon ein vorgegebenes System zu vermuten ist.
Die UKR hat hohe Verluste erlitten, aber z.B, die Zahl der Drohnen ist größer als zu Beginn des Krieges. Die Russen verlegen Truppen vom Norden in den Bereich Donbass, aber viele Fachleute bezweifeln, dass die beriets eingesetzten Einheiten überhaupt noch Kampfwert haben. Und die Reserven, die aus anderen Landesteilen herangeführt werden sind teils mit veraltetem Material ausgerüstet (u.a. T72 alter Versionen etc).
Was passiert, wenn die UKR einen Angriff aus dem Donbass z.B. zurückschlagen kann? Putin muss Gewinnen, er steht mit dem Rücken zur Wand. Die Olligarchen mucken schon auf gegen Putin, China wird irgendwann auch Stellung beziehen müssen gegen Russland, um ihre Wirtschaftsbeziehungen nicht zu schädigen.
Setzt Putin irgendwann A- oder C-Waffen ein? Ich glaube nicht. Allerdings habe ich 2014 auch nciht mit einer Beserzung und einer Annektion der Krim gerechnet oder mit einem Angriff im Februar."Damals, als ich in meinem Alter war..."
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Bisher hat er, wenn er scheinbar mit den Rücken zu Wand stand, noch einen drauf gesetzt um zu gewinnen. Und wenn er "gewonnen" hatte dauerte es nicht lange (in geschichtlichen Dimensionen) bis er in die nächste Runde ging.Putin muss Gewinnen, er steht mit dem Rücken zur Wand.
Wenn er den Ukraine Krieg nicht gewinnt - was wird er draufsatteln? Und wenn er "gewinnt" was versucht er als nächstes?
Ich habe keine Antwort darauf sondern nur extrem unschöne Ideen. Und diese gilt für beide Fragestellungen. Eine Situation in der es keine guten Lösungen gibt und selbst das geringste Übel nicht feststellbar ist.
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"Wettlauf mit der Zeit": Lesenswerte Analyse über die Umgruppierung der Russen und die militärische Lage der Ukraine, zu finden auf der Website des ORF. https://orf.at/stories/3258190/
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Ich bin recht gespannt, wie sich Putin verhält, falls (oder derzeit wahrscheinlich leider eher: sobald) Mariupol gefallen ist. Die resultierende Landbrücke von der Krim in die besetzten Gebiete im Oblast Donezk wären wohl etwas, was er zumindest nach innen als Sieg verkaufen könnte, und militärisch könnte ich mir vorstellen, dass die Russen das auch halten können, da es dort nicht die gleichen überdehnten Nachschublinien gibt wie im Norden der Ukraine. Das könnte der Zeitpunkt sein, wo er ernsthaft anfängt zu verhandeln, oder den Konflikt "einfrieren" lässt.Zitat von Hoover Beitrag anzeigenWas passiert, wenn die UKR einen Angriff aus dem Donbass z.B. zurückschlagen kann? Putin muss Gewinnen, er steht mit dem Rücken zur Wand. Die Olligarchen mucken schon auf gegen Putin, China wird irgendwann auch Stellung beziehen müssen gegen Russland, um ihre Wirtschaftsbeziehungen nicht zu schädigen.
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Ganz erhellend ist auch diese Analyse aus der NZZ zum Thema Folgen eines Atomwaffeneinsatzes von einem Schweizer Experten:
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