Scheint aber wieder das bundeswehreigene Problem zu sein, dass sich Zielvorstellungen einer Reform und Ist-Zustand komplett konterkarieren.
OTL Leidner hat die Aufteilung in leichte, mittlere und schwere Kräfte so beschrieben, dass hier die "NTE", also die "notice time to effort" eine zentrale Rolle spielt, also die Zeit, bis die jeweiligen Kräfte "wirkfähig" sind. Hier sind natürlich die leichten Kräfte die am schnellsten verfügbare Komponente, während die schweren Kräfte mehr Zeit für die Verlegung benötigen.
Auch hat er die Aussage getroffen, dass es nicht geplant sei, auf Divisionsebene neue Strukturen zu schaffen. Die Frage kam sogar von einem der Teilnehmer.
Was mich dann in diesem Zusammenhang komplett durcheinander bringt, ist die Tatsache, dass der Heimatschutz dann als "Leichte Kräfte" kategorisiert werden soll. Das verstehe ich gerade nach den bisher getätigten Aussagen gar nicht. Dass aufgrund der zu erwartenden Anzahl der Heimatschutzkräfte eine 2. Heimatschutzdivision kommen soll/muss, hat man bislang so als leises Gerücht am Horizont immer wieder mal gehört.
Ich persönlich glaube, dass da noch sehr viel Bewegung "drin" sein wird und dass ein Zielbild 2035 auch wieder ein zahnloser Papiertiger bleiben wird, so wie man es ja "leider gewohnt" ist. Gerade auf dem Gebiet des Drohnenkampfes bzw. der Drohnenabwehr hat die Bundeswehr die Zeichen der Zeit noch gar nicht erkannt bzw. ist man viel zu schwerfällig. Es scheint wohl in den ganzen Ämtern und Dienststellen der BW noch tatsächlich die Meinung zu geben, dass das "Spielereien" sein...
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