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Hallo ed,
man merkt wirklich, dass Dich das Thema "Ober Olmer Wald" gepackt hält! Wahrscheinlich verbindest Du damit Erlebnisse aus der Kindheit oder Jugend. Ich denke viele von uns haben da so Ihre Plätze die einen einfach nicht los lassen. Man sucht diese Orte immer wieder auf um in die Vergangenheit zurück zu gehen. Mir geht es da nicht anders! Ich freue mich dann auch wenn ich solche Fundstücke wie Du sie uns hier präsentierst mache. Es ist eine Brücke in die Vergangenheit.
Mehr als diese Reisen in die Phantasie bleiben einem ja oft nicht. Für mich wird die Vergangenheit wieder lebendig wenn ich mich an einem solchen Ort befinde.
Das schlimme dabei ist, je länger und intensiver du "schnüffelst", um so unüberschaubarer wird das ganze.
Alles Häppchen, was ich immer mal wieder zugeworfen bekomme und daraus soll man dann ein gesamtes Bild formen.
Irgendwie kann ich mir die kriminalistische Arbeit eines Polizeibeamten vorstellen, kein Traumjob.
Du bist an einem Detail dran und öffnest dadurch gleich die nächsten zwei/-drei mit, wo du dann auch wieder weiter verfolgst, um dann wieder die nächsten zu öffnen, dabei geht Zeit drauf ohne Ende, das alles durchzuarbeiten.
Ich hab inzwischen soviel Pdf´s abgespeichert, das ich wohl alleine mit denen die nächsten Monate mit lesen verbringen könnte, weil ja irgendwo in diesen Datensätzen wieder ein Detail stehen könnte, was mich weiterbringt oder vielleicht auf die richtige Fährte.
Unterlagen sind natürlich grundsätzlich in Englisch (wenn überhaupt vorhanden), die dann Dank technischem Follow Me doch öfters übersetzt werden müssen.
Nimmst du den von Google, kommt manchmal ein Kauterwelsch raus, das man sich fragt, was der eigentlich für eine Sprache umwandelt.
Das Anschreiben von Behörden und sonstigen Einrichtungen kostet auch viel Zeit, drei Sätze ala "schaut mal, was ihr habt" reichen da nicht, viele wollen erst mal wissen, "wieso, weshalb, warum" und dann müssen die auch Bock auf die Sache haben.
Ich denke, einige machen sich erst gar nicht die Mühe, weil sie dann auch in ihren Archiven suchen müssen.
Wie willst du von solchen Leuten was erwarten, die noch nicht mal wissen, was das eigentlich ist, wonach du fragst.
Ich hab einer Sachbearbeiterin nach vier Emails ein Bild vom SSCC geschickt zum besseren Verständnis, die Antwort, die zurückkam, haute mich echt vom Stuhl:
"Das ist aber ein komischen Haus, wer baut denn da so kleine Fenster ein?"
Ich hab gar nicht mehr darauf geantwortet.
Ehemalige ist auch so ein Thema, ich hab einige von denen kontaktiert, die Begeisterung war groß, dabei blieb es dann auch meist nach den ersten tiefergehenden Fragen.
Man muß überlegen, die Jungs sind im Schnitt ab 60-70 aufwärts und meist hochpatriotisch eingestellt, was das heißt, kann sich jeder wohl denken.
Na ja, so sucht man halt und findet trotzdem nicht, was man braucht, aber so geht es hier vielen.
Und mit meiner Kindheit, klar, ich bin neben den beiden Teilen aufgewachsen, der Wald dort war immer mein Spielplatz, aber dieser war eigentlich "verboten" und das ist ja das magische gewesen, was Kinder anzieht.
Da sind halt viele Eindrücke und Fragen hängengebliebenen, meine Eltern konnten mir ja auch nichts dazu erzählen, wobei ich mich heute noch frage, warum die Nike immer so stark gebrummt hat, vergleichbar, wenn man unter einem Hochspannungsmast steht, gerade bei feuchtem Wetter, es war das identische Geräusch.
ed
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
Ehemalige ist auch so ein Thema, ich hab einige von denen kontaktiert, die Begeisterung war groß, dabei blieb es dann auch meist nach den ersten tiefergehenden Fragen.
Man muß überlegen, die Jungs sind im Schnitt ab 60-70 aufwärts und meist hochpatriotisch eingestellt, was das heißt, kann sich jeder wohl denken.
Ich glaube, da denken heute noch viele das da ein "kommunistischer Spion" sie ausfragen will!
Deine Erfahrungen bei Anfragen bei Behörden habe ich ebenfalls schon gemacht. Da geht es von Ahnungslosigkeit bis Desinteresse, ist alles dabei. Aber auch Hilfsbereitschaft bis zum Bereitstellen von Informationen und Bildern habe ich auch schon erlebt! Sind halt auch nur Menschen die da sitzen. Die besten Erfahrungen habe ich gemacht mit Personen die sich ebenfalls für die Materie interessieren. Mit denen konnte man dann wirklich Erfahrungen austauschen und / oder Informationen mit Hintergrund und Gehalt erhalten.
Zuletzt geändert von Ritchie 66; 19.01.2013, 00:05.
danke für die Info, deiner Beschreibung her dürfte ich annehmen, das dieser Trenner hinter einem Versorgungskabel (z.B. Stadtwerke) sitzt und vor einer Trafostation endet.
Für eine Versorgung eines elektrischen Zaunes wären 20kV "vielleicht" ein bißchen viel, außer man wollte den Eindringlich sowieso gleich zu Asche verwandeln .
Man kann also davon ausgehen, das hier die Betriebsspannung der Anlage drüberlief für Steckdosen, elektr. Geräte, Beleuchtung und dergleichen.
Frage wohl geklärt.
Um noch mal auf die Beleuchtungsanlage zurück zu kommen, hier noch Fotos aus einer Ecke, wo die reinen Kupferkabel lagen samt einigen Isolatoren.
Wenn man bedenkt, das der Strom ohne Kabelisolierung da durchgelaufen ist, zeugt doch schon von einer anderen Epoche, zudem der Kostenfaktor.
Heute wäre solch eine Leitung wahnsinnig teuer, immerhin reden wir hier von einem Querschnitt von 0,5mm, dazu kommt die filigrane Handwerkliche Arbeit, mit der die Kupferkabel an die Keramik-Isolatoren verbunden wurden.
ed
Hallo ed,
korrekt, der Trenner sitzt vor dem eigentlichen Trafo, der an das Mittelspannungsnetz des EVU (Energieversorgungsunternehmen) angeschlossen ist. Der Trafo transformiert die Mittelspannung auf die übliche Niederspannung von 230V/400V.
Aufgrund der Größe des Geländes gab es vermutlich mehr als einen Trafo auf dem Gelände, da man bei den Kabellängen zu hohe Verluste hätte wenn das ganze Gelände nur über einen Trafo und Niederspannungsleitungen versorgt worden wär.
Das man für die Versorgung der Beleuchtungsanlage Freileitungen verwendet hat, war damals üblich. Hier wurden im Grunde keine anderen Leiterseile verwendet wie diese oftmals noch in ländlichen Gegenden für das Niederspannungsnetz verwendet werden.
Anbei ein Bild von 1994, welches das alte Sonderwaffenlager (Area II) in Fischbach zeigt.
korrekt, der Trenner sitzt vor dem eigentlichen Trafo, der an das Mittelspannungsnetz des EVU (Energieversorgungsunternehmen) angeschlossen ist. Der Trafo transformiert die Mittelspannung auf die übliche Niederspannung von 230V/400V.
Aufgrund der Größe des Geländes gab es vermutlich mehr als einen Trafo auf dem Gelände, da man bei den Kabellängen zu hohe Verluste hätte wenn das ganze Gelände nur über einen Trafo und Niederspannungsleitungen versorgt worden wär.
Das man für die Versorgung der Beleuchtungsanlage Freileitungen verwendet hat, war damals üblich. Hier wurden im Grunde keine anderen Leiterseile verwendet wie diese oftmals noch in ländlichen Gegenden für das Niederspannungsnetz verwendet werden.
Anbei ein Bild von 1994, welches das alte Sonderwaffenlager (Area II) in Fischbach zeigt.
Sehr interessant, wie es in Fischbach Area II im Jahre 1994 ausgesehen hat. Danke für diese Aufnahme. Im Jahre 2011, als ich dort war, kein Vergleich mehr da. Nur die Bunker stehen noch, aber, ich glaube nur noch Area I.
Dank Dragoners OBD (die Streitkräfte der USA in Europa 1989, ein Meisterwerk wie alles von ihm!) habe ich mich noch mal mit der Bezeichnung der gesamten Liegenschaft sowie der einzelnen Lager befasst.
Folgendes:
-Der gesamte Lagerkomplex ist das "Oberolmerwald Ammunition Storage Area GE62E".
-Das nördlichste Lager oben ist das "Oberolmerwald Class III Store".
-Das untere rechte (Süd-Ost) ist das "Oberolmerwald Basic Load Storage Area".
-Das untere linke (Süd-West) ist das "Special Ammunition Storage Ober-Olm", eine NATO-Einrichtung.
Hier ein bearbeitetes Bild über GE zur besseren Übersicht:
Allerdings beschäftigt mich hier eine Sache beim nördlichsten Lager.
Class III bedeutet erwiesenermaßen Petroleum, Oil and Lubricants (POL) und wäre damit eine normale Lagerstätte für Verbrauchsmaterial, also keinerlei Munition.
Wenn wir uns die weitläufigen Beschreibungen anschauen, sollten in Ober-Olm zwei Sondermunitionslager gestanden haben, das eine bekannte sowie das jetzt behandelte Class III.
Vom Aufbau und der Ausstattung her lässt sich aber ein weitaus höherer Sicherheitsstandard mit Doppelzaunanlage, Wachtürmen usw. erkennen.
Folglich bin ich der Meinung, das dieser Bereich früher das erste SAS war und nach dem Bau des unteren Lagerbereiches von seiner eigentlichen Funktion entbunden wurde, heißt, herabgestuft zu einem normalen Materiallager.
Würde eigentlich bedeuten, das hier ein relativ altes SAS stand, noch lange vor LRSP bzw. J-Lager (das ja unten rechts vorhanden war) der ersten Generation.
ed
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
hier noch ein paar Fotos zum "Basic Load Storage Area", dem konventionellem Lager.
Leider ist vom ursprünglichen Bild der Anlage kaum noch etwas zu sehen außer von den Wegen und dem einzig erhaltenem MLH, daher hier die heutige Ansicht, hier ist es die Straße der unteren Reihe, Blickrichtung West nach Ost.
Hier die obere nördliche Reihe des Basic Load, die asphaltierten Wege wurden im Rahmen des Rückbaues entfernt, links der Wassergraben sowie rechts Blick auf MLH 6823 von Ost nach West.
Zum einzig erhaltenen MLH 6818 gibt es folgende Fotos:
Auf den Bildern ist teilweise die Front des MLH zu sehen bzw. der Eingangsbereich. Die zwei Ausschnitte links und rechts sind die Ein- und Ausflugschneisen für die Fledermäuse.
Irgendwo hab ich noch Aufnahmen, die ich mit der Nachtsichtfunktion gemacht habe durch die Schlitze, man erkennt gut die einzelnen aufgehangenen Kästen an der Wand oben, die als Quartier dienen.
Das Teil dürfte aus einem 20 kV-Lasttrennschalter stammen, auch besser bekannt als Trenner.
Es könnte sich um eine 20kV Trenneinrichtung handeln die entweder am Endmast (Übetrgang von Freileitung auf Erdkabel) oder in der Trafostation verbaut wurde.
Wirklich verwunderlich auf welche Relikte man in solchen Anlagen stößt.
Mir ist ein Offizielles Foto der US-Armee vom 16.07.1956 zu Händen gekommen, was die übungsmäßige Startvorbereitungen einer Corporal zeigt.
Das Bild ist deklariert unter
"42ND Firepower" Wackernheim, Germany
Official US Army Photohraph Corporal Guided 69S-6539/AE 58-2662 Department of the Army, The Pentagon, Washington 25, DC.
Auf der Rückseite ist die offizielle Beschreibung vermerkt, die aber schon sehr blaß ist, daher teilweise der Wortlaut:
"With the Corporal Guided Missile Fully Ready for Firing, only the Launching Pad and Its Connections and Electrical Components need Checking.
Men of the 2ND Missile, BN, 86th Army, 42nd Arty Group, Quickly Complete the Operation and, alone, the Corporal, will stand ready at ITS Firing Point Near Wackernheim, Germany.
To be fired Practice or fired in Defense of Free Nations everywhere, a Further Symbol of Combat Potentialities held by the US Army."
Ich habe mir die Aufnahme näher angeschaut und konnte auch den ziemlich genauen Standort feststellen, markiert in einer kmz.
Der Abschussbereich liegt in der "Finthen Communications Facility" im Bereich südlich (Gelber Pfeil), man sieht auf dem Foto sehr gut die Details (Originalgröße 23,5 x 19,5cm) wie die betonierte Auffahrtsrampe (Roter Pfeil).
Hattest du nicht schonmal was von Holzmasten geschrieben?
Schau mal auf der Seite von RLP-Forst, dort gibt es Bilder vom Rückbau. Ich glaube, da war ein ähnliches Gebäude zu sehen.
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