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genau die, angeschrieben vor Wochen, bis heute keine Rückantwort. Laut Fr. Prof. Bertram haben die sämtliche Pläne sowie Fotos da liegen, da dieses Bürö wohl die Umgestaltung des Areals geplant hatte.
Die Baupläne wären Gold wert !
Denke mal, so was landet bei denen im Archiv, ich werde noch mal ein Schreiben schicken. Mit dem Förster hatte ich auch schon persönlich vor Ort Kontakt, der wohnt ja in Ober-Olm, schweigt aber wie ein Grab, warum eigentlich? Ich möchte ja nicht die letzten militärischen Geheimnisse wissen.
Die BiMa hatte ich auch kontaktiert, aber die haben nichts damit zu tun gehabt, da die Anlage direkt von den Amerikanern an die Stadt Mainz zurück gegeben wurde, war damals vertraglich so geregelt.
Ich bleib dran...
ed
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
zum Thema noch ein paar Bilder, erst mal die ehemalige Nike-Stellung. Die meisten Aufnahmen wurden vom heutigem Mahnmal aus gemacht, ein aufgeschütteter Erdhügel, ca. 20-25m hoch, dieser steht im Bereich der Sektion Alpha.
Die Konturen und Umrisse sind noch relativ gut erkennbar, da die Bereiche der einzelnen Section Control Groups nicht der Abrissbirne zum Opfer gefallen sind.
Gleich gehts weiter mit den einzelnen Sektionen...
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
Diese wurden im Rahmen des LRSP-Programmes zeitgleich eingeführt mit den neuen Wachgebäuden mit integriertem Beton-Tower. Beweist zumindest theoretisch die Nutzung nach 1977-80, in diesem Zeitraum müßte diese Umstrukturierung gelegen haben. Wie es mit dem kleineren SML westlich aussieht, kann momentan noch nicht gesagt werden, auch aufgrund der Aussage von W. Elkins, der ja einen gemeinsamen zeitgleichen Betrieb der beiden Lager für unwahrscheinlich hält.
Wir werden bald sehen und mehr wissen.
Zurück zur Nike, hier noch mal das "Mahnmal", der riesige Erdhügel in Sektion Alpha:
weiter gehts mit dem ehemaligen Munitionslager, das sich ja in drei Bereiche aufteilt.
Zwei Gebäude der Anlage stehen noch, in dem sich die Stromversorgung und der Notstromgenerator befand. Man sieht noch schön den alten Magirus-Deutz-Motor, da haben die Amerikaner wohl der guten Deutschen Technik vertraut. Beschriftungen der Schaltkästen sind übrigens auch alle einsprachig in Deutsch gehalten.
Die Gebäude befinden sich direkt am Hauptzaun auf dem Trainingsgelände.
es ist unglaublich, so was hab ich noch nicht gesehen.
Bei einer weiteren Begehung heute zum Thema hier in Ober-Olm bin ich an der Communications Facilty vorbeigekommen und traute meinen eigenen Augen nicht !
Das Gelände wurde jetzt mit vier "Heavy-Duty Guard Towern" der allerneuesten Generation (Höchste Beschussklasse 20A) ausgestattet, die selbst einen direkten Treffer mit einem Uranangereichertem M829-Projektil des Kalibers 120mm von einem Abraham A1 standhalten, einem Panzerbrechenden Geschoss!
Einmalig in Deutschland, da diese Türme aus dem hochgeheimen X4/1-Programm (Erklärung unten) der US-Army stammen und damit erstmalig der Beweis zur Existenz erbracht ist. Wahnsinn, ich hab die echt fotografiert, kann es kaum fassen, welch ein Glückspilz bin ich doch.
Auf dem Foto sind die Grundkonstruktionen zu sehen, die 80cm starken Panzerglasscheiben werden später noch montiert!
Hehe, Spaß muss sein, soviel zum Thema "Bild-Titelblatt mit Aufmacher".
Ich glaube eher, den Jungs vom Pentagon geht die Kohle aus. Die haben doch wahrlich da oben vier Türme aus Holz hingestellt und die Dinger Sandfarben streichen lassen. Wahrscheinlich werden dann vier Ein-Euro-Jober (X4/1-Programm) 24h draufgestellt und melden wildgewordene Spaziergänger, deren Hunde an den Zaun pieseln, an den Pentagon.
Eigentlich ein Armutszeugnis, vor Jahren haben die mehrere Guard-Tower (Foto Bericht oben) nebenan verschrottet und hier wird sowas hingestellt. Ein Jäger fände die Teile bestimmt Klasse, aber zum bewachen eines Militärgeländes, ist ja wie vor 50Jahren!
Nebenbei fiel mir dann noch eine Veränderung auf, sehet Fotos.
001.jpg003.jpg
Eine Motorgetriebene Überwachungskamera auf dem mittleren Hügel zwischen dem Training Area und der TENCAP, 360° Schwenkbereich, anscheinend aber noch nicht in Betrieb, mir ist sie jedenfalls nicht hinterher gefahren.
nach meiner kleinen "Berichts-Ente" zum knallharten Alltag des Forums.
Der heutige Tag hat sich richtig gelohnt, ich hab jetzt das Begleitheft der damaligen Ausstellung (12.-19. Mai 1996) hier liegen. Leider nur wenige, aber interessante Bilder, die zur weiteren Aufklärung beitragen.
Zudem habe ich zeitgleich noch eine sehr gute Nachricht zum Thema bekommen, mehr dazu an Ende.
Oben: Eine einfache Skizze, wie sich Herr Bosslet sein Kunstwerk vorgestellt hat.
3.jpg
Oben: Munitionslagerhäuser aus dem Bereich der GE62 4.jpg
Oben: Munitionslagerhaus mit hinterer Trennwand (Quelle Bilder: "CL III Storage Area GE62 Oberolmerwald")
Ich hatte die Fotos schon bearbeitet (ausgeschnitten, vergrößert etc.), aber leider funktioniert das einstellen nicht richtig, daher erst mal die normale Größe, ich tüftel weiter.
Jetzt zur Betriebszeit der Anlage. Ich konnte mir mal ein paar Details ansehen aufgrund der Bilder und bin vorerst zu folgendem Schluß gekommen:
Die beiden SAS-Lager sind von der Bauart her nicht mehr durch das Programm des "Long Range Security Program" gelaufen im Gegensatz zur Nike-Stellung, diese wurde in jedem Fall noch modernisiert. Die Wachtürme, Zaun- und Beleuchtungsanlage der Lager entsprechen in keinem Fall dem Standard des LRSP und gehören einer älteren Sicherungsvorschrift an. Wozu auch, die drei Munlager waren nochmals von einem äußeren Schutzzaun umgeben, zudem war die Nordseite direkt mit dem Airfield Finthen verbunden. Die Wachtürme sind zwar auch schon aus Metall gefertigt worden, waren aber auf der Plattform rundum offen. Die Beleuchtungsanlage bestand überall aus Neonleuchtmitteln an Holzpfählen sowie offen hängenden Versorgungsleitungen, die oben am Ende der Masten jeweils zum nächsten in der Luft durchhingen.
Zudem die Bauform der Lagerhäuser, diese sind eigentlich eher wie in konventionellen Lagerbereichen und entsprechen ebenfalls nicht dem LRSP. Es sind in jedem Fall keine gehärteten Lagershelter wie bei den neueren SAS.
Mit den ganzen verschiedenen Ausführungen beschäftige ich mich auch gerade noch nebenbei, aber da einen Durchblick zu kriegen, dauert.
Wo ist hier im Forum unser Spezialist dafür? Glaube Firefighter, oder?
Also, laut einer Quelle dürfte zumindest SAS I (GE62) spätestens 1985 seine Karriere beendet haben und vielleicht noch als normales MunDepot benutzt worden sein. Das zweite wahrscheinlich schon viel eher, noch offen.
Wie auch immer, Stück für Stück.
Aber, jetzt kommt das beste, am Mittwoch, den 04.04., 9.00 Uhr hab ich einen Termin auf einer Behörde, jawohl. Freie Akteneinsicht, ca. 13 dicke Ordner über den Munitionslagerbereich und die Nike-Stellung, jip. Baupläne, Fotos und jegliche weitere Unterlagen von A-Z inklusive Kopieren und knipsen, das wird ein langer Tag!
Ich freue mich daher so, weil ich mich eigentlich schon seit über einem Jahr mit dem Thema nur im Kreis drehe und Kleinvieh gefunden habe.
Leider auch oft an den falschen Stellen angesetzt und viel Zeit verloren, aber es hat sich geloht.
Ich bin mal gespannt.
So, ich habe die Bilder nochmal bearbeitet und funktioniert.
Linke Seite.jpgAusschnitt.jpg
Das schon bekannte Foto des Künstlers Bosslet, das ausgezogene MLH. Nebenan der Ausschnitt vergrößert aus anderer Perspektive.
Eingang.jpg
Hier noch mal der Blick ins innere eines anderen MLH, man beachte die betonierte Trennwand.
A1.jpgA2.jpgA3.jpg
Hier die MLH vom Titelblatt, zwei verschiedene Ausführungen.
Innen 1.jpg
Mal ein Innenbereich mit funktionierender Beleuchtung.
Ausschnitt 2.jpg
Und hier ein wichtiges Indiz für die Betriebszeit. den Ausschnitt hab ich mal vergrößert und man sieht jetzt gut den Guard Tower sowie die Beleuchtung der älteren Generation.
ed
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
bei der Bauform im Ober-Olmer Wald dürfte es sich um Type II Magazines handeln, eine der ersten Bauformen an MLH der US Army in Deutschland die es in unterschiedlichen Größen und Variationen gab.
Einige dieser Typen hatten noch keine selbstragende Decke (Spannbeton?), daher befanden sich im inneren Säulen zum Stützen der Decke.
Spezielle MLH-Bauformen für SAS gab es nicht, in der Regel wurden die vorhandenen nur baulich entsprechend angepasst.
In Fischbach stehen z.B. die größte Bauform der Type II Magazines die 1955 gebaut wurden und dann entsprechend mit neuen Toren und den Z-Cages nach WADS Ende der 70er ausgestattet wurden.
Somit hätte man die MLH im Ober-Olmer Wald ohne weiteres umbauen können, allerdings waren diese zwei SAS definitiv kein Bestandteil des LRSP bzw. dem WADS-Programm.
Wenn dein Termin im Archiv erfolgreich verläuft, kann man mit entsprechenden Plänen vielleicht noch mehr sagen :-)
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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Ich sehe, du bist bestens informiert, hier der Bildbeweis deiner Aussage, super!
Innen.jpg
Ja, diese Bauform habe ich schon bei einigen älteren Lagerbereichen gesehen, ist glaub ich die Ausführung 422, allerdings scheint nur hier das MLH mit den hohen Toren diese inneren Stützen zu besitzen.
In Clausen (nicht im SWL) stehen dieselben wie in Fischbach, wenn ich nicht irre, ganz schöne Koffer.
Übrigens waren in Ober-Olm für 1989 noch fünf gehärtete MLH mit den Schiebetoren etc. geplant, das wurde aber nicht mehr umgesetzt. Damit hätten dort insgesamt 83 MLH plus die anderen Lagergebäude gestanden.
hier noch ein letztes Bild aus dem Begleitheft, was ich vergessen hatte, die Innenansicht mit eingeschalteter Notbeleuchtung, Blickrichtung Eingang des MLH.
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