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Wie soll das Buch heißen?
Was für einen Inhalt/Themenbereich deckt es ab?
Sollte es erscheinen, wäre dabei ein Verzicht auf die unsicheren Quellen sinnvoll.
Selbst eine deutliche Kenntlichmachung dahingehend ist meiner Meinung nach nicht hilfreich.
Hinterher wird schnell wieder etwas erfunden und dazu gedichtet. Und das steht ja so in dem Buch.
Das als persönliche Anmerkung auf Deine letzte Antwort.
Die selbstständigen PR der GSSD/WGT, da bereits vor der Wiedervereinigung abgezogen, könnten diese Teil der geplanten Truppenreduzierung seitens der UdSSR gewesen sein?
Eine erhebliche Truppenreduzierung der WGT war in jedem Fall geplant, unabhängig von den späteren (1990) Verhandlungen. Ob die sst Panzerregimenter in diesem Zusammenhang abgezogen wurden, kann ich leider nicht beantworten, ich halte dies aber für die wahrscheinlichste Erklärung.
In diesem Zusammenhang ist das angehängte MfS Dokument vom Sommer 1989 vielleicht ganz interessant. HA XVIII (= Absicherung Volkswirtschaft), SPK = Staatliche Plankommission
Da schlecht zu lesen:
Hauptabteilung XVIII 30.07.1989
Information über Hinweise der vorgesehenen Reduzierung der Westgruppe der sowjetischen Streitkräfte auf dem Territorium der DDR
Der Mitarbeiter aus der Verwaltung Regierungsaufträge des Militärbereiches der SPK [=Staatliche Plankommission], Genosse [von BStU geschwärzt], PKZ [Personenkennzeichen] [BStU Geschwärzt] erhielt in Konsultationen mit Vertretern der Rückwärtigen Dienste der Westgruppe der Sowjetischen Streitkäfte Informationen, die beinhalteten, dass die auf dem Territorium der DDR stationierten Sowjetischen Streitkräfte bis 1995 aufgelöst / in die Sowjetunion zurückgeführt würden.
Eine ähnliche Information erhielten Mitarbeiter der Abteilung Beschaffung der Verwaltung Regierungsaufträge aus Konsultationen mit Partnern aus rückwärtigen Dienststellen der Feldposteinheit (FPE) 61963.
hab ja nicht geschrieben, daß das LSR-40 am 9/10.11.89 in Leipzig war.
LSR war vom 4.-8.11.89 in Leipzig.
Nachzulesen in "Vom Himmel auf die Erde ins Gefecht"
Das die Einheiten bei übungen mal anders bezeichnet wurden, ändert aber nichts an der Tatsache das es keine 21.MSD gab.
War ja auch nur ein gut gemeinter Hinweis.
Mir ist nicht bekannt, dass das Luftsturmregiment 40 im von Dir geposteten Zeitraum in Leipzig war. Möglicherweise meinst Du den Oktober 1989?
In Leipzig wurde nach der Auslösung der „ERHÖHTEN GEFECHTSBEREITSCHAFT" am 04.10.1989 um 23.45 Uhr nach ca. 5 Stunden, am 05.10.1989 um 05.00 Uhr, die Sicherheit für Waffen und Munition in den Waffenkammern wieder hergestellt.
Beginnend in den Morgenstunden des 05.10.89 wurden im Raum Leipzig 27 Hundertschaften gebildet. Für 15 Hundertschaften wurden Schlagstöcke zugeführt. Diese Mittel wurden zentral gelagert und nicht am Mann ausgegeben. Als Aufgaben der Hundertschaften waren Absperrungen sowie Objektsicherungen (z.B. Hauptbahnhof, Hauptpostamt und Sender Leipzig) vorgesehen. Von den Kräften des MB III wurde eine Hundertschaft am 30.10.1989 gegen 16.30 Uhr für zwei Stunden in der Bezirksparteischule Richterstraße zum Schutz des Senders Leipzig in Bereitschaft gehalten. Zum Einsatz kam diese Einheit nicht.
Zusätzlich zu den 27 Hundertschaften wurden vom 14.10.1989 abends bis 17.10.1989 drei Hundertschaften des Luftsturmregiments-40 in das Objekt des Artillerieregiments-3 Olbrichtstraße verlegt.
Diese zeitweilig mit Schlagstöcken und Schilden ausgerüsteten Einheiten kamen wie die Einheiten des MB III nicht zum Einsatz.
Zitat: Abschlußbericht des Ausschusses zur Untersuchung von Fällen von Amtsmißbrauch, Korruption und persönlicher Bereicherung in der Nationalen Volksarmee und den Grenztruppen der DDR vom 15. März 1990".
Diesen Bericht erhielt der damalige Minister für Nationale Verteidigung, Admiral Hoffmann.
Unterschrieben von Oberst Hans-Jürgen Mader (Vorsitzender des Untersuchungsausschusses des MfNV).
Hallo Joachim!
Kam eben auch ins Grübeln,habe aber noch mal nachgelesen.
der Autor (letzter Kdr. des LSR-40,Mj.Seiffert),schreibt4.-8.11.89
Muß ja zur letzten großen Leipziger Montagsdemo gewesen sein, und ich meine das war der 6.11.89
Entweder Lüge von Seiffert oder Druckfehler im Buch.
Er schreibt, daß er Sa 4.11.89 zur Befehlsausgabe bein Kdo Lask war und Befehl erhielt mit 3 Sonderhundertschaften nach Leipzig zu verlegen (noch am gleichen Abend).
6.-8.10.89 könnte nicht funktionieren, da LSR an Parade 40.Jahretag teilnam.
14.-17.10. kann funktionieren, da Montagsdemo in Leipzig
Ich hab es eh schon rausgeschmissen, das ganze Kapitel während der Fall der Mauer. Paßt eh nicht in das Gesamtkonzept. Jetzt kommt nur noch ein kurzes Schlußkapitel über den Verlauf der Wiedervereinigung.
Der Buchtitel wird in etwa lauten: Der Kalte Krieg im Fulda Gap. Eine strategisch taktische Auswertung.
Eigentlich dreht sich das ganze Buch um 2 Schwerpunkte. Zum einen ca. 30% um den Zivilschutz im Spiegel der Presse: Aktion Eichhörnchen, Lehrplan in der Schule, Einbeziehung der örtlichen Kräfte, Katastrophenschutzübungen im Raum Lauterbach, Bad Hersfeld, Alsfeld, Schotten, Fulda.
Der andere Schwerpunkt sind die Manöver: Taktisch strategische Auswertung der FTX und Reforger, OPLAN....
Dazu habe ich die ganzen Manöverberichte aus diesen Zeiten incl. Karten, battle reports, Anweisungen/ Berechnungsleitfäden für Schiedsrichten..usw sowie Presseberichte, Manöverzeitungen..usw ausgewertet.
Da haben mir die vollständigen Unterlagen 3er simulierter Manöver geholfen. Da wurde genau aufgeschlüsselt: Marschdauer, Einsatzbereitschaft, Logistik, Verlustquoten, Schäden , Art des Angriffes, welche Einheiten usw. im Verlaufe eines 8 Tägigen Krieges im Bereich Fulda gap. Mit allem drum und dran: konventioneller Krieg-taktischer Atomschlag- Optionen für die BC-Kriegsführung- strategischer Atomkrieg...Diese Daten waren echt der Hammer, Himmel was wurde da alles berücksichtigt: Straßenschäden, Kommandounternehmen, Verhalten der Zivilbevölkerung, sogar Beseitigung der eigenen Schäden durch Sprengschächte (wenn man doch wieder über die Straße mußte) oder wie bekommt man eine Straße frei, die durch umgefallene Bäume aufgrund eines taktischen Atomschlages völlig unpassierbar ist... Bei zwei dieser Manöver wurde der Übergang vom taktischen zum strategischen Atomschlag simuliert. Komisch, daß diese Manöververlauf nach dem strategischen Schlag ziemlich schnell abbrachen
Dazu kommen natürlich die Zusammenfassung etlicher TM/FM´s.
Außerdem ein Kapitel: Manöver im Vogelsberg aus Presseberichten....
und ganz ganz viele Photo´s aus der Zeit.
Gibt einen ganz schön dickes Buch. Bin bei 180 Seiten und hab die Bilder noch nicht eingesetzt. Ist aber noch lange nicht fertig. Ich brauche noch mehr Daten über ein Pioniermanöver im Bereich Bad Hersfeld-Schlitz-Angersbach (Hi Harry)-Rudlos-Stockhausen... Da wurde ein fast nahezu geschlossener Minen-/Sperrengürtel gelegt. Bilder habe ich davon genug und man soll nicht glauben wieviele der Übungsminen als Andenken von den betroffenen Bauern mitgenommen wurden. Inzwischen habe ich etliche davon "gesichert" Insbesondere M19 AT, M21, M18...
Übrigens Harry: Unten im Lauterbacher Grund, vom Angersbacher Friedhof links gesehen, unterhalb der Tongrube hab ich auch Unterlagen und Bilder. Da zog sich eine 3fache Stacheldraht Sperre incl. AT und AP Minen entlang. Von der Tongrube kommend runter an die Lauter und dann rüber über die ehemalige Ziegelei.
Ne zweite Reihe auf der Höhe zwischen Landenhausen und Angersbach. Während der Übung standen Panzer Im Bereich Kugelberg, Lauterbacher Holzwerk (das am Bahnhof) um den Bereich Angersbach/Lauterbacher Graben.. decken zu können.
Zu dem Manöver gibt´s auch was zum Lachen (oder auch nicht). Ein Bauer aus Wernges hat, weil sein Feld vermint war, er aber Mist ausbrigen wollte, die Minen auf einen Haufen zusammengeschoben und den Mist z.T. dadrauf abgeladen. Pfui, die armen Soldaten, die die Teile wieder einsammeln mußten. Hat aber nie irgendwie Ärger bekommen. Ich möchte an dieser Stelle hinweisen, daß trotz einer weitläufigen Verwandschaft ich damit nichts zu tun hatte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!
Allerdings hat sich ein Bauer aus Pfort bzw. Nieder-Stoll so erschreckt, als er trotz Verbot über einen Waldweg fuhr und damit einen Simulator auslöste, daß er sein Traktor gegen einen Baum setzte. Resultat einmal Totalschaden und ein Leichtverletzter und eine ganze Menge Ärger...
Gruß Ulrich
PS.: Wer noch Bilder, Manöverkarten oder sonsige hilfreiche Unterlagen aus der Zeit hat, bitte mal Melden.
Zuletzt geändert von Lauterbacher; 09.01.2007, 08:28.
Da fragt man sich ob das Hattenbacher Bömbli nicht am Ende HIER war... der Schacht an der Jugenherberge und die Simu auf dem andern Berg passen da viel besser hin.
Übrigens, wenn du den Pfarrer suchst der die Hattenbachgeschichte auslöste gib laut. Und : Der Verein sucht noch Mitglieder
Was das bömbli angeht. Ich hatte mal nach einem Manöver in einem der Müllcontainer das Manöverhandbuch der Schiedsrichter gefunden. (Ja, ich bekenne, ich hab als Kind in den Müllcontainern der Ami´s gewühlt) Leider ist mir das Büchlein irgendwann abhanden gekommen Aber die Übersetzung von meinem großen Bruder hab ich noch (konnte damals noch recht wenig englisch, war gerade 10 Jahre alt)
Der Fahrplan dadrin sagte nichts über eine US/NATO Bömbli in unserer Gegend aber über rote Bomben auf Fulda, Bad Hersfeld, Frankfurt während der Angriffsphase und dann auf Giessen, Bad Nauheim, Kassel während der Rückzugsphase.
Damals wurden die Manöver ja streng nach Fahrplan ausgerichtet: Hinhaltender Widerstand, Konsolidierung, Gegenangriff und Durchbruch bis zur Grenze.
Also keine Panik, keine Atombombe auf unsere Gegend, der Bereich Grebenau-Lauterbach-Grebenhain wäre in der Tiefe von 5km nur chemisch verseucht worden
Verdammt, jetzt hab ich die 10Minuten Sperre verpaßt, also noch ein Beitrag:
Die Schüler aus Almenrod, Wallenrod, Sickendorf und Heblos konnten nicht in die Schule kommen, da alles vernebelt war. Die Schulbusfahrer wollten nicht mehr fahren.
Die übende Truppe hatte Gasmasken auf und es gab daraufhin ne Menge Ärger vonwegen Gesundheitsschädlich und so.
War natürlich Quatsch, die haben "nur" die chemische Verseuchung durch feinliche Ari geübt.
Im gleichen Manöver wurde das Ausschachten von Massengräbern durch die Friedensbewegung beobachtet: der Teufel war los- auch Quatsch, waren in dem Fall nur Stellungen für die schwere Ari!
Aber der Zuspruch bei der nächsten Aktion der Ostermarschbewegung am Grebenhainer "Giftgasdepot" war gesichert!
Allerdings war der Bereich Lauterbach-Schlitz immer ein hot point während der Übungen. Insbesondere in folgenden Gebieten haben die sich regelmäßig mächtig gefetzt:
Volltruppe:
Wälder zwischen Landenhausen und Rudlos
Kugelberg
Knöppsack-Frischborn
Höhenzug zwischen Wallenrod und Vadenrod
Bilskupp-Wernges-Lauterbacher Bahnhof
Stockhausen-Altenschlirf
kleinere aber auch regelmäßige Feuergefechte max. in Platoon größe:
Sängersberg (Bad Salzschlirf)
Wolfersberg/Eisenberg (Schlitz)
Hunlos (Hainich-Rudlos)
Im Keutz (das ist im Grund von Müs Richtung Stockhausen
Das sind die, die ich selber miterlebt habe. Da hat es sich immer gelohnt nach einem Manöver mal der Sammelleidenschaft nachzugehen!
sorry bin im Moment (so seit einigen monaten und in den nächsten wird´s nicht besser) total im Stress. Netter gutbezahlter Job, aber was bringt die Kohle, wenn man sie nicht ausgeben kann!
Das Buch ist erst mal auf Eis gelegt. Absolut keine Zeit mehr!
Alles andere: ich hoffe mal im Heimatland vorbeizukommen, wenn ich mal etwas Luft habe. Ich lande eh meist in Frankfurt, da ist vielleicht was zu machen.
@Harry: Unterlagen sind bereit. "Simulator Tonne" für Dich auch! Die kann ich aber dann nicht mitbringen. Vielleicht kann mein Bruder die mit nach unten nehmen, wenn er mal wieder hier ist. Was das Ausstellungsprojekt angeht, müssen wir unbedingt in Angriff nehmen, wenn ich nur mehr Zeit hätte
Gruß Ulrich
PS.: Ich hab jetzt endlich die Deko ADM bekommen. Leider nur ein Vollgußmodell aus so nem Plastikguß allerdings mit Bleikern wegen dem Gewicht. Trotzdem schönes Teil.
zu dem am Anfang zitierten Zeitzeugen: Ich war Offizier in diesem Truppenteil (FuFuTaB5), kenne den Herren KH persönlich und stehe allem was dort geschrieben steht sehr kritisch gegenüber.
Übrigens war die Truppe nie in Hagenow stationiert, sondern zuerst in Schwerin (von 1986 - 89 Johannes-Stelling-Straße) und ab 1989 bis zur Auflösung in Glöwen. In Hagenow war lediglich die SAK (Spezialaufklärungskompanie) des Bataillons untergebracht (bis 1986).
Gruß
Anrheiner
Zuletzt geändert von Anrheiner; 05.06.2007, 17:40.
das FuFuTAB 5 hat dann das Objekt der GT übernommen? Einst Standort des Grenzausbildungsregiments 5 Glöwen.
Die GT hat dafür das Objekt des FuFuTAB in Schwerin übernommen.
Korrekt?
Kannst Du zu den Aufgaben des FuFuTAB, auch Zusammenarbeit mit der GSSD, etwas erzählen? Gerne auch per PN.
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