Alte Panzerspuren im Wald
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Hallo,
hier noch einige Spuren der Vergangenheit: zu sehen sind abgeschrammte Randsteine an einer Straße. Diese Schäden wurden im Laufe der Zeit durch vorbei fahrende Panzer verursacht. Hier an einer Straße die als Zufahrtsstraße zu einer ehemaligen US - Kaserne in Amberg in der Oberpfalz genutzt wurde.
Saber Junction Oktober 2012 095.jpg
Saber Junction Oktober 2012 100.jpg
Gruß
RichardZuletzt geändert von Ritchie 66; 22.10.2012, 15:47.Kommentar
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Hallo Horner,
ja das hat man früher oft gesehen. Wenn die Bordsteine durch die Ketten der Panzer abgeschrammt waren. Heute verschwinden diese "Zeitzeugen" langsam wenn wieder eine Straßensanierung durchgeführt wurde. Manchmal wurden halbe Bordsteine durch die Panzerjetten zertrümmert.
Gruß
Richard
Saber Junction Oktober 2012 022.jpgZuletzt geändert von Ritchie 66; 23.10.2012, 12:14.Kommentar
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Diese Spuren an den Bordsteinen kann man mit "geschultem Auge"
beispielsweise in ehemaligen Manövergebieten noch recht häufig finden, an "glatten" Betonborden sind diese sogar noch deutlicher sichtbar als an Granitborden mit gebrochener Oberfläche. Diese Hinterlassenschaften wurden hauptsächlich von Panzern verursacht, die Ketten ohne Endverbinder hatten (z.B. M113-Baureihe).
Gruß HagenKommentar
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Hallo Hagen,
ja an manchen anderen Bordsteinen sieht man diese Spuren noch besser als auf den Bildern die ich gemacht habe. Waren nur "Schnellschüsse" beim vorbei fahren. Mich erinnern sie immer wieder an die Vergangenheit!
Gruß
RichardZuletzt geändert von Ritchie 66; 23.10.2012, 18:39.Kommentar
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Exkurs …
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… das ist immer die Regel, leider, denn in den Zeitalter der Geschichte werden einige Epochen aus unseren Land, schon bei den Lehrkräften in den Schulen, totgeschwiegen. Leider wird über in den Inhaltsstoffen mehr über des 2ten Wk gelernt, als was zur Zeit des Cold-War war.
Denn dieser hat bei auch vielen Bürgen dieses Landes, in ihrer Meinung und Wissen nie stattgefunden.
Es gibt Schulen, an denen sich Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrkräften ausgiebig mit der Zeitgeschichte nach 1945 beschäftigen, ohne dass vorherige Epochen inhaltlich in irgendeiner Art und Weise gekürzt oder gar lediglich »überflogen« wurden ………
sigpic_G.E.O.G.R.A.P.HKommentar
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Kann ich so nicht bestätigen, ich habe z.B. die Machtergreifung Hitlers, sowie die Judenverfolgung im 3. Reich in meiner schulischen Laufbahn ganze drei mal durchgenommen. Was anderes aus dieser Zeit wurde überhaupt nicht behandelt. Den Kriegsverlauf des 2. Weltkriegs z.B. habe ich mir selber angelesen, ich wusste nach Beendigung der Schule nicht mal, dass Norwegen und Finnland besetzt waren. Die Zeit nach dem 2. Weltkrieg wurde bis auf Gründung der EWG gänzlich weggelassen. Auch nicht die wichtigsten Ereignisse wie Kuba Krise und Wiedervereinigung wurden auch nur erwähnt. Und das im Leistungskurs Geschichte! Ich hätte mir doch, auch aus privatem Interesse, gewünscht, dass vor allem die jüngere Geschichte wenigstens oberflächlich besprochen wird.Kommentar
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Exkurs …
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Kann ich so nicht bestätigen, ich habe z.B. die Machtergreifung Hitlers, sowie die Judenverfolgung im 3. Reich in meiner schulischen Laufbahn ganze drei mal durchgenommen. Was anderes aus dieser Zeit wurde überhaupt nicht behandelt. Den Kriegsverlauf des 2. Weltkriegs z.B. habe ich mir selber angelesen, ich wusste nach Beendigung der Schule nicht mal, dass Norwegen und Finnland besetzt waren. Die Zeit nach dem 2. Weltkrieg wurde bis auf Gründung der EWG gänzlich weggelassen. Auch nicht die wichtigsten Ereignisse wie Kuba Krise und Wiedervereinigung wurden auch nur erwähnt. Und das im Leistungskurs Geschichte! Ich hätte mir doch, auch aus privatem Interesse, gewünscht, dass vor allem die jüngere Geschichte wenigstens oberflächlich besprochen wird.
Schade, dass Du eine derartigen Geschichtsunterricht – aus welchen Gründen auch immer – erlebt hast und es wird bestimmt noch weitere in diesem Forum mit derartigen Erfahrungen geben.
Folgender verallgemeinerte Behauptung aus dem Beitrag Nr. 18 muss ich aber aus eigenen Erfahrungen widersprechen:
… in den Zeitalter der Geschichte werden einige Epochen aus unseren Land, schon bei den Lehrkräften in den Schulen, totgeschwiegen. Leider wird über in den Inhaltsstoffen mehr über des 2ten Wk gelernt, als was zur Zeit des Cold-War war.sigpic_G.E.O.G.R.A.P.HKommentar
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Also bei uns in Baden-Württemberg standen 1999 im Leistungskurs Geschichte als Abiturthemen zur Auswahl:
- Die Formung der Bundesrepublik unter Adenauer, 1948 bis 1963
- Perestroika und Glasnost unter Gorbatschow, 1981 bis 1989
Schwerpunkt im Unterricht waren Revolutionen der letzten ca 250 Jahre, Fokus lag bei uns auf französischer und russischer Revolution, allerdings wurde auch z.B. Mao und China von 1945 bis ca 1976 recht breit behandelt. Steht auch heute noch im Bildungsplan, nennt sich "Politische Revolutionen der Moderne im Vergleich"; es wird dabei deutlich mehr auf Stalin eingegangen, dafür fällt Mao wohl eher flach.
Der Kalte Krieg wird heute in BaWü in den LK-Schwerpunktthemen "Deutschland nach 1945 im internationalen und europäischen Kontext" und "Konfrontation und Kooperation in der internationalen Politik", insbesondere den Subthemen "Die bipolare Welt nach 1945" und "Wendepunkte des 20. Jahrhunderts" (inkl. Kubakrise) behandelt.
Bei uns wurde in den zwei Jahren LK der zweite Weltkrieg im wesentlichen ausgeblendet. Ich stelle das mal wohlwollend darauf ab, dass der Lehrplan eine Detailbetrachtung schlicht nicht vorsah, und nicht darauf, dass mein Lehrer aus einem gewissen Gebiet kam, das 1938 annektiert wurde und aus dem er 1945 ins gelobte Land flüchtete.Kommentar
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So in etwa hätte ich mir das gewünscht.
Französische und russische Revolution haben wir auch ziemlich genau gemacht.Schwerpunkt im Unterricht waren Revolutionen der letzten ca 250 Jahre, Fokus lag bei uns auf französischer und russischer Revolution, allerdings wurde auch z.B. Mao und China von 1945 bis ca 1976 recht breit behandelt. Steht auch heute noch im Bildungsplan, nennt sich "Politische Revolutionen der Moderne im Vergleich"; es wird dabei deutlich mehr auf Stalin eingegangen, dafür fällt Mao wohl eher flach.Kommentar
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Moin zusammen,
man sieht an den Aussagen, wie unterschiedlich die Themen in den Geschichtsunterricht eingeplant wurden oder sind. Vielleicht ist auch die Zeit, in der man zur Schule gegangen ist und die Themen nach der Meinung des Lehrpersonales so eingeplant hat, an die man nicht gerne erinnert werden sollte, kann mich aber gefühlsmäßig darüber auch irren. Wenn ich bedenke, das meine Tochter die zum Abi dahinschreitet, vor zwei Jahren mit ihrer Klasse Bergen-Belsen besucht und die Geschichte hiervon durchgenommen hat, aber im Unterricht in keinster Weise die Historie des Cold-War bis jetzt erwähnt wurde, gehen in mir Gedanken auf, warum ?
Gruß
HornerKommentar
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Hallo Horner,Wenn ich bedenke, das meine Tochter die zum Abi dahinschreitet, vor zwei Jahren mit ihrer Klasse Bergen-Belsen besucht und die Geschichte hiervon durchgenommen hat, aber im Unterricht in keinster Weise die Historie des Cold-War bis jetzt erwähnt wurde, gehen in mir Gedanken auf, warum ?
Gruß
Horner
vielleicht weil im Bewustsein der breiten Masse, die Zeit des Kalten Krieges wahrscheinlich als eine "Übergangszeit" oder als eine doch "eher friedliche Epoche" wahrgenommen wird. Viele Menschen nehmen diesen Zeitraum heute als ruhige und friedliche Zeit war. Die Angst die das damalige Wettrüsten bei vielen Menschen unserer Generation konkret hervorgerufen hat ist für die jüngere Gneration nur noch abstrackt zu verstehen ... oder auch gar nicht.
Viele Menschen sehen die damalige Epoche - im Gegensatz zu heute - als friedliche Zeit an. Wie in der menschlichen Natur angelegt wird die heutige Zeit als unruhig und kriegerisch wahrgenommen. Was sie wohl auch ist. Nichtsdestotrotz halte ich aber eine Beschäftigung mit der Zeit des 3. Reiches und des 2. Weltkrieges schon für wichtig. Aber eine umfassende Unterrichtung der Schüler über alle historischen Aspekte der Menschheitsgeschichte wird es wohl nie geben. Bleibt halt immer ein "Flickwerk". Der einzelne interessierte muß sich hier schon selbst damit beschäftigen.
Gruß
Ritchie 66Zuletzt geändert von Ritchie 66; 25.10.2012, 09:42.Kommentar
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Hallo Kato,
andere Länder, andere Sitten. Abitur 1999 in Rheinland-Pfalz, ich hatte als Thema Hitler 33-45. Unser Geschichtslehrer im Leistungskurs hat drei Jahre einen Superunterricht für (ich glaube) 7 Schüler (jaja, Geschichte war seeeeehr beliebt) gemacht, intensiv 1. und 2. Weltkrieg. Das war für mich der schönste Unterricht, da hat Schule Spaß gemacht. Es hat aber auch am Lehrer gelegen, er hat nix verschenkt, war aber fair und hatte sehr schwarzen Humor. Zusätzlich natürlich private Literatur, den Anfang machte so Ende des Grundschulalters Opa´s Chronik des 20. Jahrhunderts und "Geschichte der Luftfahrt" von Streit (Hab ich mir neulich für mich bestellt, herrliches Technikbuch auch mit Fliegern des kalten Krieges!), jedesmal beim Besuch wurden die dicken Wälzer geblättert...da denke ich gerne dran zurück! Man hat zwar damals als Kind noch nicht alles kapiert, aber es hat später sehr in der Schule geholfen.
Gruß ThomasKommentar
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Das Wettrüsten - oder vielleicht damals etwas "kontroverse" Themen, sagen wir mal NATO-Doppelbeschluss - werden nicht als wirklich "wichtige Elemente" des Kalten Krieges klassifiziert.
"Wesentliche Ereignisse" des Kalten Krieges sind nach Lehrplan hier in Baden-Württemberg:
- Konferenz von Potsdam
- Berlin-Blockade
- Gründung der NATO
- Kuba-Krise
- [Blockbildung, Containment-Strategien]
(Bildungsplan Baden-Württemberg, Klasse 10)
Im Leistungskurs kommt hier in Baden-Württemberg dann der Detailblick, in dem "Wettrüsten" durchaus als wesentlicher Begriff drin steht. Aber auch nur dort. Wählt man den Grundkurs, ist der kalte Krieg mit obigem abgehandelt. Dann gibts in Klasse 11-12 nur noch im wesentlichen die gegenübergestellte Geschichte der BRD und der DDR.Kommentar
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