Welche C-Kampfmittel der NATO in den frühen 1980er Jahren?
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Für die 1979er und 80er Jahre kann ich definitiv sagen:
Die Artillerie der Bundeswehr hatte keine Geschosse oder Raketen mit C-Kampfstoffen. Sie hätte sie auch gar nicht mit der Aussicht, ein Ziel zu treffen, verschießen können, da die ballistischen Daten der amerikanischen Kampfstoffgeschosse nicht bekannt waren.
Es kommt dabei nicht allein auf das Kaliber an. Unverzichtbar ist die Kenntnis der genauen Form/Abmessungen des Geschosses und seines Verhaltens unter verschiedenen außen- und innenballistischen Einflüssen. Dazu müssen in Erprobungsschießen mit mehreren tausend Schuss für einen Geschütztyp die ballistischen Daten für ein solches Geschoss ermittelt werden. Das ist Aufgabe von Industrie und wehrtechnischen Dienststellen. Die Truppe kann das nicht leisten.
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Guten Abend,
1979 hat man uns erzählt, dass in jeder dritten russischen Granate chemische Kampfstoffe seien. Nach der Vereinigung hat man davon nicht mehr viel gehört. Wenn ich solche Berichte aus den USA jetzt nach den beiden Irak Kriegen sehe, habe ich da so meine Vorbehalte.
Grüße aus Halle
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Also C-Waffen doch nicht als die große Ausnahme, sondern fest in der Planung verankert?
LANDJUT: nein
NORTHAG: nein
CENTAG: ja
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Die ballistische Daten der US 155mm VX-Granaten enstprachen den HE-Typen, die VX-Granaten waren extra so konzipiert vom Gewicht und Handling. Sollte also kein Problem darstellen, der Budneswehr aus US Beständen auch C-Granaten zu geben. Ich frage ja gezielt, ob es in den Planungen der NATO vorgesehen war, dass Bw-Einheiten auch C-Waffen zum Verschuss bekämen. Logisch wäre es."Damals, als ich in meinem Alter war..."
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Also meines Wissens nur für US-amerikanische Verbände von CENTAG. Belege dafür habe ich aber leider nicht.
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