Gegen Ziele, in denen die Beweglichkeit des Gegners gehemmt werden soll, also z.B. ein Fliegerhorst, wo der Nervenkampfstoff dann sämtliche Aktionen des Bodenpersonals lahm
legt. Overgarment nur für wenige, etc., etc.
Oder auch gegen Schlüsselgelände im rückwärtigen Gebiet, die ROT nicht selbst besetzen will/kann? Gegen Verfügungsräume, Schwarmliegeplätze der PAHs, Anmarschstraßen,
Versorgungsstruktur, etc.
Sesshaft, also lange Zeit wirksam und bei jeder Witterung einsetzbar?
Also nicht unbedingt gegen Verteidigungslinien, wo ROT Widerstand brechen will und am Ende selbst da durch muss.
Eigentlich nur sehr schwer vorstellbar, in einem kontaminierten Areal Kampfhandlungen durchzuführen.
Möglicherweise auch gegen nicht evakuierte Großstädte, um dort die SanVersorgung komplett zusammenbrechen zu lassen.
Wie war die ABC-Abwehr der BW organisiert? ABC-Abwehr auf Korpsebene?
ABC-Alarmposten und ganz wenige ABC-Spürtrupps mit TPz Fuchs u. ABC-Spürausstattung, die (auf Verdacht?) bestimmte Geländeabschnitte untersuchen, dann
ABC-Warnung absetzen. Die Kampftruppe wurde ja für den ABC-Alarm ausgebildet. Der Ruf "ABC-Alarm!" und Verschuss der ABC-Alarmpistole mit der SigPi - hatte die nicht sogar einen
Heulton gehabt? Wie sah so eine ABC-Meldung eigentlich aus? Dazu war die Zahl der Unbekannten doch eigentlich viel zu groß.
"ABC-Warnung im Raum A-STADT. Vermutlich Nervenkampfstoff [muss ja erst analysiert werden]. ABC-Warnung an Truppe weitergeben ... Dekontaminationsmaßnahmen einleiten", etc.
Das ganze Kapitel ABC-Einsatz und -Abwehr bleibt mir doch recht schleierhaft.
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