- der VEP in der AnwFE scheint einem VEP Mat (+) mit zwei leDekonGrp der HDv zu entsprechen. Dieser konnte nach nur 15 Minuten Aufbau am Einsatzplatz bereits den Betrieb aufnehmen (VEP Pers = 90 Minuten, VEP (gemischt) = VEP Pers, HEP Mat = 60 Minuten, HEP Pers = 120 Minuten, HEP = HEP Mat + HEP Pers).
- die HDv ist natürlich etwas detaillierter. Der Wert 10-15 Kfz für Fahrzeugdekontamination läßt sich nach HDv aufschlüssen auf eine gewisse Anzahl (2-8) in der ersten Betriebsstunde und dann 14 Kfz pro Stunde. Bei Personen und Ausrüstung gab es ähnlich niedrigere Werte für die erste Betriebsstunde.
- die Angaben der AnwFE mischen Werte für Entgiftung und Entstrahlung, der angegebene Wert von 30 Sätzen/h bei Ausrüstung am HEP ist ein Durchschnittswert für Entgiftung V-Kampfstoff und Entstrahlung. Entstrahlung kam auf 60 Sätze/h, bei Entgiftung kann man die Zeit dagegen bei 3-4 Minuten pro Satz ansetzen.
- Der handschriftliche Wert für Straßendekontamination von 3 Stunden bei 1000x5 Meter passt nicht. Der Zeitbedarf richtet sich beim DekonKfz schlicht nach der Faustregel 1 Wassertankfüllung + Ausbringen = 1 Stunde pro eingesetztem DekonKfz, im Zweifel wird aufgerundet. Bei Asphalt/Beton reichte eine Füllung (3000l) für 200x5m, bei Schotter für 150x5m; für 1000m waren dementsprechend je nach Straßenbelag 5-7 Füllungen notwendig.
Zusätzlich:
- Der mDekonZg (HEP) erhielt in den 90ern eine Aufrüstung von 4 auf 8 DekonKfz (LKW 7t mil gl E-Kfz), mutmaßlich aufgrund Auflösung der Hälfte der Einheiten; hiermit wurde die DekonGrp SdGer ausgestattet. Leistungsdaten blieben m.W. gleich, ggf. wurde die Aufbauzeit damit etwas reduziert.
- Der Wasseraufbereitungszug war in der Stabs- und Versorgungskompanie der ABCAbwBtl untergebracht.
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