Systemadministrator mit vBulletin- und Wordpress-Kenntnissen gesucht!
Da die beiden Forumsretter "Rheingauner" und "Admin" beruflich sehr stark eingebunden sind und sich nicht dauerhaft um das COLD-WAR-FORUM sowie die Seiten SPERRANLAGEN.DE und FULDA-GAP.DE kümmern können und "Palatinat" nach eigenen Angaben die tieferen Kenntnisse der Materie fehlen, wird ein Forumsuser gesucht, der sich eingehender mit der vBulletin- und Wordpresssoftware auskennt und Zeit und Lust hat, als Systemadministrator bei kleineren und größeren Problemen zu helfen.
Bei ganz schwierigen Problemen würden "Rheingauner" und "Admin" sicherlich auch weiterhin helfen, aber alles andere soll nach Möglichkeit innerhalb des Forums gelöst werden.
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Kleine Korrektur zur obigen Liste: ich habe irrtümlich "Landsberg" geschrieben, solllte aber "Lechfeld" heißen.
Noch ein Gedanke zu den Flugplatzstaffeln: Vielleicht gab's die ja wirklich in den Planungen, aber zu Starfighter-Zeiten. Die Quelle ist ja von Mitte der 80iger. Mag sein, 1989 waren diese Staffeln dann nicht mehr vorhanden oder in Notlandebahnstaffeln umbenannt.
Ein "einmaliger" und "besonderer" Verwendungszweck würde übrigens erklären, warum es nur sieben dieser NLBahnStff gab. Die hatten deshalb vielleicht gar nichts mit den NLP zu tun, wie bisher vermutet, jedenfalls nicht mit dem konventionellen Betrieb. Das Gerät für die NLP war ja bei den Geschwadern eingelagert. Die NLBahnStff wurden also eventuell nur als eine Art letztes Aufgebot herangezogen. Es war ja davon auszugehen, dass die Einsatzverbände zum Zeitpunkt einer nuklearen Eskalation bereits arg dezimiert gewesen wären, nicht nur die fliegenden Teile, auch der Bodendienst. Klingt ziemlich brutal und irrsinnig. Nichts anderes wäre es ja auch gewesen.
Zitat von Dragoner
Das klingt übrigens verdächtig nach Nukleareinsätzen. Bei den Starfightern wußte man, dass eine Rückkehr höchst unwahrscheinlich war, und mit den Tornados standen die Aussichten auch nicht viel besser.
Ich denke, da brauche ich nicht viel zu sagen ...
Ja, es waren Einbahnstraßeneinsätze.
Frag nicht warum ich mir da sicher bin !
Von Nörvenich kann ich das nur bestättigen. Der Gedanke " der Einbahnstrasse " war so eingeplant.
Das Tiefflugsystem der Tornados reagierte außerordentlich allergisch auf elektromagnetische Einflüsse. Bei Übungseinsätzen mussten die Maschinen zu allen stärkeren Funk- und anderen abstrahlenden Quellen einen gehörigen Sicherheitsabstand einhalten. Und im Ernstfall - der EMP. Und aus.
Dass das Teildepot Munition Beuren dem Munitiondepot Pflummern zugeordnet war, glaube ich nach meiner Aktenlage nicht.
Da muss ich nochmal darauf zurückkommen. Bericht eines "Ehemaligen" (Hervorhebung von mir):
Nach meinem Feuerwerkerlehrgang trat ich im April 1986 meinen Dienst als Feuerwerker und Arbeitsstellenleiter in der Teileinheit MatErh des MunDp Pflummers (Unterstellt dem VersKdo 860) an. Hier versah ich meinen Dienst bis September 1988, um dann in Berufsausbildung zu gehen.
Von 1989 bis 1995 war ich dann als Reservist im TeilDp Mun BEUREN (unterstellt dem MunDp Pflummern) eingeplant.
Da muss ich nochmal darauf zurückkommen. Bericht eines "Ehemaligen" (Hervorhebung von mir):
Nach meinem Feuerwerkerlehrgang trat ich im April 1986 meinen Dienst als Feuerwerker und Arbeitsstellenleiter in der Teileinheit MatErh des MunDp Pflummers (Unterstellt dem VersKdo 860) an. Hier versah ich meinen Dienst bis September 1988, um dann in Berufsausbildung zu gehen.
Von 1989 bis 1995 war ich dann als Reservist im TeilDp Mun BEUREN (unterstellt dem MunDp Pflummern) eingeplant.
Hmm...
So eine Chronik ist auch nicht schlecht.
Seit 1. April 1994 (kein Scherz) war das Munitionshauptdepot Pflummern vorgesetzte Diensstelle von vier weiteren Depots in Süddeutschland.
Eins davon war Beuren. Vorher waren "Pflummern" keine Depots unterstellt.
Zum Hauptdepot befördert wurde es ja - wie gesagt - am 01.10.1993.
Das bedeutet, dass der "Ehemalige" ab 01.04.1994 auch Recht hat, wenn er sagt das Teildepot Munition Beuren sei "Pflummern" unterstellt gewesen.
Aber so ist das halt im Bereich Logistik: Alles ist über Jahre hinweg schwer nachzuvollziehen ...
Aber Ich hoffe, der Fall ist jetzt geklärt.
Eindeutig! Danke! Ach, wenn sich doch bloß immer alle Unklarheiten so präzise klären ließen...
Apropos: Ich hab bis heute nicht ganz verstanden, was den Unterschied zwischen einem Hauptdepot und einem "gewöhnlichen" Depot ausmacht(e).
Nehmen wir das Beispiel "Pflummern".
Pflummern war zunächst "Teildepot Munition" und nicht selbstständig, sondern dem Munitionsdepot Urlau unterstellt. Dann wurde es zum Munitiondepot befördert und die Unterstellung endete. Schließlich wurde man Munitionshauptdepot und war vorgesetzte Diensstelle von zunächst vier weiteren Depots.
Wenn ich mal kombinieren soll, hieße das, dass man als Teildepot eben nicht selbstständig ist.
Könnte sein, oder ?
Ja davon bin ich ausgegangen, dass Teildepots immer einem Depot oder Hauptdepot zugeordnet waren. Aber was war der Unterschied zwischen Depot und Hauptdepot?
Nur eine Spekulation: Depots waren quasi selbständig, Hauptdepots waren solche Depots, denen auch Teildepots nachgeordnet waren. Dann stimmt aber meine komplette Zuordnung nicht mehr, denn Depots hätten nach dieser Logik dann keine Teildepots führen können. Andererseits wäre eine solche Zuordnung der Teildepots ausschließlich zu Hauptdepots recht eigenartig, wenn ich mir die geographischen Distanzen ansehe.
Ich knoble im Moment vor allem an der Fernmeldeweitverkehrskompanie
Euskirchen bzw. den Satellitenbodenstationen rum. Da krieg ich die
Zuordnung der Einheiten zw. BW und NATO noch nicht ganz auf die Reihe.
Erst mal gabs die Fernmeldeweitverkehrskompanie mit den von ihr betriebenen
Fernmeldeweitverkehrsstationen, alle ACE High plus die Satcom-Station in
Bad Bergzabern. So weit, so klar. Die Stationen waren durchnummeriert von 1
bis 8, eine Nr. 7 fehlt allerdings.
Die Frage ist, wer 1989 die NATO-Satellitenbodenstationen L2 (ältere
Quellen) bzw. F2 in Euskirchen und F20 in Bad Bergzabern betrieb. Zu
Bergzabern habe ich gefunden, dass es einen "DDO / DtA
NATO-Satellitenbodenstation F20" gab - plus eine "Deutsche Stabs- und
Versorgungskompanie". Für Euskirchen jedoch nichts dergleichen.
So melde mich etwas verspätet zurück. Die Schicht kann ja schon einen zum Wahnsinn bringen.
Ok Habe heute mal mit Euskirchen SatCom gesprochen ( hat mich einiges gekostet einen ).
Die Fernmeldeweitverkehrskompanie in Bad Bergzabern war auch für Euskirchen zuständig.
Statoniert waren und sind immer noch 22 Lw Soldaten und ein Nato FernmeldeIng.
Nach der Umstruktuierung wurde aus der Fernmeldeweitverkehrskp -> die Deutsche Stabs- und Versorgungskompanie.
Mehr konnte ich dem OStFw nicht aus der Achsel leiern, war nicht sehr gesprächig der gute Mann.
Wenn ich's richtig verstehe, gab es die Deutsche Stabs- und Versorgungskompanie in Bad Bergzabern 1989 noch nicht, denn sie ist die Nachfolgerin der Fermeldeweitverkehrskompanie und wurde erst nach der Wende aufgestellt.
Die Fernmeldeweitverkehrskompanie hatte aber nach allen bisherigen Quellen ihren Sitz in Euskirchen und nicht in Bad Bergzabern, während, wenn ich Dich richtig verstehe, es genau umgekehrt gewesen sein soll?
Und was hast Du dem Mann bloß eingeflößt, dass es Dich einiges gekostet hat, er aber trotzdem nicht gesprächig war?
Wenn ich's richtig verstehe, gab es die Deutsche Stabs- und Versorgungskompanie in Bad Bergzabern 1989 noch nicht, denn sie ist die Nachfolgerin der Fermeldeweitverkehrskompanie und wurde erst nach der Wende aufgestellt.
Die Fernmeldeweitverkehrskompanie hatte aber nach allen bisherigen Quellen ihren Sitz in Euskirchen und nicht in Bad Bergzabern, während, wenn ich Dich richtig verstehe, es genau umgekehrt gewesen sein soll?
Treffer und versenkt. ;-) Marine in Euskirchen ??
Denke mal, die Soldaten der FernmeldeweitverkehrsKp unterstellt waren und somit als Einheit in Euskirchen geführt worden.
Nur mehrere Gefallen müßte ich über mich bringen. Man kennt ja den und jenen......
Na, lass mal gut sein. Eigentlich geht aus allen Unterlagen klar hervor, dass die Fernmeldeweitverkehrskompanie in Euskirchen lag und die hier schon genannten sechs Fernmeldeweitverkehrsstationen plus die Satcom-Stationen in Euskirchen und Bad Bergzabern betrieb. Außerdem erwarte ich für kommende Woche noch genauere Informationen bzw. eine Bestätigung. Was sehr hilfreich war, war die Auskunft, dass die Stabs- und Versorgungskompanie erst eine spätere Einführung war. Die hat mich nämlich vor allem irritiert. Also besten Dank nochmal!
Danke, das wär natürlich fein. Ich hab inzwischen rausgekriegt, wie die Luftwaffensicherungs- und Versorgungsgruppe in Kalkar zusammengesetzt war, nämlich aus den Sicherungseinheiten und sonst nur noch aus einer Versorgungsstaffel und einer Sanitätsstaffel. Ich denke mal, Mechernich wird gleich strukturiert gewesen sein, bloß mit einigen Sicherungsstaffeln mehr.
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