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Ihr Cold-War-Administratorenteam
militärische Verbindungsmissionen oder handfeste Spionage
zum Thema "Alliierte Militärverbindungsmissionen" habe ich 2 interessante Videos gefunden auf zdf history. Hier wird u.a. auch auf die Geschichte der Missionen eingegangen:
A bisserl was zu den sowjetischen Militärverbindungsmissionen.
Den Angehörigen der SMM und Ihre Familienangehörigen wurde gemäß den ""Vorbehalten"" des Deutschlandvertrages von den Alliierten ein Sonderstatus zugestanden, der von den deutschen Behörden zu respektieren war. Im übrigen unterlagen sie ""grundsätzlich"" den deutschen Gesetzen.
Sonderstatus:
Befreiung von der deutschen Gerichtsbarkeit, Zöllen und Steuern
Unverletzlichkeit der Dienst-, Wohnräume und der Kfz
Einräumung von Bewegungsfreiheit im Bundesgebiet (Beschränkt durch die Sperrgebiete (ständige und zeitweilige))
Führung besonderer, vom jeweiligen Oberbefehlshaber ausgestellter Ausweise
Die Akkreditierung galt nur für den Bereich der jeweiligen Stationierungsmacht.
Von dieser, dem jeweiligen Oberbefehlshaber, erhielten die uniformierten Angehörigen der SMM und deren Familienangehörige einen persönlichen Ausweis
(Besitzpflicht ab dem 16. Lebensjahr, bis zum 16. Lebenskjahr wurde die Person im Ausweis der Mutter eingetragen).
Der Ausweis war gültig wie ein Inlandsausweis und gab dem akkreditierten eine gewisse Freizügigkeit.
Durch den Ausweis war ersichtlich in welchem Bereich der westlichen Zonen die akkreditierung erfolgte.
Für die drei Zonen gab es unterschiedliche Ausweise.
Bei Reisen oder Fahrten in bzw. durch die Bereiche, für die der betreffende SMM-Angehörige keine Aufenthaltsgenehmigung hatte,
stellte der jeweilige Oberbefehlshaber einen Berechtigungsausweis (Reiseausweis) aus.
Die Soldaten hatten dabei ihre Uniform zu tragen. Ausnahmen von der Tragepflicht konnten durch den jeweiligen Oberbefehlshaber erteilt bzw. zurückgenommen werden.
Kuriere zwischen den einzelnen Missionen sowie zum sowjetischen HQ / Oberbefehlshaber der GSSD/WGT erhielten besondere Kurierausweise, die ihnen jederzeit freie Durchfahrt/kontrollfreien Grenzübertritt an der innerdeutschen Grenze (galt auch für die anderen Angehörigen der SMM) und freie Beweglichkeit zwischen den einzelnen Missionen (USAREUR / BAOR / DDA) garantierte. Die Kuriere erhielten die gleiche Behandlung wie diplomatische Kuriere.
Eine Handreichung sollte den Mitarbeitern der Hauptabteilung VIII (Beobachtung und Ermittlung) verdeutlichen, wie Personen und Fahrzeuge mit verhältnismäßig wenig Aufwand und in kurzer Zeit verändert, verfremdet und im Gelände getarnt werden können.
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Die HA VIII bzw. Abt. VIII der bezirke waren u.a. für die MVMs zuständig.
Eine Handreichung sollte den Mitarbeitern der Hauptabteilung VIII (Beobachtung und Ermittlung) verdeutlichen, wie Personen und Fahrzeuge mit verhältnismäßig wenig Aufwand und in kurzer Zeit verändert, verfremdet und im Gelände getarnt werden können.
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Die Beispiele der Personenlegendierung ab S. 11 erinnern mich doch sehr an Hape Kerkeling als "Horst Schlämmer" in dem Streifen "Isch kandidiere". Diese Personenlegendierungen mit den schlecht sitzenden Perücken, den Sonnenbrillen und den auffälligen Kopfbedeckungen wären wahrscheinlich sogar in der DDR aufgefallen. Ein unauffälliges Auftreten erreicht man damit kaum, eher waren Lacherfolge zu erwarten.
Die Beispiele der Personenlegendierung ab S. 11 erinnern mich doch sehr an Hape Kerkeling als "Horst Schlämmer" in dem Streifen "Isch kandidiere". Diese Personenlegendierungen mit den schlecht sitzenden Perücken, den Sonnenbrillen und den auffälligen Kopfbedeckungen wären wahrscheinlich sogar in der DDR aufgefallen. Ein unauffälliges Auftreten erreicht man damit kaum, eher waren Lacherfolge zu erwarten.
Nahaufnahmen wirken immer anders.
Auf Distanz und das wäre eher die Regel gewesen, sieht es schon wieder anders aus.
P.S.: Die Gegenseite im Westen agierte doch sicherlich ähnlich. In Sachen Tarnen und täuschen.
Bis zum 02.Oktober 1990 23:59:59 galten noch die alten Regeln für die MVMs.
Mit 00:00 Uhr des 03.10.1990 gab es keine MVMs mehr. Z.B.: die Kennzeichen an den Fahrtzeugen wurden ungültig. Ebenso die Ausweise.
Zuvor wurde seitens der drei SOXMIS-Dienststellen in der BRD das Material, soweit möglich gen HQ GSSD/WGT gebracht. Oder vor Ort vernichtet.
Die drei westlichen Alliierten in Berlin hatten es da einfacher, da ja alle Dienststellen in Berlin (West) lagen und die Objekte in Potsdam (Offizielle Sitze der MVMS) nur zum Start und Ende der Mission
oder für representative Zwecke genutzt wurden.
Bis zum 02.Oktober 1990 23:59:59 galten noch die alten Regeln für die MVMs.
Mit 00:00 Uhr des 03.10.1990 gab es keine MVMs mehr. Z.B.: die Kennzeichen an den Fahrtzeugen wurden ungültig. Ebenso die Ausweise.
Zuvor wurde seitens der drei SOXMIS-Dienststellen in der BRD das Material, soweit möglich gen HQ GSSD/WGT gebracht. Oder vor Ort vernichtet.
Die drei westlichen Alliierten in Berlin hatten es da einfacher, da ja alle Dienststellen in Berlin (West) lagen und die Objekte in Potsdam (Offizielle Sitze der MVMS) nur zum Start und Ende der Mission
oder für representative Zwecke genutzt wurden.
Einiges an Material landete auch auf westlichen Mülldeponien, dort kamen dann "spezielle" westliche Müllsammler zum Einsatz.
Die Fahrzeuge wurden nach Wünsdorf überführt. Die MLM-Kennzeichen vorher eingezogen.
Das räumen der Objekte der drei SOXMIS-Standorte verzögerte sich auf Grund von "Schwierigkeiten" bis in das Frühjahr 1991.
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