Die Psychologische Kampfführung/Verteidigung im Kalten Krieg

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  • Thunderhorse
    Cold Warrior
    • 09.02.2006
    • 1918

    #1

    Die Psychologische Kampfführung/Verteidigung im Kalten Krieg

    Mehr als 1-jahrzent ein Thema an der einstigen innerdeutschen Grenze.

    Die Propagandamaßnahmen der BRD und der DDR.

    Zum Thema Psychologische Kampfführung und Verteidigung habe ich im Web folgenden Link gefunden.

    ubm.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2006/981/pdf/diss.pdf

    Zu finden auch unter:


    Quelle:
    URN: http://nbn-resolving.de/urn/resolver...:hebis:77-9817

    Die Psychologische Kampfführung/
    Psychologische Verteidigung der Bundeswehr
    – eine erziehungswissenschaftliche und
    publizistikwissenschaftliche Untersuchung

    Darin wird die Geschichte der PSK/PSV Kräfte der Bundeswehr dargestellt.
    Die GT bzw. NVA verfügte über ähnliche Einheiten/Einrichtungen.
    Deren Tätigkeiten wird in der Dissertation ebenfalls kurz dargestellt.
    Ein interessanter Teil der Geschichte des "Eisernen Vorhangs"!

    TH
    Zuletzt geändert von Thunderhorse; 12.01.2008, 16:45.
  • Thunderhorse
    Cold Warrior
    • 09.02.2006
    • 1918

    #2
    Die Flugblattaktionen entlang der Landgrenze zur SBZ/DL späterhin innerdeutschen Grenze sind nicht unbekannt.

    Es gab aber auch den/die Versuche/e, mittels Schiffen, Propagandamaterial an die Strände zu verbringen.
    Im August 1964 wurde das Aufklärungsschiff "Hydrograph" der Volksmarine mit einem Auftrag in die Deutsche Bucht befohlen.
    Im Bauch des Schiffes lagerten mehrere hundert Säcke mit bunten Gummibällen.
    Die Ladung kam aus Ost-Berlin.
    Während der Nachtzeit, mit beginnender Flut, wurde die Fracht vor Norderney ins Meer geschüttet.
    In den Gummibällen befand sich eine Illustrierte. Titel: Die KPD lebt!

    An Bord der "Hydrograph" befand sich zur Begleitung ein Offizier der PV der Volksmarine.

    TH

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    • FEK
      Cold Warrior
      • 02.09.2005
      • 279

      #3
      offenbar eine Hilfsaktion für die in der Bundesrepublik illegal arbeitenden Kommunisten, entsprach dem Selbstverständnis der DDR-Führung. Ob das nun zur psychologischen Kriegsführung gehört - zumal sicher der Eindruck erweckt werden sollte, die KPD hätte das selbst gemacht .... Aber dieses Feld ist gewiß sehr breit und die Grenze fließend.

      Etwas anderes an Deinem Beitrag halte ich für interessant für das Verhältnis zwischen den beiden Deutschen Staaten an der Trennlinie zwischen den beiden Blöcken.
      Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen
      ..... entlang der Landgrenze zur SBZ/DL späterhin innerdeutschen Grenze sind nicht unbekannt.
      die Position der Bundesrepublik es im Osten mit keinem souveränen Staat zu tun zu haben, spiegelte sich damals auch darin wider, die Grenze nicht als Grenze zwischen zwei Staaten anzuerkennen. Noch heute bezeichnen selbst sachliche Menschen mit "BRD-Vergangenheit und Sozialisation" (sicher unbewußt - korrigiere mich wenn das nicht so ist) die Grenze als "innerdeutsch".

      FEK

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      • Doc Hollywood
        Warrior
        • 07.01.2007
        • 94

        #4
        @FEK

        ist halt schwer aus dem Sprachgebrauch weg zu bekommen

        aber ich hab sie ("die Grenze") auch immer nur als innerdeutsche Grenze empfunden

        Gruß Doc

        Kommentar

        • vizekonteradmiral
          Cold Warrior
          • 21.01.2006
          • 199

          #5
          Auch wenn ich vermutlich nicht zu den Menschen gehöre, denen FEK eine gutes Maß an Sachlichkeit unterstellen mag, so möchte ich dennoch meinen Senf dazu geben:

          Ich habe immer geredet und werde auch in Zukunft im Rückblick reden von der "Innerdeutschen Grenze", und das ganz bewusst.
          Dass Deutschland in den Grenzen von 1937, wie es immer so schön heißt, abzüglich natürlich der im/nach dem Krieg mehr oder weniger rechtmäßig verloren gegangen Gebiete, sowohl geografisch als auch ethnologisch ein Volk ist und auch bleiben soll, ist für mich die klarste Sache der Welt. Die Teilung Deutschlands, resultierend aus weltpolitischen Machtspielen (und NICHT entsprechend dem mehrheitlichen Willen der Bevölkerung weder Gesamt-Deutschlands noch des abgetrennten Teils!!!!!), sah ich immer nur als Provisorium an. Hätte ich die innerdeutsche Grenze oder, folgenden Ausdruck finde ich auch nicht schlecht, Zonengrenze als Auslandsgrenze angesehen, so hätte ich meine grundlegende Haltung über Bord werfen müssen.

          Schweiz und Österreich gehörten früher auch einmal zu "Deutschland" bzw. zum HRRDN, und werden von mir selbstverständlich als Ausland angesehen. Das liegt daran, dass die Vorgänge, die zur Ausbildung von CH u. Ö. zu souveränen Staaten führten, einfach zu weit in der Vergangenheit liegen.
          Ich möchte auch nicht abstreiten, dass, hätte sich die DDR noch einige Jahrzehnte gehalten, die Generationen nach mir ganz anders denken als ich dies heute tue. Spätestens im Jahre 2050 hätte wohl jeder BRD-Bürger klaren Verstandes die DDR so gesehen wie man heute die Schweiz und Österreich als Ausland sieht und keinen Gedanken mehr an eine mögliche Wiedervereinigung verschwendet.

          Für die Leute, die sich heute noch eine DDR als von der Weltgemeinschaft anerkannten Staat wünschen und sich bis heute nicht mit der Wiedervereinigung abfinden können, kam das Ende des Kalten Krieges also zu früh, so makaber das auch klingen mag.
          ('zu früh' hinsichtlich des Fortbestandes der DDR; auch den ehemaligen DDR-"Funktionsträgern" würde ich niemals unterstellen dass der Kalte Krieg als solcher für Sie ein irgendwie erstrebenswerter Zustand war und sie deshalb nicht über sein Ende froh gewesen seien.)
          Und deshalb ... äh ... haben wir uns dazu entschlossen, heute ... äh ... eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht, ... äh ... über Grenzübergangspunkte der DDR ... äh ... auszureisen.
          G.Schabowski, 9.11.1989

          Kommentar

          • Doc Hollywood
            Warrior
            • 07.01.2007
            • 94

            #6
            @VKA
            dem ist nichts hinzu zufügen

            P.S.dazu ne kleine Episode:

            mein Großvater(Baujahr 1903) nam mich 1988 zur Seite und sagte:"Junge ich bin ein alter Mann und werde es nicht mehr erleben, aber Du wirst eines Tages ein wiedervereinigtes Deutschland und vorallem eins, in dem die Kommunisten nicht das sagen haben, erleben. Das ist meine tiefste Überzeugung!"
            Mit 19 hatte man diese unselige Grenze eigentlich leider schon verinnerlicht, sodaß diese Worte in diesem Augenblick nicht faßbar waren.

            Zwei Jahre später zeigte sich wie recht er hatte.
            Mit Gottes Gnade durfte er ein geeintes Dtl. noch 4 Jahre erleben.

            ansonsten aber off topic

            Kommentar

            • Traveller
              Warrior
              • 01.04.2006
              • 68

              #7
              Habe auch noch etwas Senf...

              Es ist doch jedem selbst überlassen,wie er diese Grenze bezeichnet,ob "Innerdeutsch" oder "Zonengrenze".
              Ein Laie muss sich im Gegensatz zu einem Diplomaten oder Staatsmann nicht an völkerrechtlich juristische Begriffe halten.
              Völkerrechtlich war es eine Staatsgrenze,die ein Territorium markierte,in dem die völkerrechtlich geschützten Hoheitsrechte eines souveränen Staates ausschließlich,unabhängig und gleichberechtigt von anderen Staaten ausgeübt wurden.Das war völkerrechtlich in Vertragswerken auch für die DDR dokumentiert.
              Grenzen haben immer eine teilende Funktion.Diese Trennlinien zwischen Staaten sind sehr häufig durch Kriege willkürlich gezogen worden.Für Deutschland besonders bitter,diese Trennlinie entstand nach einem-selbst verschuldeten-verheerenden Weltkrieg und ging quer durch gewachsene Strukturen und Familien.
              Trotzdem bedeutete alleine schon das Androhen einer Veränderung dieser Grenze oder einseitigen gewaltsamen Überwindens,aus dieser Trennlinie eine Frontlinie zu machen.
              Es war für deutsche Bürger West und Ost schon ein Anachronismus,diese Teilung,die immer einer Lösung im Interesse der Bevölkerung bedurfte.
              Ähnliche Probleme gibt es in vielen afrikanischen Staaten, mit willkürlicher Grenzziehung ehemaliger Kolonialmächte und ganz krass die Jahrzehnte währende Abschottung der koreanischen Staaten, ohne Post-und Besucherregelung.
              Eins dürfen wir aber bei aller Betrachtung nicht ausklammern:
              Die Staatsgrenze zwischen den deutschen Staaten trennte vor allem zwei bis an die Zähne bewaffnete Militärpakte,mit dem Potential des "overkills",die sich im Kalten Krieg feindlich gegenüberstanden.So wie die DDR als Bündnispartner der Führungsmacht des Warschauer Vertrages handelte und die Unverletzlichkeit ihrer Grenze gewährleistete,so war die Bundesrepuplik mit der BW an die USA und spezifischen NATO-Vorgaben gebunden.

              Alles andere ,bezüglich des Fortbestands der DDR,halte ich für makabre Polemik.
              Es gab, fokussiert auf Mitteleuropa einen langen Kalten Krieg,mit vielen Opfern und ideologischen Überspitzungen,Unterstellungen und Diffamierungen von Personen u.ä......
              Trotzdem ist es der Besonnenheit vieler Akteure beider Seiten zu verdanken-der Kalte Krieg ist kalt geblieben und bescherte uns Jahrzehnte Frieden in Mitteleuropa.

              Betrachten wir es doch eher als ein Vermächtnis aus dieser Zeit,diese friedliche Periode weiter zu erhalten.

              Wenn dann noch in den Geschichtsbüchern u.ä. "Staatsgrenze der DDR" steht und die aus dieser Zeit Berichtenden es als "innerdeutsche Grenze" empfanden,könnten wir uns viele Nicklichkeiten ersparen.

              Traveller

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              • Thunderhorse
                Cold Warrior
                • 09.02.2006
                • 1918

                #8
                Hi FEK.

                Noch heute bezeichnen selbst sachliche Menschen mit "BRD-Vergangenheit und Sozialisation" (sicher unbewußt - korrigiere mich wenn das nicht so ist) die Grenze als "innerdeutsch".

                Ich habe diese Begriffe bewußt gewählt.

                Für einen Alt-Bundesbürger war die Grenzlinie zwischen den beiden dt. Staaten, spätestens nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts, eine "innerdeutsche Grenze".
                Nachzulesen im Internet.
                Demnach hatte die Grenze den Charakter einer Inlandsgrenze, ähnlich wie zw. Bayern und Hessen.
                Dürfte aber nichts Neues sein.
                Auch wenn manche Hardliner weiterhin die Begriffe, Ostzone, SBZ, DL verwendeten.

                Ein Überschreiten stellte nach der Rechtsauffassung der Bundesrepublik, für Deutsche keine Straftat oder Ordnungswidrigkeit dar. Im Gegensatz zur Rechtsauffassung der DDR.

                Für mich war es nie eine Staatsgrenze.

                Übrigens verwendete auch die Deutsche Demokratische Republik die Begriffe wie;
                Demarkationslinie, Grenze zur Westzone, Westdeutschland.
                Nachzulesen in frühen Dienstvorschriften und Berichten b zw. Lagemeldungen.

                Aus historischen Gründen beutzte ich für die jeweiligen Zeiträume auch die damals gültigen Begrifflichkeiten.

                Regards.

                TH
                Zuletzt geändert von Thunderhorse; 23.01.2008, 22:00.

                Kommentar

                • Doc Hollywood
                  Warrior
                  • 07.01.2007
                  • 94

                  #9
                  es ist gut so,daß die meisten Menschen (in Ost wie West)diese Grenze nur als innerdeutsche Grenze empfunden haben!

                  da hat dann das ganze Gerede von der Souveränität der DDR nichts ändern können!

                  sicher höhlt jeder Tropfen den Stein, aber da wären noch einige Jahrzehnte ins Land gegangen ehe die letzen Bande zwischen den Menschen in Ost und West zertrennt worden wären! Gott sei Dank!

                  Kommentar

                  • FEK
                    Cold Warrior
                    • 02.09.2005
                    • 279

                    #10
                    Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen
                    Hi FEK.

                    Ich habe diese Begriffe bewußt gewählt.

                    Für einen Alt-Bundesbürger war die Grenzlinie zwischen den beiden dt. Staaten, spätestens nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts, eine "innerdeutsche Grenze".
                    Nachzulesen im Internet.
                    Demnach hatte die Grenze den Charakter einer Inlandsgrenze, ähnlich wie zw. Bayern und Hessen.
                    Dürfte aber nichts Neues sein.
                    TH
                    dann entschuldige ich mich für die Vermutung Du hättest es versehentlich quasi aus Gewohnheit so formuliert

                    Ob es dem Einzelnen oder auch dem Bundesverfassungsgericht gefällt oder nicht, die DDR war als Resultat der auch (oder gerade) vom "Westen" forcierten Spaltungspolitik nach den Ergebnissen des 2. Weltkrieges, ein souveräner Staat mit Botschaften von mehr als 100 Staaten der Welt.
                    Die aggressive Betrachtungsweise der Bundesrepublik, dessen Westgrenze wäre eine "innerdeutsche" und díe Nichtannerkennung der DDR-Staatsbürgerschaft, war Ursache für viele Probleme zwischen den beiden Deutschen Staaten.

                    FEK

                    Kommentar

                    • Thunderhorse
                      Cold Warrior
                      • 09.02.2006
                      • 1918

                      #11
                      Die aggressive Betrachtungsweise der Bundesrepublik, dessen Westgrenze wäre eine "innerdeutsche" und díe Nichtannerkennung der DDR-Staatsbürgerschaft, war Ursache für viele Probleme zwischen den beiden Deutschen Staaten.

                      Das ist Ansichtssache.
                      Wo steckte da die Aggression drin?
                      Man hielt stets am Gedanken der Wiedervereinigung fest, eingebracht im GG.
                      Wo hatte die DDR das festgeschrieben?

                      Alleine ein etwas entspannderes Verhalten durch die GT hätte schon zur Entkrampfung beigetragen.
                      Aber nicht mal ein Gruß durfte erwidert werden. Abgesehen davon dass man nicht mal in der Lage war, ein zwangloses Gespräch zu führen.
                      Bis auf einige wenige Einzelfälle.

                      Zwar nicht ganz passend:
                      Da war das Klima an der Grenze zur CSSR ja nicht so verkrampft.
                      Man grüßte sich und es gab auch einzelne Gespräche der Streifen.
                      Von Ausnahmen abgesehen.

                      TH
                      Zuletzt geändert von Thunderhorse; 23.01.2008, 23:42.

                      Kommentar

                      • FEK
                        Cold Warrior
                        • 02.09.2005
                        • 279

                        #12
                        Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen
                        Man hielt stets am Gedanken der Wiedervereinigung fest, eingebracht im GG.
                        Wo hatte die DDR das festgeschrieben?
                        Für Spaltung sorgen aber die Einheit im GG. Staatliche Heuchelei!

                        die DDR hat lange für den einheitlichen Staat gekämpft, im "Westen" wollte man lieber das "halbe Deutschland ganz" als das "Risiko" eines Kompromisses.*

                        Aber selbst wenn die DDR nichts getan oder festgeschrieben hätte, das ist doch nicht Voraussetzung für die Anerkennung der Realität des Bestehens zweier deutscher Staaten welche auch eigene Staatsbürger haben.

                        Beim Kosovo (wie vorher schon bei der Teilung Jugoslaviens) hat die Bundesrepublik Deutschland offenbar auch kein Problem mit Teilungen und der Anerkennung staatlicher Souveränität.

                        Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen
                        Alleine ein etwas entspannderes Verhalten durch die GT hätte schon zur Entkrampfung beigetragen.
                        finde ich gut. Staatlich organisiert wird Verkrampfung durch Nichtanerkennung der Realität. Der einzelne Grenzer soll für Entspannung sorgen.
                        Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen

                        Zwar nicht ganz passend:
                        Da war das Klima an der Grenze zur CSSR ja nicht so verkrampft.
                        Man grüßte sich und es gab auch einzelne Gespräche der Streifen.
                        TH
                        das passt schon. Im Gegensatz zur DDR wurde die CSSR auch als Staat mit eigener Staatsgrenze akzeptiert.

                        FEK

                        * wie die Teilung erfolgte und wer das vorantrieb ist u.a. nachlesbar in "Schlaglichter der deutschen Geschichte" herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung.

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                        • Thunderhorse
                          Cold Warrior
                          • 09.02.2006
                          • 1918

                          #13
                          Hi FEK,

                          für die Spaltung haben beide Seiten ihr Scherflein beigetragen.

                          Die Angebote der DDR, hatten, wenn ich mich nicht irre, einige Hintergedanken.
                          Nachlesbar. Auch in Veröffentlichungen der bpb.

                          Kosovo:
                          Es ging um deutsche Staatsbürger, nicht wie im Kosovo, national betrachtet, Serben, Albaner, Kosovaren, etc..


                          Im Gegensatz zur DDR wurde die CSSR auch als Staat mit eigener Staatsgrenze akzeptiert.
                          Der meist höfliche Umgangston hatte nichts mit der Anerkennung zu tun, dass lag an den Grenzangehörigen beider Seiten.
                          Und nicht Staatlich organisiert.

                          Staatlich verordnet war die Verhaltensweise der GT.
                          Überwacht von anderen Organen, IM, etc..
                          Selbst ein erwiderter Tagesgruß hatte für den betreffenden Auswirkungen, wenn es auf DDR-Seite bekannt wurde.
                          Beispiele kenne ich einige.


                          Regards.

                          TH

                          Kommentar

                          • Doc Hollywood
                            Warrior
                            • 07.01.2007
                            • 94

                            #14
                            das die Wiedervereinigung im GG verankert war, war völlig in Ordnung

                            für meine Begriffe haben gerade sozialdemokratisch geführte Bundesregierungen viel zu viel Zugeständnisse an die DDR gemacht!

                            aber wahrscheinlich ist es im Hinblick auf Reiseerleichterungen für die ostdeutsche Bevölkerung so gemacht worden.

                            Kommentar

                            • FEK
                              Cold Warrior
                              • 02.09.2005
                              • 279

                              #15
                              Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen
                              Hi FEK,

                              für die Spaltung haben beide Seiten ihr Scherflein beigetragen.

                              Die Angebote der DDR, hatten, wenn ich mich nicht irre, einige Hintergedanken.
                              Nachlesbar. Auch in Veröffentlichungen der bpb.
                              da müssen wir auseinanderhalten. Selbstverständlich hatte jede Seite eigene Vorstellungen vom neuen Deutschland. Welche im Osten am Anfang auch gar nicht in der Einführung eines "Sowjetsystems" bestanden. Man wollte schlicht einen demokratischen, neutralen Staat. Aber schon vor dieser Vorstellung hatte man große Angst und spaltete schnell.
                              Wenn wir von der Herbeiführung der Spaltung sprechen, geht es um konkreten Tatsachen. Nicht im Osten wurde eine separate Währung eingeführt, nicht der Osten gründete flugs einen eigenen Staat, bis hierhin konnte die DDR keine Hintergedanken haben, da es einen Staat DDR gar nicht gab. Später war es auch nicht der Osten, welcher sich miltärisch als erster in einem Bündnis band. Eine Sache welcher der ersten DDR Präsident übrigens bereit 1949 voraussagte.

                              Zitat von Thunderhorse Beitrag anzeigen
                              Kosovo:
                              Es ging um deutsche Staatsbürger, nicht wie im Kosovo, national betrachtet, Serben, Albaner, Kosovaren, etc..
                              das ist eben unser grundsätzlich gegensätzlicher Denkansatz. Es gab nach dem Oktober 1949 nicht mehr "die" deutschen Staatsbürger. Es gab deutsche Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland und es gab deutsche Staatsbürger der Deutschen Demokratischen Republik.

                              FEK

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