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Mit freundlichen Grüßen
Ihr Cold-War-Administratorenteam
Die Psychologische Kampfführung/Verteidigung im Kalten Krieg
In der aktuellen FR Extra (Nr. 20) befindet sich ein Beitrag zur NVA Luftaufklärung. Darin auch ein kleiner Hinweis auf Ballons im kalten Krieg:
Dabei werden Luftbildballons und Ballons mit Propagandamaterial benannt. Der Artikel führt aus "Ab 1956 nahm die Anzahl der Ballone weiter zu. Im Mai 1957 wurden 1429 und im Juni 1781 solcher Flugkörper identifiziert, die neben dem unerwünschten Propagandaeffekt auch den Luftverkehr gefährdeten und durch Explosion am Boden einige DDR-Bürger verletzt haben sollen."
Über den tatsächlichen Wert der psychologischen Kriegsführung läßt sich streiten.Beispiele aus der (Kriegs)Geschichte zeigen, das solche Versuche Einfluss auf den Gegner zu nehmen, meistens kläglich scheiterten.Oftmals erreichten sie sogar das Gegenteil dessen, was man wollte.
Das beste Mittel im Kalten Krieg um Einfluss auf die Bevölkerung in der DDR zu nehmen, waren die Fernseh und Radiosender, die den Menschen in der DDR einen, wenn auch nur begrenzten, Einblick boten, was in der anderen deutschen Republik möglich war.Dagegen kam die Propanganda nicht an.
Die Informationen konnten nicht an der Grenze aufgehalten werden !
Die NVA verfügte ebenfalls sehr frühzeitig über entsprechende Abteilungen/Institutionen, um den agitatorischen und subversiven Kampf gegen die Bundesrepublik, speziell die Bundeswehr, zu führen.
Schon im Jahre 1956 begann innerhalb der PHV der NVA, eine Selbstständige Abteilung mit der Aufgabenerfüllung und brachte in der Folgezeit zahlreiche verschiedenartige Produkte in Umlauf.
Mit Masse handelte es sich um Schriftwerke, z.B. Die Kaseren, tabu, Soldatenfreund.
Ab 1961/62 wurde eine zweite Generation auf den Weg gebracht, die die ersten, o.a. genannten Produkte ersetzte.
Darunter Titel wie;
Wahre Informationen für die Truppe
Soldatenheft
Wehrpolitik - Zeitschrift für den deutschen Offizier
Contra
Rührt Euch
Die große Masse dieser Schriften fand den Weg per Postversand in den Westen.
Ein Teil wurde direkt in die Briefkästen vor Ort geworfen, die Depots zur Aufnahme der Druckerzeugnisse wurden teilweise am Grenzverlauf eingerichtet, bzw. in Reisezugwagen deponiert und in den Westen verbracht.
An der Grenze selbst wurden, der überwiegend vorherschende Westwind erlaubte es nur schwerlich, Ballons einzusetzen, Flugblattraketen im Bereich grenznaher Ortschaften abgeschossen bzw. Schwimmkörper (eher die Ausnahme) mit Inhalt in grenzüberschreitende Gewässer eingebracht.
Eine Zeitlang wurden Kaseren der BW gezielt mit Flugblattraketen beschossen.
Dazu sind, mit Taschenuhrzündern versehene Raketen, die Ladung beinhaltete Kleinflugblätter,eingesetzt worden.
Man versuchte mit dieser Methode, die Angehörigen der BW direkt zu erreichen.
Anfang Oktober 1960 funkte dann der "Deutsche Soldatensender 935".
Zuvor schon im Einsatz, der "Deutsche Freiheitssender 904".
TH
Die Musik war prima, wirklich 1. Klasse (ab 1966 ), die Phrasen dazwischen wie ein Leierkasten. Immer derselbe Nonsens.
Hallo, bin neu hier in diesem Forum und habe durch Zufall von meinem ehemaligen "Arbeitgeber", der Druckerei des PHV in Berlin-Treptow wo ich von 1968 bis 1980 arbeitete, gelesen.In der Tat druckten wir hier Schulungsmaterial für die NVA sowie die von Thunderhorse erwähnten Titel "Contra", "Rührt Euch", aber auch Ausgaben des Magazins "Spiegel".Die für Westdeutschland gedachten Erzeugnisse wurden an Privatadressen in der DDR versandt, für die Weiterleitung waren dann die Adressaten verantwortlich.Unser Chef war OSL E., Stellv. Hauptmann Sch., später OL bzw. dann Hauptmann Berthold B-. Zeitweise wurden wir Anfang der 80er Jahre wegen Umbau- und Modernisierungsarbeiten nach Strausberg ausgelagert. Hier befand sich eine motorisierte Druckerei.Kommandeur war glaube ich ein Oberst S. GM Z. ist mir auch bekannt. Der weiter oben erwähnte Soldatensender befand sich meiner Erinnerung nach zumindest zeitweise in Berlin-Grünau, Regattastr...
Vielleicht findet sich ja in diesem Forum ein Mitarbeiter aus der damaligen Zeit, würde mich freuen, von ihm oder ihr zu hören.
Zuletzt geändert von clausjürgen; 26.01.2012, 08:42.
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