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tja, als Bundi traut man sich ja nicht abzudrücken! Den ganzen Streß mit OvWA und Co. Feuer auf nicht einwandfrei identifiziertes Ziel eröffnen- gab nur Ärger. Und wenn man so ein blödes Rindvieh richtig identifiziert hat, hieß es immer:" gutgemacht im Auge behalten ....!" NERV
ich bin durch zufall auf dieses forum gestossen.
ich wollte fragen ob es in rörshain einen unteridischen bunker gab.
in dem sich US soldaten aufgehalten haben.
Normalerweise ga es in jedem größeren Depot einen Bunker für die Wachmannschaften, zwar nichts gewaltiges aber einigermassen ABC sicher. Zumindest bei den Bundeswehrdepots, sollte unter dem Wachgebäude zu finden sein.
ich hatte mir am wochenende das depot in rörshain angesehen und dort war der thw am üben. dabei ist mir aufgefallen, dass die thw personen mit sauerstoff flaschen aus dem wachgebäude kam.
Hallo Leute, ich bin neu hier!
Gleich zum Punkt: Ich war ab Januar 1990 bis September 1990 im genannten Sondermun.- Lager Rörshain eingesetzt. Ich bin Insider! Stationiert war ich in Schwalmstadt-Treysa. Kasernen Name ist mir leider entfallen, ist schon ein Weilchen her...
Im Lager selber habe ich ALLES gesehen, das sage ich nicht nur so daher. Das sind Tatsachen. Ich als BW-ler durfte auch in den Innenbereich und in die Bunker hinein.
Meines Wissens nach gab es keine unterirdischen Bunker.
Das Lager habe ich schon verzweifelt in Google Earth gesucht, jedoch nicht gefunden. Nur ein BW Depot... Ist es das etwa?
Hallo Tacticus,
Ich begrüße Dich hier besonders herzlich als "Insider" , oder noch besse als "INSITER!"
Erzähl uns doch mal, was Du da getan hast? Warst Du Begleiter, Instler, VOB , hast Du im MMA gearbeitet,oder hast Du nur in den "Bunkern" Pot-Ash gespielt.
Wie sah Dein Dienst da aus, musstest Du Uniform tragen, oder was ging da ab?
Mit Interessiertem Gruß
"Güterzug"
Gerd
Ich hatte meine Grundausbildung in Nienburg als Kanonier, Rak.Ari. Dann ach kam ich im Januar 1990 nach Schwalmstadt- Treysa zur neugegründeten Begleitbatterie 2. Dort bekamen wir nochmal eine mehrwöchige sogenannte Spezialausbildung für den Lagerdienst. Im Lager wurde ich überwiegend als RT-Team Führer (Reaction- Team) eingesetzt. Das RT-Team hatte die Aufgabe, innerhalb 2 Minuten nach Alarm am Ort des Geschehens zu sein und das Gebiet zu sichern oder evtl. Feindaktivitäten zu bekämpfen bis der Rest der Truppe nachkam. Das RT- Team bestand aus 3 Personen.
Die GI´s haben wir den ganzen Tag nicht gesehen. Im Lager waren ohnehin nur 4- 6 GI´s.
Wir als Bundeswehr hatten immer eine Woche Dienst, von Do. bis Do., bis die Ablösung kam. Wir waren ca. 35 Mann. Zu unserer Sicherheit trugen wir alle Splitterschutzwesten. Bockschwer die Teile...
Als RT Führer hatte ich ausserdem die Aufgabe, mit einem Ufz oder StUfz nachts alle paar Stunden eine Random- Patrol im inneren Sicherungsring zu gehen. Ab und dann gingen wir auch in einen Bunker, der mit ein paar "Leckerlies" gesichert war. Aussen mit einem gitter gegen Raketenbeschuss auf das Bunkertor, innen mit Tonnen von S- Draht unter der gesamten Decke, die bei unbefugtem Betreten herunterfielen... Ausserdem ein Puder- ähnliches Zeugs, das in verbindung mit Körperflüssigkeiten wie Schweiss, Tränenflüssigkeit, stark ätzend wirken sollte. In den Bukern waren die Taktischen Gefechtsköpfe mit Treibladungen in einem Gestell fest montiert. Das Gestell war recht unhandlich und dazu noch sehr schwer. Ich weiss aber noch, dass 4-6 Soldaten das Gestell heben, tragen und verladen konnten. Ab und zu kam die Army und brachte Nachschub mit mehreren Bananen- Hubschraubern (die mit dem Doppelrotor, Name entfallen). Dazu mussten wir massig von Hubschrauber- Lande- Sicherungen entfernen. Lange Stahlrohre, die im Boden steckten und leicht und schnell entfernt werden konnten. War immer recht spaßig die Aktion...
Ab und zu kam die Army und brachte Nachschub mit mehreren Bananen- Hubschraubern (die mit dem Doppelrotor, Name entfallen)
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Wahrscheinlich Chinook
"Lasst uns die Beziehungen zwischen den Staaten so gestalten,dass internationale Streitigkeiten nicht auf dem Schlachtfeld,sondern am Verhandlungstisch beigelegt werden"
Andrej Gromyko,1964
Wir hatten in Mainz (Finthen Airfield) auch andere Transporthelikopter, muss mal nachschauen wie die hiessen, die hatten eine Container-grosse Aussparung
zwischen Heck und Kanzel...Wenn ich was finde stelle ich es rein.
"Lasst uns die Beziehungen zwischen den Staaten so gestalten,dass internationale Streitigkeiten nicht auf dem Schlachtfeld,sondern am Verhandlungstisch beigelegt werden"
Andrej Gromyko,1964
"Lasst uns die Beziehungen zwischen den Staaten so gestalten,dass internationale Streitigkeiten nicht auf dem Schlachtfeld,sondern am Verhandlungstisch beigelegt werden"
Andrej Gromyko,1964
Meine Ex-Freundin ihr Bruder..nur da erfahren wir wohl nix, Sie kommt zwar aus
Staufenberg und der Bruder ist meines Wissens ausgewandert..
"Lasst uns die Beziehungen zwischen den Staaten so gestalten,dass internationale Streitigkeiten nicht auf dem Schlachtfeld,sondern am Verhandlungstisch beigelegt werden"
Andrej Gromyko,1964
Hallo zusammen erstmal ;-)
Ich bin beim surfen auf einigen Umwegen über dieses Forum gestolpert.
Und dann ganz fasziniert hängen geblieben als ich auf den Thread hier stieß.
Zur Erklärung: Ich habe selbst meinen Wehrdienst bei der 4./22 RakArtBtl in der 2. Hälfte der 80er Jahre abgeleistet. Also noch vor dem Fall der Mauer 1989.
Zu dem Zeitpunkt war der Status solcher Anlagen durchaus mit dem zu vergleichen was die Amis als "Black Site" bezeichnen.
Alle Angehörigen dieser Einheiten unterlagen der Geheimhaltung. Die betraf auch den Schriftverkehr und den allgemeinen Kontakt nach Hause. So gab es z.B. keine direkte Postadresse, sondern lediglich ein Postfach das wir angeben konnten. Tätigkeit und Verbandszugehörigkeit waren geheim zu halten.
Die Angehörigen der Sicherungsverbände wurden immer mal wieder auch privat (z.B. Telefon) vom MAD überwacht. Wohl z.T. auch absichtlich so, daß es bemerkt wurde um mit einem gewissen Nachdruck die Vertraulichkeit deutlich zu machen.
Das erklärt wohl teilweise auch warum es so wenig Infos zu solchen Einrichtungen gibt ;-)
Da sowohl Einheit als auch Lager inzwischen aufgelöst sind, sollten zumindest solche Infos inzwischen harmlos sein.
Im großen und ganzen war es bei uns ähnlich wie von Tacitus beschrieben.
Die Vorschriften waren aber sicher nochmal etwas strenger, denn der innere Bereich des Lagers war außer für Notfälle und geplante Übungen für die BW "no go area".
Gegen die Einlaßkontrollen im Lager war die innerdeutsche Grenze ein Kindergeburtstag, kein Witz!
Was und wieviel eingelagert war, wußten wir nicht genau. Unser Job war die Außensicherung und der Begleitschutz bei Transporten.
Abgesehen davon rekrutierten sich alle Wachmannschaften aus Panzergrenadier- und Jägereinheiten, ergänzt durch einige 20mm MK FK-Schützen.
Der Verband müßte so 200 - 300 Mann umfaßt haben.
Verbandsabzeichen wurden keine getragen, lediglich das Abzeichen des roten Artillerie-Baretts war grün unterlegt.
Die Einheit war aus der normalen Kommandostruktur des 22. Btl ausgegliedert, also quasi nur nach außen hin deren normales Mitglied.
Der Verein war soweit ich weiß der Division direkt unterstellt.
Ich denke der Dienst war insofern ein vollkommen anderer als bei allen anderen Einheiten, als das man auf die Dauer gar nicht drum herum kam sich so seine Gedanken zu machen.
Wenn man mit "Sondermunition" (schöne Verharmlosung) zu tun hat und ständig selbst mit scharfen Waffen umgeht (nicht wie die Kasernenwache mit 1 Magazin, sondern 5) und das als alltäglicher Standard und nicht alle paar Wochen mal, kommt man schon ins Grübeln.
Wie gesagt, wir waren Wehrpflichtige und keine Freiwilligen.
Nach der Grundausbildung wurde man zu seiner neuen Stammeinheit versetzt und bekam dort eine Erklärung zur Geheimhaltung vorgelegt. Erst nach deren Unterzeichnung erhielt man die Einweisung worum es überhaupt geht.
Man kann sich vielleicht die z.T. etwas ungläubigen und manchmal erschrockenen Gesichter der Jungs vorstellen, als uns eröffnet wurde was wir machen sollten und wie alles ablaufen würde.
Mal abgesehen davon das so ziemlich jeder sich gefragt haben dürfte warum die Amis ihre dämlichen Murmeln nicht selber bewachen
Viel zu erzählen gibt es sonst eh nicht. Bis auf ein kleines Grüppchen Ostermarschierer und ein paar betrunkene Jugendliche am Zaun war es eher nervtötend langweilig ;-)
Immer wieder Probealarme und wenn man keine Wache hatte ganz normaler technischer Dienst, Waffenausbildung etc.
Ist ganz schön lange her und ich hätte auch nicht gedacht, daß ich nochmal irgendwo über diesen Lebensabschnitt von mir stolpern würde ;-)
Ich war übrignes auch nie wieder dort. Würde mich auch wundern, wenn von unserem Verein damals nochmal jemand dagewesen wäre. Solche Orte läßt man denke ich lieber hinter sich...
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