SAS Treysa, Schwalmstadt (BW)
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Der liebe Harry
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das mit dem hinfahren ist nicht das problem (verwandschafft in dem ort)
allerdings finde ich es interessant´das kaum jemand davon wusste...
deswegen mein interesse an genaueren infosVom Panzersoldaten über die Grenadiertruppe zurück zum Panzer und nun Aufklärer...
Was ne Laufbahn ;-)
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Woher kommen eigentlich immer diese Aussagen, das die BW und die "schwarzen Sherrifs" die Lager nur aussen bewacht haben, und innen nur US Soldaten waren. Das ist für mich nicht nachvollziehbar.
Wenn der KDK des 3. Korps Bellersdorf besucht hat, da kam der mit `ner Bell UH-...und so weiter. Der ist dann im innern gelandet, da wo wir auch alle waren.
Die meisten Kampfgräben verliefen doch auch im inneren Bereich. Lediglich die Zaunstreifen, die Turmbesatzungen und auch die Hunde befanden sich lediglich zwischen erstem und zweiten Zaun oder zweitem und drittem Zaun.
Zuletzt wurden soger die hintersten Wachtürme aus dem innersten Bereich angelaufen.
Zudem die ganze Logistik und die Reinigungsarbeiten, transport von Containern zum MMA, das haben doch auch alles BW Soldaten übernommen.
Und von einem Sprechverbot habe ich mal irgendwo gelesen, quatsch, lediglich die normalen Sprachbarrieren hat es da gegeben, die Amis halt englisch, und wir halt platt
.
Und wir Zettis, wir mussten eh alle englisch, zumindest grundlegend, können.
Die Amis waren auch nur Menschen, und wir haben einige Liter mit denen versenkt, und wenn die Zungen dann gelöst waren, wurde auch gefachsimpelt..
Gruß GerdZuletzt geändert von GerryH; 19.04.2007, 18:43.
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also ich kann mir nicht vorstellen das BW Soldaten in Bellersdorf direkt im inneren Bereich Dienst geschoben haben.
Die Chinooks kamen von Miesau direkt ins innere Lager und hatten ihre Fracht am haken da wurde die BW Wachmannschafft für den Aussenbereich des Lagers erhöht und im inneren bereich waren nur US Einheiten.
Mein Kumpel war in Herbornseelbach stationiert und schob dort Wache ein US Amerikaner denn ich kenne hat auch dort gedient und wohnte am Post neben dem Funkturm auch er erklärte mir das die BW nur aussen Wache schob im inneren gab es nur US Einheiten.
Von Schwarzen Sherrifs habe ich nich geredet!!!
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Ja Hallo auch,
das mit den drei Zäunen hab ich mit Horressen und Kastellaun verwechselt.
Aber zumindest am Eingangsbereich, war der Zaun auch in Bellersdorf dreireihig.
Nun, vielleicht sprechen wir ja von unterschiedlichen Epochen. Zu meinerzeit jedenfalls, war ich selbst im inneren Bereich tätig.
Das mit der Sondermun am Haken, meinst Du das im ernst?
Ich kenn das mit der Hakenlast nur als Übung für die Lance. Da wurde dann diese Radverlastete Startlafette außen mit ner ÜbRakete angehängt.
Meines wissens kamen die Nuke in Einzelteilen in Containern und die wenigen Motoren per LKW.
Wenn Helis kamen war da immer ausnahmezustand. Dann wurde ja auch die RC Mannschaft herangezogen. Aber nun überleg mal, von wo kam denn in dem moment die Hauptgefahr? Da macht es doch keinen Sinn, alles Personal nach aussen zu verlegen.
Ich weiß ja nicht in welchen Jahren Dein Kumpel da gedient hat, zu meiner Zeit stand das so in der Wachanweisung. Und von meinem Kumpel Uwe ( Name von der Red, geändert), kenn ich das auch nur so, der war in Gießen.
Aber zum Ende von Bellersdorf muß sich da sowieso einiges getan haben.
So sagte mir ein befreundeteter Pilot, der oben genannten KDK umherkreiste, das das gesamte Lager mit Tarnnetzen abgehängt war, so das er in der Kaserne landen mußte und der General rübergefahren wurde.
Nichts desto trotz würde ich mich über einen weiteren regen Informationsaustausch sehr freuen.
Gruß Gerd
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anfang der 80er gab es mal eine Bericht im TV(Monitor?) über die Gefahr aus der Luft darum ging es als bekannt wurde das die US Armee große Transporthubschrauber vom Typ Chinook benutzt um ihre Sprengköpfe auf dem schnellsten und einfachsten weg in die Depots zu bringen.
z.b Nato Site 4 Gießen und auch Bellersdorf haben die Sprengköpfe aus der Luft als auch auf dem Landweg bekommen.
Auf dem Bild von unserem Bericht(Lostplaces/Bellersdorf) erkennt man auch einige Chinooks die gerade im Lager gelandet sind.
In Daubringen kann ich mich noch erinnern wurde der Daubringer Pass oberhalb von Alten Buseck komplett von der Polizei gesperrt und es kam ein US Sattelzug mit Containern angefahren.
Ich denke auch das zuletzt in Bellersdorf keine Gefechtsköpfe und/oder Uranhaltige Munition gelagert wurde und es als gewöhnliches Munitionsdepot benutzt wurde.
Im Militarisieungsatlas steht auch etwas über die Gefahr aus der Luft!!!
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Was im Lager lag??
Innen: 155mm und 203mm taktische Nuklearmunition für den 2. Art.Spec.Zug II aus Treysa und dem 1. Art.Spec.Zug ?? aus Stadt Allendorf.
Außen: Konventionelle Munition für 203mm und 155mm Feldari, Rak. für MRLS aus Treysa. Sowie das übliche Muni und Sprengmittelgedönse für die Begleider.
Gruß Lauterbacher
PS.: Scheiß Depot. Scheiß Baracke, Scheiß komplizierter Kontrollweg, Futterfahrer immer zu spät und es gibt nichts schlimmeres als permanent ausgebüchste Kühe am äußeren Zaun! NERV!
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Nochmal ein Wort zum Transport der Sondermunition in Außenlast:
Ich weiß nicht, wie das bei Pershing, Lance und Co. war, aber bei Arimu ist der Lufttransport nur im Krisenfall gestattet. Im Friedensfall ausdrücklich in so ner Dienstvorschrift verboten. Zudem müssen die Granaten erst montiert werden. Ich denke das war bei den Raketen nicht anders.
Bei der 155mm Tac.nuc. sind das 84 (oder 64 bin mir nicht mehr ganz sicher) Befehle bzw. Tätigkeiten die nach folgendem Muster durchgeführt wurden.
3 Leute im Montagewagen:
1. Leitender
2. +3. Montagesoldat
4. Bei Großübungen meist ein Ami noch dabei = war sau eng!
Leitender liest vor: Transportbehälter belüften
Montagesoldat wiederholt : Transportbehälter belüften
belüftet
meldet dann: transportbehälter belüftet
usw.
besonders lustig die Zündereinstellungen. Hab ich mal versaut, weil im letzten Moment noch ein Zielwechsel befohlen war, der Ami hat es zum Glück nicht mitbekommen, unser Leitender hat nichts gesagt, aber nach der Übung gab´s nen tierischen Ärger!
Gruß Lauterbacher
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Das Depot bestand aus 2 getrennten Teilen, der konventionellen "Mun-Ranch" und der AS Rörshain (ammunition site).
Der Kernbereich des Depots stand unter Kontrolle der US Army (in der nahegelegenen Kaserne in Treysa war das 7th US Detachment stationiert). Hier gab es neben 2 Bunkern zur Lagerung von "Sondermunition" (155 mm und 203 mm Artilleriemunition, teilweise auch Minen) auch ein Gebäude für Wartungsarbeiten, der Zutritt in diese Räume war für BW tabu.
Auftrag der BW war im wesentlichen die Bewachung des Lagers; im "Ernstfall" wäre neben Transport und der Aufbau von provisorischen SM-Lagern hinzugekommen. Als "Wach- und Begleitbatterie" war in Treysa die 4./ Rak.Art.Btln. 22 beheimatet.
Der Zusammenbau sowie der Verschuß oblag anderen BW-Einheiten; natürlich alles unter Aufsicht der US Army als eigentlichem Eigentümer der "Sondermunition".
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Moin moin, jo die Montage oblag den Spezialzügen.
@Melder: Bist Du Dir sicher das mit der 7th?? Dann haben die wohl zwischendurch gewechselt. Als ich da war, unterstanden wir dem 8th Hanauer FieldArtDetachment??!! Sag mal, wer hatte die eigentlich versorgt?? Doch nicht etwa undere Kantine, oder?? Die armen Jungs! Die hatten doch bestimmt eigene Fahrer und Küchen. Hatte damals nicht auf sowas geachtet!
Gruß Ulrich
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Moin moin, jo die Montage oblag den Spezialzügen. In Treysa wie geschrieben der 2. Art.Spec.Zug II. Der Verschuß oblag der 4./21 (155mm und 203mm).
Das ging so:
Die Panzerhaubitzen standen bereits in Stellung oder in einem separaten VR (Verfügungsraum) Dann kam der Bereitschaftsbefehl. Wir (SpecZug) in den Montagewagen, mit der entsprechenden Sicherung zum Geschütz Zug hin! Dann Montage und Breitstellung der Treibladung.letzteres hat komischerweise auch einer vom SpecZug gemacht. Der gehörte zwar zu uns, aber der war übungstechnisch und ausbildungstechnisch eher dem Geschützzug zugeordnet.
Dann haben wir die Murmal noch zum Geschütz geschleppt. Sau schwer bei der 203mm, übergabe der Murmel, der Treibladung und das war es dann. Unser Montagechef hatte dann noch immer den Ersatzwerkzeugkasten unter dem Arm, falls dann doch noch in der letzten Sekunde (beliebte und gehaßte Übungseinlage) ein Zielwechsel befohlen wurde. Bei der 155mm kein Problem, weil da der Zünder auch an der Geschoßspitze montiert war. Bei der 203mm mußte das halbe Teil wieder auseinander gebaut werden um an den innenliegenden Zünder heranzukommen.
Gruß Ulrich
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