Sperranlagen im Lahn-Dill-Kreis

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  • PaSi
    Warrior
    • 05.01.2011
    • 55

    #16
    DOSPA 100 Lahnbrücke der L3020

    Bilder der Brückensperre
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    • PaSi
      Warrior
      • 05.01.2011
      • 55

      #17
      DOSPA 182 Lahntalbrücke der A45

      Die Brücke wurde in der nördlichen Rampe durch eine Trichtersperre geschützt (siehe DOSPA), ich gehe davon aus, dass diese spätestens im Zuge des (gerade in den letzten Zügen liegenden) Brückenneubau entfernt wurde

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      • PaSi
        Warrior
        • 05.01.2011
        • 55

        #18
        DOSPA 776 Lahnbrücke der Kanonenbahn

        Am der östlichen Seite des östlichen Pfeilers befindet sich ein Metallsteg, von dem aus möglicherweise Sprengkammern bedient werden konnten. Den Pfeiler erreicht man über eine Leiter und einen Steg mit Zugang vom östlichen Ufer. Da keine Spuren von Sprengkammern in den Pfeilern oder Schneidladungen am Fachwerk zu erkennen waren, bleibt dies meine Vermutung.
        Bzgl. dieser Brücke gibt es derzeit Streit in der Gemeinde: ein Abriss steht zur Debatte, da unklar ist, wer für die Instandhaltung aufkommen muss. Die Deutsche Bahn hatte die Flurstücke mit den Widerlagern an die Gemeinde Lahnau verkauft, da die Lahn jedoch Bundeswasserstraße ist, wurde Flurstück, über dem die Brücke schwebt, nicht verkauft worden – womit der schwarze Peter wohl bei der Bahn liegt. Gleichzeitig wurde für den Neubau der Autobahnbrücke der Bahndamm teilweise entfernt, jedoch nur unter der Auflage, dass dieser wiederaufgebaut wird. Mal sehen, wie es hier diesbezüglich weitergeht.
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        • PaSi
          Warrior
          • 05.01.2011
          • 55

          #19
          DOSPA 778 Lahnbrücke der Bahnstrecke Gießen – Wetzlar

          Hier befindet sich an der nördlichen Seite des nördlichen Pfeilers ein Metallsteg, der wiederum zur Bedienung von Sprengkammern gedient haben könnte – meine Vermutung.
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          • PaSi
            Warrior
            • 05.01.2011
            • 55

            #20
            Die nächsten Sperren ohne Bilder

            DOSPA 777 ehemalige Lahnbrücke, jetzt Straßenbrücke (Wolfgang-Kühle-Straße)
            Nur mit viel Fantasie kann man hier Spuren eines eventuellen Stegs am nördlichen Pfeiler erkennen.
            DOSPA 816 Lahnbrücke der B49
            Für mich waren hier keine Spuren einer Sperranlage zu erkennen.
            Die beiden Brückensperren DOSPA 6854 und DOSPA 6884 habe ich aufgrund meiner Route ausgelassen, wobei ich bei einem früheren Besuch an letzter auch keine Spuren einer Sperranlage erkennen konnte. Genauso wenig wie an der nun folgenden Brückensperre DOSPA 818 sowie den beiden Brückensperren an der Dill (DOSPA 6853 und DOSPA 6902), denen ich einen Abstecher gönnte.
            DOSPA 819 Lahnbrücke der Bahnstrecke Wetzlar – Weilburg
            Aufgrund der Vegetation sind mir keine besseren Bilder gelungen als in der DOSPA, die Leitern, mit denen man die oberen Fachwerkbalken erreichen konnte, sind jedoch noch vorhanden.

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            • PaSi
              Warrior
              • 05.01.2011
              • 55

              #21
              Trichtersperren am Kloster Altenberg

              DOSPA 185 Trichtersperre auf der B49
              Aufgrund des Neubaus der B49 ist hier nichts mehr zu finden.
              DOSPA 6882 Sperrung einer möglichen Umgehung der Trichtersperre auf der B49
              Hierzu ja schon meine Posts vom 2. bis 4.6.2020, Trichtersperre mit drei rückgebauten Sprengschächten, die man als runde Asphaltflicken noch erkennt, keine Spuren von Anschlusskästen entdeckt - dafür die Schilder in der Straßenböschung, die die Sprengschächte verorten.

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              • PaSi
                Warrior
                • 05.01.2011
                • 55

                #22
                DOSPA 4007 Brückensperre an der Schleuse Oberbiel

                Die Bebilderung der DOSPA deutet ja auf mögliche Sprengkammern in einem der Pfeiler hin, Vegetation und Badende machten eine größere Suche unmöglich.

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                • PaSi
                  Warrior
                  • 05.01.2011
                  • 55

                  #23
                  DOSPA 198 Lahnbrücke bei Solms

                  In der DOSPA ist diese Sperranlage als „Brückensperre / Trichtersperre“ eingetragen. Von einer Trichtersperre war für mich nichts mehr zu erkennen. Die Brückensperre besteht aus einer querlaufenden Galerie unter dem nördlichsten Segment, hier sind auch noch die Befestigungsbleche für die Schneidladungen vorhanden. Der Zugang zur Galerie erfolgt über einen Schachtdeckel in der Fahrbahndeckel, der extra für mich mit einem Pylonen gekennzeichnet war 😉 – ich nehme mal an, dass hier zeitnah ein Rückbau erfolgen wird.
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                  • PaSi
                    Warrior
                    • 05.01.2011
                    • 55

                    #24
                    DOSPA 101 Lahnbrücke bei Leun

                    Die Trichtersperre auf der B49 (DOSPA 184) habe ich aufgrund der ungünstigen Zugänglichkeit mit dem Rad übersprungen. Falls sie noch vorhanden ist, wird sie wohl spätestens beim vierspurigen Ausbau mittelfristig verschwinden.

                    Die Lahnbrücke bei Leun verfügte über zwei querverlaufende Stege, die auf den Fotos in der DOSPA noch gut zu erkennen sind. Mittlerweile sind diese abgebaut und die Zugänge aus dem Überbau heraus verschlossen, die Schachtdeckel in der Straßendecke sind entfernt.
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                    • PaSi
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                      • 05.01.2011
                      • 55

                      #25
                      Verdachtsfall Fußgängerbrücke am Bahnhof Leun

                      Zum Abschluss meines Berichts noch ein potentieller Verdachtsfall (der doppelte Konjunktiv soll bedeuten, dass ich hier keine Sperranlage vermute, aber es existiert eine Brücke über die Lahn und die muss man sich halt mal anschauen!).
                      Laut der Homepage der Stadt Leun wurde diese Brücke in der 1980er Jahren errichtet. Zur Tragfähigkeit der recht schmalen Brücke kann ich keine Angaben machen. In Kirschhofen gibt es eine ähnlich schmale Fußgängerbrücke, die durch eine Stecksperre geschützt wurde (DOSPA 1228), hier in Leun wurde wohl keine Sperre vorbereitet. Der direkte Zugang zur L3052 verläuft allerdings auch durch eine schmale und niedrige Unterführung unter dem Bahndamm (die wiederum nur eine dünne Betonplatte über einem Bach ist) und dann nach einem engen 90°-Winkel zwischen Gebäuden hindurch. Diese Engstelle wäre vermutlich für schwerere Fahrzeuge gar nicht passierbar bzw. auch leicht zu blockieren gewesen. Allerdings hätte man sich nach der Brücke auch ostwärts orientieren können und hätte den Bahndamm dann irgendwo in Burgsolms passieren können. Daher gehe ich eher davon aus, dass die Brücke keine sonderlich hohe Tragfähigkeit hat - oder was meinen die Experten?

                      An dieser Stelle endet mein Bericht und ich bedanke mich bei allen, die bis zum Ende gelesen haben ;-)
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                      • Rex Danny
                        Administrator
                        • 12.06.2008
                        • 4377

                        #26
                        Vielen Dank für das nochmalige Aufsuchen der Sperranlage.

                        Die Idee mit dem Nachmessen war natürlich hervorragend und hat somit dann auch die Lösung gebracht. Ich bin nun auch der Ansicht, daß es sich hier tatsächlich um die Entfernung vom Schild und nicht um die Tiefe des jeweiligen Schachtes handelt. Die Schilder sind somit gleichzusetzen mit den in Bayern verwendeten Stangen, mit denen die Sprengschächte markiert sind, damit sie bei Schnee zu finden sind.

                        Aber zumindest bei der Breite der Fahrbahn lag ich richtig.......

                        Grüße


                        Rex Danny

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                        • Rex Danny
                          Administrator
                          • 12.06.2008
                          • 4377

                          #27
                          Ich habe heute noch einmal in meine Unterlagen geschaut und dabei festgestellt, daß es sich bei der unter DOSPA 6882 eingetragenen Trichtersperre um eine noch aktive, sich im Bestand der Bundeswehr befindliche Anlage handeln dürfte.

                          Die Sprengschächte sind zwar überasphaltiert, aber eben nicht rückgebaut. Und dies erklärt dann auch das Aufstellen der drei Schilder mit den Entfernungsangaben vom jeweiligen Schild zum Sprengschachtdeckel in der Fahrbahn, damit man sie unter dem Asphalt finden kann.

                          Grüße


                          Rex Danny

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                          • Rex Danny
                            Administrator
                            • 12.06.2008
                            • 4377

                            #28
                            Zitat von PaSi Beitrag anzeigen
                            Die Brücke wurde in der nördlichen Rampe durch eine Trichtersperre geschützt (siehe DOSPA), ich gehe davon aus, dass diese spätestens im Zuge des (gerade in den letzten Zügen liegenden) Brückenneubau entfernt wurde

                            Die Sprengschächte auf der Nordrampe der A45 (DOSPA 182) wurden bereits 2010 rückgebaut, sprich ab diesem Datum bis zum Brückenneubau waren sie noch als Asphaltflicken zu erkennen.

                            Grüße


                            Rex Danny
                            Zuletzt geändert von Rex Danny; 05.06.2020, 22:02.

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                            • Geograph
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                              • 10.05.2006
                              • 7495

                              #29
                              DOSPA 0516: Lahnbrücke »Dutenhofen« …

                              .
                              Diese recht schmale Brücke wird durch je einen Sprengschacht am nördlichen und südlichen Ufer „geschützt“. Die Zündung hätte jeweils über Hydrantendeckel erfolgt, bei meinem Besuch 2018 (von damals stammen die Fotos) befand sich am Südufer noch eine Zugschnur in einem der Leerrohre.

                              Die Lahnbrücke »Dutenhofen« wurde im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört und diente dem Vormarsch der US-Truppen in Richtung Gießen.
                              sigpic_G.E.O.G.R.A.P.H

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                              • Rex Danny
                                Administrator
                                • 12.06.2008
                                • 4377

                                #30
                                Dospa 776

                                Zitat von PaSi Beitrag anzeigen
                                Am der östlichen Seite des östlichen Pfeilers befindet sich ein Metallsteg, von dem aus möglicherweise Sprengkammern bedient werden konnten. Den Pfeiler erreicht man über eine Leiter und einen Steg mit Zugang vom östlichen Ufer. Da keine Spuren von Sprengkammern in den Pfeilern oder Schneidladungen am Fachwerk zu erkennen waren, bleibt dies meine Vermutung.
                                Bzgl. dieser Brücke gibt es derzeit Streit in der Gemeinde: ein Abriss steht zur Debatte, da unklar ist, wer für die Instandhaltung aufkommen muss. Die Deutsche Bahn hatte die Flurstücke mit den Widerlagern an die Gemeinde Lahnau verkauft, da die Lahn jedoch Bundeswasserstraße ist, wurde Flurstück, über dem die Brücke schwebt, nicht verkauft worden – womit der schwarze Peter wohl bei der Bahn liegt. Gleichzeitig wurde für den Neubau der Autobahnbrücke der Bahndamm teilweise entfernt, jedoch nur unter der Auflage, dass dieser wiederaufgebaut wird. Mal sehen, wie es hier diesbezüglich weitergeht.
                                In dem von PaSi abgelichteten Brückenwiderlager befinden sich 4 Sprengkammern, die nach vorliegenden Unterlagen auch heute noch im Originalzustand sein dürften. Allerdings sind die aufgesprühten Graffiti nicht sonderlich hilfreich beim genauen Lokalisieren der Sprengkammern.

                                Grüße


                                Rex Danny

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