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nach langem fernbleiben vom Forum möchte ich mal mit einer Frage aufkommen, über die ich weder hier noch anderswo eine Erklärung gefunden habe, vielleicht hab ich auch nur an falscher Stelle gesucht.
Ich hab mich schon länger mit dem Bundesarchiv (http://www.bundesarchiv.de/index.html.de) befasst und bin dabei interessanterweise durch Zufall im ARGUS (die Suchmachine der Behörde) auf folgendes gestossen:
BW 1/91834
Pioniersperrmunitionshäuser der US-Streitkräfte
Errichtung in Büdingen, Gelnhausen, Lauterbach und Schlüchtern
1964-1969
Oben zitierte Stelle mit dem darüber stehenden Aktenzeichen ist nur die Überschrift zu der dazugehörigen vollständigen Akte und kann natürlich nur vor Ort (nach schriftlichem Antrag) eingesehen werden.
Jedoch waren mir bisher zwar Pionier-Einheiten der US-Armee bekannt, die diese Aufgaben zur Vorbereitung und Auslösung der Sperranlagen durchführten, das diese aber eigene Sperrmittelhäuser besaßen, ist mir völlig neu.
Auch Rex Danny konnte da nicht weiterhelfen, deswegen hier ins Forum rein.
ed
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
nach langem fernbleiben vom Forum möchte ich mal mit einer Frage aufkommen, über die ich weder hier noch anderswo eine Erklärung gefunden habe, vielleicht hab ich auch nur an falscher Stelle gesucht.
Ich hab mich schon länger mit dem Bundesarchiv (http://www.bundesarchiv.de/index.html.de) befasst und bin dabei interessanterweise durch Zufall im ARGUS (die Suchmachine der Behörde) auf folgendes gestossen:
BW 1/91834
Pioniersperrmunitionshäuser der US-Streitkräfte
Errichtung in Büdingen, Gelnhausen, Lauterbach und Schlüchtern
1964-1969
Oben zitierte Stelle mit dem darüber stehenden Aktenzeichen ist nur die Überschrift zu der dazugehörigen vollständigen Akte und kann natürlich nur vor Ort (nach schriftlichem Antrag) eingesehen werden.
Jedoch waren mir bisher zwar Pionier-Einheiten der US-Armee bekannt, die diese Aufgaben zur Vorbereitung und Auslösung der Sperranlagen durchführten, das diese aber eigene Sperrmittelhäuser besaßen, ist mir völlig neu.
Auch Rex Danny konnte da nicht weiterhelfen, deswegen hier ins Forum rein.
ed
Wie sehen den "amerikanische Pioniersperrmunitionshäuser" überhaupt aus?
BW 1/91834
Pioniersperrmunitionshäuser der US-Streitkräfte
Errichtung in Büdingen, Gelnhausen, Lauterbach und Schlüchtern 1964-1969
… noch keiner einer Idee dazu, was damit gemeint sein könnte ?
Wäre es möglich, das es sich um Lagerstellen für die ADM´s der amerikanischen Pioniere handelt, immerhin werden hier nur vier Lagerorte benannt?
Bei den vier genannten Städten handelt es sich nicht um die Standorte, sondern mit den Ortsbezeichnungen sind Landkreise gemeint, die zu damaliger Zeit noch bestanden.
Es handelt sich auch nicht um Lagerstellen für die sogenannten »ADM's«, sondern um standardisierte Sperrmittelhäuser für die Bestückung der vorbereiteten Sperranlagen, die in diesen vier »Altkreisen« geplant und teilweise errichtet wurden.
Wie sehen den "amerikanische Pioniersperrmunitionshäuser" überhaupt aus?
Jedoch waren mir bisher zwar Pionier-Einheiten der US-Armee bekannt, die diese Aufgaben zur Vorbereitung und Auslösung der Sperranlagen durchführten, das diese aber eigene Sperrmittelhäuser besaßen, ist mir völlig neu.
Die US-Streitkräfte besaßen keine eigenen Sperrmittelhäuser, sondern den für die Raumverteidigung vorgesehenen US-Pioniereinheiten wurden entsprechende bundeseigene Sperrmittelhäuser und den dazugehörigen Sperrobjekten zugeordnet. 1986 wurden die Sperrmittelhäuser im Altkreis Schlüchtern von der Pionierdienstgruppe des Verteidigungsbezirkskommandos 44 in Kassel verwaltet.
US-Pioniereinheiten wurden regelmäßig an den betreffenden Sperrmittelhäusern und den Sperrobjekten durch Wallmeistertrupps eingewiesen und ausgebildet. Derartige Unterweisungen und Übungen fanden im Altkreis Schlüchtern auch noch weit nach Ende des Kalten Krieges statt.
Die drei folgenden Bilder zeigen ein Sperrmittelhaus, in dem Sperrmunition für US-Streitkräfte gelagert wurde und in dem ein Hinweis von der damals zuständigen Pionierdienstgruppe des VBK 44 noch 2005 zu lesen war sowie eine vorbereitete Sperranlage, an den US-Pioniereinheiten regelmäßig unterwiesen wurden und die Bestückung übten.
Der Auszug aus dem Bundesarchiv verwirrt da unbewusst aufgrund der Bezeichnungen, ich bin da natürlich von den Städten ausgegangen und nicht wie von dir erwähnt den Landkreisen.
Danke für die Aufklärung und einen Guten Rutsch ins neue Jahr an alle
ed
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
Bei den vier genannten Städten handelt es sich nicht um die Standorte, sondern mit den Ortsbezeichnungen sind Landkreise gemeint, die zu damaliger Zeit noch bestanden.
Es handelt sich auch nicht um Lagerstellen für die sogenannten »ADM's«, sondern um standardisierte Sperrmittelhäuser für die Bestückung der vorbereiteten Sperranlagen, die in diesen vier »Altkreisen« geplant und teilweise errichtet wurden.
Die US-Streitkräfte besaßen keine eigenen Sperrmittelhäuser, sondern den für die Raumverteidigung vorgesehenen US-Pioniereinheiten wurden entsprechende bundeseigene Sperrmittelhäuser und den dazugehörigen Sperrobjekten zugeordnet. 1986 wurden die Sperrmittelhäuser im Altkreis Schlüchtern von der Pionierdienstgruppe des Verteidigungsbezirkskommandos 44 in Kassel verwaltet.
US-Pioniereinheiten wurden regelmäßig an den betreffenden Sperrmittelhäusern und den Sperrobjekten durch Wallmeistertrupps eingewiesen und ausgebildet. Derartige Unterweisungen und Übungen fanden im Altkreis Schlüchtern auch noch weit nach Ende des Kalten Krieges statt.
Die drei folgenden Bilder zeigen ein Sperrmittelhaus, in dem Sperrmunition für US-Streitkräfte gelagert wurde und in dem ein Hinweis von der damals zuständigen Pionierdienstgruppe des VBK 44 noch 2005 zu lesen war sowie eine vorbereitete Sperranlage, an den US-Pioniereinheiten regelmäßig unterwiesen wurden und die Bestückung übten.
So langsam glaube ich, du benutzt nicht das Archiv, sondern du bist das Archiv
Guter Beitrag und noch schönere Quellen. Wie kommt man da dran?
Michael ist zwar kein User hier, hat aber versprochen, uns tatkräftig zu unterstützen bei der Suche und Dokumentation der sich in seiner Nähe befindlichen Sperranlagen.
Dank eines netten Users haben wir jetzt auch ein Foto des Sperrmittelhauses der Dospa 1201.
Ebenso konnte er uns zwei Fotos des Sperrmittelhauses der Dospa 1203 zur Verfügung stellen.
Vielen Dank für die Bemühungen!……
Seit Oktober 2008 stehen der Datenbank entsprechende Aufnahmen zur Verfügung.……
Das Foto wurde schon weitergeleitet an Rex Danny zur Aufnahme in die Datenbank
Die bereits vorhandenen und inzwischen neu bearbeiteten Bilder warten nur noch darauf, dass sie von Rex Danny »freigeschaltet« werden.
Anbei die Aufnahmen der Sperrmittelhäuser im Altkreis Hofgeismar. Es gab insgesamt fünf Standorte, die alle im Auftrag der belgischen Streitkräfte errichtet wurden. Wenn in vorherigen Beiträgen von »amerikanischen« Sperrmittelhäusern die Rede war, so kann man im Altkreis nun von »belgischen« Sperrmittelhäusern sprechen. An vier Standorten wurden jeweils zwei 5-Tonnen-Sperrmittelhäuser errichtet, an einem Standort nur ein einzelnes 5-Tonnen Sperrmittelhaus. An zwei Standorten sind die Sperrmittelhäuser nach der Freigabe zugeschüttet worden.
Da ich aber keine Koordinaten hatte, habe ich über eine Geocacherseite das Haus im Bild gefunden.
Das stimmt aber nicht mit dem Bild überein und von der Ortschaft Hundelshausen ist es eigentlich zu weit weg, so das ich davon ausgehe das es sich um ein weiteres Lager handelt.
Ich muss sagen das Sperrmittelhäuser nicht mein Gebiet sind, da Ich selbst noch keins zu Gesicht bekommen habe. Jedoch kann selbst Ich behaupten das es sich hierbei um ein anderes Sperrmittelhaus handelt.
Jetzt stellt sich nur die Frage ob dieses schon In der DOSPA aufgelistet ist (Geograph oder RexDanny können da mit Sicherheit schnell weiterhelfen), wenn nicht dann herzlichen Glückwunsch zum Fund.
Gruss bmwfan2601
PS: Ich möchte dich jetzt nicht rügen, aber das verlinken der Sperrmittelhäuser mit KMZ-Files oder Koordinaten sollte unterlassen werden (Vandalismus)
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