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  • rubeck1
    Cold Warrior
    • 06.06.2009
    • 478

    #46
    Zitat von Wolfsrudel89 Beitrag anzeigen
    @rubeck1: Was meinst du mit "hätten sie die mal dringelassen"?
    Wurde die geklaut oder wie

    Tut sich eigentlich in der Rechenzentrum-Geschichte nochwas, da hört man ja überhaupt nichtsmehr...
    Zu Marienthal: geklaut nicht gerade - der Regierungsbunker wurde vollständig (bis auf den Museumsteil) zurückgebaut, alles was da jemals drin war, kam raus, sogar die Farbe an den Betonwänden wurde abgekratzt. Damit flog auch die Drainage/Entwässerung mit allen Pumpen raus, was dazu geführt hat, dass die Anlage mittlerweile teils nur noch mit Booten befahren werden kann (kein Witz).

    Zu Ruppertsweiler: Herr Schweitzer, also der Pirmasenser Architekt, von dem firedragon schreibt, hat sich nicht zum ersten Mal groß in ein Projekt eingebracht und dann sehr klein wieder raus (das ehemalige US-Hospital Münchweiler bspw., die Kaufhallengalerie in Pirmasens und jetzt ganz aktuell der Ariusbunker). So kann man natürlich auch Konversion betreiben und monatelang in der Zeitung stehen.
    Und wenn unsere hochwohllöbliche Landesregierung jetzt erst bemerkt, wie man ein solches Projekt "richtig" angeht und wie man richtig ausschreibt, dann habe ich sie genau richtig eingeschätzt... :
    Und es wird wieder nichts herauskommen.
    Vielleicht sollten wir doch nochmal versuchen, den Bunker für die Öffentlichkeit zu öffnen, in St. Martin geht das ja auch und - damit sind wir wieder am Anfang - sogar in Marienthal war es nach langem Hin und Her möglich.
    Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
    Interessengemeinschaft "area 1" -
    militärgeschichtlicher Verein e.V.
    www.ig-area-one.de

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    • firedragon
      Rekrut
      • 31.01.2014
      • 7

      #47
      Bunker für die Öffentlichkeit öffnen geht wohl nicht. Ich denke, daß da ziemlich viel Dreck drinliegt (zur "Endlagerung"). An die Mär vom leergeräumten Bunker vermag ich nicht zu glauben. Die Haftung für Publikumsverkehr wird keiner übernehmen wollen, von den Kosten mal ganz zu schweigen. Obwohl ich unbedingt mal einen Blick reinwerfen möchte. Aber selbst wenn es mit dem Hochsicherheitsrechenzentrum klappen würde (was ja wirklich zu hoffen ist, ich drücke alle Daumen), wird es wohl keine Führungen geben, weil Führungen sich mit dem Konzept eines Hochsicherheitsrechenzentrums nicht so richtig vertragen ...

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      • rubeck1
        Cold Warrior
        • 06.06.2009
        • 478

        #48
        Nun ja, vielleicht wird es noch was mit dem Rechenzentrum, wer weiß... Ich glaube ehrlich gesagt nicht so recht daran.
        Und was den Dreck angeht, der da drin liegen soll: das war und ist eine Sauerei und eigentlich nicht hinzunehmen. Dieser Dreck ist ja ebenfalls nicht mit einem Hochsicherheitsrechenzentrum kompatibel...
        Der Bunker ist schon allein durch seine beeindruckende Größe außerordentlich interessant und da ich ihn noch im aktiven Zustand kennen gelernt habe, tut es mir in der Seele weh, dass da jetzt die Eingänge zubetoniert und zugeschüttet wurden. Man hat den Eindruck, als hätten die Verantwortlichen etwas zu verbergen.

        Und was die Haftungsfragen angeht, ist das nicht soo viel anders als bei anderen Objekten auch. Der Bunker ist weder einsturzgefährdet noch hat er zu wenige Notausgänge. Er müsste ja auch nicht das ganze Jahr über offen stehen, sondern könnte gezielt zu bestimmten Führungsterminen geöffnet werden, ansonsten aber "zu" bleiben. Naja, ist ja auch nur so eine Spinnerei von mir...
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        • firedragon
          Rekrut
          • 31.01.2014
          • 7

          #49
          Wäre schön, aber wir sind in Deutschland. Da muß alles bis ins letzte Detail geregelt werden. Incl. mehrsprachiger Beschilderung der Fluchtwege aus dem Damenklo. Nachtleuchtend, nicht nur nachleuchtend.Und drei Kilo Genehmigungen (je Besucher). Daraus wird wohl nichts. Da müßte man Millionen reinstecken. Haben wir aber nicht. Schade, schade, ich hätte den Bunker auch gerne besichtigt (im Rahmen einer offiziellen Führung, nicht auf eigene Faust).

          Ich spinne mal so rum: RUF 1 liegt voll mit Dreck. RUF 2 ist viel größer und leer. Geplant ist (war?) wohl, RUF 1 versiegelt zu lassen und RUF 2 für das Hochsicherheitsrechenzentrum zu nutzen. Dazu müßte man bloß den Verbindungsgang zumauern. RUF 2 braucht aber wieder Be- und Entlüftungen (die alten Luftschächte sind bestimmt verschlossen worden). Den Zugang von Süden oder Norden hat man mit zwei Mann, einem Bagger und einem Preßlufthammer wohl an einem Nachmittag gemacht.

          Die Firma des bekannten Pirmasenser Architekten ist wohl raus aus der Nummer, schätze ich mal. Der ursprüngliche Initiator, Herr Meinke, müßte seine ursprünglichen Pläne wieder hervorholen, Investoren finden, Kunden finden und dann im Ministerium vorsprechen. Irgendwo habe ich die Tage gelesen, er hätte seit dem Ausscheiden aus der ersten Firma schon wieder eine Million investiert. Das klingt, als würde er am Ball bleiben wollen.

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          • Firefighter
            Systemadministrator
            • 09.07.2006
            • 1034

            #50
            Zitat von firedragon Beitrag anzeigen
            Wäre schön, aber wir sind in Deutschland. Da muß alles bis ins letzte Detail geregelt werden. Incl. mehrsprachiger Beschilderung der Fluchtwege aus dem Damenklo. Nachtleuchtend, nicht nur nachleuchtend.Und drei Kilo Genehmigungen (je Besucher). Daraus wird wohl nichts. Da müßte man Millionen reinstecken. Haben wir aber nicht. Schade, schade, ich hätte den Bunker auch gerne besichtigt (im Rahmen einer offiziellen Führung, nicht auf eigene Faust).

            Ich spinne mal so rum: RUF 1 liegt voll mit Dreck. RUF 2 ist viel größer und leer. Geplant ist (war?) wohl, RUF 1 versiegelt zu lassen und RUF 2 für das Hochsicherheitsrechenzentrum zu nutzen. Dazu müßte man bloß den Verbindungsgang zumauern. RUF 2 braucht aber wieder Be- und Entlüftungen (die alten Luftschächte sind bestimmt verschlossen worden). Den Zugang von Süden oder Norden hat man mit zwei Mann, einem Bagger und einem Preßlufthammer wohl an einem Nachmittag gemacht.
            Für "einfache" Führungen sollte sowas durchaus möglich sein, ein Besucherbergwerk ist in dem Sinne auch nichts anderes. Es muss halt eine Beleuchtung geben, entsprechende Beschilderungen etc. Brandlasten gibts zumindest in RII keine, die Anlage besteht nur aus jede Menge Beton und Stahl.

            Nicht nur in RI liegt Dreck, in RII liegen einige Sattelzüge an Dreck (Sand, kleinkörniger Bauschutt, Moniereisen) die garantiert nicht nur vom Abriss der Stollenportale stammen. Vermutlich wurde die Ablagerung genauso durch die SGD behördlich genehmigt wie die Ablagerung von Asbest in RI.
            Problem an RI ist auch eine starke Schimmelbelastung in Teilbereichen des Stollens die eine Nachnutzung ohne Sanierung unmöglich machen.
            Zu Betriebszeiten wurde der Stollen mal falsch mit feuchter Frischluft im Sommer belüftet und die Feuchtigkeit kam man nie wieder aus dem Stollen heraus.

            Der Verbindungsgang zu RII besteht unter anderem aus einer Schleuse mit drei dicken Drucktüren, den kann man relativ einfach verschließen.

            Für RII gibts einen Zu/Abluftschacht der noch völlig intakt ist. Lediglich das obere Ende ist mit einem Betondeckel verschlossen da hier kein gesondertes Bauwerk mehr errichtet wurde.
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            • firedragon
              Rekrut
              • 31.01.2014
              • 7

              #51
              Ich denke mal etwas konkreter drüber nach:

              Problem 1: Würde man tatsächlich RUF 1 freibaggern, würde man wohl die ganzen Abfälle finden, die dort eingelagert worden sind. Das werden die Stellen verhindern wollen, die damals mit der ganzen Entkernungs- und Versiegelungssache zu tun hatten, weil da sonst Köpfe rollen könnten.

              Problem 2: Die Abfälle selbst. Die müßten erstmal raus, bevor man Besucher reinlassen könnte. Und die Entsorgung asbesthaltiger Abfälle ist recht teuer und aufwändig.

              Problem 3: Der Schimmel. Am Ende bräuchte man vielleicht sogar Atemschutz für Arbeiter und Besucher?

              Problem 4: Die Feuchtigkeit, die sie schon zu Betriebszeiten nicht rausgebracht haben. Handelsübliche Raumentfeuchter werden da wohl nicht reichen.

              Problem 5: Be- und Entlüftung. Eventuelle Besucher würden ja gerne auch drin atmen.

              Problem 6: Beleuchtung, Beschilderung, Einbau einer Zugangsanlage, die ungebetene Besucher wirksam abhält, auch wenn sie mit schwerem Gerät anrücken, Kassenhäuschen, Bratwurststand und was noch so dazugehört ...

              Den Problemen stehen die Einnahmen durch Besucher gegenüber, aber wieviele Einnahmen könnte man denn erzielen, um die Probleme 2 - 6 zu lösen, nachdem man Problem 1 in Form einer übermächtigen, von politischen Interessen gesteuerten Bürokratie gegenübergetreten ist?

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              • rubeck1
                Cold Warrior
                • 06.06.2009
                • 478

                #52
                Das ist alles richtig.
                Aber mein Ansatz geht nicht von RUF I aus, sondern von RUF II. Angenommen, Herr Meinke versucht sich nochmal an diesem Projekt: dann wird es mit Besichtigungen schwierig. Aber angenommen, Herr Meinke ist nicht erfolgreich: dann gilt das, was firefighter schon geschrieben hat: RUF II kann von RUF I abgeschottet werden. Dann muss der Bauschutt raus und eine Beleuchtung rein. Was dann übrig bleibt, ist ein Bauwerk ohne nennenswerte Brandlast, mit einer natürlichen Belüftung (entweder durch den Verkehrsstollen oder durch den genannten Schacht) und auch sonst mit recht wenigen Problemen.
                Dieses Bauwerk hin und wieder zugänglich zu machen und Leute durchzuführen (nicht: durchzufüttern, denn das wäre wesentlich anspruchsvoller...) dürfte nicht so schwer sein, wie es gerne dargestellt wird.
                Es bräuchte dazu allerdings vor allem verlässliche Vertragspartner, die mit offenen Karten spielen und keine undurchsichtigen Spielchen spielen wie es leider in der Vergangenheit zu sein schien.
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                • firedragon
                  Rekrut
                  • 31.01.2014
                  • 7

                  #53
                  Ich bin mir ziemlich sicher, daß Herr Meinke sich nochmal dran versucht. Er hat ja Jahre der Planung reingesteckt, bevor er quasi ausgebootet wurde. Und der Bunker ist von der ganzen Sache ja nicht berührt worden, der befindet sich vermutlich immer noch im Ariusberg. Also wird es wohl mit Zeitverzögerung weitergehen.

                  Der Bunker fällt in den Bereich des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten (vermutlich Weinbau, weil alle weinen, daß der Bau leer steht), und besagtes Ministerium will ihn verpachten: http://mulewf.rlp.de/einzelansicht/a...en-abgestimmt/

                  Also müßten wir Moos, Kohle, Kies, Zaster, Flocken, Cash und dergleichen mehr abdrücken, um den Bunker für gelegentliche Führungen zu nutzen. Haben wir aber nicht (oder nicht genug).

                  Und selbst wenn man den natürlichen Kamineffekt zwischen den beiden Eingängen nutzen könnte: Was würden zwei vandalensichere Bunkereingangstore kosten?

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                  • rubeck1
                    Cold Warrior
                    • 06.06.2009
                    • 478

                    #54
                    Was dieses Ministerium w i l l und was dann tatsächlich passiert, muß nicht zwangsläufig dasselbe sein. Aber gut: Du hast erstmal recht, der Eigentümer, also das Land, vertreten durch Frau Höfken, will den Bunker verpachten bzw. wirtschaftlich verwerten - dazu sind sie im Übrigen haushaltsrechtlich verpflichtet.
                    Mir geht es darum, darüber nachzudenken, wie die wirtschaftlichen Belange einerseits und das Interesse an diesem für die Region einzigartigen historischen Bauwerk andererseits in Einklang gebracht werden könnten. Und wenn es dafür nur eine kleine Chance gibt, sollte man sie nutzen. Dieses eindimensionale Fixiertsein auf möglicherweise zu erzielende Einnahmen und alternativ das ewige "verschließen/rückbauen/zumachen/kaputtschlagen" können doch bei vernünftiger Betrachtung keine echten Optionen sein...
                    Und was Herrn Meinke und seine zwischenzeitlich investierten Millionenbeträge angeht: auch er versteht es sicher gut, von sich reden zu machen (er ist schließlich Profi genug).
                    Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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                    • firedragon
                      Rekrut
                      • 31.01.2014
                      • 7

                      #55
                      Das Interesse an der Anlage ist hier sicher vorhanden. Aber wie kann man den Bunker in Gebrauch nehmen? Ich habe ganz oben auf dieser Seite ja schon einmal die verschiedenen Problemfelder angerissen, die sich hier auftun.

                      Gesetzt den Fall, wir würden einen "Verein der Freunde des Ruppertsweiler Bunkers" gründen. Okay.

                      Den Bunker in einen besichtigungsbereiten Zustand zu bringen, würde sicher einige hunderttausend Euro kosten (Abfallentsorgung, Sicherung durch Tore, Belüftung, Beleuchtung). Wer zahlt?

                      Das Land? In Zeiten chronisch klammer Kassen wird das Land das nicht gerne auf den Tisch legen.

                      Der Verein? Der Mitgliedsbeitrag von 50 000 €/Jahr hat dann doch viele Mitglieder abgeschreckt, so daß auch die Kassen des Vereins leer sind.

                      Die Bank? Okay. Banken haben viel Geld. Aber ohne ein Finanzkonzept und ohne Sicherheiten würde keine Bank auch nur einen Cent verleihen. Wie soll man ein Finanzkonzept erstellen, wenn man weder Einnahmen noch Ausgaben auch nur grob schätzen kann?

                      Chancen hätte eher ein Konzept, bei dem der Bunker selbst Geld erwirtschaftet, das aber gelegentliche Besucher nicht ausschließt (z.B. eine Pilzzucht).

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                      • matrix
                        Cold Warrior
                        • 30.09.2008
                        • 306

                        #56
                        Eine Kurzusammenfassung der letzten Ereignisse gibt es beim SWR:

                        Alles zurück auf Null.
                        Neue Ideen für Bunker bei Ruppertsweiler gesucht

                        Zurück auf Start. Nachdem sich das Projekt Rechenzentrum im ehemaligen NATO-Bunker bei Ruppertsweiler vorerst zerschlagen hat,
                        wollen die anliegenden Gemeinden nochmal ganz von vorne beginnen. Erst einmal sollen Ideen gesammelt werden, wie der Arius-Bunker überhaupt genutzt werden könnte.
                        ...
                        Mehr hier:
                        Quelle: http://www.swr.de/landesschau-aktuel...=1632/1dsq3us/

                        Die Rheinpfalz berichtete bereits am 18.02.2014:

                        Neustart bei Arius Bunker
                        Alle auf einer Linie, alles auf Null
                        ...
                        Und am 12.02.2014:

                        Land will 25 000 Euro von Schweitzer
                        Mainz: Umweltministerin Höfken kündigt im Umweltausschuss an, entgangene Pacht für Ariusbunker einzuklagen

                        Bisher hatte das Land keine Angaben gemacht, welche Summe Emil Schweitzer als Pacht für den Ariusbunker zahlen sollte. Gestern
                        gab es im Umweltausschuss des Mainzer Landtags dazu erstmals eine offizielle Aussage – ergänzt um den Zusatz, dass man den
                        Mietausfall geltend machen wolle.
                        ...
                        Schweitzers schwerer Gang zum Gericht

                        Pirmasenser Unternehmer stellt für drei Gesellschaften Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens
                        Am Montag musste Emil Schweitzer den Gang vors Amtsgericht antreten. Punkt 12 Uhr beantragte er für drei seiner Gesellschaften
                        die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Ein Sprecher des Amtsgerichtes bestätigte gestern entsprechende Informationen der
                        RHEINPFALZ.
                        ...
                        Gestopptes Bunker Projekt Land will Schadenersatz
                        Ex-Pächter beantragt Eröffnung von Insolvenzverfahren

                        Mainz (gana). Die Landesregierung will den Schaden, der dem Land durch die gescheiterte Verpachtung des Ariusbunkers bei
                        Münchweiler (Kreis Südwestpfalz) entstanden ist, geltend machen. Das kündigte Umweltministerin Höfken (Grüne) gestern im
                        Umweltausschuss des Landtags an. Unterdessen hat der bisherige Pächter den Gang vors Insolvenzgericht angetreten.
                        ...
                        Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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                        • matrix
                          Cold Warrior
                          • 30.09.2008
                          • 306

                          #57
                          Aus der Rheinpfalz vom 20.05.2014:

                          Morgen soll das Markterkundungsverfahren für den Ariusbunker zwischen Münchweiler und Ruppertsweiler starten. Der Kreistag verabschiedete gestern einen entsprechenden Beschluss. Ähnliche Beschlüsse hatten zuvor die Gemeinderäte Münchweiler und Ruppertsweiler sowie die Verbandsgemeinderäte Pirmasens-Land und Rodalben gefasst (wir berichteten).
                          Es gibt schon 20 Interessenten für den ehemaligen Natobunker, informierte Landrat Hans Jörg Duppré in der Sitzung. Zuvor hatte er nochmals die nächsten Schritte erläutert. Im Zuge des Markterkundungsverfahren erhalten die bekannten Interessenten Unterlagen mit weiteren Informationen zu dem Relikt des Kalten Krieges. Darüber hinaus werden diese Informationen öffentlich gemacht, weitere Interessenten können sich ebenfalls melden. Diese Phase läuft bis zum 27. Juni.Danach entscheidet das Land, ob die nächste Phase eingeleitet wird: das Interessenbekundungsverfahren. Duppré betonte erneut, dass er für ein anderes Verfahren keinen Spielraum sehe, zumal europarechtliche Aspekte zu beachten seien. Ein ähnliches Verfahren wie das bei der letztlich gescheiterten Verpachtung an Silicon Wasgau (wir berichteten), wolle das Land nicht noch einmal.
                          ...
                          Quelle:
                          Ausgabe Die Rheinpfalz - Pirmasenser Rundschau - Nr. 116
                          Datum Dienstag, den 20. Mai 2014
                          Seite 15
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