Gruss M
Münchweiler Radio Relay Site (US)
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Hierbei handelt es sich um die Radio Relay Site Münchweiler bzw. Ruppertsweiler auf dem Arius/Bismarkstein.
Mit Radar hatte die Anlage allerdings nichts zu tun. Der Parabolspiegel empfang das Fernsehprogramm von AFN über Satellit und sendete dann das Signal wieder terrestrisch über die VHF/UHF-Antennen aus - wie ein Fernsehumsetzer.
Der eigentliche Zweck der Einrichtung war die Richtfunkanbindung des HQ AIRNORTH bzw. früher SWHQ CENTAG / 4ATAF an das Richtfunknetz der USAF sowie das AutoFü der Bundeswehr. Eine weitere Richtfunkstellung befand sich auf dem Mühlenberg bei Leimen/Pfalz, hier gab es auch Anschaltkästen für mobile Fernmeldeeinheiten.
Die KW-Anbindung der Ruppertsweiler Underground Facility wurde über die Comm Site Breitenbach im Landkreis Kusel sowie der Comm Site Hundsbach auf dem Hunsrück bei Bad Sobernheim abgewickelt.Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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Hier noch ein paar Bilder vom Bismarkstein und vom MühlenbergSonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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Mittlerweile stehen "zivile" Antennen auf dem Mast. O2 betreibt hier einen Sender, der Ruppertsweiler mit dem GSM Netz versorgt. Weitere Bilder unter:
Landkreis Südwestpfalz
Anbei noch ein paar Bilder. Bild 1 zeigt die Gebäude direkt unter dem Masten neben dem Haupteingang. Im ersten "verbunkerten" Gebäude war wohl die Technik untergebracht. Dieser Gebäudetyp ist auch auf anderen Relais Sites zu finden. Bild 2,3 + 5 zeigen das Innere, bzw. Details des Gebäudes. Bild 4 eine Barracke am Nebeneingang.
Der Parabolspiegel ist ebenfalls auf Bild 1 zu sehen. Dieser Typ war z.B. auch in Fischbach am öffentlich-rechtlichen Fernsehumstzer montiert, da von dort auch AFN ausgestrahlt wurde. Dieser Spiegel wurde in den 90ern demontiert und heute befinden sich dort ebenfalls nur noch GSM Sender. Im Dahner Camp2 stand meiner Erinnerung nach auch die gleiche "Schüssel", sogar sichtbar von der Strasse aus.Zuletzt geändert von matrix; 03.09.2009, 00:25.Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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Ruf
bei der RUF handelt es sich nicht um ein Sonderwaffendepot.
Eigentlich ist dieses Thema in der falschen Rubrik eingeordnet.
mit freundliche Grüßen
dipl-ing
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Abgesehen davon, dass der Militarisierungsatlas eine unverlässliche Quelle ist und es zu den Einrichtungen der US-Streitkräfte inzwischen weit bessere Unterlagen gibt (u.a. jede Menge Standortschließungslisten - und FirefighterZitat von spoon27 Beitrag anzeigenDann schau mal im Militarisierungs Atlas unter Ruppertsweiler nach!!!!
): Die Ruppertsweiler Ammunition Area 65 war ein Komplex aus einem guten Dutzend Munitionslagerhäusern. Die RUF (Ruppertsweiler Underground Facility) hingegen beherbergte das JPWQ CENTAG/4ATAF.
Zuletzt geändert von Dragoner; 03.09.2009, 11:54.
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Nah drannZitat von Mulon Beitrag anzeigen
In der Mitte befand sich die Lemberg Ammo Area, Prestock Point 64.
Die Ruppertsweiler Ammo Area befand sich am Schiffelskopf, etwas weiter nordöstlich:
Ruppertsweiler - Google Maps
@spoon27
Wie Dragoner bereits sagte, glaub dem Militarisierungsatlas nicht all zu viel, nahezu alle Detailinfos zu unserem Landkreis sind falsch.
Wenn du irgendwas wissen willst frag lieber hier nach oder quäl die Suchfunktion bei usarmygermany.com, da findest auch viele (korrekte) Informationen.Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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Sas
also definitiv kein SAS, gell
mit freundliche Grüßen
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static war headquarters central army group (centag - Heeresgruppe Mitte)/4th allied tactical air fleet (4. ataf - vierte alliierte taktische luftflotte); später nur noch aircent (NATO-Luftstreitkräfte Europa Mitte).
Nie und nimmer und zu keiner Zeit SAS oder irgendein sonstiges Depot! Zu NATO-Zeiten immer ein ortsfestes Kriegshauptquartier.
Ich habe die Anlage vor Jahren noch im aktiven Zustand besichtigt, auch den RUF 2-Teil mit seinen 6 bis 9 m hohen Kavernen im Rohbau und den 750 m langen Verkehrsstollen vom Fresstal nach Ruppertsweiler.
Das, liebe Freunde, wäre ein Museum geworden!! Allein die beiden Führungsräume für Heer und Luftwaffe waren schon ein bisschen Platzangst wert.
Aber: alles wurde ausgeräumt, rückgebaut (da ist es wieder, das böse r-Wort!), versiegelt und verschüttet.
Letzte Woche war ich mal dort. Da kommen einem die Tränen, wenn man weiß, wie das mal war...
Aber: wer eine NATO-Kehrmaschine haben will - die steht immer noch mitten in der Bunkerzufahrt!Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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RI war allerdings bestimmt nicht gleich Anfang der 50er in Nutzung durch die NATO. Daher kann es gut sein, das RI zuvor als Lager genutzt wurde - wie nahezu alle anderen Stollen.
Aber Sonderwaffenlager? Naja...Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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R I soll ja noch aus Wehrmachtszeiten stammen und gerüchteweise im WW II als unterirdische Produktionsstätte genutzt worden sein (wobei die Gerüchte von der V 2 bis zu UBooten reichen); ich denke, es war entweder ein Divisionsgefechtsstand im Westwall oder ein Lazarett...Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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Hier mal noch ein Bild aus der "Lemberg Ammo Area, Prestock Point 64" wie sie heute (April 2009) aussieht. Alles schön platt gemacht und übererdet...
Der Höhe dieses "Grabhügels" nach, müssen hier Bunker gestanden haben, wie in der "Ruppertsweiler Ammo Area", ein paar Meter weiter. MLH's wie in Dahn oder kleinere Hallen scheinen es demnach nicht gewesen zu sein. Weis man hier genaueres oder gibt es noch Bilder vor der Zerstörung?Angehängte DateienSonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
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