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Auf dem Bild ist ein mittlerer Kampfpanzer M 47 (»Patton«) zu sehen. Das nun als »Hartziel« dienende Fahrzeug befindet sich auf dem teilweise öffentlich zugänglichen Standortübungsplatz »Frankenberg (Eder)«. Die Aufnahme entstand im Sommer 2006.
In der Literatur finden sich unterschiedliche Angaben bezüglich Beschaffungsanzahl, Gefechtsgewicht und Nutzungsdauer.
ANWEILER/BLANK [1990] Anzahl:…fast 1000 Gefechtsgewicht:…46,2 t Nutzungszeit:…bis 1960
Sicherlich kann Nemere hierzu weitere Erläuterungen geben, denn die Rätsel sollen ja auch dem Austausch untereinander dienen.
uraken, Du bist dran ………
__________ . Anweiler, Karl/Blank, Rainer
Die Rad- und Kettenfahrzeuhe der Bundeswehr. 1956 bis heute
Augsburg 1999, 336 . Plate, Jürgen
Fahrzeuge der Bundeswehr seit 1956
Stuttgart 2005, 321 und 323
Laut Freundeskreis der Panzertruppe (Hrsg.): 50 Jahre Panzertruppe der Bundeswehr 1956 - 2006, Uelzen 2006, S. 111 waren es 1.120 M 47.
Die Nutzungszeit (bis 1960) die bei Anweiler/Blank steht, ist mit Sicherheit falsch. Die M 47 fuhren bis zum Zulauf der Leopard 1 bei den süddeutschen Panzerbataillonen des II. Korps, vor allem bei der 4. und damals 10. Panzergrenadierdivision, der 12. Panzerdivision und der 1. Gebirgsdivision. Die letzten wurden erst 1967 gegen die dann durch die Ausrüstung mit Leopard I bei den norddeutschen Panzerbataillonen freiwerdenden M 48 ausgetauscht (Siehe auch dazu: 50 Jahre Panzertruppe, S. 112).
Der M 47 der Bundeswehr hat es sogar zu literarischen Ehren gebracht. In einem der wenigen Romane, die sich mit der Bundeswehr vor 1989 befassen, werden die u.a. die Erlebnisse eines Zugführers und Kompaniechefs mit diesem Panzer beschrieben. Von der zeitlichen Einordnung her etwa die Jahre 1964 - 1968. Die Handlungsorte sind zwar fiktiv ("Markötting"), aber diese Kapitel des Romans spielen eindeutig von der räumlichen Zuordnung her im Einsatzraum der 4. Panzergrenadierdivision, höchstwahrscheinlich in Amberg. (Kapuste, Eberhard: Der Absprung, Düsseldorf 1994).
Oh Mann, die Qualität ist wirklich berauschend, das erschwert das ganze ungemein .
Gesehen habe ich es garantiert noch nicht, aber es könnte ein Fahrwerksschemel sein, wenn da nicht die Plane im Hintergrund wäre, scheint also auf einer Pritsche zu stehen.
Daher wohl eine Instandsetzungsmachine, da der eckige Kasten rechts eine Spindel beinhaltet, also kann man den Arm daran hoch und runterfahren.
Am Gehäuse unter dem hinteren Arm scheint eine Antriebswelle zu sein, vielleicht ein Generator oder Antriebsmotor, aber der Anbau vorne, Nee nee.
Vielleicht auch ein Pioniergerät.
Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V. www.ig-area-one.de
Ich denke, ich kenne den Roman den du meinst.
Ich muss ihn vor einer Ewigkeit, noch als Schüler, in den ganz frühen 80ern gelesen haben.
Allerdings komme ich nicht mehr auf den Titel. Könnte der Autor Hans Hellmut Kirst sein?
Sorry das Bild habe ich 85 mit einer billigen Pocketkamera in Grafenwöhr gemacht.
Ich meine das Ding mit dem roten Objekt oben drauf, welches mit der "Welle" verbunden ist.
Ich denke, ich kenne den Roman den du meinst.
Ich muss ihn vor einer Ewigkeit, noch als Schüler, in den ganz frühen 80ern gelesen haben.
Allerdings komme ich nicht mehr auf den Titel. Könnte der Autor Hans Hellmut Kirst sein?
Was Du meinst ist "08/15 bei der Bundeswehr", die Fortsetzung der in der Wehrmacht spielenden "08/15" Romantrilogie von Kirst. Dieser Roman von Kirst spielt in einem Panzergrenadierbataillon (mot.). Der Roman von Kapuste, den ich ansprach, ist erst 1994 erschienen.
Dann werde ich den mal suchen.
Das was mir im Kopf rumschwebt ist/war nicht teil der 08/15 Reihe. Ich glaube ich bin aber nach lesen der 08/15 Reihe darauf gestoßen.
Ein Tip:
85 gab es eine Änderung bestimmter Gliederungen
Nach dieser Änderungen gab es bei 10 Divisionen 18 dieser Dinger.
Bei einer Division gab es 27.
Bei einer Division gab es diese Dinger nie.
Vor der Änderung gab es diese Objekte auch auf Korpsebene.
Ich bin jetzt mal mutig und spekuliere:
Das Teil ist irgendwo an der 203 mm Haubitze M 110 montiert.
Nach der Umgliederung der Artillerie auf die Heeresstruktur 4/2 anno 1985 hatte jedes Feldartilleriebataillon der Division 18 von diesen Haubitzen, vor 1985 waren es nur 6.
Dafür gab es vor 1985 noch pro Korps zwei Feldartilleriebataillone (teilweise Geräteeinheiten) mit je 18 Haubitzen.
Die Division, bei der es diese Waffen nie gab, war die 1. Luftlandedivision. Bei der Division gab es sowieso fast nichts, was zu einer anständigen Division gehört.
Die Division mit 27 dürfte die 1. Gebirgsdivision gewesen sein, da deren Artilleriebataillon eine abweichende Gliederung hatte. Allerdings habe ich hier eine Gliederung mit 4 Batterien zu je 6 Haubitzen, was 24 ausgemacht hätte.
Wir hatten beide.
Was es genau ist laß ich noch einen Tag offen.
Vielleicht weiß jemand was das wichtigste oder genauste Instrument auf der linken Seite des Rohrs war.
Wegen der Gliederung der 1. Gebirgsdivision hast du Recht. Da habe ich mich verhauen.
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