Verpflichtung von Speditionen im Ernstfall

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  • TopOfTheRock (†)
    Cold Warrior
    • 15.11.2007
    • 460

    #61
    Klar, wenns gut bezahlt wird - aber diese Gesetzeslage geht m.W. davon aus dass die Fahrzeuge zweckst Dienstleistung fuers Vaterland requiriert werden (ohne Verguetung).

    Das duerfte dann auf Widerstand stossen, vermute ich mal.

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    • uraken
      Cold Warrior
      • 27.09.2008
      • 865

      #62
      Wieso sollte die Vergütung für ne Karre höher sein als der Wehrsold?
      Als ich beim Bund war waren es so um die 10DM (5€) für die erwartet wurde im Fall des Falles die eigene Haut fürs wie du sagtest Vaterland zu Markte zu tragen. :-D

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      • Malefiz
        Cold Warrior
        • 22.12.2010
        • 384

        #63
        Zitat von Kaepten Kaos Beitrag anzeigen
        Das Stimmt im V-Fall hätte die Bundeswehr auch auf zivile Fahrzeuge zurückgegriffen....

        Vielleichtnoch eine kleine technische Anmerkung hierzu:
        Bundeswehr Fahrzeuge verwenden für ihre Beleuchtung eine andere Batteriespannung (24V) als zivile Fahrzeuge (12V)...
        Auch die Anhänger Kupplungen sind auf stärkere Belastungen ausgelegt und somit ebenfalls nicht mit zivilen Fahrzeugen kompatibel.....
        Aus genau diesem Grund hat noch heute jedes BW Fahrzeug einen "Umbausatz" ( Lampen, Kupplungsstücke, Verbindungen )
        mit an Bord!
        Somit können BW Fahrzeuge schnell umgerüstet werden, um auch zivile Anhänger ziehen zu können, bzw. BW Anhänger mit zivilen Fahrzeugen gezogen werden können....
        Das gabs auch andersherum. Bei den Geräteeinheiten lagen Umrüstsätze für zivile Fahrzeuge. Es gab sogar Serien von Handelsüblichen LKWs, die auf der Beifahrerseite eine Dachluke hatten (MG). Diese Fahrzeuge waren von Anfang an Mob-verplant und hatten Einberufungsbescheide.
        Ich war bei einem Sicherungsbataillon bei der Aufstellung 1981 mussten die Fahrzeuge vorgeführt werden. Im Mobstützpunkt waren Tarnbeleuchtung und anderer Schnickschnack eingelagert. Ein beliebter Gag war " Sie fahren jetzt das Fahrzeug hinter das Gebäude und wir spritzen es dann Oliv um...." Die Reaktion war immer sehr nett. Da kamen aber alle möglichen Fahrzeugtypen zusammen. Es wäre ein buntes Gemisch gewesen.

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        • B206
          Cold Warrior
          • 12.07.2007
          • 383

          #64
          Zitat von Malefiz Beitrag anzeigen
          Es gab sogar Serien von Handelsüblichen LKWs, die auf der Beifahrerseite eine Dachluke hatten (MG). Diese Fahrzeuge waren von Anfang an Mob-verplant und hatten Einberufungsbescheide.
          Kannste das mal näher ausführen, ich habe davon noch nie was gehört, gelesen oder geschweige gelesen. Interessant ist es auf jeden Fall.

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          • Malefiz
            Cold Warrior
            • 22.12.2010
            • 384

            #65
            Das sah man Ende der 70ger Anfang der 80ger öfter, die sahen aus wie LKWs T-Mil nur halt in ziviler Farbgebung und ohne Tarnbeleuchtung usw.. Ich habe sie öfter als Baustellenfahzeug gesehen. Es wurde erzählt, das es ganze Bauserien gab, die von vornherein Mob-verplant waren. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Bei unserer Wehrübung war alles dabei. Von Fahrzeugen aus der Forstwirtschaft über Möbelwagen bis zum Bus.

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            • Malefiz
              Cold Warrior
              • 22.12.2010
              • 384

              #66
              Es könnte sich um den Typ MB 1017 (http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_NG) gehandelt haben.

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              • Heros
                Rekrut
                • 24.06.2011
                • 10

                #67
                Vor einigen Jahren gab es auch im Bevölkerungsschutzmagazin des BBK einen Artikel, in dem die Transportorganisation des Bundes vorgestellt wurde.

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                • Heros
                  Rekrut
                  • 24.06.2011
                  • 10

                  #68
                  bereitstellungsbescheid.jpg


                  Quelle: Mechtersheimer, Alfred/Barth, Peter : Militarisierungsatlas der Bundesrepublik. Streitkräfte, Waffen und Standorte. Kosten und Risiken. Luchterhand Verlag, Neuauflage 1988, S.103

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                  • Horner
                    Cold Warrior
                    • 24.05.2009
                    • 1888

                    #69
                    Besten Dank für das Einstellen des Bereitstellungsbescheides Heros,
                    damit hat es endlich auch den Beweis, das zivile Speditionen in Kriesenzeiten beordert werden konnten.
                    Vielmehr, das diese Gesetze auch ihre Anwendung gefunden hätten und nicht wie einige meiner Kollegen der Meinung sind, das es so etwas nie gegeben hätte.

                    Gruß
                    Horner
                    Zuletzt geändert von Horner; 02.07.2011, 10:45.

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                    • funkmelder
                      Cold Warrior
                      • 03.10.2007
                      • 328

                      #70
                      Und ich freue mich das dieses Thema von mir vom Februar 2010 soviel Feedback/Infos/Nachweise nach sich zog. Die Krönung ist jetzt auch noch ein Bescheid von Heros. Klasse !!!!
                      „Wer die Vergangenheit nicht kennt,
                      wird die Gegenwart nicht verstehen“

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