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In Deutschland wurde zu Beginn des Kalten Krieges ein eigener Warndienst geschaffen, um die Bevölkerung, im Falle eines Luftangriffs des Warschauer Pakts, mittels Sirenensignalen zu warnen. Der Warndienst unterhielt 10 Warnämter die die Sirenen Ihrer Warnbereiche mittels Telefonleitung aus einem Bunker herraus steuern konnten die 10 Warnbereiche waren wie folgt aufgeteilt:
Warnbereichsnummer,Standort,Bundesland
I Hohenwestedt Schleswig-Holstein, Hansestadt Hamburg
II Bassum Niedersachsen West, Hansestadt Bremen
III Rodenberg, Niedersachsen Ost
IV Meinerzhagen, Nordrhein Westphalen Ost
V Linnich-Welz, Nordrhein Westphalen West
VI Bodenrod, Hessen
VII Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz, Saarland
VIII Rottenburg, Baden Württemberg
IX Claffheim, Bayern Nord
X Pähl, Bayern Süd
Diese Wanämter waren mit den NATO-Luftlagezentren verbunden und erfuhren von einer dafür zuständigen Person die aktuelle Luftlage.
Die Daten wären im Ernstfall nicht nur aus den Luftlagezentrem gekommen
sondern auch von einem Strahlenmeßnetz dessen Sonden ca. alle 13 km über die BRD verteilt waren (und sind).
MfG
Florian
Die Utopie den Atomkrieg zu Überleben geistert weiterhin durch die Welt.....
Hersteller: Helin, Siemens, Abeg, Elektor
Motor Asynchronmotor mit Kurzschlussläufer
Leistung 5kW
Spannung 220/380V
U/min. 2800+/-110
Gewicht 64kg
Farbe RAL 7026 grau
Schalldruckpegel 101dB
Alarmbereich Stadt ca.500m
Alarmbereich Dorf ca.800m
Hörweite im Freien
Bei Windstille ca. 4,5km
Hörweite bei Bft.2 ca.6km mit und 3km gegen
2.Die pneumatische Hochleistungssirene HLS
Diese Sirenen wurden von Hörmann und Pintsch-Bamag hergestellt,
hatten eine Lautstärke von 131dB auf 30m entfernung, waren im Gegensatz zur E-57 Netzstrom unabhängig durch einen eigenen Preßlufttank sowie Motor und Kompressor.
3.Die mobile Alamierung
Der Warndienst unterhielt zur mobilen Alarmierung den Sirenen Lautsprecher Einachs Anhänger SLEA. Dieser Anhänger war mit einer Motorsirene der Firma Helin und zwei Lautsprechern ausgestattet. Er sollte die letzte möglichkeit zur Alarmierung darstellen.
Diese Wanämter waren mit den NATO-Luftlagezentren verbunden und erfuhren von einer dafür zuständigen Person die aktuelle Luftlage.
Die Daten wären im Ernstfall nicht nur aus den Luftlagezentrem gekommen
sondern auch von einem Strahlenmeßnetz dessen Sonden ca. alle 13 km über die BRD verteilt waren (und sind).
MfG
Florian[/QUOTE]
Hi Florian,
Was ist dieses Strahlenmeßnetz für ein System? Kann mir darunter rein gar nix vorstellen.
Automatische Sonden die die Umgebungsstrahlung messen und zu einer zentrallen Strahlenmeßstelle senden. Waren meiste so in 1-1,5m höhe montiert und weiß von der farbe her
Die Utopie den Atomkrieg zu Überleben geistert weiterhin durch die Welt.....
sondern auch von einem Strahlenmeßnetz dessen Sonden ca. alle 13 km über die BRD verteilt waren (und sind).
Bist Du Dir da sicher?
Ich meine, dass diese flächendeckende Ausstattung nur geplant war, in dieser Dichte aber nicht realisiert wurde...
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Netz auch heute noch die selbe Dichte hat wie damals... Kannst Du vielleicht eine Quelle nennen wo man das überprüfen kann. Meine irgendwo beim Bundesamt f. Strahlenschutz mal eine Karte mit den Standorten der Messsonden gesehen zu haben...?!
Ich habe irgendwo auf meiner Festplatte noch ein Bild einer solchen Messsonde und irgendwo auch noch einen Artikel darüber. Muss ich mal schauen.
Grüsse,
Christoph
Was die andere Seite so schrieb.
Zitat: alle 10 Warnämter sind betriebsbereit und ständig besetzt, Ihre Zusammenarbeit mit den Gefechtsständen der Nato Luftverteidigungssektoren und der Fliegerleit und Flugmeldezentrale sowie den Rundfunkanstalten zur Warnung und Alarmierung der Bevölkerung wird regelmäßig geprobt.
In jedem der 10 Warngebiete bestehen 3 bis 5 Warndienst Leitmeßstellen (insgesamt 40), die eigene Beobachtungen sowie Meldungen aus 1000 unbenannten Warndienstmeßstellen und 565 bemannten Beobachtungs und KCB-Meßstellen an das zuständige Warnamt weiterleiten.
Das geplante Netzvon 1565 Warndienst Kernstrahlungsmeßstellebn war 1984 zu 8o Prozent (1250 Stück) errichtet. Es soll durch einen jährlichen Zuwachs von etwa 100 Meßstellen bis 1986/87 vollständig ausgebaut sein.
Zitat Ende:
Quelle Die Streitkräfte der NATO auf dem Territorium der BRD, Militärverlag der DDR
Was stimmt denn von den Angaben überhaupt, sind dies Warndienst Leitmeßstellen überhaupt gebaut worden, oder was ist mit den 565 bemannten Beobachtungs Meßstellen.
Was stimmt denn von den Angaben überhaupt, sind dies Warndienst Leitmeßstellen überhaupt gebaut worden, oder was ist mit den 565 bemannten Beobachtungs Meßstellen.
Keine Ahnung, aber was die bemannten Meßstellen angeht:
Wer sagt denn, das die extra gebaut wurden? Vielleicht hat man das der Feuerwehr hier, dem THW da und anderen dort aufgebürdet?
Irgendwo hab ich auch mal was gelesen, dass in einem Stellwerk jemand so eine Rechenscheibe gefunden hat, womit man die Auswirkung und Stärke einer Atombombenexplosion ausrechnen konnte...
Und insgesamt: 86/87 fertiggestellt: Steht denn in dem Buch auch ne Primärquelle drin?
Holla, da sollte es doch möglich sein mal selbst ein Bild zu machen, findet jeder so ein Ding in seiner Nähe, wenn man sie nur nicht so leicht übersehen täte
Die jetzigen Meßsonden unterstehen dem Bundesamt für Strahlenschutz (oder wie das heißt), der WD wurde ja nunmal aufgelöst.
Noch mal kurz zu den Alarmmitteln: Wir konnten für unser Museum gerade den Kopf einer ´65er Pintsch-Bamag-HLS ergattern. Enorm eindrucksvoll, mit Standfuß für die Dachmontage satte vier Meter hoch. Der maximale Schalldruck lag allerdings bei "nur" 124 Dezibel...
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