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beim herumstöbern und rumsuchen bin ich in Saarbrücken St. Arnual auf die "BAMSt SB II" ("Beobachtungs- und ABC Mess-Station" wenn ich richtig recherchiert habe) gestoßen.
Alle Achtung! Von der Existenz solcher Stationen wusste ich - trotz KatS und SEG-Erfahrung auch nix. Wo genau befindet sich denn die Station die auf deinen Bildern zu sehen ist?
Scheint eine interessante Sache zu sein. Mich würde auch Interessieren wie Flächenddeckend die aufgebaut waren. Wo kann man da nachfragen um was zu erfahren.
ich suche seit Tagen eine Kopie, die ich irgendwo rumliegen haben muß, in der alle Einheiten des Katastrophenschutzes beschrieben sind und in der auch die Gesamtzahl der aufgestellten Einheiten aufgelistet ist...
Ich hoffe, ich finde sie irgendwann, dann liefere ich weitere Infos nach. Bis dahin kann ich Euch aber schon mal das hier an Infos geben:
Die StAN (Stärke- und Ausrüstungs-Nachweisung) der BAMSt (Beobachtungs- und ABC-Meßstelle) ist hier zu finden:
Ich hab die Kopie jetzt doch endlich gefunden :
Sie stammt aus einem Buch des BZS, in dem die Einheiten des Katastrophenschuitzes erläutert wurden; den Titel des Buches weiß ich leider nicht mehr...
Über die BAMSt steht dort: Aufgaben:
Die Beobachtungs- und ABC-Meßstelle meldet dem Stab-HVB bzw. dem Warndienst Waffenwirkungen aller Art. Sie führt Wetterhilfsbeobachtungen durch und meldet die Ergebnisse.
Im einzelnen:
Die Beobachtungs- und ABC-Meßstelle
beobachtet, mißt und meldet den Einsatz von konventionellen Waffen, C-Kampfstoffen und Kernwaffen
führt Wetterhilfsbeobachtungen durch und meldet diese
mißt und registriert die Dosisleistung am Standort
unterrichtet über die Kontaminationslage am Standort
Der von Lyonercacher beschriebene BamSt SB II war ein ehemaliger Westwallbunker, genauergesagt der Regelbau 101v mit der WH-Nummer 7254 der Aachen-Saar-Stellung von 1939. Es ist einer der wenigen ungesprengten Bunker der Stellung und wurde daher nach dem Krieg umgebaut und ABC-tauglich gemacht, heißt neue Türen, neuer Schutzlüfter, neue Rohrdichtungen.
Ich habe mal geschaut ob nicht irgendwo in Saarbrücken noch ein ehemaliger Westwallbunker so oder ähnlich genutzt wird und ich denke ich bin fündig geworden.
Auf der andere Saarseite wird ein Bauwerk der Halberg-Stellung vom Ministerium genutzt. WH 323
Ich denke, dass wäre eine mögliche BamSt II.
in Stadtverband Saarbrücken gabe es 2 BAMSten und eine AMASt. Die BAMSt SB 1 war auf der Göttelborner Höhe und die BAMSt SB 2 auf der Hohen Wacht in Saarbrücken St. Arnual. Die AMASt war, wie üblich beim Stadt des HVB angegliedert.
In Christoph Lubbes Werk "Bunker aus dem Kalten Krieg - Wie Westdeutschland den 3. Weltkrieg überleben wollte" ist im Anhang eine Lister aller nachweisbaren BAMST.
Nach Lubbe waren sämtliche Beobachtungsstellen geschützt geplant, fielen dann aber sukzessive dem ökonomischen Imperativ zum Opfer.
Das Thema würde ich gerne nochmal anschieben. Waren denn diese Standorte so selten oder so geheim, dass man dazu nichts finden kann? Dochol schreibt oben von zwei Standorten im MTK - ist dazu näheres bekannt, um mal einen Ansatz zu haben?
Im vorhergehenden Beitrag Nr. 10 ist doch eine eindeutige Quelle zu den Standorten der BAMSt angegeben - immerhin 24 Seiten umfassend. Das Buch gibt es in mehreren Bibliotheken und kann sicher per Fernleihe beschafft werden. In Hessen z.B. verfügbar in den Universitätsbibliotheken Darmstadt, Frankfurt und Kassel.
Das Thema würde ich gerne nochmal anschieben. Waren denn diese Standorte so selten oder so geheim, dass man dazu nichts finden kann? Dochol schreibt oben von zwei Standorten im MTK - ist dazu näheres bekannt, um mal einen Ansatz zu haben?
Die Informationslage zu dieser Thematik ist sehr schwierig. Offizielle Verzeichnisse gibt es nicht mehr bzw. sie wurden vermutlich auch nicht archiviert.
Die von Christoph Lubbe – trotz größter Sorgfalt – zusammengetragene Liste in seinem empfehlenswerten Buch ist unvollständig und nur mit Einschränkungen verwendbar. Beispielsweise fehlen die nachgeordneten BAMSt des Warndienstleitmessstelle 31 komplett, ebenso auch Angaben, ob einzelne Standorte nur organisatorisch oder »mobil« vorgesehen bzw. aufgestellt waren. 1985 wurde das vierstellige Nummersystem der Standortangabe abgelöst und durch neue Kurzbezeichnungen ersetzt; diese werden in der Liste ebenfalls nicht aufgeführt. Abgedruckte UTM-Koordinaten sind nur in der verkürzten sechstelligen Form wiedergegeben und passen nicht – sofern vorhanden – zu den jeweiligen Adressen.
Bei Fragen zu einzelnen Standorten sind Vor-Ort-Recherchen unbedingt erforderlich. Eventuell schlummern in Kreis- und Privatarchiven oder bei involvierten Einheiten noch so manche Informationen.
Für deinen Heimatbereich (Rheingau-Taunus-Kreis) ergeben sich folgende (unvollständige) Angaben:
Seit einigen Jahren ist mir ein "Ding" bekannt, dass z.B. seitens des Amateurfunk-Clubs welcher da ab und an ein Treffen abhält als "Bunker" bezeichnet wird. Es befindet sich direkt neben der Landstraße von Idstein nach Niedernhausen, höhe des Parkplatzes "Dasbacher Heide" am Limesturm.
Es besteht im Grunde aus zwei Teilen, einem Metallaufbau, der für mich irgendwie etwas deplatziert wirkt, und ein direkt daneben liegendes Loch im Boden, welches mit einer metallblatte verschlossen ist und offenbar mit Sand verfüllt wurde.
Womöglich befand sich der "Aufsatz" auch mal auf dem Loch und wurde vielleicht abgenommen.
Was könnte das Wohl sein? Wirklich ein Bunker, wenn ja, für was? Ein Tank? Was ganz anderes?
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