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Hi,
ich nochmal, habe mich geradeein wenig für eine Begehung vorbereitet und Ausbildungsunterlagen gewälzt.
Da fragte voran jemand, was SAT-Alarm bedeutet.
Das waren Tags eins nachts zwei Teams a zwei Mann, welche bei unregelmäßigkeiten, ausgerüstet mit STAN-Bewaffnung und Funk vor Ort gingen oder Fuhren, um diesachlage abzuchecken.
Dies kam oft Nachts vor, wenn irgendein Vieh den Sonar oder Drahtalarm ausgelöst hat oder Geräusche verursacht wurden und von den Türmen nix zu sehen war und keine Streife vor Ort.
Das "security Alert Team" durfte aber wie ich schon gesagt habe, das innere des Lagers durch das "Quick reaction door" betreten, oder aber außen den Zaun mit einem Fahrzeug abfahren (tagsüber selbstverständlich)
Hi,
ich nochmal, habe mich geradeein wenig für eine Begehung vorbereitet und Ausbildungsunterlagen gewälzt.
Da fragte voran jemand, was SAT-Alarm bedeutet.
Das waren Tags eins nachts zwei Teams a zwei Mann, welche bei unregelmäßigkeiten, ausgerüstet mit STAN-Bewaffnung und Funk vor Ort gingen oder Fuhren, um diesachlage abzuchecken.
Dies kam oft Nachts vor, wenn irgendein Vieh den Sonar oder Drahtalarm ausgelöst hat oder Geräusche verursacht wurden und von den Türmen nix zu sehen war und keine Streife vor Ort.
Das "security Alert Team" durfte aber wie ich schon gesagt habe, das innere des Lagers durch das "Quick reaction door" betreten, oder aber außen den Zaun mit einem Fahrzeug abfahren (tagsüber selbstverständlich)
De Gerd
Stimmt soweit. Bleibt anzumerken, dass der sog. SAT-Alarm ganz genau reglementiert war. Bei uns gab es Alarmcodes wie z.B. "2 Bravo Charlie". Die zwei stand hierbei stets für die Anzahl der Personen. "Bravo" stand für "unbewaffnet" und "Charlie" stand für den inneren Bereich. Waren bewaffnete Personen im Spiel rödelte immer der gesamte Wachzug (bei uns 60 Mann + Führer) los. Scharf haben wir das nur einmal erlebt, als ein Hubschrauber der Amis unangemeldet im K-Lager einschwebte. Das hätte beinahe ein schönes Feuerwerk gegeben. Das war noch dazu an einem Sonntag Nachmittag und der halbe Zug war in der Kaserne beim Fußballspielen (muß man sich mal vorstellen). Auch sonst konnten wir außerhalb unserer Schicht bis zu einer gewissen Anzahl das Lager zum täglichen Sporttraining kurzzeitig verlassen. Das wirkte dem Lagerkoller etwas entgegen.
hallo! ich war sat führer wir wahren zu dritt. mg schütze, hilfsschütze und Funker.täglich wurde ein pflichtalarm gelaufen der von den amis ausgelöst wurde.wenn du noch mehr wissen willst schreibe mir.ich war ein jahr in dülmen.
hallo! ich war sat führer wir wahren zu dritt. mg schütze, hilfsschütze und Funker.täglich wurde ein pflichtalarm gelaufen der von den amis ausgelöst wurde.wenn du noch mehr wissen willst schreibe mir.ich war ein jahr in dülmen.
Die SAT-Teams waren innerhalb der äußeren Umzäunung überall einsetzbar - die Jungs waren immer fit und hatten eine Mordskondition, auch wenn sie die meiste Zeit zigarettenqualmend vor dem Fernseher gehangen haben :-)
Außerhalb des Zaunes war die BAF zuständig, was ja auch logisch ist - ich mache ja nicht die Tür auf, wenn ich Bösewichter davor vermute :-b
Die SAT-Teams waren innerhalb der äußeren Umzäunung überall einsetzbar - die Jungs waren immer fit und hatten eine Mordskondition, auch wenn sie die meiste Zeit zigarettenqualmend vor dem Fernseher gehangen haben :-)
Außerhalb des Zaunes war die BAF zuständig, was ja auch logisch ist - ich mache ja nicht die Tür auf, wenn ich Bösewichter davor vermute :-b
Stimmt soweit schon. Bei Großalarm ging bei uns jedoch auch ein Teil der BAF in den sog. inneren Bereich um die Kampfstände zu besetzen. Waren sicher gut und gern 10 Mann. Der Rest des Zuges verteilte sich ringsrum. Aber ich denke das war von Lager zu Lager je nach baulicher Situation leicht unterschiedlich.
hallo! ich war sat führer wir wahren zu dritt. mg schütze, hilfsschütze und Funker.täglich wurde ein pflichtalarm gelaufen der von den amis ausgelöst wurde.wenn du noch mehr wissen willst schreibe mir.ich war ein jahr in dülmen.
Du warst die ganze Zeit SAT-Führer ? Bei uns wurde das ansich monatlich durchgewechselt. Irgendwann hatte man sämtliche Posten mal durch.
Manchmal gibts ja nette Zufälle: Der Kollege, der neben mir sitzt, erzählt neulich, das er in den Siebzigern im Sonderwaffendepot Herborn-Bellersdorf stationiert war. Er gehörte zu einem Jägerbataillon aus dem Saarland. Die waren immer eine Woche dort im äußeren Ring auf Streife und hatten eine Woche frei. Ungefähr Zugstärke sagte er. Absolut unbeliebter Job dort oben im Wald sagte er (verständlich!) und niemand durfte er erzählne wo er stationiert ist und was er macht.
Zu GerryH
mir ist auch aufgefallen das alle davon schreiben, daß nur die Amis ins innere kamen.Bei uns war es so daß wir Wache im inneren AS-Lager gegangen sind
(sogenannter Langohr),bei Übungen waren wir im Inneren und beim sogenannten Lockcheck.
Hallo miteinander,
bei uns war es so aufgeteilt sich "S" für den inneren kreis und die sich "N" für den äußeren kreis jeweils mit 2 zügen.ein zug dienst,der andere bereitschaft und die ami´s mittendrin. der fliegerhorst war in drei teile eingeteilt a (alpha) b (bravo) und c (charli).die sogenannte sich "s" hatte die befugnis überall und jeden ort zubetreten auf dem horst.die sich "n" war für die außen sicherung zuständig.der bravo bereich war zudem ein sperrgebiet im sperrgebiet.war in nörvenich während meiner bw zeit.
Zu GerryH
mir ist auch aufgefallen das alle davon schreiben, daß nur die Amis ins innere kamen.Bei uns war es so daß wir Wache im inneren AS-Lager gegangen sind
(sogenannter Langohr),bei Übungen waren wir im Inneren und beim sogenannten Lockcheck.
War auch in Hemau so. Aber bei Alarm oder auch zur Bewachung von Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten wurde deutsches Personal herangezogen. Rein durfte man jedoch nur mit besonderer Sicherheitsstufe die nicht jeder bekam. Die Amis prüften das anhand unserer Dienstausweise, die wir bei Verlassen des inneren Bereichs an deren Pforte abgeben mussten. Ich bekam lange keine Sicherheitsstufe, musste jedoch bei Alarm dennoch rein. Dann gab ich i.d.R. den Ausweis eines Kameraden bei den Amis ab. Wurde nie bemerkt....
Zu GerryH
mir ist auch aufgefallen das alle davon schreiben, daß nur die Amis ins innere kamen.Bei uns war es so daß wir Wache im inneren AS-Lager gegangen sind
(sogenannter Langohr),bei Übungen waren wir im Inneren und beim sogenannten Lockcheck.
Hallo "echopapa"!
Das mit der absoluten Exclusivität und Autorität der Amis in Sachen Atomwaffen, habe ich bei der Luftwaffe Ende der 60er Jahre genauso erlebt. Die Amis liessen selbst uns 1.Flugzeugwarte auf der F-104G QRA nur sehr unwillig und quasi gezwungenermaßen auch nur in die Nähe „unserer“ 104, aber „derer“ A-Waffen (B-28). Da wurde brachial unterschieden. Dementsprechend sah man auf QRA, ausser den paar deutschen Piloten, kaum mal einen höheren deutschen Offizier; denen war das ganze dann doch wohl irgendwie zu peinlich. Die Amis haben immer ein derartiges Gedöns um die Dinger gemacht, das war kaum mehr auszuhalten. Wehe da war auch nur der kleinste Schmutzfleck auf der weiss lackierten Aussenhaut der A-Bombe, haben die gleich lospoliert! Das Ganze war aus heutiger Sicht irgendwie total verrückt und irreal! Kürzlich erzählte ich einem sehr jungen 737 Co-Piloten, der ab und zu nach Memmingen fliegt, dass ich vor 40 Jahren dort auf der Atomwaffen QRA zum Einsatz kam. Obwohl er mir sagte, dass er als W9 bei der Bundeswehr war, hatte er nicht den Hauch einer Ahnung, wovon ich überhaupt sprach. Stattdessen schaute er mich nur mitleidig an und sagte noch etwas wie “Na ja, dann leuchten Nachts ja wohl noch immer ihre Augen grün...!“ oder so ähnlich! So ändern sich die Zeiten! Sei’s drum.
@ral6014 warst du in der nähe gelegenen general-von-steuben kaserne stationiert? im rakartbtl 42?
mir wurde von einem freund erzählt das die deutschen bei alarm ziemlich umher gescheucht wurden...
Ja, ich war in der v.Steuben Kaserne bei der berüchtigten Begleitbatterie 4 (auch Mondscheinbatterie genannt). Was unser "Verhältnis" zu den Amis angeht: wir haben auf die Atomgranaten aufgepasst und die Amis auf uns. So war in etwa auch das Klima. Die einfachen Soldaten hatten selten Probleme miteinander. Schwierig bis gespannt war jedoch die Beziehung der Offiziere untereinander bzw. deren Verhalten uns gegenüber. Man hatte oft den Eindruck als Soldaten zweiter Klasse behandelt zu werden. Wir ließen uns im Gegenzug nix von denen befehlen. Das mussten dann wiederum unsere Führer durchdrücken. Also nicht ganz einfach das Ganze.
Ich spreche hier aus meiner Zeit von Giessen, das war von 1989 bis 1992 der Fall; Steubenkaserne Giessen Bgl.Bttr.5 Lager Daubringen.
Hier ein paar Angaben zur Gruppenstärke einer jeweiligen Wachmannschaft, diese bestand in der Regel aus 7 Mann die sich wie folgt zusammensetzten;
1 Wachkommandoführer auf dem Hauptturm ( in der Regel ein Unteroffizier, gab aber auch Mannschaftsdienstgrade die den Posten besetzt hatten ). 2 Soldaten mit auf dem Hauptturm ( diese hatten im Anschluß Schicht als SAT- Soldaten ), 2 Soldaten auf dem Nebenturm; einen SAT- Führer und einen Schliesser.
In der Regel gab es 4 Wachgruppen, so war der Rythmus beim Wachkommandoführer; 2 Std. Dienst - 6 Std. frei; das gleiche galt für den SAT- Führer und den Schliesser. Während die Soldaten von der Hauptturm- Schicht im Anschluß noch 2 Stunden Dienst hatten, durfte die Nebenturm- Schicht schlafen; diese war in der nächsten Schicht auf dem Hauptturm und hatte anschließend SAT- Dienst zu verrichten.
Die Gesamtstärke eines Wachzuges betrug inclusive Wachzugführer 29 Mann, von deutscher Seite aus gesehen; hinzu kommen noch 3 Mann von amerikanischer Seite.
Das war bei uns in Hemau durchaus ähnlich. Allerdings hatten wir ja noch ein reguläres Mun-Depot mit zu bewachen. Unsere Gesamtstärke lag samt Unterführern bei ca. 60 Mann. Dazu kamen ca. 2 - 3 Amis, die jedoch alle zwei Tage wechselten und auch sonst wenig mit uns zu tun hatten. Auch bei uns waren übrigens die wenigsten Funktionsposten mit Unteroffizieren besetzt. Postenführer waren immer OG´s. Je "Lauf" waren 8 Mann draußen. Dazu kamen noch 1 - 2 Posten im sog. K-Lager.
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