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  • ed22ful
    Cold Warrior
    • 01.11.2010
    • 1208

    #16
    Abend suedbaden,


    hab endlich mal geschaut in der OBD, steht drin, wenn es Dragoner auch als Verdacht beschreibt.


    Interrresant wäre natürlich, warum die Planung und der Weiterbau relativ schnell eingestellt wurden, LRSP kommt hier noch nicht in Frage.

    Und was könnten andere Gründe sein, vielleicht eine neue Doktrin der Taktikänderung?

    Zudem stellt sich mir auch die Frage, aus was für einem System die Designations-Numbers besteht.

    Wenn es eine numerische Folge hätte, könnten wir von 111 SAS ausgehen, nur, wo ist dann der Rest hin, also unwahrscheinlich.

    111 Anlagen als Planspiel für die West-BRD, dann kam jedoch überraschend die Wende oder eine andere einschneidende Veränderung?



    ed
    Sonderwaffenlager Fischbach bei Dahn
    Interessengemeinschaft „Area 1" militärgeschichtlicher Verein e.V.
    www.ig-area-one.de

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    • suedbaden
      Cold Warrior
      • 06.01.2008
      • 296

      #17
      Zitat von ed22ful Beitrag anzeigen
      Interrresant wäre natürlich, warum die Planung und der Weiterbau relativ schnell eingestellt wurden, LRSP kommt hier noch nicht in Frage.

      Und was könnten andere Gründe sein, vielleicht eine neue Doktrin der Taktikänderung?
      Die erste Frage ist, ob überhaupt schon eine Fläche in Schwäbisch Hall bestimmt war. Da müsste man mal ins Bundesarchiv gucken. Denkbar wäre, dass es Probleme beim Grunderwerb oder sonstige Verzögerungen gab, die nahelegten, dass ein SAS in Schwäbisch Hall nicht zeitgerecht (wofür auch immer - fiel das zeitlich mit der Einführung der Pershing II zusammen oder war es früher?) fertig werden würde und man deshalb auf bereits verfügbare Flächen in Siegelsbach zurückgriff.

      Sicher ist, dass es mit der Pershing II eine Änderungen in der Doktrin gab. Die größere Reichweite bedingte, dass Ziele in der der SU bis nahe Moskau erreicht werden konnten, selbst wenn die Einsatzräume weiter entfernt von der Grenze zur DDR/CSSR waren als diejenigen der Pershing I/IA. Falls die Verfügungsräume im V-Fall tatsächlich im Nordschwarzwald, vielleicht gar im Odenwald oder in der Pfalz liegen sollten, wie einige Übungen ("Carbon Blazer") nahelegen, dann wäre Siegelsbach (ca. 50km westlich von Schwäbisch Hall) vielleicht vorteilhaft gewesen. Obwohl ich das angesichts der Tatsache, dass die Sprengköpfe ohnehin per Hubschrauber transportiert wurden und die sie aus den festen SAS im V-Fall sofort in feldmäßige Lager verlegt werden sollten, für weniger relevant halte.

      Alles Spekulation!

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      • ed22ful
        Cold Warrior
        • 01.11.2010
        • 1208

        #18
        [QUOTE=suedbaden;28771]Die erste Frage ist, ob überhaupt schon eine Fläche in Schwäbisch Hall bestimmt war. Da müsste man mal ins Bundesarchiv gucken. Denkbar wäre, dass es Probleme beim Grunderwerb oder sonstige Verzögerungen gab, die nahelegten, dass ein SAS in Schwäbisch Hall nicht zeitgerecht (wofür auch immer - fiel das zeitlich mit der Einführung der Pershing II zusammen oder war es früher?) fertig werden würde und man deshalb auf bereits verfügbare Flächen in Siegelsbach zurückgriff.


        Moin,

        man kann davon ausgehen: "-Ausbau des Sondermunitionslagers Nr. 109, Einstellung der Baumaßnahme."


        Und die Fläche ist ja bekannt, wo die Liegenschaft stand, siehe KMZ im Anhang.


        Probleme mit dem Grunderwerb kann man eigentlich ausschließen, da das Grundstück ja bis 1992 militärisch genutzt wurde.



        ed
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        • gizmo975
          Cold Warrior
          • 23.01.2011
          • 141

          #19
          Kurze Nebenfrage :
          300 m Bahn.kmz
          war das dann die 300m Schießbahn für die dort stationierte Soldaten ?

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          • suedbaden
            Cold Warrior
            • 06.01.2008
            • 296

            #20
            Zitat von ed22ful Beitrag anzeigen
            Und die Fläche ist ja bekannt, wo die Liegenschaft stand, siehe KMZ im Anhang.

            Probleme mit dem Grunderwerb kann man eigentlich ausschließen, da das Grundstück ja bis 1992 militärisch genutzt wurde.
            Aha. Interessant. Allerdings ist diese Fläche ist deutlich kleine als diejenige des SAS Siegelsbach. Vielleicht wollte man dort zunächst ein Lager vom Typ J mit zwei Bunkern errichten, hat sich dann aber dazu entschlossen, dass man doch merh Bunker benötigt und dass eine solche Vergrößerung in Schwäbisch Hall auf Probleme stieß?

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            • ed22ful
              Cold Warrior
              • 01.11.2010
              • 1208

              #21
              Zitat von suedbaden Beitrag anzeigen
              Aha. Interessant. Allerdings ist diese Fläche ist deutlich kleine als diejenige des SAS Siegelsbach. Vielleicht wollte man dort zunächst ein Lager vom Typ J mit zwei Bunkern errichten, hat sich dann aber dazu entschlossen, dass man doch merh Bunker benötigt und dass eine solche Vergrößerung in Schwäbisch Hall auf Probleme stieß?


              Zum Beispiel.

              Allerdings wäre ja auch ein J-Lager theoretisch erweiterbar gewesen, die gab es ja nicht nur mit zwei Munitionslagerhäusern, sondern drei wie z.B. in Ober-Olm.

              Frage hier natürlich auch bei Siegelsbach, wie hat es vor dem LRSP-Umbau ausgesehen, war dort eine normale Standortmunitionsniederlage oder sogar auch ein SAS der ersten Generation oder ist es so wie im heutigen Zustand errichtet worden.

              Zudem wäre auch interessant, zu erfahren, wann die Planungen für die J-Lager sowie die SAS der 2.Generation (oder 3.Generation?) begannen, daraus könnte man einige Rückschlüsse erzielen.


              ed
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              • ed22ful
                Cold Warrior
                • 01.11.2010
                • 1208

                #22
                Zitat von gizmo975 Beitrag anzeigen
                Kurze Nebenfrage :
                [ATTACH]14530[/ATTACH]
                war das dann die 300m Schießbahn für die dort stationierte Soldaten ?


                Richtig.

                Standortschießanlage "Matheshörlebach", geschlossen am 10.08.1993 (Danke Rex Danny)


                ed
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                • Firefighter
                  Systemadministrator
                  • 09.07.2006
                  • 1035

                  #23
                  Hallo,

                  zu den Bauten in Siegelsbach kann ich einige Sätze sagen. Das ältere M&A-Gebäude wurde in MLH-Bauform errichtet und dürfte aus den 50er/60ern stammen.
                  Von der Bauform vermutlich identisch wie dem in Kriegsfeld (North Point). Die MLHs sind alle in Iglu-Form (halbrund), allerdings mit Schwingtüren und nicht mit Schiebetoren - somit wohl auch älteren Baudatum und keine Stradleys. Zudem gibt es ein Bunker in Siegelsbach der zwei Birdcage-Tresore beherrbergt und dieser stammt zu 100 % aus den 50er-Jahren.

                  Nummer 20 auf dem Plan ist das Birdcage-MLH, Gebäude "S" neben dem M&A das alte M&A-Gebäude
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                  • ed22ful
                    Cold Warrior
                    • 01.11.2010
                    • 1208

                    #24
                    Sind die äußeren MLH (6C bis 18C) die gleiche Bauform wie 19, 20 und 21 oder gibt es Unterschiede?

                    Ist per GE-Diagnose leider nicht möglich.
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                    • Firefighter
                      Systemadministrator
                      • 09.07.2006
                      • 1035

                      #25
                      Ja, sämtliche MLH sind identisch.
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                        Cold Warrior
                        • 01.11.2010
                        • 1208

                        #26
                        Rätsel Rätsel,

                        hilft auch nicht weiter.

                        Das Blöde, keiner weiß genau bescheid über die ganze Entstehung der SAS-Anlagen, was gar nicht so unwichtig ist.


                        Da zielte vor längerem auch meine Frage zum Thema "PSP 51 Fürfeld" ab, was war noch vor J-Lager (1. oder 2. Generation) und LRSP (2. oder 3. Generation)?
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