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Hallo ed,
das ist die Wirklichkeit! Nicht schön anzuschauen aber einfach die Wirklichkeit. Die Syrer haben gegen Ende der 1980 ziger Jahre mal eine Lieferung mit zweihundert Panzer des gezeigten Typ´s aus der CSSR erhalten. Die Lieferung ist damals in die Schlagzeilen geraten. So ein Panzer ist zwar eine beeindruckende Kriegsmaschine aber im Gefecht möchte ich nicht in so einem Stahlkäfig sitzen. Die heutigen Truppenteile die über Panzerabwehrhandwaffen wie die Panzerfaust 3 oder die TOW - Rakete oder ähnliches verfügen stellen wie gesehen eine ernste Gefahr für jede Panzerbesatzung dar.
Hier die Wirkung einer TOW - Rakete mit dem Sprengpunkt auf die Dachpanzerung eines T 72 Panzers.
Für Ziele hinter Deckungen ist die PzFst auch nicht optimal, weil hier kein Bogenschuß möglich ist, dafür ist die Granatpistole (oder früher die Spreng-Gewehrgranate) deutlich besser geeignet.
Sie brauchte auch nicht im Bogen treffen. Die Sprengmunition hatte auch Zeitzünder. Wir schossen auch überhöht.
Das Österr. Bundesheer nutzt die Carl Gustaf auch mit Hohlladungs- und Sprenggeschoßen. http://www.bmlv.gv.at/waffen/waf_par66.shtml Ich habe selbst mit ihr geschossen. Als Übungsmunition hatte wir Attrappen (die machten gar nix) und Übungsgeschoße (enthielten keinen Gefechtskopf). Nur für die Wegwerf-PAR gab es bei uns unterkalliebrige Munition (Einsteckläufe für 7,62 Mun mit Leuchtsatz)
Die Milan war in der Bundeswehr die Nachfolgerin der schweren Panzerfaust.
Die Leicht Panzerfaust 44 wurde durch die Panzerfaust 3 abgelöst.
Da zu dem damaligen Zeitpunkt die Panzerbekämpfung im Vordergrund stand, war zunächst kein Bedarf für die Sprenggranate. Dagegen schon für eine "Leuchtbüchse", da am Anfang bei der Milan das MIRA für die Nachtsicht fehlte.
Wenn doch mal Bedarf an Feuerunterstützung gegen Feind in Deckungen benötigt wurde bzw. benötigt würde, hatten die Grenadier ja auch durch ihre Marder oder auch die Leoparden und die Jäger hatten noch die Kanonenjagdpanzer in den schweren Kompanien, deren 90mm auch ein Argument war. Daher gab es keinen so drängenden Bedarf an einer entsprechende Infanteriewaffe. Später kam ja dann auch die Bunkerfaust.
Heute stehen mit der Weiterentwicklung der Panzerfaust 3 zu den verschiedenen RGW Systemen ja in Bezug auf Gewicht und Leistung durchaus bessere Systeme zur Verfügung.
Die Milan war in der Bundeswehr die Nachfolgerin der schweren Panzerfaust.
Die MILAN war der Nachfolger der COBRA (MBB 810). Milan und schwere Panzerfaust sind doch völlig verschiedene Waffensysteme. Die Milan ist eine Panzerabwehrlenkrakete mit einer Kampfentfernung von fast 2000 m, die schwere Panzerfaust ist eine Panzerabwehrhandwaffe mit (höchstens) 500 m Kampfentfernung bei der Panzerbekämpfung.
Die MILAN war der Nachfolger der COBRA (MBB 810). Milan und schwere Panzerfaust sind doch völlig verschiedene Waffensysteme. Die Milan ist eine Panzerabwehrlenkrakete mit einer Kampfentfernung von fast 2000 m, die schwere Panzerfaust ist eine Panzerabwehrhandwaffe mit (höchstens) 500 m Kampfentfernung bei der Panzerbekämpfung.
Für die schwere Panzerfaust war bei der Bundeswehr die Höchstkampfentfernung für stehende Ziele auf 500 m und für fahrende Ziele auf 350 m festgelegt.
Quelle: HDv 215/31 Ausbildung mit der schweren Panzerfaust.
Das ist von den technischen Daten schon richtig. Aber vom taktischen Ansatz war die schwere Panzerfaust keine Selbstverteidigungswaffe, wie die leichte Panzerfaust, die sich ja auch bei Kampfunterstützungs- und Technischen Truppen findet. Die schwere Panzerfaust gilt ja auch nicht mehr als Einmannwaffe, sondern benötigt Schütze und Ladeschütze. Das die Reichweite der Milan mit knapp 2.000m die schwere PzFst mit ihren 500m deutlich übertraf, wurde ja als der bedeutende Fortschritt gesehen. Auch das die MILAN auf Gruppenebene eingesetzt werden konnte, macht die schwere Panzerfaust in der Panzerabwehrrolle überflüssig. Zugleich konnte damit natürlich auch die COBRA abgelöst werden. Wenn man nicht von Nachfolge reden möchte, kann man es auch so formulieren. Die Milan machte mit ihren Fähigkeiten die schwere Panzerfaust in ihrer Rolle als Panzerabwehrwaffe überflüssig.
Hm. Ich denke nicht wirklich, dass die Einführung der Milan und das Verschwinden der schweren Panzerfaust im ursächlichen Zusammenhang stehen. Wenn das so wäre, wären ja die schweren Panzerfäuste im Feldheer nicht durch leichte Panzerfäuste ersetzt worden. Die wären mit der Einführung der leistungsgesteigerten Version mindestens genau so wirksam und deutlich besser zu handhaben. Die Milan ersetzte neben der Cobra ja auch das Leichtgeschütz 106 mm. Und bei den Panzergrenadieren sollte die Milan zumindest den Kampf gegen einzelne bzw. wenige Feindpanzer auf größer Entfernung ermöglichen ohne auf die Unterstützung der Panzertruppe angewiesen zu sein.
Die Diskussion zeigt einmal mehr, dass es schwierig ist ein System einfach nur als Nachfolger eines anderen zu sehen. Das erscheint häufig zu kurz gegriffen. Bei den Pionieren z. B. gab es ja erst in den 90ern wenige Milan. Da war um 1980 ganz definitiv die le Panzerfaust der Ersatz für die schwere Panzerfaust. Spannend wäre vielleicht auch mal die Sinnhaftigkeit der Milan zu diskutieren. Bei den Pz. Gren. war sie ja nicht gerade unumstritten.
Die schwere Panzerfaust ist nicht durch die leichte Panzerfaust ersetzt worden. Schwere und leichte Panzerfaust existierten zusammen. Die leichte Panzerfaust als funktionale Einmannwaffe, auch wenn weitere Soldaten Munition zum Nachladen trugen. Die schwere PzFst als "TeamWeapon" zur erweiterten Panzerabwehr. Die Ablösung der Leichtgeschütze insbesondere bei den Fallschirmjägern erfolgte durch die TOW. Teilweise verblieben die Leichtgeschütze aber noch in den Heimatschutzverbänden.
Ist auch an der Eingliederung dieser Waffen in die schweren Kompanien der Btl zu erkennen.
Die schwere Panzerfaust war schon Anfang der 80er nicht mehr für die Panzerabwehr vorgesehen. Die leichte Panzerfaust 44 "Lanze" wurde dagegen erst Mitte der 90er durch die Panzerfaust 3 ersetzt.
Die Ausstattung der Pioniere hängt damit zusammen, dass durch die Verringerung der PzGrenBtl in den 90er Milan "frei" wurden, die dann den Pionieren zugeteilt wurden, die diese auch von ihren TPz Fuchs einsetzen konnten. Die leichte PzFst hatten die Pioniere wie alle anderen Truppengattungen ausgenommen Sanität zur Selbstverteidigung. Im Prinzip pro Gruppe eine PzFst.
Ich kann mich an keine Truppengattung erinnern, die leichte und schwere Panzerfäuste zeitgleich zur Panzerabwehr in ihren Kampfkompanien eingesetzt hat. Und die schwere Panzerfaust wurde sehr wohl in den 1980ern noch zur Panzerabwehr eingesetzt. Nicht im Feldherr. Aber wie von Nemere zutreffend beschrieben im Terr. Heer. Und entgegen der vorherigen Verteilung nur an Infantrie und Pioniere als einzige Panzerabwehrwaffe auch bei Logistik, Führungstruppen und den Stabs- und Versorgungsteilen wie z. B. den Stabskompanien der Vkk und Wbk.
Wie schwierig der Begriff Nachfolge ist, wird bei den LL Panzerjägern deutlich. Cobra und Lgs mussten sich wegen der hohen Mindestkampfentfernung der Cobra und der geringen Höchstkampfentfernung ergänzen. Die Tow hatte eine erheblich geringere Mindestkampfentfernung. Da reichte dann zunächst ein System. Bis die LL Truppe komplett umgliederte, die Tow in die Fallschirmjäger Btl eingliederte und mit Milan ergänzte.
Zu Beginn der 90er Jahre hatten wir je Gruppe eine lePzFst (ab ca. 1997 oder 1998 kam dann die PzFst 3). Carl Gustyv hatten wir im ganzen Bataillon nicht mehr, und die Milan war noch nicht da. Also war unsere ganze Panzerabwehr damals auf die lePzFst gesetzt, super, wenn es dann noch ernst geworden wäre.
Auf dem Schießlehrerlehrgang haben wir dann scharf geschossen. so 20 Schuss lePzFst und 40 PzFst 3 auf Hartziele (die Munitoon war nahe am Ablaufdatum und musste per Munitionsvernichtungsschießen verbraucht werden), dazu einige Schuss Illum mit der Carl Gustav. Die Calle war echt umständlich, schwer und als Panzerabwehrmittel dürftig, wenn es gegen T72 mit ERA etc gegangen wäre. Die lePzFst war gegen SPW und T55 (ohne AM) noch zu gebrauchen. Mit der PzFst 3 habe ich T72 frontal durchschlagen, mit der lePzFst nicht mehr. Seitlich ging es noch.
Kurz vor Auflösung meines PiBtl kamen dann noch MILAN, aber die wurden gleich wieder abgegeben, nachdem die Auflösung kam.
Ausbildung habe ich nch gemacht aber damit nicht mehr scharf geschossen. Frage Ausbilder "Wieweit schießt eine MILAN?" Antwort "1975m, dann ist der Draht zu ende"
Abschließend gesagt ist die PzFst 3 ein gutes Gerät, gerade mit den Munitionssorten, die es jetzt gibt.
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