Aber ob der Sprit für den Piloten noch zum Rückflug gereichte?
Atombomber und Abfangjäger
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Der Rückflug war nicht zwingender Bestandteil des Planes, da für jeden Piloten in der Regel nur ein einziger Einsatz vorgesehen war.Zitat von B206 Beitrag anzeigenAber ob der Sprit für den Piloten noch zum Rückflug gereichte?
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Das wäre ja ein glatter Kamikazeeinsatz so wie es die Japaner gemacht haben!
Ganz interessanter Link, hatten wir wohl schon, ganz unten: Mission of no return?
Um Tökol geht es auch hier, nur steht da das Gegenteil geschrieben wenn ich das richtig interpretiere: Ungarn: Flugplatz Tököl / GRANIT
Also ich weiß nicht, flogen die nun zurück oder nicht?
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Hab dazu noch das hier gefunden (Finsterwalde): PressZitat von Torsten.OSL Beitrag anzeigenDie MIG-27 konnte nur frei fallende Bomben tragen. Die Sprengkraft ist mir nicht bekannt. Geheimdiensten sind ungewöhnliche Flugmanöver in der Nähe verschiedener Flugplätze, wie Finsterwalde, aufgefallen, die auch als "Schleuderwurf" bekannt sind. Sinn und Zweck des Manövers war, vor der Detonation der Bombe einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu gewinnen. Die als Bauernhof getarnten Anlagen gehören ins Land der Märchen, denke ich. Wenn es um Tarnung geht, dann ist mir das Gerücht plausibler, dass es offensichtliche und aufgeklärte Lager gab, in denen nichts wesentliches lag, und statt dessen die nukleare Munition in weniger auffälligen Anlagen wie MUNAS gelagert wurde. Des Weiteren gab es für den Ernstfall noch weiter reichende Pläne, auch andere Flugzeugtypen nuklear bewaffnen zu können, wie z.B. die in Werneuchen stationierte MIG-25.
Gruß Torsten
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McMarkus
Moin.
Abgesehen von den Überschriften kann ich da aber nichts erkennen, Stefan. Gibt es den Zeitungsausschnitt in annehmbarer Schriftgröße?
Gruß,
Markus
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Selbstverständlich war der Rückflug immer fester Bestandteil einer F-104G QRA Nuklear Mission. Sprich die Return/Inbound-Waypoints zur (bis heute streng geheimen, weil alternativen) Rückkehr- Landebahn, waren sowohl im Primär NAV- System, als auch im ****- System einer tatsächlich scharfen Nuklear F-104G, immer programmiert! Anm: Dies ist meine rein private Einschätzung.Zitat von Torsten.OSL Beitrag anzeigenDer Rückflug war nicht zwingender Bestandteil des Planes, da für jeden Piloten in der Regel nur ein einziger Einsatz vorgesehen war.
Gruß Scaleon!
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Das ist eben der Unterschied, bei den russischen Streitkräften war der Rückflug zwar wünschenswert, jedoch nicht zwingend eingeplant.
Gruß Torsten
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Natürlich Castle GATE,
wir hatten 1985 im Frühjahr den ersten Kontakt im SAS Meyn mit den Supervogel bei einer angelegten Übung. 2 Tornados hatten hier die zusammen gehangene Wolkendecke durchbrochen und zogen sofort die Nasen wieder hoch. Das ganze hat ca. knapp 3Sekunden gedauert, dann waren sie nicht mehr zu sehen und wir standen wie angenagelt da.
Danach haben wir erfahren, wenn das kleine Splitterbomben gewesen wären, hätten wir das letzte mal das Lager begleitet.
Und hier der Link:
Gruß
Horner ( Beagle )
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Man darf nie vergessen das die Dinger selbst wenn es schnell ging 10Jahre lang entwickelt wurden. Wenn es langsam wie beim Jäger 90/Eurofighter ging dauerte so was auch mal 30Jahre.
D.h. zur Zeit der Einführung hingen viele Sachen den Stand der Technik deutlichst hinterher.
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Naja ,werde frühstens 2012 in Afghanistan sein . Da werde hoffentlich auch ein paar Tornados sehen !
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Ein Kampf- Flugzeug hängt bei Einführung nie dem jeweiligen Stand der Technik hinterher; vielmehr wird dieser mittels Service Bulletins und Modifikationen kontinuierlich über die Jahre nachgefahren und sichergestellt. So gab es z.B beim Starfighter F-104G ab dem Flz Nummer 213 bereits ab Werk installierte, sehr umfangreiche Modifikationen / Optimierungen inklusive. Diese wurden dann, primär wohl aus Kostengründen, allerdings bei nur relativ wenigen, der bereits im Einsatz befindlichen F-104G dann ebenfalls umgesetzt. Das gleiche Modifikations- und SB- Prinzip gilt auch für Tornado, Eurofighter und Co. Und natürlich auch und insbesondere bei zivilen Flugzeugen wird dieses Prinzip (teilweise zwingend), angewendet. So wurde z.B. in unserenZitat von uraken Beitrag anzeigenMan darf nie vergessen das die Dinger selbst wenn es schnell ging 10Jahre lang entwickelt wurden...... D.h. zur Zeit der Einführung hingen viele Sachen den Stand der Technik deutlichst hinterher.
B747 Uralt Frachter ein hochkomplexes Navigationssystem nachgerüstet, das sich selbst hinter den im neuen Airbus A380 erreichten NAV- Resultaten nicht verstecken muß, sprich maximale Abweichung FRA => NYC, < 180 ft bei Erreichen der Flgz- Parkposition in New York.
Gruß Scaleon
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Sicherlich ist der Tornado alte Technik. Er kann aber doch noch immer das ein oder andere, was neuere Vögel nicht so gut können. Allerdings ist er ja auch hauptsächlich für sehr tief und schnell gebaut worden. Das Missions-Profil braucht man heute aber vorerst nicht mehr.
Ein Tiefstflug in einem Tornado ist sicherlich weit angenehmer als in manch anderem neueren Modell. Zumindest wird da der Komfort mit Technik erkauft.
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